Andreas Gryphius "Abend" - Eine umfassende Analyse des Barockgedichts
Das Gedicht "Abend" von Andreas Gryphius zählt zu den bedeutendsten Werken der Barocklyrik. Entstanden um 1650, verkörpert es exemplarisch die charakteristischen Merkmale dieser Epoche. Der Text des "Abend" von Andreas Gryphius ist in Form eines Sonetts verfasst und behandelt zentrale Themen des Barock: die Vergänglichkeit des Lebens (Vanitas) und die Hinwendung zu Gott.
Definition: Das Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten mit insgesamt 14 Versen im Alexandriner-Versmaß.
Die Stilmittel in Gryphius' "Abend" sind sorgfältig gewählt und typisch für die Barockzeit. Besonders auffällig sind die Antithesen zwischen Tag und Nacht sowie zwischen irdischem und ewigem Leben. Das Metrum des Gedichts "Abend" folgt dem Alexandriner mit sechs Hebungen pro Vers und einer Zäsur nach der dritten Hebung.
Highlight: Die drei häufigsten Motive der Barocklyrik - Vergänglichkeit (Vanitas), Todesmahnung (Memento mori) und Gottesvertrauen - finden sich auch in diesem Gedicht wieder.











