Die Sturm und Drang Epoche: Grundlegende Merkmale und Bedeutung
Die Sturm und Drang Epoche kennzeichnet sich durch ihre intensive Betonung von Gefühl, Individualität und Naturverbundenheit. Diese literarische Bewegung entwickelte sich als Gegenpol zur rationalen Aufklärung und prägte die deutsche Literaturgeschichte maßgeblich. Im Zentrum stehen Begriffe wie Herz, Seele und die Kraft des individuellen Ausdrucks.
Die Lyrik des Sturm und Drang zeichnet sich durch ihre besondere Authentizität und Ursprünglichkeit aus. Dichter dieser Zeit strebten nach unmittelbarem Gefühlsausdruck und lehnten künstliche Konventionen ab. Charakteristisch sind Themen wie Freundschaft, Begeisterung und die Verbindung zur Natur.
Definition: Der Begriff "Sturm und Drang" stammt vom gleichnamigen Drama Friedrich Maximilian Klingers aus dem Jahr 1777 und wurde zum Namensgeber der gesamten Epoche.
Das Sturm und Drang Menschenbild zeigt den Menschen als selbstbestimmtes, gefühlsbetontes Wesen. Die Bewegung betont die Bedeutung des Genies und des rebellischen Charakters, der sich gegen gesellschaftliche Zwänge auflehnt.











