Fremdwörter, Lehnwörter und Mehrsprachigkeit
Lehnwörter und Fremdwörter spielen eine wichtige Rolle im Sprachwandel des Deutschen. Während Lehnwörter aus anderen Sprachen entlehnt und an die deutsche Schreibweise und Betonung angepasst sind, behalten Fremdwörter oft ihre ursprüngliche Form bei.
Definition: Ein Lehnwort ist ein Wort, das aus einer anderen Sprache übernommen und an das Deutsche angepasst wurde.
Highlight: Fremdwörter sind häufig international gebrauchte Begriffe, die die Verständigung erleichtern, wie beispielsweise "Computer" oder "World Wide Web".
Mehrsprachigkeit bezieht sich auf verschiedene Aspekte:
- Die Existenz und Anwendung mehrerer Sprachen in einem Sprachgebiet oder Land.
- Die Fähigkeit einer Person, sich in zwei oder mehr Sprachen auszudrücken (Bilingualität).
- Die funktionelle Verwendung mehrerer Sprachvarietäten bei Sprechern einer Nationalsprache.
Der Sprachkontakt des Deutschen mit Sprachen von Migranten beeinflusst die mündliche Umgangssprache, was sich in Phänomenen wie dem Wegfall von Endungen und der Aufnahme neuer Fremdwörter zeigt.
Die Umgangssprache, die im Alltag und in der Familie gesprochen wird, zeichnet sich durch Merkmale wie Füllwörter und den Wegfall von Endungen aus.
Vocabulary: Konzeptionelle Mündlichkeit und konzeptionelle Schriftlichkeit beschreiben den Unterschied zwischen gesprochener Sprache (Sprache der Nähe) und geschriebener Sprache (Sprache der Distanz).






