Deutsch /

Gedichtinterpretation "Vergänglichkeit der Schönheit"

Gedichtinterpretation "Vergänglichkeit der Schönheit"

 © Brinkmann, Meyhöfer Abi-Box Deutsch
11 Interpretieren Sie das Gedicht ,,Vergänglichkeit der Schönheit"
von Christian Hoffmann von Hoffman

Gedichtinterpretation "Vergänglichkeit der Schönheit"

user profile picture

Studyingbookaholic

9033 Followers

Teilen

Speichern

473

 

11/12/10

Klausur

Meine Gedichtinterpretation zu "Vergänglichkeit der Schönheit" mit Einordnung in die Epoche des Barock. Mit Lehrerkommentar und Bewertung (15 Punkte) 📚

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

© Brinkmann, Meyhöfer Abi-Box Deutsch 11 Interpretieren Sie das Gedicht ,,Vergänglichkeit der Schönheit" von Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau. 21 TOO wird personifi- ziert Sient dem Menschen abeleH terzett Ein Gedicht interpretieren und begründet einer Epoche zuordnen Metrum: Dynamiu → Tod kommt somen verbindung mit personification streichent" Vergänglichkeit der Schönheit 1695 ↓ Sonett Erläutern Sie in diesem Zusammenhang die Sprechersituation und die Bedeutung der beiden letzten Verse. von CHRISTIAN HOFFMANN VON HOFFMANNSWALDAU x x' Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand 13 Bir endlich mit der Zeit um deine Brüste streichen, Haar 12 Bezug zum Lese, Der liebliche Corall der Lippen wird verbleichest; w15 Brüste jeder ist vom Tod Der Schultern wärmler Schnee wird werde kalter Sandm Fuß betroffen endlich: Befreiung verbindung zur Natur x' xx 1 xx' ¹X XI Herz Der Auger Süßer Blitz, die Kräft, deiner Hand, m 12 Für welcken soiché, fali, dle wedễn zehich weichen.w.13 Das Haar, das itzurd kann des Goldes Glanz erreiche 13 endlich Tag und Jahr als ein gemeine Band.m42 X'X XI с 'X Der wohlgesetzte Fuß, die lieblichen Gebärden, w15 10 Die werden teils & Staub, teils nichts und nichtig werden 13 Denn opfert keiner mehr der Gotthei deiner Pracht 12 Ordnen Sie das Gedicht in eine literarische Epoche ein und begründen Sie Ihre Zuordnung. 12 Auffällige Nomen Hand • corall • Lippen Schne Schultem. • sand • Blitz Aus: Theodor Echtermeyer/Benno von Wiese (Hrsg.): Deutsche Gedichte - Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Düsseldorf 1966, S. 115-116. Allgemein: 1-14 verse -bestehend aus 2 Quartetten, 2 Terzetten → Form des Sonetts • . Die und nocumehr...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

als dies muss endlich untergehen. WM3 Dein Herze kann allein zu der Zeit bestehel, w13 Dieweil es die Natur aus Diama temacht. m₁2 ▸ Blitz-Blick Denn = dann 13 Auffällige Adventive Gleich SERGE •halt ▶ itzund = jetzt gemeines = gewöhnliches 6 •Diamant ▸ • Natur warm lieblich •Süß Rhetonische witer: •Tag • Jahr b •wohlgesetet positive... • regative... Sina Assoziatione V.3-4: Anapher "per" VS: personifination «Süßer Blitz" V.S: Parrallelismus umarmender Reim, im terzett Schweitreim (?) v.10: Alliteration "nichts und •Metrum: 6-hebige Jambus 1-reine Reime nightia" V.4: Oxymoron: ,, worme somee " V.11: Hyperbel: Cottheit deiner Prach V.1: Personification:,, bleiche Tod", Streich- Merapher/Vs Pessing: liebliche Coral" "halte Hand" "en" Ersatzleistung Deutsch LK Aufgabe 1: Gedichtinterpretation,Vergänglichkeit der Schönheit" Das Gedicht „Vergänglichkeit der Schönheit", welches 1695 von Christian Hoff- mann von Hoffmannswaldau veröffentlicht wurde und der Epoche des Barock zu- zuordnen ist, handelt von der Vergänglichkeit des Lebens und dem Verfallspro- zess des Körpers, welcher mit der Vergänglichkeit der Nächstenliebe verbunden ist. die Zu vermuten ist, dass in dem Gedicht auf die Vergänglichkeit des Lebens und der Gr Mitmenschlichkeit aufmerksam gemacht werden soll. Mit einer Kritik an der Ge- sellschaft, soll diese dazu aufgerufen werden, mehr Wert auf den Charakter und das Innere des Menschen zu legen. sehr felungene Einleitury Z ,,Vergänglichkeit der Schönheit" weist die äußere Form eines Sonetts auf, welches aus zwei Quartetten und zwei Terzetten besteht und insgesamt vier Strophen mit vierzehn Versen aufweist. Die zwei Quartette zeigen das Reimschema des umar- menden Reims auf. Die zwei Terzette haben das Reimschema des Schweifreims, wobei die ersten beiden Verse der einzelnen Terzette und die letzten beiden Verse der beiden Terzette sich jeweils reimen. Alle Verse weisen reine Reime auf. Das Metrum ist ein sechshebiger Jambus, welcher jedoch die Form eines Alexandri- ners aufweist. Dies bedeutet, dass nach der dritten Hebung eine Zäsur oder ein Einschnitt vorliegt, sodass alternierende Verse mit insgesamt zwölf oder dreizehn Silben entstehen. Bei dem vorliegenden Gedicht lässt sich ein Muster erkennen, welches zudem eine Verbindung zum Reimschema und zu den Kadenzen auf- weist. Die Quartette zeigen beim äußeren Reim, im ersten und vierten Vers, je- weils zwölf Silben mit männlich-stumpfen Kadenzen. Der innere Reim weist in dem Vers dreizehn Silben mit weiblich klingenden Kadenzen auf. Bei den Terzet- ten zeigen die ersten beiden Verse, die sich zudem reimen, insgesamt dreizehn Silben mit weiblich klingenden Kadenzen. Der letzte Vers beider Terzette weist, Z neben dem Schweifreim, männlich-stumpfe Kadenzen und zwölf Silben auf. Ins- z gesamt lässt sich also ein Schema erkennen, dass zwar alternierende Reime, Ka- denzen und Silben zeigt, jedoch in dem Gedicht eine dynamische und rhythmische Wirkung erzeugt. Form & Metrum ausgezeichnet analysiest — Das lyrische Ich ist ein Sprecher, welcher mit einem äußeren Standpunkt den Zer- fallsprozess einer Frau beschreibt. Zudem verwendet der Sprecher das Personal- pronomen ,du" (vgl. V. 2 ,dir") und spricht den Leser damit direkt an. Diese direkte Ansprache an die Leser zeigt auf der Ebene der Bedeutung eine entscheidende Wirkung, die im Verlauf weiter erläutert wird. Sprechsituation klar auffezeigt Sehr Inhaltlich wird im ersten Quartett beschrieben, dass der Tod mit der Zeit immer nå- her kommt. Damit werden die Vergänglichkeit und der Zerfallsprozess des Körpers hervorgerufen. Diese wird darin beschrieben, dass neben den Lippen auch der Be. Körper immer mehr verblasst, sodass er der Farbe von Schnee ähnelt. Zudem verliert der Körper immer mehr an eigener Wärme, wodurch eine Kälte hervorge- rufen wird. Des Weiteren, wie im zweiten Quartett beschrieben, geht das Glänzen in den Au- gen verloren und die Kräfte des Körpers lassen allmählich nach. Die goldglänzen- den Haare können jetzt noch ihren Glanz entfalten und fungieren hier als Band für den Zusammenhalt. Das erste Terzett handelt davon, dass nun auch der Anstand, das Benehmen und die Höflichkeit der Menschen gegenüber der Person verschwinden, da diese nun, durch den Alterungsprozess, ihre äußere Schönheit und Attraktivität verloren hat. Daraufhin möchte das lyrische Ich im zweiten Terzett und damit in der letzten Strophe, dass es von den Leiden dieser Vergänglichkeit erlöst wird. Zudem weist der Sprecher darauf hin, dass, obwohl der Körper vergänglich ist, das Herz zu je- der Zeit bestehen bleibt. Dieses Herz bestehe nämlich aus Diamant und ist daher unvergänglich und ewig haltbar. hervorragende Inhaltszunammenfassuy Der Übergang zwischen den Quartetten und den Terzetten, also zwischen der zweiten und dritten Strophe, stellt zudem einen thematischen Umbruch dar. Wäh- rend in den Quartetten noch der Alterungsprozess der Frau und die Vergänglich- keit des Körpers beschrieben wird, wird in den Terzetten geschildert, dass es sich dabei auch um die Vergänglichkeit der Nächstenliebe handelt, da die Gesten und das Benehmen vergehen. Außerdem wird in dem letzten Terzett die Unvergäng- lichkeit des Herzens thematisch aufgegriffen, was gleichzeitig als einen Appell be- griffen werden kann, der im weiteren Verlauf noch weiter erläutert wird. Inhalt mit Aufbau (Sonett) sels gelungen visbundem Direkt zu Beginn des Gedichts wird der Tod mit ,der bleiche Tod" (V.1) und „seiner kalten Hand" (V.1) personifiziert. Damit stellt er einen Bezug zum Menschen dar und spiegelt die unmittelbare Betroffenheit jedes Menschen wider, da mit dieser Formulierung geschildert wird, dass „mit der Zeit" (V.2) jeder vom Tod betroffen sein wird. Diese universelle Betroffenheit wird zudem mit der Anrede des Spre- chers an der Leser verdeutlicht. Das Personal pronomen ,du“ (vgl. „dir" V.2) wird an Gr dieser Stelle verwendet, um den Leser unmittelbar anzusprechen und ihn darauf aufmerksam zu machen, dass diese Vergänglichkeit jede Person früher oder spä- ter betreffen wird. Zudem wird mit der Personifikation um deine Brüste streichen" (V.2) verdeutlicht, dass der Tod jederzeit eintreten kann, da er dyna- misch und ohne eine Vorwarnung kommt. Diese Dynamik könnte gleichzeitig mit dem Metrum des Gedichts verbunden werden, da dieses durch den gleichmäßi- gen Rhythmus auch eine gewisse Dynamik beim Lesen hervorruft und somit nochmals verdeutlicht, dass jener von der Vergänglichkeit und vom Tod jederzeit unmittelbar betroffen sein kann. Die Beschreibungen in darauffolgenden Versen wie ,der liebliche Corall der Lippen"(V.3) oder der Schultern warmer Schnee"(V.4) verweisen auf die Schönheit der Frau, die, durch die Vergänglichkeit des Körpers, z einen Alterungsprozess erlebt und immer mehr an Attraktivität verliert. Die Antithe- se „der Schultern warmer Schnee wird werden kalter Sand"(V.4) ist ein typisches Stilmittel der Epoche des Barock und stammt aus der Gegenüberstellung der bei- den Leitmotive ,,Carpe diem" (Nutze den Tag) und „Memento mori" (Gedenke des Todes), welche in dem Gedicht nochmals die Vergänglichkeit des Menschen her- vorheben. Die Metapher ,der Augen süßer Blitz" (V.5), welche aber als eine Be- schreibung gesehen werden kann, hebt nochmals die Vergänglichkeit der Schön- heit hervor. Die dreifache anaphorische Hervorhebung des Artikels ,der" (V.3 ff.) stellt die Verknüpfung der Beschreibungen der Schönheit, welche in den nachge- stellten Beschreibungen zum Ausdruck gebracht wird, dar. Somit wird die Hervor- hebung der Schönheit und dessen Vergänglichkeit weiter verstärkt. Der selben R Funktion dienen die beiden Alliterationen des Golden Glanzes"(V.7) und „nichts und nichtig" (V.10), wobei ersteres die Schönheit hervorhebt und letzteres die Ver- gänglichkeit. Jedoch bezieht sich die Vergänglichkeit nicht nur auf die „Gottheit deiner Pracht" (V.11), welche mit dieser Hyperbel nochmals hervorgehoben wird, sondern auch auf die Sitten, die Höflichkeit und das Benehmen. Denn ,,der wohl- gesetzte Fuß"(V.9) und die „lieblichen Gebärden"(V.9) werden hier auch nichts und nichtig werden"(V.10). Der Sprecher stellt an dieser Stelle heraus, dass durch den Verlust der Schönheit und der Attraktivität der Frau, dieser weniger Beneh- men, Höflichkeit und Anstand entgegengebracht wird. In der letzten Strophe wird die Bezeichnung „endlich" (V.12) zum wiederholten Male in diesem Gedicht ver- wendet. Das lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich den Menschen von den Leiden der Vergänglichkeit befreien möchte und den Tod als einen Ausweg aus diesen Leiden ansieht. Die damit verbundene düstere Stimmung und die negative Einstellung gegenüber des Lebens in diesem Alterungsprozess werden durch die beschreibende Adjektive intensiviert. Die positiv assoziierten Adjektive wie Gr "warm"(V.4), süß[...]" (V.5), wohlgesetzt[...]"(V.9) und lieblich[...]"(V.9) werden auch als vergänglich beschrieben, sodass dann die negativ assoziierten Adjektive wie ,bleich[...]"(V.1) und „kalt[...]"(V.1) dominieren. Die düstere Stimmung mit den negativen Assoziationen, aber auch die Tatsache, dass der Tod hier als eine Erlösung angesehen wird, lässt auf eine Kritik schlie- Ben, die in diesem Gedicht zum Ausdruck gebracht wird. Durch die Oberflächlich- keit der Gesellschaft rückt die Attraktivität der Frau immer mehr in den Vorder- grund und die zwischenmenschliche Beziehungen, wie Benehmen, Höflichkeit und Gr Aufrichtigkeit, geraten immer mehr in den Hintergrund. Sobald die Schönheit der Z Frau durch die Vergänglichkeit verloren geht, gehen die Gesten und die Sittlichkeit der Menschen auch verloren. Der bereits erwähnte thematische Umbruch zu den Terzetten fungiert hier, um darauf aufmerksam zu machen, dass die „Vergänglich- keit der Schönheit", wie es im Titel heißt, auch eine Vergänglichkeit der menschli- chen Liebe und des synergetischen Handelns mit sich bringt. Ausgehend von die- ser Beobachtung, richtet der Sprecher eine Art Appell an den Leser. Mit ,dein Her- 2 ze kann allein zu aller Zeit bestehen, dieweil es die Natur aus Diamant gemacht" (V.13 f.) wird geschildert, dass, obwohl der Körper des Menschen ver- gänglich ist, das Herz zu aller Zeit bestehen kann und damit unvergänglich ist. Dadurch, dass das Herz „aus Diamant gemacht" (V.14) ist, ist es bildlich gesehen aus einem sehr stabilen Material gefertigt, was auf metaphorischer Ebene die Un- vergänglichkeit widerspiegelt. Das Herz steht hier zudem sinnbildlich für die inne- ren Werte und den Charakter des Menschen. Der Appell bezieht sich auf dieses Herz, denn dadurch, dass es unvergänglich ist, sollte viel mehr Wert auf das Inne- re des Menschen gelegt werden, anstatt auf das äußere Erscheinungsbild, da die- -

Deutsch /

Gedichtinterpretation "Vergänglichkeit der Schönheit"

user profile picture

Studyingbookaholic   

Follow

9033 Followers

 © Brinkmann, Meyhöfer Abi-Box Deutsch
11 Interpretieren Sie das Gedicht ,,Vergänglichkeit der Schönheit"
von Christian Hoffmann von Hoffman

App öffnen

Meine Gedichtinterpretation zu "Vergänglichkeit der Schönheit" mit Einordnung in die Epoche des Barock. Mit Lehrerkommentar und Bewertung (15 Punkte) 📚

Ähnliche Knows

J

3

Letzte Rede einer vormals stolzen und gleich jetzt sterbenden Jungfrau (1638), Gedichtinterpretation

Know Letzte Rede einer vormals stolzen und gleich jetzt sterbenden Jungfrau (1638), Gedichtinterpretation thumbnail

14

 

11/10

user profile picture

2

Die Vergänglichkeit der Schönheit von Christian Hoffmannswaldau

Know Die Vergänglichkeit der Schönheit von Christian  Hoffmannswaldau  thumbnail

9

 

11

user profile picture

3

menschliches elende (andreas gryphius)- gedichtanalyse

Know menschliches elende (andreas gryphius)- gedichtanalyse thumbnail

46

 

11

user profile picture

3

Analyse "Der verspätete Wanderer": Joseph von Eichendorff

Know Analyse "Der verspätete Wanderer": Joseph von Eichendorff  thumbnail

86

 

12

© Brinkmann, Meyhöfer Abi-Box Deutsch 11 Interpretieren Sie das Gedicht ,,Vergänglichkeit der Schönheit" von Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau. 21 TOO wird personifi- ziert Sient dem Menschen abeleH terzett Ein Gedicht interpretieren und begründet einer Epoche zuordnen Metrum: Dynamiu → Tod kommt somen verbindung mit personification streichent" Vergänglichkeit der Schönheit 1695 ↓ Sonett Erläutern Sie in diesem Zusammenhang die Sprechersituation und die Bedeutung der beiden letzten Verse. von CHRISTIAN HOFFMANN VON HOFFMANNSWALDAU x x' Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand 13 Bir endlich mit der Zeit um deine Brüste streichen, Haar 12 Bezug zum Lese, Der liebliche Corall der Lippen wird verbleichest; w15 Brüste jeder ist vom Tod Der Schultern wärmler Schnee wird werde kalter Sandm Fuß betroffen endlich: Befreiung verbindung zur Natur x' xx 1 xx' ¹X XI Herz Der Auger Süßer Blitz, die Kräft, deiner Hand, m 12 Für welcken soiché, fali, dle wedễn zehich weichen.w.13 Das Haar, das itzurd kann des Goldes Glanz erreiche 13 endlich Tag und Jahr als ein gemeine Band.m42 X'X XI с 'X Der wohlgesetzte Fuß, die lieblichen Gebärden, w15 10 Die werden teils & Staub, teils nichts und nichtig werden 13 Denn opfert keiner mehr der Gotthei deiner Pracht 12 Ordnen Sie das Gedicht in eine literarische Epoche ein und begründen Sie Ihre Zuordnung. 12 Auffällige Nomen Hand • corall • Lippen Schne Schultem. • sand • Blitz Aus: Theodor Echtermeyer/Benno von Wiese (Hrsg.): Deutsche Gedichte - Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Düsseldorf 1966, S. 115-116. Allgemein: 1-14 verse -bestehend aus 2 Quartetten, 2 Terzetten → Form des Sonetts • . Die und nocumehr...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

als dies muss endlich untergehen. WM3 Dein Herze kann allein zu der Zeit bestehel, w13 Dieweil es die Natur aus Diama temacht. m₁2 ▸ Blitz-Blick Denn = dann 13 Auffällige Adventive Gleich SERGE •halt ▶ itzund = jetzt gemeines = gewöhnliches 6 •Diamant ▸ • Natur warm lieblich •Süß Rhetonische witer: •Tag • Jahr b •wohlgesetet positive... • regative... Sina Assoziatione V.3-4: Anapher "per" VS: personifination «Süßer Blitz" V.S: Parrallelismus umarmender Reim, im terzett Schweitreim (?) v.10: Alliteration "nichts und •Metrum: 6-hebige Jambus 1-reine Reime nightia" V.4: Oxymoron: ,, worme somee " V.11: Hyperbel: Cottheit deiner Prach V.1: Personification:,, bleiche Tod", Streich- Merapher/Vs Pessing: liebliche Coral" "halte Hand" "en" Ersatzleistung Deutsch LK Aufgabe 1: Gedichtinterpretation,Vergänglichkeit der Schönheit" Das Gedicht „Vergänglichkeit der Schönheit", welches 1695 von Christian Hoff- mann von Hoffmannswaldau veröffentlicht wurde und der Epoche des Barock zu- zuordnen ist, handelt von der Vergänglichkeit des Lebens und dem Verfallspro- zess des Körpers, welcher mit der Vergänglichkeit der Nächstenliebe verbunden ist. die Zu vermuten ist, dass in dem Gedicht auf die Vergänglichkeit des Lebens und der Gr Mitmenschlichkeit aufmerksam gemacht werden soll. Mit einer Kritik an der Ge- sellschaft, soll diese dazu aufgerufen werden, mehr Wert auf den Charakter und das Innere des Menschen zu legen. sehr felungene Einleitury Z ,,Vergänglichkeit der Schönheit" weist die äußere Form eines Sonetts auf, welches aus zwei Quartetten und zwei Terzetten besteht und insgesamt vier Strophen mit vierzehn Versen aufweist. Die zwei Quartette zeigen das Reimschema des umar- menden Reims auf. Die zwei Terzette haben das Reimschema des Schweifreims, wobei die ersten beiden Verse der einzelnen Terzette und die letzten beiden Verse der beiden Terzette sich jeweils reimen. Alle Verse weisen reine Reime auf. Das Metrum ist ein sechshebiger Jambus, welcher jedoch die Form eines Alexandri- ners aufweist. Dies bedeutet, dass nach der dritten Hebung eine Zäsur oder ein Einschnitt vorliegt, sodass alternierende Verse mit insgesamt zwölf oder dreizehn Silben entstehen. Bei dem vorliegenden Gedicht lässt sich ein Muster erkennen, welches zudem eine Verbindung zum Reimschema und zu den Kadenzen auf- weist. Die Quartette zeigen beim äußeren Reim, im ersten und vierten Vers, je- weils zwölf Silben mit männlich-stumpfen Kadenzen. Der innere Reim weist in dem Vers dreizehn Silben mit weiblich klingenden Kadenzen auf. Bei den Terzet- ten zeigen die ersten beiden Verse, die sich zudem reimen, insgesamt dreizehn Silben mit weiblich klingenden Kadenzen. Der letzte Vers beider Terzette weist, Z neben dem Schweifreim, männlich-stumpfe Kadenzen und zwölf Silben auf. Ins- z gesamt lässt sich also ein Schema erkennen, dass zwar alternierende Reime, Ka- denzen und Silben zeigt, jedoch in dem Gedicht eine dynamische und rhythmische Wirkung erzeugt. Form & Metrum ausgezeichnet analysiest — Das lyrische Ich ist ein Sprecher, welcher mit einem äußeren Standpunkt den Zer- fallsprozess einer Frau beschreibt. Zudem verwendet der Sprecher das Personal- pronomen ,du" (vgl. V. 2 ,dir") und spricht den Leser damit direkt an. Diese direkte Ansprache an die Leser zeigt auf der Ebene der Bedeutung eine entscheidende Wirkung, die im Verlauf weiter erläutert wird. Sprechsituation klar auffezeigt Sehr Inhaltlich wird im ersten Quartett beschrieben, dass der Tod mit der Zeit immer nå- her kommt. Damit werden die Vergänglichkeit und der Zerfallsprozess des Körpers hervorgerufen. Diese wird darin beschrieben, dass neben den Lippen auch der Be. Körper immer mehr verblasst, sodass er der Farbe von Schnee ähnelt. Zudem verliert der Körper immer mehr an eigener Wärme, wodurch eine Kälte hervorge- rufen wird. Des Weiteren, wie im zweiten Quartett beschrieben, geht das Glänzen in den Au- gen verloren und die Kräfte des Körpers lassen allmählich nach. Die goldglänzen- den Haare können jetzt noch ihren Glanz entfalten und fungieren hier als Band für den Zusammenhalt. Das erste Terzett handelt davon, dass nun auch der Anstand, das Benehmen und die Höflichkeit der Menschen gegenüber der Person verschwinden, da diese nun, durch den Alterungsprozess, ihre äußere Schönheit und Attraktivität verloren hat. Daraufhin möchte das lyrische Ich im zweiten Terzett und damit in der letzten Strophe, dass es von den Leiden dieser Vergänglichkeit erlöst wird. Zudem weist der Sprecher darauf hin, dass, obwohl der Körper vergänglich ist, das Herz zu je- der Zeit bestehen bleibt. Dieses Herz bestehe nämlich aus Diamant und ist daher unvergänglich und ewig haltbar. hervorragende Inhaltszunammenfassuy Der Übergang zwischen den Quartetten und den Terzetten, also zwischen der zweiten und dritten Strophe, stellt zudem einen thematischen Umbruch dar. Wäh- rend in den Quartetten noch der Alterungsprozess der Frau und die Vergänglich- keit des Körpers beschrieben wird, wird in den Terzetten geschildert, dass es sich dabei auch um die Vergänglichkeit der Nächstenliebe handelt, da die Gesten und das Benehmen vergehen. Außerdem wird in dem letzten Terzett die Unvergäng- lichkeit des Herzens thematisch aufgegriffen, was gleichzeitig als einen Appell be- griffen werden kann, der im weiteren Verlauf noch weiter erläutert wird. Inhalt mit Aufbau (Sonett) sels gelungen visbundem Direkt zu Beginn des Gedichts wird der Tod mit ,der bleiche Tod" (V.1) und „seiner kalten Hand" (V.1) personifiziert. Damit stellt er einen Bezug zum Menschen dar und spiegelt die unmittelbare Betroffenheit jedes Menschen wider, da mit dieser Formulierung geschildert wird, dass „mit der Zeit" (V.2) jeder vom Tod betroffen sein wird. Diese universelle Betroffenheit wird zudem mit der Anrede des Spre- chers an der Leser verdeutlicht. Das Personal pronomen ,du“ (vgl. „dir" V.2) wird an Gr dieser Stelle verwendet, um den Leser unmittelbar anzusprechen und ihn darauf aufmerksam zu machen, dass diese Vergänglichkeit jede Person früher oder spä- ter betreffen wird. Zudem wird mit der Personifikation um deine Brüste streichen" (V.2) verdeutlicht, dass der Tod jederzeit eintreten kann, da er dyna- misch und ohne eine Vorwarnung kommt. Diese Dynamik könnte gleichzeitig mit dem Metrum des Gedichts verbunden werden, da dieses durch den gleichmäßi- gen Rhythmus auch eine gewisse Dynamik beim Lesen hervorruft und somit nochmals verdeutlicht, dass jener von der Vergänglichkeit und vom Tod jederzeit unmittelbar betroffen sein kann. Die Beschreibungen in darauffolgenden Versen wie ,der liebliche Corall der Lippen"(V.3) oder der Schultern warmer Schnee"(V.4) verweisen auf die Schönheit der Frau, die, durch die Vergänglichkeit des Körpers, z einen Alterungsprozess erlebt und immer mehr an Attraktivität verliert. Die Antithe- se „der Schultern warmer Schnee wird werden kalter Sand"(V.4) ist ein typisches Stilmittel der Epoche des Barock und stammt aus der Gegenüberstellung der bei- den Leitmotive ,,Carpe diem" (Nutze den Tag) und „Memento mori" (Gedenke des Todes), welche in dem Gedicht nochmals die Vergänglichkeit des Menschen her- vorheben. Die Metapher ,der Augen süßer Blitz" (V.5), welche aber als eine Be- schreibung gesehen werden kann, hebt nochmals die Vergänglichkeit der Schön- heit hervor. Die dreifache anaphorische Hervorhebung des Artikels ,der" (V.3 ff.) stellt die Verknüpfung der Beschreibungen der Schönheit, welche in den nachge- stellten Beschreibungen zum Ausdruck gebracht wird, dar. Somit wird die Hervor- hebung der Schönheit und dessen Vergänglichkeit weiter verstärkt. Der selben R Funktion dienen die beiden Alliterationen des Golden Glanzes"(V.7) und „nichts und nichtig" (V.10), wobei ersteres die Schönheit hervorhebt und letzteres die Ver- gänglichkeit. Jedoch bezieht sich die Vergänglichkeit nicht nur auf die „Gottheit deiner Pracht" (V.11), welche mit dieser Hyperbel nochmals hervorgehoben wird, sondern auch auf die Sitten, die Höflichkeit und das Benehmen. Denn ,,der wohl- gesetzte Fuß"(V.9) und die „lieblichen Gebärden"(V.9) werden hier auch nichts und nichtig werden"(V.10). Der Sprecher stellt an dieser Stelle heraus, dass durch den Verlust der Schönheit und der Attraktivität der Frau, dieser weniger Beneh- men, Höflichkeit und Anstand entgegengebracht wird. In der letzten Strophe wird die Bezeichnung „endlich" (V.12) zum wiederholten Male in diesem Gedicht ver- wendet. Das lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich den Menschen von den Leiden der Vergänglichkeit befreien möchte und den Tod als einen Ausweg aus diesen Leiden ansieht. Die damit verbundene düstere Stimmung und die negative Einstellung gegenüber des Lebens in diesem Alterungsprozess werden durch die beschreibende Adjektive intensiviert. Die positiv assoziierten Adjektive wie Gr "warm"(V.4), süß[...]" (V.5), wohlgesetzt[...]"(V.9) und lieblich[...]"(V.9) werden auch als vergänglich beschrieben, sodass dann die negativ assoziierten Adjektive wie ,bleich[...]"(V.1) und „kalt[...]"(V.1) dominieren. Die düstere Stimmung mit den negativen Assoziationen, aber auch die Tatsache, dass der Tod hier als eine Erlösung angesehen wird, lässt auf eine Kritik schlie- Ben, die in diesem Gedicht zum Ausdruck gebracht wird. Durch die Oberflächlich- keit der Gesellschaft rückt die Attraktivität der Frau immer mehr in den Vorder- grund und die zwischenmenschliche Beziehungen, wie Benehmen, Höflichkeit und Gr Aufrichtigkeit, geraten immer mehr in den Hintergrund. Sobald die Schönheit der Z Frau durch die Vergänglichkeit verloren geht, gehen die Gesten und die Sittlichkeit der Menschen auch verloren. Der bereits erwähnte thematische Umbruch zu den Terzetten fungiert hier, um darauf aufmerksam zu machen, dass die „Vergänglich- keit der Schönheit", wie es im Titel heißt, auch eine Vergänglichkeit der menschli- chen Liebe und des synergetischen Handelns mit sich bringt. Ausgehend von die- ser Beobachtung, richtet der Sprecher eine Art Appell an den Leser. Mit ,dein Her- 2 ze kann allein zu aller Zeit bestehen, dieweil es die Natur aus Diamant gemacht" (V.13 f.) wird geschildert, dass, obwohl der Körper des Menschen ver- gänglich ist, das Herz zu aller Zeit bestehen kann und damit unvergänglich ist. Dadurch, dass das Herz „aus Diamant gemacht" (V.14) ist, ist es bildlich gesehen aus einem sehr stabilen Material gefertigt, was auf metaphorischer Ebene die Un- vergänglichkeit widerspiegelt. Das Herz steht hier zudem sinnbildlich für die inne- ren Werte und den Charakter des Menschen. Der Appell bezieht sich auf dieses Herz, denn dadurch, dass es unvergänglich ist, sollte viel mehr Wert auf das Inne- re des Menschen gelegt werden, anstatt auf das äußere Erscheinungsbild, da die- -