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Kommunikationsanalyse (Schulz von Thun, Watzlawick, Soziale Rollen)

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 Die vier Ebenen:
Sachebene
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- Kommunikationsquadrat (Schulz von Thun) erklärt - Vier Ebenen erklärt - Generelle Informationen zum Kommunikationsquadrat - 5 Axiome von Watzlawick erklärt - Soziale Rollen genau beschrieben - Soziale Rollen + Beispiele - Hilfestellung für Textanalyse

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Die vier Ebenen: Sachebene - O Wahr oder nicht? -O O. Relevant oder nicht? Hinlänglich oder unzureichend? Daten, Fakten und Sachverhalte Sachverhalte müssen klar und verständlich ausgedrückt werden O Schulz von Thun: .O. Selbstkundgabe bewusst oder unbewusst Information über sich selbst O' TO O O Deutsch Kommunikationsanalyse Kostprobe der Persönlichkeit Gefühle, Werte, Eigenarten, Bedürfnisse... werden vermittelt Selbstkundgabe „Schnabel": Gibt Informationen preis Selbstkundgabe Ohr": Bezieht Informationen auf sich Beziehungsseite O Wie steht man zueinander? Was hält man vom anderem? Formulierungen, Tonfall, Mimik und Gestik Sender transportiert Hinweise Empfänger fühlt sich wertgeschätzt, abgelehnt, missachtet, geachtet, respektiert... Appellseite Sender möchte etwas erreichen Wünsche, Appelle, Ratschläge, Handlungsanweisungen... Offen oder verdeckter gesandt Appell Ohr": Was soll ich jetzt (nicht) machen, denken, fühlen? JEDE BOTSCHAFT WIRD VOM SENDER MIT WORTEN VERSCHLÜSSELT; DIE DER EMPFÄNGER WIEDER FÜR SICH ENTSCHLÜSSELT: HIER KANN ES ZU MISSVERSTÄNDNISSEN KOMMEN. Das Kommunikationsquadrat ist das bekannteste Modell von Schulz von Tun und inzwischen auch über die Grenzen Deutschlands bekannt. Bekannt geworden ist dieses Modell auch als „Vier- Ohren- Modell" oder ,,Nachrichtenquadrat“. Wenn man etwas von sich gibt, ist man auf vielfache Weise wirksam. Thun hat aufgrund seiner Erkenntnis 1981, dass eine Äußerung immer vier Botschaften gleichzeitig senden, die vier Seiten als Quadrat dargestellt. Die Äußerung entstammt dabei den „vier Schnäbeln“ des Senders und trifft auf die „vier Ohren" des Empfängers. Sowohl Sender als auch Empfänger sind für die Qualität der Kommunikation verantwortlich, wobei die unmissverständliche Kommunikation der Idealfall ist und nicht die Regel. Watzlawick: 1. Axiom: Man...

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kann nicht nicht kommunizieren o. Man kommuniziert immer, egal, ob man will oder nicht .O. o Durch Mimik, Gestik, Körperhaltung.. O Wenn man schweigt/ in die Luft starrt teilt man anderen trotzdem etwas mit 2. Axiom: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt o Inhalts- und Beziehungsaspekt gleich wichtig Beziehungsaspekt meist weniger offensichtlich Inhaltsaspekt eigentliche Information Beziehungsaspekt→ sagt etwas über Beziehung zwischen Sender und Empfänger aus O 3. Axiom: Kommunikation ist immer Wirkung und Ursache O Kommunikation hat kein Anfang und kein Ende Ich reagiere immer auf eine Aktion, meine Reaktion wird zur Aktion, gegenüber reagiert auf meine Aktion 4. Axiom: Analoge und digitale Kommunikation • Analog: Mit Gestik, Mimik... O Digital: Mit Wörtern... (Sprache). 5. Axiom: Symmetrisch oder Asymmetrisch Genauer unter: Soziale Rollen Soziale Rollen: Wie Menschen miteinander sprechen, hängt auch davon ab, in welchem Verhältnis die Gesprächspartner zueinander stehen. So wird ein Angestellter mit seinem Chef in der Regel anders sprechen als mit seinem Kollegen, ein Kind spricht mit seiner Mutter möglicherweise anders als mit seinen Klassenkameraden. Auch ein Arzt und sein Patient haben eine bestimmte Form der Kommunikation, die an soziale Rollen gebunden ist: Würde ein Patient zum Arzt gehen und diesen nach seinem gesundheitlichen Befinden fragen mit den Worten,Guten Tag, Herr Doktor, wie geht es Ihnen heute?", so wäre dieser zumindest irritiert, die Patientin hätte ihre Rolle verlassen. Es gibt aber auch Situationen, in denen die gesellschaftlichen Positionen bewusst verlassen werden oder eine untergeordnete Rolle spielen. Wenn z. B. ein Lehrer mit seinem Schüler nach dem Unterricht über ein Fußballspiel spricht, das beide gesehen haben, ist die soziale Beziehung nicht mehr von so großer Bedeutung. Wenn zwei Menschen in einem Gespräch auf einer Ebene stehen, spricht man von einer Gleichrangigkeit, einer symmetrischen Kommunikation; gibt es aber eine übergeordnete und eine unterge-ordnete Person nennt man das Gefüge asymmetrisch oder komplementär. Wichtige Fragen: - Wer führt/ dominiert das Gespräch? - Wie schätzen sich die Gesprächspartner gegenseitig ein? - Welches Ziel verfolgen die Gesprächspartner? - Wie versuchen sie dieses zu erreichen? - Entspricht das Gespräch der üblichen Rollenbeziehung?

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