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Erörterung - kein Nominalstil! Zum Thema hinführen - Neulich ist es mir passiert, dass .../ Als ich kürzlich ... habe ich die Erfahrung gemacht, dass ... Das Thema ... wird seit einiger Zeit kontrovers/rege in den Medien diskutiert. Die einen behaupten, dass Andere wiederum ... / - In der Öffentlichkeit gibt es schon länger eine Kontroverse darüber, ob/inwieweit - - Unsere Welt hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Wir sind alle Zeugen eines neuen, digitalen Zeitalters. Durch die Digitalisierung... Interessanter Einstieg ins Thema, Bezug auf Relevanz/Aktualität, (Faktum, Zitat, Vorurteil, ...) Textanalyse Indirekte Rede, Konjunktiv O Schwerpunkt Analyse: ausführliche Analyse der Argumente und Argumentation des Autors, Beurteilung seiner Argumentation O Schwerpunkt Erörterung: knappe Analyse und Aufführung der Argumente Erörterung O Weitere Argumente, Bezug auf die analysierten Argumente, entweder entkräftigen oder ergänzen, eigener Standpunkt muss deutlich werden - In dem Zeitungsartikel „,...“ stellt der Autor die These auf, dass ... Die Haltung ist jedoch keinesfalls unstrittig, denn ... - Jüngst durchgeführte Umfragen haben ergeben, dass ... - Vor diesem Hintergrund soll in Folgenden erörtert werden, inwieweit dieser These zuzustimmen ist - Inwieweit der These zuzustimmen ist, soll im Folgenden erörtert werden - Daher lohnt sich eine genauere Auseinandersetzung ● Was ist Sprache eigentlich und wozu benutzen wir sie? Warum verändert sie sich überhaupt? Ist das gut oder schlecht oder vielleicht beides oder nichts davon? ● Die...

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Welt wandelt sich, also auch ihre Beschreibung. Sprachwandel ist ein Fakt. Doch manche differenzieren zwischen ,,natürlichem“ Sprachwandel und jenem, der bewusst vorangetrieben wird. Sprache muss sich immer wieder neuen Lebensverhältnissen anpassen, damit sie den Menschen als Mittel der Reflexion und Kommunikation dienen könne. ● Ist unsere Sprache aus der Mode gekommen? Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken und vielleicht befinden sich unsere Gesellschaft gerade in der Pubertät. Unsere Kleidungsstil verändert sich und so verändert sich auch unserer sprachlicher Stil. Dabei sind Worte und Handeln nicht klar definierte Auslöser oder Konsequenzen des jeweils anderen, sondern stehen in einer stetigen Wechselbeziehung miteinander. Worte sind Macht. Eine Macht die vielseitig genutzt werden kann. Müssen wir auch unsere Sprache verändern, um eine gerechtere Gesellschaft zu werden? Wörtern Macht geben oder Macht nehmen? Wie geht es dem Deutschen? Aus konservativer Sicht nicht besonders gut: ● Vor ein paar Jahren waren es die Anglizismen und der Verfall des Genitivs. Heute ist es das Gendern, das die Gemüter erhitzt. Und morgen? ● Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug ● Pro- und Kontraargumente aufführen/widerlegen - Zunächst spricht dafür/dagegen, dass ... /Ein Argument für/gegen ... ist ... /Ein Vorteil/Nachteil ... Ein weiterer Gesichtspunkt, welcher für/wider die These spricht - Ein weiteres Argument der Befürworter/Gegner ist ... - Obwohl die angeführten Argumente zeigen, dass ... gibt es doch auch gute Gründe für/gegen ... - den Vorteilen/Nachteilen von ... ist aber ... gegenüber zu stellen mag es auch gute Argumente für/gegen ... geben, ist meiner Meinung nach jedoch ... entscheidend - Viele meinen/glauben zwar, dass ... aber aus meiner Sicht ... - es ist zwar nachvollziehbar wenn ... aber viel ausschlaggebender ist doch ... - auch wenn man ... bedenkt, ist wohl doch entscheidend, dass - dies lässt sich jedoch dadurch entkräften, dass - dem steht jedoch gegenüber ... - allerdings sollte auch bedacht werden, dass - allerdings muss man auch hier fragen ... Konnektoren weil, deshalb, deswegen, daher, dadurch, aus diesem Grund, da das bedeutet, und zwar, nämlich, daraus folgt ● besonders, sogar, vor allem, insbesondere ● obwohl, stattdessen, allerdings, während, vielmehr, dagegen ● einerseits - andererseits, sowohl - als auch, zum einen - zum anderen, auf der einen Seite - auf der anderen Seite, zwar - aber von zentraler Bedeutung ist des Weiteren, darüber hinaus, daneben, außerdem, überdies, ebenfalls, hinzu kommt, zudem weiterhin muss beachtet werden, dass außerdem darf nicht vergessen werden, dass nicht zu unterschätzen ist ferner, dass ● ● ● Zusammenhänge/Erläuterungen: - Auch wenn man bei Worten nicht direkt an ... denkt, ist der Zusammenhang zwischen ... näher als man vermutet. Es heißt ja nicht umsonst..., denn wir entscheiden uns ja sogar bewusst dafür - Und hierbei stellt sich auch die Frage - Doch das betrifft nur... - Dagegen sprechen mehrere Überlegungen... - Zunächst sollte ... uns zu denken geben, weil - Sicherlich nicht nur ... - - Wenn ..., dann muss man vor allem befürchten, dass ... - Immerhin/Übrigens .. - So gesehen, ... - Doch der ständige Gebrauch des Begriffs... - Manch einer ist der Meinung, dass Doch um moralischen Entgleisungen präventiv entgegenzuwirken,... Beispiele Beispielsweise Zum Beispiel ein gutes Beispiel dafür ist ... gestützt werden kann dieses Argument durch folgendes Beispiel ... dies lässt sich durch folgendes Beispiel verdeutlichen als Beispiel/Beleg lässt sich anführen, dass das kann man erkennen an ... das wird deutlich wenn man sich ansieht Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Studien/Umfragen/Statistiken belegen, dass auch der Experte ... sagt/ist der Meinung, dass auch eine große Mehrheit der ... spricht sich für/gegen ... aus Eigene Meinung: und auch bei mir selbst habe ich dieses Phänomen leider beobachten können. Wenn aber ..., könnte ... meiner Meinung nach auch (größere Freiheit für...) bedeuten. Auch aus eigener Erfahrung kann ich sagen Ich bin der Meinung/meiner Auffassung nach/meines Erachtens Für mich ist... (mit zu vielen Risiken verbunden) dessen Meinung ich jedoch nicht teilen kann, da ... Dies ist in meinen Augen eine abwegige/wünschenswerte/zielführende (Vorstellung) Ich kenne (genügend/zur Genüge...) Ich bin jedoch der Ansicht, dass angesichts des gegenwärtigen Forschungsstandes ... sehr kritisch beurteilt werden muss. Wie also diese wenigen Beispiele schon zeigen, ist ... aus meiner Sicht mit viel zu vielen und völlig Ich bin überzeugt, dass man ... Wertungen: Und leider nicht zum Guten, Die Wichtigkeit der ... wird kontrovers diskutiert.. Ja, die zahlreichen Vorteile ... in Bezug auf ... sind natürlich nicht außer Acht zu lassen Doch es ist zu bezweifeln, dass Dies ist natürlich eine etwas überspitzte Darstellung, ... aber (Ethisch/gesellschaftlich) betrachtet, gibt es entscheidende Bedenken, wenn es um ... geht. inakzeptablen (Risken/negativen Auswirkungen/Bedenken) verbunden... Gelungen/(in)akzeptabel/risikoreich/gescheitert/richtig/bedenklich/falsch/verwerflich/unzureichend ….. /abwegig/ unsinnig/notwendig/angeblich muss kritisch beurteilt werden/muss differenziert betrachtet werden Es ist sehr (un)wahrscheinlich Wir können nicht akzeptieren, dass auf voller Linie versagt Forderungen: Es ist sicher wünschenswert... Seitdem haben sich unterschiedliche Lager in der öffentlichen Debatte gebildet. Es mehren sich die Stimmen, die fordern, dass... Was in dieser Diskussion gefordert ist, das sind Überlegungen... Was wir als Gesellschaft erwarten/angehen/... sollten Doch es gibt auch Hoffnung Und müssten wir dann nicht auch bedenken, dass ... Was gefordert ist, sind (Überlegungen) Schluss/Fazit - Zusammenfassend lässt sich die eingangs gestellte Frage folgendermaßen beantworten: - Schlussendlich zeigt sich somit, dass aus den aufgeführten kann man sich nur wünschen, dass in der Zukunft In Zukunft wird man wahrscheinlich beachten müssen, dass - In den kommenden Jahren wird vermutlich (Rhetorische) Fragen: Wie sollen wir als Gesellschaft, als Schüler, Lehrer und Eltern, mit/damit ... umgehen? Und schließlich: Dürfen ... wirklich ganz ohne ... Bedenken ..? Wird hier nicht …...? Verfällt die deutsche Sprache oder blüht sie? Alternativen/Kompromisse Natürlich gilt es immer die einzelnen Nutzer differenziert zu betrachten, denn . doch betrachtet man die breite Masse, fällt auf, dass durchaus ein globaler Trend zu erkennen ist. Wichtiges für den Kommentar: - (vgl. Nachname, Z. ...) - indirekte Rede, Konjunktiv - höherer Gebrauch sprachlicher Mittel (Alliterationen, Vergleiche, Sprichwörter, Metaphern...) - interessante Überschrift Sprachgebrauch und Sprachwandel Sprache: Ursprung ist bis heute nicht erforscht, wobei ein gewisses Sprachvermögen nachgewiesen werden kann. Deutsch: Sprache, die sich in Mitteleuropa aus dem germanischen Reich herausentwickelt hat. Urformen: theodiscus -diutisc - diutischi – dutisc – Teuschland (Spätmittelalter) Theorie der unsichtbaren Hand – Rudi Keller - ● ● ■ Sprachliche Veränderungen sind wie Trampelpfade, ökonomischer, durchdachter als die angelegte Struktur der ,,Architekten" Intelligenz des Systems der Trampelpfade ist jedoch der Faulheit zuzuschreiben, Maxime der Energieersparnis Kausale Konsequenz individueller intentionaler Handlungen, die mindestens teilweise ähnliche Intentionen haben und verwirklichen Sprachwandel geschieht eigentlich ungewollt und unkoordiniert, allerdings wie von einer ,,unsichtbaren Hand" gelenkt, da eine intelligente Struktur und Ordnung entsteht Galanteriespiel: Beim Reden über Frauen werden oft Begriffe höherer Stil- und Sozialebene benutzt. Dies führt mit der Zeit dazu, dass tendenziell das nächsthöhere Wort zum Normalausdruck wird, während das ehemals normale pejorisiert wird. Pejoration/Pejorisierung: Abwertung der Bedeutung eines Wortes Soziolekt: Sprachvarietät innerhalb einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe Ethnolekt Sprachvarietät, die von einer ethnischen Minderheit gesprochen wird ■ Sonderform des Soziolekts Sprachvarietäten Bestimmte Ausprägung einer Sprache, welche die Standardsprache erweitert oder modifiziert Soziale Gruppen, Generationen (Jugendsprache), Regionale Unterschiede, Beruflich bedingt Anglizismen ➤ Aus dem Englischen stammende/entlehnte Fremdwörter, zumeist Substantive, substantivierte Verben oder Phrasen, auch Hybridbildungen und Scheinentlehnungen (Handy, Smoking ...) Verbreitung Insbesondere durch die Werbung, die neuen Medien und das Geschäftsleben Anglisierung der Sprache hängt mit der weltweiten Ausbreitung des American Way of Life zusammen ,,Ich bin so smart, mein Smart TV und meine Smart Watch machen alles für mich. Ich bin so smart, ich muss nichts mehr machen. Mein Brain ist so smart, ja so wie ein Smart auf den Straßen. Klein und ohne viel Inhalt. Aber leichter ist es. Das Leben." Messengersprache: In den letzten 15 Jahren hat sich die Messengerkommunikation stark verändert, da durch die Etablierung der Smartphones und sozialer Medien erstens mehr Leute und zweitens auch ältere Generationen diese verwendet haben. Zudem kann man mithilfe des Smartphones einfacher schreiben und eine Vielzahl von Emojis verwenden. Jeder benutzt sie fast jeden Tag vielfach und es gibt viele etablierte Abkürzungen. Durch Wortvorschläge wird einem das Schreiben weiter vereinfacht.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

Aufbau Erörterung, Sprachhilfen, domänenspezifische Themen, Sprachwandel, Spracherwerb, Jugendsprache, gendergerechte Sprache, Dialekte, Mehrsprachigkeit, neue Medien, Lesen, Kommentar Handschrift

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Erörterung - kein Nominalstil! Zum Thema hinführen - Neulich ist es mir passiert, dass .../ Als ich kürzlich ... habe ich die Erfahrung gemacht, dass ... Das Thema ... wird seit einiger Zeit kontrovers/rege in den Medien diskutiert. Die einen behaupten, dass Andere wiederum ... / - In der Öffentlichkeit gibt es schon länger eine Kontroverse darüber, ob/inwieweit - - Unsere Welt hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Wir sind alle Zeugen eines neuen, digitalen Zeitalters. Durch die Digitalisierung... Interessanter Einstieg ins Thema, Bezug auf Relevanz/Aktualität, (Faktum, Zitat, Vorurteil, ...) Textanalyse Indirekte Rede, Konjunktiv O Schwerpunkt Analyse: ausführliche Analyse der Argumente und Argumentation des Autors, Beurteilung seiner Argumentation O Schwerpunkt Erörterung: knappe Analyse und Aufführung der Argumente Erörterung O Weitere Argumente, Bezug auf die analysierten Argumente, entweder entkräftigen oder ergänzen, eigener Standpunkt muss deutlich werden - In dem Zeitungsartikel „,...“ stellt der Autor die These auf, dass ... Die Haltung ist jedoch keinesfalls unstrittig, denn ... - Jüngst durchgeführte Umfragen haben ergeben, dass ... - Vor diesem Hintergrund soll in Folgenden erörtert werden, inwieweit dieser These zuzustimmen ist - Inwieweit der These zuzustimmen ist, soll im Folgenden erörtert werden - Daher lohnt sich eine genauere Auseinandersetzung ● Was ist Sprache eigentlich und wozu benutzen wir sie? Warum verändert sie sich überhaupt? Ist das gut oder schlecht oder vielleicht beides oder nichts davon? ● Die...

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Aus konservativer Sicht nicht besonders gut: ● Vor ein paar Jahren waren es die Anglizismen und der Verfall des Genitivs. Heute ist es das Gendern, das die Gemüter erhitzt. Und morgen? ● Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug ● Pro- und Kontraargumente aufführen/widerlegen - Zunächst spricht dafür/dagegen, dass ... /Ein Argument für/gegen ... ist ... /Ein Vorteil/Nachteil ... Ein weiterer Gesichtspunkt, welcher für/wider die These spricht - Ein weiteres Argument der Befürworter/Gegner ist ... - Obwohl die angeführten Argumente zeigen, dass ... gibt es doch auch gute Gründe für/gegen ... - den Vorteilen/Nachteilen von ... ist aber ... gegenüber zu stellen mag es auch gute Argumente für/gegen ... geben, ist meiner Meinung nach jedoch ... entscheidend - Viele meinen/glauben zwar, dass ... aber aus meiner Sicht ... - es ist zwar nachvollziehbar wenn ... aber viel ausschlaggebender ist doch ... - auch wenn man ... bedenkt, ist wohl doch entscheidend, dass - dies lässt sich jedoch dadurch entkräften, dass - dem steht jedoch gegenüber ... - allerdings sollte auch bedacht werden, dass - allerdings muss man auch hier fragen ... 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Es heißt ja nicht umsonst..., denn wir entscheiden uns ja sogar bewusst dafür - Und hierbei stellt sich auch die Frage - Doch das betrifft nur... - Dagegen sprechen mehrere Überlegungen... - Zunächst sollte ... uns zu denken geben, weil - Sicherlich nicht nur ... - - Wenn ..., dann muss man vor allem befürchten, dass ... - Immerhin/Übrigens .. - So gesehen, ... - Doch der ständige Gebrauch des Begriffs... - Manch einer ist der Meinung, dass Doch um moralischen Entgleisungen präventiv entgegenzuwirken,... Beispiele Beispielsweise Zum Beispiel ein gutes Beispiel dafür ist ... gestützt werden kann dieses Argument durch folgendes Beispiel ... dies lässt sich durch folgendes Beispiel verdeutlichen als Beispiel/Beleg lässt sich anführen, dass das kann man erkennen an ... das wird deutlich wenn man sich ansieht Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Studien/Umfragen/Statistiken belegen, dass auch der Experte ... sagt/ist der Meinung, dass auch eine große Mehrheit der ... spricht sich für/gegen ... aus Eigene Meinung: und auch bei mir selbst habe ich dieses Phänomen leider beobachten können. Wenn aber ..., könnte ... meiner Meinung nach auch (größere Freiheit für...) bedeuten. Auch aus eigener Erfahrung kann ich sagen Ich bin der Meinung/meiner Auffassung nach/meines Erachtens Für mich ist... (mit zu vielen Risiken verbunden) dessen Meinung ich jedoch nicht teilen kann, da ... Dies ist in meinen Augen eine abwegige/wünschenswerte/zielführende (Vorstellung) Ich kenne (genügend/zur Genüge...) Ich bin jedoch der Ansicht, dass angesichts des gegenwärtigen Forschungsstandes ... sehr kritisch beurteilt werden muss. Wie also diese wenigen Beispiele schon zeigen, ist ... aus meiner Sicht mit viel zu vielen und völlig Ich bin überzeugt, dass man ... Wertungen: Und leider nicht zum Guten, Die Wichtigkeit der ... wird kontrovers diskutiert.. Ja, die zahlreichen Vorteile ... in Bezug auf ... sind natürlich nicht außer Acht zu lassen Doch es ist zu bezweifeln, dass Dies ist natürlich eine etwas überspitzte Darstellung, ... aber (Ethisch/gesellschaftlich) betrachtet, gibt es entscheidende Bedenken, wenn es um ... geht. inakzeptablen (Risken/negativen Auswirkungen/Bedenken) verbunden... Gelungen/(in)akzeptabel/risikoreich/gescheitert/richtig/bedenklich/falsch/verwerflich/unzureichend ….. /abwegig/ unsinnig/notwendig/angeblich muss kritisch beurteilt werden/muss differenziert betrachtet werden Es ist sehr (un)wahrscheinlich Wir können nicht akzeptieren, dass auf voller Linie versagt Forderungen: Es ist sicher wünschenswert... Seitdem haben sich unterschiedliche Lager in der öffentlichen Debatte gebildet. Es mehren sich die Stimmen, die fordern, dass... Was in dieser Diskussion gefordert ist, das sind Überlegungen... Was wir als Gesellschaft erwarten/angehen/... sollten Doch es gibt auch Hoffnung Und müssten wir dann nicht auch bedenken, dass ... Was gefordert ist, sind (Überlegungen) Schluss/Fazit - Zusammenfassend lässt sich die eingangs gestellte Frage folgendermaßen beantworten: - Schlussendlich zeigt sich somit, dass aus den aufgeführten kann man sich nur wünschen, dass in der Zukunft In Zukunft wird man wahrscheinlich beachten müssen, dass - In den kommenden Jahren wird vermutlich (Rhetorische) Fragen: Wie sollen wir als Gesellschaft, als Schüler, Lehrer und Eltern, mit/damit ... umgehen? Und schließlich: Dürfen ... wirklich ganz ohne ... Bedenken ..? Wird hier nicht …...? Verfällt die deutsche Sprache oder blüht sie? Alternativen/Kompromisse Natürlich gilt es immer die einzelnen Nutzer differenziert zu betrachten, denn . doch betrachtet man die breite Masse, fällt auf, dass durchaus ein globaler Trend zu erkennen ist. Wichtiges für den Kommentar: - (vgl. 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Urformen: theodiscus -diutisc - diutischi – dutisc – Teuschland (Spätmittelalter) Theorie der unsichtbaren Hand – Rudi Keller - ● ● ■ Sprachliche Veränderungen sind wie Trampelpfade, ökonomischer, durchdachter als die angelegte Struktur der ,,Architekten" Intelligenz des Systems der Trampelpfade ist jedoch der Faulheit zuzuschreiben, Maxime der Energieersparnis Kausale Konsequenz individueller intentionaler Handlungen, die mindestens teilweise ähnliche Intentionen haben und verwirklichen Sprachwandel geschieht eigentlich ungewollt und unkoordiniert, allerdings wie von einer ,,unsichtbaren Hand" gelenkt, da eine intelligente Struktur und Ordnung entsteht Galanteriespiel: Beim Reden über Frauen werden oft Begriffe höherer Stil- und Sozialebene benutzt. Dies führt mit der Zeit dazu, dass tendenziell das nächsthöhere Wort zum Normalausdruck wird, während das ehemals normale pejorisiert wird. 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