„Ich bin ein Berliner" - J. F. Kennedy
Die Rede "Ich bin ein Berliner" stellt ein wichtiges historisches Dokument dar, das nach einem bestimmten Schema analysiert werden kann:
Redesituation und historischer Kontext
- Gehalten am 26. Juni 1963 vom amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy
- Ort: Vor dem Schöneberger Rathaus in West-Berlin
- Historischer Kontext: Zwei Jahre nach dem Beginn des Mauerbaus
- Adressaten: Primär die Bevölkerung West-Berlins, indirekt aber auch die Sowjetunion
Redeinhalt
Der erste Abschnitt der Rede:
- Kennedy richtet sich direkt an die Berliner
- Er erwähnt den "hervorragenden Herrn Bundeskanzler" Konrad Adenauer und Berlins Bürgermeister Willi Brandt
- Betont seinen Stolz, in Berlin zu sein
- Verspricht Hilfe und versucht Hoffnung zu vermitteln
Im zweiten Abschnitt warnt Kennedy vor der Verharmlosung des Kommunismus.
Wichtiger Kontext: Die Kennedy-Rede vom 10. Juni 1963 in Berlin fand in einer Zeit extremer Spannungen statt. Die Berliner Mauer symbolisierte die Teilung nicht nur der Stadt, sondern ganz Deutschlands und Europas im Kalten Krieg. Kennedys Besuch sollte das Engagement der USA für die Freiheit West-Berlins demonstrieren.






