Die Entstehung des Auerhauses
"Ich hab's getan! Ich hab's getan!" Mit diesen Worten beginnt der Roman, als Höppner und seine Freundin Vera ihren Freund Frieder im Schnee finden. Er hat den Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz gefällt und dabei versehentlich die Stromversorgung gekappt. Diese wichtige Textstelle zeigt direkt Frieders impulsiven Charakter.
Höppner erzählt als Ich-Erzähler eine Geschichte, die weder chronologisch am Anfang noch am Ende beginnt, sondern mit einem Moment, "den jeder von Frieder wissen sollte". Nach einem Selbstmordversuch mit Schlaftabletten und Imyglikos wird Frieder von seinem Vater zufällig gefunden und in die psychiatrische Abteilung eingewiesen. Dort nimmt er Medikamente und trifft Pauline, ein Mädchen mit einer Neigung zur Brandstiftung.
Als Frieder entlassen wird, will er nicht nach Hause zurückkehren und zieht stattdessen in das leerstehende Haus seines Großvaters - das spätere Auerhaus. Höppner, Vera und Cäcilia ziehen ebenfalls ein, um Frieder nicht alleine zu lassen und die Verantwortung für ihn zu teilen. Trotz Geldmangels und kleiner Diebstähle schaffen sie sich ein gemeinsames Leben, während sie gleichzeitig versuchen, das Abitur zu bewältigen.
💡 Die Auerhaus-WG entsteht aus dem Wunsch der Freunde, Frieder vor einem weiteren Selbstmordversuch zu bewahren. Der Name "Auerhaus" ist eine Anspielung auf den Song "Our House" von Madness.






















