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Medea Euripides

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 Medea - Euripides
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Seite 8-11 (V. 49 - 95)
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Die Ausarbeitung (15 NP) beinhaltet: - Charakterisierung Medeas - Medeas erste Äußerungen + erster richtiger Auftritt - Verhältnis des Chores zu Medea - Gespräch zwischen Medea und Kreon - Entwicklung Medeas Plan - Gliederung des 1. Auftritts

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Medea - Euripides 1. ● 2. Seite 8-11 (V. 49 - 95) Medea und ihre Söhne sollen auf Geheiß von König Kreon aus Korinth vertrieben werden > nicht sicher, ob die Quelle zuverlässig ist ,,Will denn Medea nun von dir allein gelassen sein?“ (V. 52), „Hört denn die Elende noch nicht mit ihren Klagen auf?“ (V. 58) > erneute Verdeutlichung Medeas momentanen Zustand, Klagen über Iasons Verrat kennt die neusten „Übel“ noch nicht, welche sie womöglich noch mehr verärgern werden (Vgl. V. 62) Medea noch nicht in angemessenem Zustand, Neuigkeiten zu erfahren (Vgl. V. 79 ff.) ,,missmutige Mutter" (V. 91) > Amme vermutet schon, dass Medea den Kindern etwas antun will ,,Aufhörn wird sie nicht mit ihrem Zorn - weiß ich genau bevor sie einen weggeschmettert hat." (V. 93 - 94) > rachsüchtig, will jemanden tot sehen - Ich denke die weitere Charakterisierung bestätigen die der Amme. Sie sagte schon anfangs, dass sie Medea alles zutraut und sie furchteinflößend, schrecklich und unberechenbar ist (Vgl. V. 39, 44). Durch die Fragen des Erziehers, ob Medea weiterhin allein gelassen werden möchte, wird ihr momentan sehr schlechter Zustand erneut verdeutlicht. Zudem klagt sie weiterhin über Iasons Verrat gegenüber ihr, dem Ehegelöbnis und auch ihren Kindern. Da Medea keine Menschen um sich haben will und zuvor ihr schlechter gesundheitlicher Zustand beschrieben wurde, lässt sich vermuten, dass sie...

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sehr schwach ist und die momentanen Umstände nicht verkraften könne, was auch durch den Erzieher ausgeführt wird, da er denkt, sie wäre noch nicht in dem Zustand, die Neuigkeiten zu erfahren (Vgl. V. 79 ff.). Meiner Meinung nach widerlegt die Amme diese Interpretation, indem sie ihre Vermutungen gegenüber Medeas Racheplan äußert, wobei sie ihr sogar zutraut, ihren eigenen Kindern etwas anzutun (Vgl. V. 92 – 94). Zusammenfassend bestärkt die Amme ihre Charakterisierung Medeas weiterhin. Sie kennt Medea schon ihr ganzes Leben und hat ein engeres Verhältnis zu ihr, schätzt sie jedoch trotzdem als eine schreckliche, boshafte Frau ein. Sie kann man schwer von einem Plan abhalten, welcher aus Rache oder anderen Gefühlen (bspw. Liebe) gesponnen wurde. Dies lässt sich auch schon in der Vorgeschichte erkennen, indem sie alles für Iason aus Liebe tat. Seite 11 – 15: Äußerungen Medeas „aus dem Inneren des Hauses" V. 96/97: sie leidet in Qualen; versteht nicht, wie es so weit kommen konnte V. 111-114: verflucht ihre Söhne und Iason, beleidigt sich selbst als ,,abscheulich“, das Haus soll außerdem verschwinden > bringt Wut und Abscheu gegenüber allem, was sie an Iason erinnert zum Ausdruck ● 3. V. 144 - 146: zweifelt ihr Dasein/ihr Leben auf der Erde an, will in den Himmel, will sich durch Sterben entspannen > erträgt das Leben auf der Erde nicht mehr, will daher Sterben, um Ruhe zu haben V. 160-167: wendet sich mit Klagen an Götter Themis und Artemis, wünscht sich den Tod von Iason und Glauke, klagt über Mord an Bruder und Verrat and Vater > bereut, was sie zuvor für Iason getan hat (Heimatland verraten, Bruder getötet) - kann dort auch nicht mehr zurück; Wunsch nach Iasons und Glaukes Tod, für Unrecht/Verrat, den sie erfahren/ertragen Durch Medeas Äußerungen „O weh, Unglückliche ich“ (V. 96) kommt zum Ausdruck, dass sie Qualen erleidet, sich den Tod wünscht und nicht nachvollziehen kann, wie es mit ihr soweit kommen konnte (Vgl. V. 97). Durch ihre Wiederholungen „ich litt“ (V. 112), verstärkt sie erneut, dass sie aufgrund von Iasons Taten Schmerzen erleidet. Zudem verflucht sie ihre Söhne, Iason und das ganze Haus, womit sie ihre Abscheu und Wut gegenüber allem, was sie mit Iason in Verbindung bringt, ausdrückt (Vgl. V. 113 f.). Des Weiteren zweifelt sie den Sinn ihres Lebens auf der Erde an, will sich durch Sterben entspannen (Vgl. V. 145 f.) und in den Himmel aufsteigen, wobei sie dies metaphorisch und auch gegensätzlich zur eigentlichen Vorstellung vom Himmel als „himmlische Flamme" (V. 144) darstellt. Daraufhin wendet sich Medea mit ihren Klagen direkt an die Götter Themis und Artemis (Vgl. V. 160 f.). Dabei wünscht sie sich erneut den Tod von Iason und Glauke, aufgrund des Unrechts, was diese ihr angetan haben (Vgl. V. 163 ff.). Schlussendlich klagt sie über den Mord an ihrem Bruder und dem Verrat an ihrem Vater, da sie nun keinen Rückzugsort und keine Familie mehr hat, die sie aufnehmen würde (Vgl. V. 166 f.). ● musste Seite 12-15: Äußerungen des Chores ● Besorgnis um Medea; Verwunderung über weitere Trauer/Wut Medeas > ,,sie noch nicht besänftigt?“ (V. 133 f.), Vernehmen ihrer Trauer (Vgl. V. 135) ● engeres, freundschaftliches Verhältnis zu Medea und deren Familie (Vgl. V. 138) Mitleid mit Medea – „den Weheruf, wie die Unglückliche ihn lässt ertönen“ (V. 149 f.) steht auf Medeas Seite des Rechts; Rat, sie solle nicht wegen Iason den Tod entgegen flehen (Vgl. V. 154 159), betitelt Iason als „Verräter" (V. 206) steht seinen Freunden (somit eigentlich auch Medea) immer bereitwillig zur Verfügung (Vgl. V. 178 ff.) > sorgt sich trotzdem um Wohlergehen der Kinder und unterstützt Medeas Racheaussichten gegenüber diesen nicht (Vgl. V. 180 – 183) > gleiches Bild von Medea, wie Amme - sie ist zu allem fähig Die Kori Frauen haben ein enges, freundschaftliches Ver tnis zu Medea und auch deren Familie (Vgl. V. 138). Zudem machen sie sich Sorgen um sie und sind verwundert, dass sie noch immer um Iason trauert (Vgl. V. 133f., 135). Zusätzlich fühlen sie Mitleid mit der „Unglücklichen" (V. 149 f.), da sie nun kein ehrenvolles Schicksal als Frau erwarten wird (Vgl. V. 236 f.). Den Frauen ist, wie auch der Amme bewusst, dass Medea zu allem fähig ist (Vgl. V. 180 ff.), was wieder darauf deutet, dass sie Medea näher und auch schon länger kennen müssen. Allerdings unterstützen sie Medea bei ihren Plänen für Iason bereitwillig, da auch sie auf ihr Recht in der Gelegenheit bestehen (Vgl. V. 154 - 159). Die Frauen sagen zwar, dass sie ihren Freunden immer zur Verfügung stehen (Vgl. V. 178 ff.), sorgen sich jedoch um das Wohlergehen der Kinder, weshalb sie Medeas Racheaussichten gegenüber diesen nicht unterstützen wollen (Vgl. V. 180 – 183). Sie fordern die Amme auf, Medea zügig aus dem Haus zu holen, bevor sie ihren Plänen für die Kinder nachgehen kann (Vgl. V. 180 - 183). 4. Seite 16-18 (V. 214 – 266): der erste Auftritt Medeas Im ersten Teil ihrer Aussagen (V. 214 – 224) spricht Medea über das Verhalten der Menschen zueinander. Sie erläutert, dass Menschen die zurückgezogen leben, wie Medea bis zu diesem Zeitpunkt, Gleichgültigkeit gegenüber der Gesellschaft vorgeworfen wird (Vgl. V. 217 f.). Des Weiteren sagt sie, dass man von anderen schon verurteilt wird, obwohl sie einen selbst und die momentanen Umstände nicht kennen (Vgl. V. 219 ff.) und man sich als Fremder an die Gegebenheiten der Gesellschaft anpassen muss, wobei sie sich als Beispiel nimmt (Vgl. V. 222 f.). Fortlaufend spricht sich Medea über ihr jetziges Schicksal als Frau aus (V. 225 – 251). Sie führt an, dass nun ihr Leben keinen Sinn mehr macht, „denn der, in dem für [sie] beschlossen alles lag – er weiß es gut - -: als übelster der Menschen hat er sich herausgestellt – [ihr] Mann“ (V. 226 – 229). Damit verdeutlicht sie, dass Frauen zu dieser Zeit auf ihren Ehemann angewiesen waren und eine gescheiterte Ehe nur dem gesellschaftlichen Ruf der Frau schadete (Vgl. V. 236 f.). Die Frauen hatten Glück, wenn sie ihren Mann glücklich machten, dieser bei ihnen blieb und ihren Lebensunterhalt sicherte. Männer hingegen konnten sich aussuchen, ob sie anderswo ihr Glück befriedigten und sich scheiden ließen, da es ihrem Ruf nicht schadete (Vgl. V. 243 – 246). Medea würde daher lieber auf dem Schlachtfeld stehen, anstatt Kinder zu gebären und mit allen Mitteln versuchen ihren Mann glücklich zu machen (Vgl. V. 249 ff.). Erneut beklagt sie, dass sie niemanden mehr hat, der ihr helfen kann, da sie wegen Iason ihre Familie hintergangen hat und nun von ihm entehrt wurde (Vgl. 254 – 258). Schlussendlich bittet Medea die Frauen um Schweigsamkeit, wenn sie Mittel findet, sich an Iason und auch Kreon für ihre Taten zu rächen (Vgl. V. 259 ff.). Da sie nicht zu feige sein wird das Unrecht was ihr widerfahren ist, mit Eisen zu vergelten (Vgl. V. 263-266). Medea sieht neben dem Verrat Iasons die gesellschaftliche Rolle der Frau und auch ihre Unvernunft, nur der Liebe zu folgen, als Ursache für ihr jetziges Unglück. 5. Seite 18-23 (V. 271 – 356): Medea - Kreon Kreon teilt Medea den Beschluss zu ihrer sofortigen Verbannung aus Korinth mit, wobei sie ihre Kinder mitnehmen darf und er selbst nicht eher ihr Haus verlässt, bis sie das Land verlassen hat (Vgl. V. 271 276). Kreon sagt offen zu Medea, dass er sie fürchtet (Vgl. V. 282). Er hat Angst um seine Tochter Glauke, da er vermutet, dass Medea schreckliche Pläne schmiedet, welche nicht mehr gutzumachen sind (Vgl. V. 283 f.). Er hat das gleiche Bild von Medea, wie die Amme, wobei er klar ausdrückt, dass sie zu allem fähig sei und er von den Drohungen weiß, dass sie ihrem Ehemann, Kreon und auch Glauke etwas antun will (Vgl. V. 285 – 289). Da er sich selbst und seine Familie schützen will, beschloss er Medea zu verbannen, womit er aufzeigt, dass er hinsichtlich dessen keine Angst hat sich gegen sie zu stellen und sie umso mehr zu verärgern (Vgl. V. 289 ff.). Nachdem Medea versucht hat ihm zu versichern, dass sie sicher nichts Böses gegen ihn geplant hat, misstraut Kreon ihr noch mehr als zuvor (Vgl. V. 316 ff.) und bleibt bei seinem Entschluss sie zu verbannen (Vgl. V. 321 – 323). In der darauffolgenden Wechselrede zwischen ihm und Medea verdeutlicht er ihr erneut, dass er seinen Entschluss nicht ändern wird (Vgl. V. 325), seine Familie und sein Land ihm wichtiger ist als das Verhältnis zu ihr (Vgl. V. 327, 329) und dass er sie mit allen Mitteln, auch Gewalt loswerden will (Vgl. V. 335). Er drängt Medea schlussendlich ungeduldig zu verschwinden und ihn nicht weiter mit ihren Worten zu belästigen (Vgl. V. 333, 337). Bisher schien Kreon fest überzeugt von der sofortigen Verbannung, gibt jedoch dann Medeas Bitte Mitleid mit den Kindern zu haben nach und gewehrt ihnen einen Tag, allerdings nur um der Kinder Willen (Vgl. V. 350 f.) und weil er glaubt in dieser kurzen Zeit kann sie noch nichts derart Schlimmes ausrichten (Vgl. V. 356 f.). Mit Medea wird er dennoch gnadenlos sein, wenn sie nicht vor Sonnenaufgang verschwunden ist und sie töten lassen (Vgl. V. 351-354). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kreon ein schlechtes Bild von Medea hat und sie fürchtet, jedoch alles dafür tun würde, um seine eigene Familie und sein Land vor jemandem wie ihr zu schützen. Neben seiner Furcht vor ihr, bleibt er jedoch bis zum Schluss fest entschlossen, sie aus dem Land zu verbannen. Da er am Ende Mitleid mit den Kindern hat, verstärkt zusätzlich, dass er ein familienbezogener Mensch ist und zeigt, dass Medea genau dies weiß und für sich nutzt. Zum Ende des Dialogs gesteht Kreon ihr, dass er in der Vergangenheit aufgrund von Rücksicht gegenüber anderen schon viel falsch gemacht hat und eigentlich nicht tyrannisch handeln will (Vgl. V. 348 ff.). Außerdem gibt er zu, dass er nun womöglich einen Fehler macht ihr diesen einen Tag zu gewähren, handelt jedoch trotzdem gütig (Vgl. V. 350 f.) Die besondere Form der Wechselrede, welche in V. 324 – 339 angewendet wird, nennt man Stichomythie oder auch Zeilenrede. 6. Seite 23-25 (V. 364 – 409): Medeas Plan hält Kreon für leichtgläubig und leicht hinters Licht zu führen, „Torheit sich verrannt“ (V. 371) > Bitte um Mitleid für Kinder nur List, um zu erreichen, was sie will (Vgl. V. 367 - 370) 7. ● ● ● hätte sie verjagen und Plan vereiteln können – gab nach und gewährte einen Tag > Schwäche (Vgl. V. 372 f.) Hochzeitshaus anzünden (vgl. v. 377) keine auf zum keiner Tod zeit, in Dolen lason, Glanke Risiko 3 Palast schleichen Aussicht nach sicherem und Leichen (vgl. V. 374) 1 erstechen I kommt ungestraft Verschwägerung, und estappt getötet Grapst der Feinde guten Zeitpunkt warten greifen Schwert scharfen (vgl. v. 378 ff.) mit 1 Zufluchtsort (Risiko davon Kreon aus für Vertreibung 24 nach werden überstürztem größter Not eigenen Medeat Verbitterung nur Tod eingehen) Mord Hoch- vergiften daniber (vgl. beste Wissen V. 385 f.1 spricht zu sich selbst „Spare nicht an dem, was du verstehst, Medea“ (V. 401 f.), will sich selbst von ihrem Plan überzeugen und verstärkt ihre Wut > wie eine andere Stimme in ihrem Kopf, die ihr zuspricht oder eine Göttin (Hekate), spricht durch sie zu ihr, um sie zu bestärken Gliederung des 1. Auftritts (V. 214 – 409) V. 214 - 270: Monolog Medea mit Abschluss des Chores, Klagen über Lebenssituation V. 271 - 357: Dialog Medea und Kreon, Verkündung der Verbannung V. 358-362: Auftritt des Chores V. 363 - 409: Monolog Medea, Entwicklung Plan

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sehr schwach ist und die momentanen Umstände nicht verkraften könne, was auch durch den Erzieher ausgeführt wird, da er denkt, sie wäre noch nicht in dem Zustand, die Neuigkeiten zu erfahren (Vgl. V. 79 ff.). Meiner Meinung nach widerlegt die Amme diese Interpretation, indem sie ihre Vermutungen gegenüber Medeas Racheplan äußert, wobei sie ihr sogar zutraut, ihren eigenen Kindern etwas anzutun (Vgl. V. 92 – 94). Zusammenfassend bestärkt die Amme ihre Charakterisierung Medeas weiterhin. Sie kennt Medea schon ihr ganzes Leben und hat ein engeres Verhältnis zu ihr, schätzt sie jedoch trotzdem als eine schreckliche, boshafte Frau ein. Sie kann man schwer von einem Plan abhalten, welcher aus Rache oder anderen Gefühlen (bspw. Liebe) gesponnen wurde. Dies lässt sich auch schon in der Vorgeschichte erkennen, indem sie alles für Iason aus Liebe tat. Seite 11 – 15: Äußerungen Medeas „aus dem Inneren des Hauses" V. 96/97: sie leidet in Qualen; versteht nicht, wie es so weit kommen konnte V. 111-114: verflucht ihre Söhne und Iason, beleidigt sich selbst als ,,abscheulich“, das Haus soll außerdem verschwinden > bringt Wut und Abscheu gegenüber allem, was sie an Iason erinnert zum Ausdruck ● 3. V. 144 - 146: zweifelt ihr Dasein/ihr Leben auf der Erde an, will in den Himmel, will sich durch Sterben entspannen > erträgt das Leben auf der Erde nicht mehr, will daher Sterben, um Ruhe zu haben V. 160-167: wendet sich mit Klagen an Götter Themis und Artemis, wünscht sich den Tod von Iason und Glauke, klagt über Mord an Bruder und Verrat and Vater > bereut, was sie zuvor für Iason getan hat (Heimatland verraten, Bruder getötet) - kann dort auch nicht mehr zurück; Wunsch nach Iasons und Glaukes Tod, für Unrecht/Verrat, den sie erfahren/ertragen Durch Medeas Äußerungen „O weh, Unglückliche ich“ (V. 96) kommt zum Ausdruck, dass sie Qualen erleidet, sich den Tod wünscht und nicht nachvollziehen kann, wie es mit ihr soweit kommen konnte (Vgl. V. 97). Durch ihre Wiederholungen „ich litt“ (V. 112), verstärkt sie erneut, dass sie aufgrund von Iasons Taten Schmerzen erleidet. Zudem verflucht sie ihre Söhne, Iason und das ganze Haus, womit sie ihre Abscheu und Wut gegenüber allem, was sie mit Iason in Verbindung bringt, ausdrückt (Vgl. V. 113 f.). Des Weiteren zweifelt sie den Sinn ihres Lebens auf der Erde an, will sich durch Sterben entspannen (Vgl. V. 145 f.) und in den Himmel aufsteigen, wobei sie dies metaphorisch und auch gegensätzlich zur eigentlichen Vorstellung vom Himmel als „himmlische Flamme" (V. 144) darstellt. Daraufhin wendet sich Medea mit ihren Klagen direkt an die Götter Themis und Artemis (Vgl. V. 160 f.). Dabei wünscht sie sich erneut den Tod von Iason und Glauke, aufgrund des Unrechts, was diese ihr angetan haben (Vgl. V. 163 ff.). Schlussendlich klagt sie über den Mord an ihrem Bruder und dem Verrat an ihrem Vater, da sie nun keinen Rückzugsort und keine Familie mehr hat, die sie aufnehmen würde (Vgl. V. 166 f.). ● musste Seite 12-15: Äußerungen des Chores ● Besorgnis um Medea; Verwunderung über weitere Trauer/Wut Medeas > ,,sie noch nicht besänftigt?“ (V. 133 f.), Vernehmen ihrer Trauer (Vgl. V. 135) ● engeres, freundschaftliches Verhältnis zu Medea und deren Familie (Vgl. V. 138) Mitleid mit Medea – „den Weheruf, wie die Unglückliche ihn lässt ertönen“ (V. 149 f.) steht auf Medeas Seite des Rechts; Rat, sie solle nicht wegen Iason den Tod entgegen flehen (Vgl. V. 154 159), betitelt Iason als „Verräter" (V. 206) steht seinen Freunden (somit eigentlich auch Medea) immer bereitwillig zur Verfügung (Vgl. V. 178 ff.) > sorgt sich trotzdem um Wohlergehen der Kinder und unterstützt Medeas Racheaussichten gegenüber diesen nicht (Vgl. V. 180 – 183) > gleiches Bild von Medea, wie Amme - sie ist zu allem fähig Die Kori Frauen haben ein enges, freundschaftliches Ver tnis zu Medea und auch deren Familie (Vgl. V. 138). Zudem machen sie sich Sorgen um sie und sind verwundert, dass sie noch immer um Iason trauert (Vgl. V. 133f., 135). Zusätzlich fühlen sie Mitleid mit der „Unglücklichen" (V. 149 f.), da sie nun kein ehrenvolles Schicksal als Frau erwarten wird (Vgl. V. 236 f.). Den Frauen ist, wie auch der Amme bewusst, dass Medea zu allem fähig ist (Vgl. V. 180 ff.), was wieder darauf deutet, dass sie Medea näher und auch schon länger kennen müssen. Allerdings unterstützen sie Medea bei ihren Plänen für Iason bereitwillig, da auch sie auf ihr Recht in der Gelegenheit bestehen (Vgl. V. 154 - 159). Die Frauen sagen zwar, dass sie ihren Freunden immer zur Verfügung stehen (Vgl. V. 178 ff.), sorgen sich jedoch um das Wohlergehen der Kinder, weshalb sie Medeas Racheaussichten gegenüber diesen nicht unterstützen wollen (Vgl. V. 180 – 183). Sie fordern die Amme auf, Medea zügig aus dem Haus zu holen, bevor sie ihren Plänen für die Kinder nachgehen kann (Vgl. V. 180 - 183). 4. Seite 16-18 (V. 214 – 266): der erste Auftritt Medeas Im ersten Teil ihrer Aussagen (V. 214 – 224) spricht Medea über das Verhalten der Menschen zueinander. Sie erläutert, dass Menschen die zurückgezogen leben, wie Medea bis zu diesem Zeitpunkt, Gleichgültigkeit gegenüber der Gesellschaft vorgeworfen wird (Vgl. V. 217 f.). Des Weiteren sagt sie, dass man von anderen schon verurteilt wird, obwohl sie einen selbst und die momentanen Umstände nicht kennen (Vgl. V. 219 ff.) und man sich als Fremder an die Gegebenheiten der Gesellschaft anpassen muss, wobei sie sich als Beispiel nimmt (Vgl. V. 222 f.). Fortlaufend spricht sich Medea über ihr jetziges Schicksal als Frau aus (V. 225 – 251). Sie führt an, dass nun ihr Leben keinen Sinn mehr macht, „denn der, in dem für [sie] beschlossen alles lag – er weiß es gut - -: als übelster der Menschen hat er sich herausgestellt – [ihr] Mann“ (V. 226 – 229). Damit verdeutlicht sie, dass Frauen zu dieser Zeit auf ihren Ehemann angewiesen waren und eine gescheiterte Ehe nur dem gesellschaftlichen Ruf der Frau schadete (Vgl. V. 236 f.). Die Frauen hatten Glück, wenn sie ihren Mann glücklich machten, dieser bei ihnen blieb und ihren Lebensunterhalt sicherte. Männer hingegen konnten sich aussuchen, ob sie anderswo ihr Glück befriedigten und sich scheiden ließen, da es ihrem Ruf nicht schadete (Vgl. V. 243 – 246). Medea würde daher lieber auf dem Schlachtfeld stehen, anstatt Kinder zu gebären und mit allen Mitteln versuchen ihren Mann glücklich zu machen (Vgl. V. 249 ff.). Erneut beklagt sie, dass sie niemanden mehr hat, der ihr helfen kann, da sie wegen Iason ihre Familie hintergangen hat und nun von ihm entehrt wurde (Vgl. 254 – 258). Schlussendlich bittet Medea die Frauen um Schweigsamkeit, wenn sie Mittel findet, sich an Iason und auch Kreon für ihre Taten zu rächen (Vgl. V. 259 ff.). Da sie nicht zu feige sein wird das Unrecht was ihr widerfahren ist, mit Eisen zu vergelten (Vgl. V. 263-266). Medea sieht neben dem Verrat Iasons die gesellschaftliche Rolle der Frau und auch ihre Unvernunft, nur der Liebe zu folgen, als Ursache für ihr jetziges Unglück. 5. Seite 18-23 (V. 271 – 356): Medea - Kreon Kreon teilt Medea den Beschluss zu ihrer sofortigen Verbannung aus Korinth mit, wobei sie ihre Kinder mitnehmen darf und er selbst nicht eher ihr Haus verlässt, bis sie das Land verlassen hat (Vgl. V. 271 276). Kreon sagt offen zu Medea, dass er sie fürchtet (Vgl. V. 282). Er hat Angst um seine Tochter Glauke, da er vermutet, dass Medea schreckliche Pläne schmiedet, welche nicht mehr gutzumachen sind (Vgl. V. 283 f.). Er hat das gleiche Bild von Medea, wie die Amme, wobei er klar ausdrückt, dass sie zu allem fähig sei und er von den Drohungen weiß, dass sie ihrem Ehemann, Kreon und auch Glauke etwas antun will (Vgl. V. 285 – 289). Da er sich selbst und seine Familie schützen will, beschloss er Medea zu verbannen, womit er aufzeigt, dass er hinsichtlich dessen keine Angst hat sich gegen sie zu stellen und sie umso mehr zu verärgern (Vgl. V. 289 ff.). Nachdem Medea versucht hat ihm zu versichern, dass sie sicher nichts Böses gegen ihn geplant hat, misstraut Kreon ihr noch mehr als zuvor (Vgl. V. 316 ff.) und bleibt bei seinem Entschluss sie zu verbannen (Vgl. V. 321 – 323). In der darauffolgenden Wechselrede zwischen ihm und Medea verdeutlicht er ihr erneut, dass er seinen Entschluss nicht ändern wird (Vgl. V. 325), seine Familie und sein Land ihm wichtiger ist als das Verhältnis zu ihr (Vgl. V. 327, 329) und dass er sie mit allen Mitteln, auch Gewalt loswerden will (Vgl. V. 335). Er drängt Medea schlussendlich ungeduldig zu verschwinden und ihn nicht weiter mit ihren Worten zu belästigen (Vgl. V. 333, 337). Bisher schien Kreon fest überzeugt von der sofortigen Verbannung, gibt jedoch dann Medeas Bitte Mitleid mit den Kindern zu haben nach und gewehrt ihnen einen Tag, allerdings nur um der Kinder Willen (Vgl. V. 350 f.) und weil er glaubt in dieser kurzen Zeit kann sie noch nichts derart Schlimmes ausrichten (Vgl. V. 356 f.). Mit Medea wird er dennoch gnadenlos sein, wenn sie nicht vor Sonnenaufgang verschwunden ist und sie töten lassen (Vgl. V. 351-354). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kreon ein schlechtes Bild von Medea hat und sie fürchtet, jedoch alles dafür tun würde, um seine eigene Familie und sein Land vor jemandem wie ihr zu schützen. Neben seiner Furcht vor ihr, bleibt er jedoch bis zum Schluss fest entschlossen, sie aus dem Land zu verbannen. Da er am Ende Mitleid mit den Kindern hat, verstärkt zusätzlich, dass er ein familienbezogener Mensch ist und zeigt, dass Medea genau dies weiß und für sich nutzt. Zum Ende des Dialogs gesteht Kreon ihr, dass er in der Vergangenheit aufgrund von Rücksicht gegenüber anderen schon viel falsch gemacht hat und eigentlich nicht tyrannisch handeln will (Vgl. V. 348 ff.). Außerdem gibt er zu, dass er nun womöglich einen Fehler macht ihr diesen einen Tag zu gewähren, handelt jedoch trotzdem gütig (Vgl. V. 350 f.) Die besondere Form der Wechselrede, welche in V. 324 – 339 angewendet wird, nennt man Stichomythie oder auch Zeilenrede. 6. Seite 23-25 (V. 364 – 409): Medeas Plan hält Kreon für leichtgläubig und leicht hinters Licht zu führen, „Torheit sich verrannt“ (V. 371) > Bitte um Mitleid für Kinder nur List, um zu erreichen, was sie will (Vgl. V. 367 - 370) 7. ● ● ● hätte sie verjagen und Plan vereiteln können – gab nach und gewährte einen Tag > Schwäche (Vgl. V. 372 f.) Hochzeitshaus anzünden (vgl. v. 377) keine auf zum keiner Tod zeit, in Dolen lason, Glanke Risiko 3 Palast schleichen Aussicht nach sicherem und Leichen (vgl. V. 374) 1 erstechen I kommt ungestraft Verschwägerung, und estappt getötet Grapst der Feinde guten Zeitpunkt warten greifen Schwert scharfen (vgl. v. 378 ff.) mit 1 Zufluchtsort (Risiko davon Kreon aus für Vertreibung 24 nach werden überstürztem größter Not eigenen Medeat Verbitterung nur Tod eingehen) Mord Hoch- vergiften daniber (vgl. beste Wissen V. 385 f.1 spricht zu sich selbst „Spare nicht an dem, was du verstehst, Medea“ (V. 401 f.), will sich selbst von ihrem Plan überzeugen und verstärkt ihre Wut > wie eine andere Stimme in ihrem Kopf, die ihr zuspricht oder eine Göttin (Hekate), spricht durch sie zu ihr, um sie zu bestärken Gliederung des 1. Auftritts (V. 214 – 409) V. 214 - 270: Monolog Medea mit Abschluss des Chores, Klagen über Lebenssituation V. 271 - 357: Dialog Medea und Kreon, Verkündung der Verbannung V. 358-362: Auftritt des Chores V. 363 - 409: Monolog Medea, Entwicklung Plan