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Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um eine Rezension
aus dem Jahr 1816. Verfasst wurde die Rezension von der Schül
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Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um eine Rezension
aus dem Jahr 1816. Verfasst wurde die Rezension von der Schül

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Analyse einer Rezension zu der Novelle „Der Sandmann“

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Rezensionsanalyse Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um eine Rezension aus dem Jahr 1816. Verfasst wurde die Rezension von der Schülerin Charlotte Galilea im Rahmen des Deutschunterrichtes in einem Leistungskurs in der Q1. Zunächst weist Charlotte Galilea auf das Alter des Textes hin. Sie behauptet außerdem, dass der Text schlecht zu verstehen und die Handlung schwer nachzuvollziehen sei. Die Hauptfigur sei zeitlich zu weit vom Leser entfernt weshalb eine Identifikation mit ihr schwer falle. Nichtsdestotrotz seien die Novelle und ihre Charaktere bei näherer Betrachtung gut durchdacht und der Text noch heute relevant. und zu verrückt Zielgruppe der Rezension sind Personen die das Buch bereits gelesen haben oder noch vorhaben es zu lesen. Charlotte Galilea macht Gebrauch vom Umgangssprache, wie herzlich wenig" (2.4) oder irgendwelche" (2.5, 2.37), um den Text ansprechend und leicht verständlich zu machen. Außerdem stellt sie Fragen (vgl. 2. 2-3, 2.6-8), die den Leser zum Nachdenken anregen. Um komplexe zusammenhänge darzustellen, nutzt sie I U b 1 zu der Texte wie Novelle hypotaktischen Satzbau. Charlotte Galilea beginnt ihre Rezension, indem sie das Intresse des Lesers weckt und ihn mit einbezieht als sie vermutet sie sei nicht die Erste" die eine Rezension zu der Novelle verfassen muss und sich (1 Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann (1 } ihrer Rezension fragt warum Der Sandmann" so lange nach ihrer Entstehung noch immer im Deutsch- unterricht gelesen werden. Anschließend beschreibt sie...

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ihren ersten Eindruck zu der Novelle und legt dabei schon grob ihre Position dar. Danach fasst sie die Handlung der Novelle knapp zusammen. um auch Lesern die die Novelle oder deren Inhalt nicht kennen die Möglichkeit zu geben, zu folgen. Charlotte Galilea kritisiert den Text, indem sie Argumente dafür anbringt, dass er langweilig und wenig fesselnd sei. Daraufhin stimmt sie allerdings Bewunderern des Textes zu und lobt. die Novelle für die gut durchdachte Handlung und Charaktere, sowie bedeutungsvolle Motive und beeindruckende Erzählweise. Dieses Lob schränkt sie im folgenden wieder ein als sie behauptet. dieses Verständnis der Novelle entwickle sich erst bei eingehender Analyse und bleibe dem. I normalen Leser" (2.28) verborgen. Charlotte Galilea beendet ihren Text mit einem abschließenden Fazit, in dem sie zu dem Schluss kommt, dass sich der Text zwar gut für den Deutschunterricht eignet, da er inhaltlich aktuell ist und seine Motive sich gut analysieren lassen, er aber zum privaten lesen nicht zu empfehlen sei da es keinen Spaß mache die Novelle zu lesen. } Die Rezension ist ansprechend geschrieben und die Argumente sind einleuchtend und überzeugend, da sie nicht einseitig sind, sondern auch Gegenargumente entkräftet werden. Mit ihrer Rezension verfolgt charlotte Galilea die Intention, die Novelle Der Sandmann" zu kommentieren und en kritisieren. Außerdem appelliert sie an den leser die Novelle privat nicht an lesen. Interesse wecken / Leser einbe- ziehen Position/ erster Eindruck Zusammen- fassung der, Handlung Kritik / Argumente Lob/ Gegenargu- mente Fazit Strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten: E.T.A. Hoffmann - Der Sandmann (klassischer Erzähltext) Rezension zu ,,Der Sandmann" - von Charlotte Galilea In der Reihe ,,Interessante und anregende Rezensionen aus dem Deutsch-Leistungskurs" präsentiere ich heute den Text von Charlotte Galilea, die zu einem recht kritischen Urteil über die Märchen-Novelle ,,Der Sandmann" von E. T. A. Hoffmann kommt. Viel Spaß beim Lesen der besten Rezension aus meinem Deutsch-Leistungskurs der Q1! Dr. Tanja Kurzrock falch bin wohl nicht die Erste, die eine Rezension über E.T.A. Hoffmans Werk ,,Der Sandmann" aus dem Jahr 1816 verfassen muss. Und ich bin wohl auch nicht die Erste, die sich nach dem Lesen gefragt hat: Warum muss man sich mit einem Text wie diesem gut 200 Jahre nach seiner Entstehung immer noch im Deutschunterricht befassen? Zunächst lässt sich nämlich sagen, dass man herzlich wenig versteht, was in der Geschichte vor sich geht. Nicht nur ist es wegen sder veralteten Sprache etwas anstrengend, sich den Kontext zu erschließen, sondern es passieren ständig irgendwelche seltsamen Dinge, die einem den Zugang zum Werk erschweren und bei denen man sich fragen muss: Meint der Erzähler das hier tatsächlich ernst? Will er einem wirklich weismachen, dass die Hauptfigur von einem mürrischen Männchen gejagt wird? Berichtet er nicht vielmehr von sich selbst, wenn er von dem Wahn seines Protagonisten erzählt? Fragen Um im Folgenden jedoch überhaupt zu verstehen, was ich meine, sollte ich die Handlung des Werkes zunächst wohl kurz 10 Zusammenfassen: Die Hauptfigur, der frühere Student und nun Schriftsteller Nathanael, begegnet einer Person aus seiner Kindheit, die ihn gedanklich in eine schlimme Zeit zurückversetzt und bei ihm den Eindruck erweckt, etwas Böses sei hinter ihm her. Diese Figur ist der Wetterglashändler Coppola. Er sieht genauso aus wie der Sandmann, eine fiktive Figur, durch die Nathanael in seiner Kindheit von seinen Eltern zum Schlafen gedrängt wurde und die in seiner Vorstellung zu einer angsteinflößenden Gestalt herangewachsen ist, und lässt ihn gedanklich einfach nicht los. Anfangs versucht Nathanael noch, Assich durch seine Freunde und Familie auf den Boden der Realität zurückzuholen, doch verfällt er seinen Wahnvorstellungen immer mehr. Dem Leser fällt es schwer, den Text nicht zur Seite zu legen. Er schafft es nicht, sich wirklich mit dem Protagonisten zu nicht fesselnd langweilig/ identifizieren, der dafür einfach zu verrückt und vor allem von ihm zeitlich weit entfernt ist. Zudem verliebt Nathanael sich in Identifikation eine Frau, die nicht seine Verlobte ist. Die Sympathie zu der Figur nimmt also noch weiter ab. Erst als manche Ereignisse mit mit N. fällt schwer 20Nathanaels Wahn gar nichts zu tun zu haben und doch der Realität zu entsprechen scheinen, wird der Leser wieder aufmerksamer. Die Linie zwischen Nathanaels Fantasie und der Realität beginnt immer stärker zu verschwimmen; teilweise hat selbst der neutralste Beobachter den Eindruck, dass Nathanael tatsächlich von Coppola verfolgt wird. -> verrückt und nicht sympatisch Wendung - Realität und Fantasie ver- Schwimmen Und das ist der Punkt, an dem ich sagen würde: Also gut - alle Verehrer des Werkes haben Recht, der Text bietet vielleicht doch mehr, als es vordergründig scheint. Denn nach eingehender Analyse fällt auf, dass der Autor sich wirklich viel bei der Erschaffung seiner Charaktere und der Handlung gedacht hat. Einige Motive (wie beispielsweise das Automaten- oder das gut durchdachte Augenmotiv) haben eine viel größere Bedeutung, als man beim ersten Lesen vermutet. Gerade das Vage, Schattenhafte, die Charaktere / schwer von der Fantasie zu trennende Realität wirken beeindruckend. Bedeutung der Motive - erst bei Nichtsdestotrotz muss man jedoch sagen, dass der "normale" Leser wohl nicht so viel Zeit zum Verständnis der Erzählung Entkraftung aufwendet, wie wir in unserem Deutschunterricht. Teilweise bleiben ihm die Besonderheiten also möglicherweise unklar und näherm Hin- (als Resümee nimmt er nach dem Lesen für sich nur mit, was auch ich zunächst von dem Text gehalten habe. Einschränkung des lobes Text ist veraltet schwer zu verstehen Handlung ist seltsam und ergibt keinen Sinn sehen/Analyse des Romans Daher lässt sich sagen, dass die Vorgabe des Werkes im Deutschunterricht durchaus verständlich ist. Trotz seines Alters bietet für den der Text inhaltlich viele Parallelen zur heutigen Welt und die Motive der so genannten Schwarzen Romantik lassen sich gut Deutschunterricht erkennen. Auch die Phantastik, die Hoffmann durch dieses Werk gewissermaßen begründet hat, lässt sich durch die Erzählung gut geeignet klar charakterisieren. normalen" "1 35 Das Werk privat zu lesen, würde ich jedoch niemandem empfehlen. Für Leser, die sich auch in ihrer Freizeit für abgefahrene, für den teilweise etwas zähe Handlungen und lange Sätze erwärmen können, mag die Erzählung interessant sein. Menschen wie ich richten ihr Augenmerk beim Lesen jedoch eher nicht auf irgendwelche Feinheiten wie Motive oder Unterschiede der Erzähltechniken zwischen früher und heute. Wir lesen einfach nur zum Spaß und auf den kann man bei der Lektüre des 39,Sandmanns" lange warten. https://humboldt-koeln.de/fachbereiche/deutsch/schuelerprodukte-kreative-ecke/rezension-zu-der-sandmann-von-charlotte-galilea- deutsch-lk-ql Aufgabe: Stelle den gedanklichen Aufbau der Rezension Galileas dar und beziehe dich dabei auch auf die sprachliche Umsetzung. Leser privat nicht geeignet

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Charlotte Galilea beendet ihren Text mit einem abschließenden Fazit, in dem sie zu dem Schluss kommt, dass sich der Text zwar gut für den Deutschunterricht eignet, da er inhaltlich aktuell ist und seine Motive sich gut analysieren lassen, er aber zum privaten lesen nicht zu empfehlen sei da es keinen Spaß mache die Novelle zu lesen. } Die Rezension ist ansprechend geschrieben und die Argumente sind einleuchtend und überzeugend, da sie nicht einseitig sind, sondern auch Gegenargumente entkräftet werden. Mit ihrer Rezension verfolgt charlotte Galilea die Intention, die Novelle Der Sandmann" zu kommentieren und en kritisieren. Außerdem appelliert sie an den leser die Novelle privat nicht an lesen. Interesse wecken / Leser einbe- ziehen Position/ erster Eindruck Zusammen- fassung der, Handlung Kritik / Argumente Lob/ Gegenargu- mente Fazit Strukturell unterschiedliche Erzähltexte aus unterschiedlichen historischen Kontexten: E.T.A. Hoffmann - Der Sandmann (klassischer Erzähltext) Rezension zu ,,Der Sandmann" - von Charlotte Galilea In der Reihe ,,Interessante und anregende Rezensionen aus dem Deutsch-Leistungskurs" präsentiere ich heute den Text von Charlotte Galilea, die zu einem recht kritischen Urteil über die Märchen-Novelle ,,Der Sandmann" von E. T. A. Hoffmann kommt. Viel Spaß beim Lesen der besten Rezension aus meinem Deutsch-Leistungskurs der Q1! Dr. Tanja Kurzrock falch bin wohl nicht die Erste, die eine Rezension über E.T.A. Hoffmans Werk ,,Der Sandmann" aus dem Jahr 1816 verfassen muss. Und ich bin wohl auch nicht die Erste, die sich nach dem Lesen gefragt hat: Warum muss man sich mit einem Text wie diesem gut 200 Jahre nach seiner Entstehung immer noch im Deutschunterricht befassen? Zunächst lässt sich nämlich sagen, dass man herzlich wenig versteht, was in der Geschichte vor sich geht. Nicht nur ist es wegen sder veralteten Sprache etwas anstrengend, sich den Kontext zu erschließen, sondern es passieren ständig irgendwelche seltsamen Dinge, die einem den Zugang zum Werk erschweren und bei denen man sich fragen muss: Meint der Erzähler das hier tatsächlich ernst? Will er einem wirklich weismachen, dass die Hauptfigur von einem mürrischen Männchen gejagt wird? Berichtet er nicht vielmehr von sich selbst, wenn er von dem Wahn seines Protagonisten erzählt? Fragen Um im Folgenden jedoch überhaupt zu verstehen, was ich meine, sollte ich die Handlung des Werkes zunächst wohl kurz 10 Zusammenfassen: Die Hauptfigur, der frühere Student und nun Schriftsteller Nathanael, begegnet einer Person aus seiner Kindheit, die ihn gedanklich in eine schlimme Zeit zurückversetzt und bei ihm den Eindruck erweckt, etwas Böses sei hinter ihm her. Diese Figur ist der Wetterglashändler Coppola. Er sieht genauso aus wie der Sandmann, eine fiktive Figur, durch die Nathanael in seiner Kindheit von seinen Eltern zum Schlafen gedrängt wurde und die in seiner Vorstellung zu einer angsteinflößenden Gestalt herangewachsen ist, und lässt ihn gedanklich einfach nicht los. Anfangs versucht Nathanael noch, Assich durch seine Freunde und Familie auf den Boden der Realität zurückzuholen, doch verfällt er seinen Wahnvorstellungen immer mehr. Dem Leser fällt es schwer, den Text nicht zur Seite zu legen. Er schafft es nicht, sich wirklich mit dem Protagonisten zu nicht fesselnd langweilig/ identifizieren, der dafür einfach zu verrückt und vor allem von ihm zeitlich weit entfernt ist. Zudem verliebt Nathanael sich in Identifikation eine Frau, die nicht seine Verlobte ist. Die Sympathie zu der Figur nimmt also noch weiter ab. Erst als manche Ereignisse mit mit N. fällt schwer 20Nathanaels Wahn gar nichts zu tun zu haben und doch der Realität zu entsprechen scheinen, wird der Leser wieder aufmerksamer. Die Linie zwischen Nathanaels Fantasie und der Realität beginnt immer stärker zu verschwimmen; teilweise hat selbst der neutralste Beobachter den Eindruck, dass Nathanael tatsächlich von Coppola verfolgt wird. -> verrückt und nicht sympatisch Wendung - Realität und Fantasie ver- Schwimmen Und das ist der Punkt, an dem ich sagen würde: Also gut - alle Verehrer des Werkes haben Recht, der Text bietet vielleicht doch mehr, als es vordergründig scheint. Denn nach eingehender Analyse fällt auf, dass der Autor sich wirklich viel bei der Erschaffung seiner Charaktere und der Handlung gedacht hat. Einige Motive (wie beispielsweise das Automaten- oder das gut durchdachte Augenmotiv) haben eine viel größere Bedeutung, als man beim ersten Lesen vermutet. Gerade das Vage, Schattenhafte, die Charaktere / schwer von der Fantasie zu trennende Realität wirken beeindruckend. Bedeutung der Motive - erst bei Nichtsdestotrotz muss man jedoch sagen, dass der "normale" Leser wohl nicht so viel Zeit zum Verständnis der Erzählung Entkraftung aufwendet, wie wir in unserem Deutschunterricht. Teilweise bleiben ihm die Besonderheiten also möglicherweise unklar und näherm Hin- (als Resümee nimmt er nach dem Lesen für sich nur mit, was auch ich zunächst von dem Text gehalten habe. Einschränkung des lobes Text ist veraltet schwer zu verstehen Handlung ist seltsam und ergibt keinen Sinn sehen/Analyse des Romans Daher lässt sich sagen, dass die Vorgabe des Werkes im Deutschunterricht durchaus verständlich ist. Trotz seines Alters bietet für den der Text inhaltlich viele Parallelen zur heutigen Welt und die Motive der so genannten Schwarzen Romantik lassen sich gut Deutschunterricht erkennen. Auch die Phantastik, die Hoffmann durch dieses Werk gewissermaßen begründet hat, lässt sich durch die Erzählung gut geeignet klar charakterisieren. normalen" "1 35 Das Werk privat zu lesen, würde ich jedoch niemandem empfehlen. Für Leser, die sich auch in ihrer Freizeit für abgefahrene, für den teilweise etwas zähe Handlungen und lange Sätze erwärmen können, mag die Erzählung interessant sein. Menschen wie ich richten ihr Augenmerk beim Lesen jedoch eher nicht auf irgendwelche Feinheiten wie Motive oder Unterschiede der Erzähltechniken zwischen früher und heute. Wir lesen einfach nur zum Spaß und auf den kann man bei der Lektüre des 39,Sandmanns" lange warten. https://humboldt-koeln.de/fachbereiche/deutsch/schuelerprodukte-kreative-ecke/rezension-zu-der-sandmann-von-charlotte-galilea- deutsch-lk-ql Aufgabe: Stelle den gedanklichen Aufbau der Rezension Galileas dar und beziehe dich dabei auch auf die sprachliche Umsetzung. Leser privat nicht geeignet