Romanbeginn: Ich und Kaminski
In Daniel Kehlmanns Roman "Ich und Kaminski" (2003) wacht der Protagonist kurz vor der Ankunft in einem Zugabteil auf. Nach einer unruhigen Nacht fühlt er sich körperlich unwohl - sein Rücken schmerzt und sein Nacken ist steif. Draußen regnet es, was die triste Atmosphäre verstärkt.
Als er sich rasieren möchte, funktioniert sein elektrischer Rasierer nicht. Der Protagonist ruft nach dem Schaffner und bittet um Hilfe. Die zunächst harmlose Begegnung entwickelt sich schnell zu einem Konflikt. Der Zugbegleiter (wie er korrekterweise genannt werden möchte) behauptet, es gebe Strom im Zug, kann aber das Problem nicht lösen.
Die Situation eskaliert, als der Protagonist den Beruf des Zugbegleiters als "überflüssig" bezeichnet. Daraufhin beleidigen sich beide gegenseitig, bis der Zugbegleiter fluchend davongeht. Am Ende der Szene erreicht der Zug sein Ziel und der Protagonist beendet seine Reise.
Gut zu wissen: Die Szene nutzt sowohl verbale als auch nonverbale Kommunikation (wie das Achselzucken des Zugbegleiters), um die angespannte Atmosphäre zwischen den Charakteren zu verdeutlichen.



































