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Gedichtsanalyse LK (unterwegs sein)

Gedichtsanalyse LK (unterwegs sein)

 Q1 LK Deutsch (KG/KJ)
Thema: ,,Unterwegs sein"- Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart
Aufgaben:
1.Klausur
Anapher
1. Analysieren Sie das Gedic

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Gedichtsanalyse LK (unterwegs sein)

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Klausur

- Thema unterwegs sein -Epoche Barock/Romantik

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Q1 LK Deutsch (KG/KJ) Thema: ,,Unterwegs sein"- Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart Aufgaben: 1.Klausur Anapher 1. Analysieren Sie das Gedicht von Justinus Kerner unter besonderer Berücksichtigung seiner epochentypischen Merkmale. 2. Erläutern Sie vor dem Hintergrund Ihrer Kenntnisse aus dem Unterricht, wie das Motiv des Unterwegsseins hier thematisiert wird. Romantik Musir Justinus Kerner ✓ Der Wanderer in der Sägemühle (1830) Dort unten in der Mühle Saß ich in süßer Ruh' Und sah dem Räderspiele Und sah den Wassern zu. 5 Sah zu der blanken Säge, Es war mir wie ein Traum, Die bahnte lange Wege In einen Tannenbaum. Die Tanne war wie lebend, 10 In Trauermelodie, Durch alle Fasern bebend, Sang diese Worte sie: меда Du kehrst zur rechten Stunde, O Wanderer, hier ein, 15 Du bist's, für den die Wunde Mir dringt ins Herz hinein! 04.10.2021 Du bist's, für den wird werden, Wenn kurz gewandert du, Dies Holz im Schoß der Erden 20 Ein Schrein zur langen Ruh'. Alliteration Euphemi sumus Enjambement Vier Bretter sah ich fallen, Mir ward's ums Herze schwer, Ein Wörtlein wollt' ich lallen, Da ging das Rad nicht mehr. Ted? Viel Erfolg! Q1 Deutsch-LK (KJ/KG) Bewer- tungsbogen zur 1. Klausur vom 04.10.2021 Textgrundlage: ,,Der Wanderer in der Sägemühle" von Justines Kerner Aufgaben: 1. Analysieren Sie das Gedicht von J. Kerner unter besonderer Berücksichtigung seiner epochentypischen Merkmale. 2. Erläutern Sie vor dem Hintergrund Ihrer Kenntnisse aus dem Unterricht, wie das Motiv des Unterwegs- seins hier thematisiert wird. Maja Inhaltliche Leistung: Teilaufgabe 1 Die Schülerin / der Schüler 1 formuliert eine aufgabenbezogene Einleitung...

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unter Nennung von Autor, Titel, Textsor- te, Entstehungszeit 2 erschließt ihr/sein allgemeines Text- bzw. Themenverständnis, etwa: Die Rast während einer Wanderung wird in Beziehung gesetzt mit dem Tod als Ruhepause nach dem Leben. . Name: 3 beschreibt die Sprechsituation, etwa: Explizites lyrisches Ich, das seine Umgebung während einer Wanderrast betrachtet und dabei in einem Tagtraum die Ankündigung seines Todes erlebt. . ● 4 stellt den Inhalt der einzelnen Strophen dar, etwa: Strophe 1: Rast des lyrischen Ichs während einer Wanderung an einer Mühle, Be- trachtung der Bewegung des Mühlrades im Wasser, Strophe 2: Tagträumerische Aufmerksamkeit des lyrischen Ichs richtet sich auf die Tätigkeit der vom Mühlrad angetriebenen Säge, die gerade einen Baum zerteilt, . • Strophe 3: Wiedergabe des Tagtraumes: Der Baum singt ein trauriges Lied, das an das lyrische Ich gerichtet ist. • Strophen 4 und 5: Inhalt des Liedes: Das Holz des Baumes sei für den Sarg des lyri- schen Ichs bestimmt. . • Strophe 6: Die Traurigkeit des Liedes erfasst das lyrische Ich, das nicht mehr spre- chen kann. Das Rad der Mühle bleibt zeitgleich stehen. . 5 untersucht den formalen Aufbau des Gedichts mit Blick auf seine Funktion, etwa: sechs Strophen zu je vier Versen (einfache Liedstrophe), • Reimschema: Kreuzreim, Wiederholung des Reimwortes b aus der ersten Strophe in der 5. Strophe kontrastiert die anfänglich positive Stimmung des lyrischen Ichs mit der Anspielung auf den zu erwartenden Tod. • dreihebige jambische Verse, etliche Enjambements: gleichmäßiger Lesefluss, Ein- druck der Bewegung/Dynamik, abwechselnd weibliche und männliche Kadenzen, die den Kreuzreim unterstützen, max. Pkt. 2 erreicht. Pkt. 3 2 3 2 2 ⁹7 85 2 6 untersucht die sprachlich-rhetorischen Gestaltungsmittel im Hinblick auf ihre Funkti- on, z. B.: ● Wechsel im Tempusgebrauch: Präteritum in den ersten drei Strophen sowie der sechsten wird in der vierten und fünften Strophe von wörtlicher Rede im Präsens un- terbrochen, Intensivierung der Naturerfahrung/ Personifikation der Natur, hier des Baumes, der das lyrische Ich direkt anspricht, Parallelismus/Anaphern, z. B. in V. 3 und 4, Verstärkung der harmonischen und entspannten Stimmung des lyrischen Ichs, ebenso Metapher „Räderspiele“ zur Be- schreibung des bewegten Mühlrades, • Vergleiche, z. B. in V. 6 und 9: 7 berücksichtigt die epochentypischen Merkmale des Gedichts, z. B.: Volksliedcharakter durch Verwendung der einfachen Liedstrophe, des eingängigen Reimschemas und Versmaßes, einfache Sprache, ● • Verbindung des Menschen mit der Natur: intensive Naturerfahrung, vgl. z.B. ,,Die Tanne war wie lebend," (Vers 9), Verschmelzung verschiedener Sinneseindrücke, z.B. ,,süßer Ruh" (Vers 2), Bedeutung der Musik durch akustische Sinneseindrücke (Die Tanne singt eine ,,Trauermelodie“(V.10)), ● . Tagträumerische Wahrnehmung der Realität, z.B. ,,Es war mir wie im Traum" (Vers 6), 8 fasst die Ergebnisse ihrer/seiner Analyse prägnant zusammen. Interjektion in V. 14, Intensivierung der direkten Ansprache des lyrischen Ichs, Betonung der Bedeutsamkeit der Ansprache, Diminutiv in Vers 23: Betonung des Unvermögens zu sprechen/ sich auszudrücken, Kontrastierung, z.B. ,,in süßer Ruh"" (V. 2) ggü. ,,zur langen Ruh",(V. 20), um den Gegensatz zwischen einer erholsamen Pause und dem endgültigen Ende des To- des zu verdeutlichen, 9 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (6). Erläuterung der Titels Summe 1. Teilaufgabe Inhaltliche Leistung: Teilaufgabe 2 Die Schülerin / der Schüler 1 formuliert eine Überleitung, die Aspekte der Aufgabenstellung sinnvoll aufnimmt. . erläutert verschiedene Möglichkeiten, wie das Motiv des Unterwegsseins in der Lyrik thematisiert wird, etwa: Unterwegs sein in räumlicher Dimension: Reisen/Wandern von Ort zu Ort, Sehn- sucht nach der Ferne, beliebtes Motiv in der Romantik, Unterwegs sein als zeitliche Vorstellung: z. B. in Bezug auf das Lebensalter/ Le- benserfahrung bzw. Leben vor und nach dem Tod, häufig in der Barocklyrik zu fin- den, Unterwegs sein in Gedanken, nicht im Handeln, Fernweh, spirituelle/religiöse Dimension des Unterwegsseins: Sehnsucht nach einer anderen Welt, zur Erleuchtung, zu Gott, ,,innere Reise", . . 8 14 ло 5 5 4 4 48 3 (40) 22 7 1 3 5 6 3 erläutert, wie sich das Gedicht in den thematischen Zusammenhang des Unterwegs- seins einordnen lässt, etwa: • vordergründig das Wandern als Unterwegssein von Ort zu Ort sowie die dazugehö- rigen Pausen, . • das Unterwegssein als zeitliche Dimension, hier das Kontrastieren der kurzen Rast beim Wandern mit der langen Ruhe des Todes, hier Besonderheit: zwar Bewegung des Wassers, das die Mühle antreibt sowie „Un- terwegssein" der Säge, die ,,lange Wege" (V. 7) in den Baumstamm bahnt, aber das lyrische Ich rastet gerade während seiner Wanderung und reist nun in Gedanken. 4 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (4). . Summe 2. Teilaufgabe Summe 1. und 2. Teilaufgabe Darstellungsleistung strukturiert seinen Text schlüssig, stringent sowie gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung: angemessene Gewichtung der Teilaufgaben, gegliederte und angemessen gewichtete Anlage der Arbeit, schlüssige Verbindung der einzelnen Arbeitsschritte, schlüssige gedankliche Verknüpfung von Sätzen. formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert: Trennung von Handlungs- und Metaebene, Begründeter Bezug von beschreibenden und wertenden Aussagen, Verwendung von Fachtermini in sinnvollem Zusammenhang, Beachtung der Tempora, Korrekte Redewiedergabe (Modus). belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise: sinnvoller Gebrauch von Zitaten in begründeter Funktion drückt sich allgemeinsprachlich präzise, stilistisch sicher und begrifflich differenziert aus: sachlich-distanzierte Schreibweise, Schriftsprachlichkeit, schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Orthographie, Zeichensetzung) Summe Darstellungsleistung Summe insgesamt 24 aus der Punktsumme resultierende Note gemäß nachfolgender Tabelle 72 begrifflich abstrakte Ausdrucksfähigkeit formuliert lexikalisch und syntaktisch sicher, variabel und komplex (und zugleich klar) 5 6 3 5 3 28 100 14 40 10 19 59 5 5 3 4 5 1 23 82

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Name: 3 beschreibt die Sprechsituation, etwa: Explizites lyrisches Ich, das seine Umgebung während einer Wanderrast betrachtet und dabei in einem Tagtraum die Ankündigung seines Todes erlebt. . ● 4 stellt den Inhalt der einzelnen Strophen dar, etwa: Strophe 1: Rast des lyrischen Ichs während einer Wanderung an einer Mühle, Be- trachtung der Bewegung des Mühlrades im Wasser, Strophe 2: Tagträumerische Aufmerksamkeit des lyrischen Ichs richtet sich auf die Tätigkeit der vom Mühlrad angetriebenen Säge, die gerade einen Baum zerteilt, . • Strophe 3: Wiedergabe des Tagtraumes: Der Baum singt ein trauriges Lied, das an das lyrische Ich gerichtet ist. • Strophen 4 und 5: Inhalt des Liedes: Das Holz des Baumes sei für den Sarg des lyri- schen Ichs bestimmt. . • Strophe 6: Die Traurigkeit des Liedes erfasst das lyrische Ich, das nicht mehr spre- chen kann. Das Rad der Mühle bleibt zeitgleich stehen. . 5 untersucht den formalen Aufbau des Gedichts mit Blick auf seine Funktion, etwa: sechs Strophen zu je vier Versen (einfache Liedstrophe), • Reimschema: Kreuzreim, Wiederholung des Reimwortes b aus der ersten Strophe in der 5. Strophe kontrastiert die anfänglich positive Stimmung des lyrischen Ichs mit der Anspielung auf den zu erwartenden Tod. • dreihebige jambische Verse, etliche Enjambements: gleichmäßiger Lesefluss, Ein- druck der Bewegung/Dynamik, abwechselnd weibliche und männliche Kadenzen, die den Kreuzreim unterstützen, max. Pkt. 2 erreicht. Pkt. 3 2 3 2 2 ⁹7 85 2 6 untersucht die sprachlich-rhetorischen Gestaltungsmittel im Hinblick auf ihre Funkti- on, z. B.: ● Wechsel im Tempusgebrauch: Präteritum in den ersten drei Strophen sowie der sechsten wird in der vierten und fünften Strophe von wörtlicher Rede im Präsens un- terbrochen, Intensivierung der Naturerfahrung/ Personifikation der Natur, hier des Baumes, der das lyrische Ich direkt anspricht, Parallelismus/Anaphern, z. B. in V. 3 und 4, Verstärkung der harmonischen und entspannten Stimmung des lyrischen Ichs, ebenso Metapher „Räderspiele“ zur Be- schreibung des bewegten Mühlrades, • Vergleiche, z. B. in V. 6 und 9: 7 berücksichtigt die epochentypischen Merkmale des Gedichts, z. B.: Volksliedcharakter durch Verwendung der einfachen Liedstrophe, des eingängigen Reimschemas und Versmaßes, einfache Sprache, ● • Verbindung des Menschen mit der Natur: intensive Naturerfahrung, vgl. z.B. ,,Die Tanne war wie lebend," (Vers 9), Verschmelzung verschiedener Sinneseindrücke, z.B. ,,süßer Ruh" (Vers 2), Bedeutung der Musik durch akustische Sinneseindrücke (Die Tanne singt eine ,,Trauermelodie“(V.10)), ● . Tagträumerische Wahrnehmung der Realität, z.B. ,,Es war mir wie im Traum" (Vers 6), 8 fasst die Ergebnisse ihrer/seiner Analyse prägnant zusammen. Interjektion in V. 14, Intensivierung der direkten Ansprache des lyrischen Ichs, Betonung der Bedeutsamkeit der Ansprache, Diminutiv in Vers 23: Betonung des Unvermögens zu sprechen/ sich auszudrücken, Kontrastierung, z.B. ,,in süßer Ruh"" (V. 2) ggü. ,,zur langen Ruh",(V. 20), um den Gegensatz zwischen einer erholsamen Pause und dem endgültigen Ende des To- des zu verdeutlichen, 9 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (6). Erläuterung der Titels Summe 1. Teilaufgabe Inhaltliche Leistung: Teilaufgabe 2 Die Schülerin / der Schüler 1 formuliert eine Überleitung, die Aspekte der Aufgabenstellung sinnvoll aufnimmt. . erläutert verschiedene Möglichkeiten, wie das Motiv des Unterwegsseins in der Lyrik thematisiert wird, etwa: Unterwegs sein in räumlicher Dimension: Reisen/Wandern von Ort zu Ort, Sehn- sucht nach der Ferne, beliebtes Motiv in der Romantik, Unterwegs sein als zeitliche Vorstellung: z. B. in Bezug auf das Lebensalter/ Le- benserfahrung bzw. Leben vor und nach dem Tod, häufig in der Barocklyrik zu fin- den, Unterwegs sein in Gedanken, nicht im Handeln, Fernweh, spirituelle/religiöse Dimension des Unterwegsseins: Sehnsucht nach einer anderen Welt, zur Erleuchtung, zu Gott, ,,innere Reise", . . 8 14 ло 5 5 4 4 48 3 (40) 22 7 1 3 5 6 3 erläutert, wie sich das Gedicht in den thematischen Zusammenhang des Unterwegs- seins einordnen lässt, etwa: • vordergründig das Wandern als Unterwegssein von Ort zu Ort sowie die dazugehö- rigen Pausen, . • das Unterwegssein als zeitliche Dimension, hier das Kontrastieren der kurzen Rast beim Wandern mit der langen Ruhe des Todes, hier Besonderheit: zwar Bewegung des Wassers, das die Mühle antreibt sowie „Un- terwegssein" der Säge, die ,,lange Wege" (V. 7) in den Baumstamm bahnt, aber das lyrische Ich rastet gerade während seiner Wanderung und reist nun in Gedanken. 4 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (4). . Summe 2. Teilaufgabe Summe 1. und 2. Teilaufgabe Darstellungsleistung strukturiert seinen Text schlüssig, stringent sowie gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung: angemessene Gewichtung der Teilaufgaben, gegliederte und angemessen gewichtete Anlage der Arbeit, schlüssige Verbindung der einzelnen Arbeitsschritte, schlüssige gedankliche Verknüpfung von Sätzen. formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert: Trennung von Handlungs- und Metaebene, Begründeter Bezug von beschreibenden und wertenden Aussagen, Verwendung von Fachtermini in sinnvollem Zusammenhang, Beachtung der Tempora, Korrekte Redewiedergabe (Modus). belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise: sinnvoller Gebrauch von Zitaten in begründeter Funktion drückt sich allgemeinsprachlich präzise, stilistisch sicher und begrifflich differenziert aus: sachlich-distanzierte Schreibweise, Schriftsprachlichkeit, schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Orthographie, Zeichensetzung) Summe Darstellungsleistung Summe insgesamt 24 aus der Punktsumme resultierende Note gemäß nachfolgender Tabelle 72 begrifflich abstrakte Ausdrucksfähigkeit formuliert lexikalisch und syntaktisch sicher, variabel und komplex (und zugleich klar) 5 6 3 5 3 28 100 14 40 10 19 59 5 5 3 4 5 1 23 82