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Szenenanalyse Antigone

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Dramenszenenanalyse - Kleine Hausarbeit
Das Drama „Antigone" wurde erstmals von dem griechischen Dichter Sophokles
442 v.Chr., in der kultur
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Hier der Aufbau des Buches ,,Antigone‘‘ von Sophokles!🏛

Dramenszenenanalyse - Kleine Hausarbeit Das Drama „Antigone" wurde erstmals von dem griechischen Dichter Sophokles 442 v.Chr., in der kulturellen Blütezeit Athens, verfasst. Dieses Drama wurde 1942 von dem französischen Dichter Jean Anouilh neugeschrieben und wurde uraufgeführt 1944 in Paris. In der zu behandelten Szene geht es um einen Familienstreit, da der neue König Kreon nicht zulässt, dass Antigone ihren Bruder beerdigen darf. Durch einen Streit, um die Herrschaft von Theben töten sich Antigones Brüder gegenseitig und Kreon der Onkel wird der neue König. Die Leiche von Eteokles lässt er begraben, doch die Leiche von Polyneikos verweigert er zu beerdigen, da er der Meinung ist, dass Polyneikos ein Verräter der Stadt ist. Deshalb versucht Antigone ihren Bruder heimlich zu begraben, doch Kreon erfährt dieses und ordnet an, dass Antigone umgebracht werden solle, doch sie bringt sie vorher um. In dieser Szene führen Antigone und Kreon eine Diskussion, über die zu erledigenden Pflichten und die dagegen sprechenden Gesetze. Die zu bearbeitende Szene ist mittig im Drama einzuordnen und spielt vor dem Palast des Kreons in Theben. Die Wächter, die Antigone beim Versuch ihren Bruder Polyneikos zu begraben erwischt haben, führen sie zu Kreon. Dort gesteht sie Kreon ihre Tat. Kreon schickt die Wächter hinaus, um ein Gespräch mit seiner Nichte allein führen zu können. Kreon empfiehlt Antigone dass das Geschehende verschwiegen bleibt, sodass...

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Alternativer Bildtext:

Antigone am Leben bleiben kann, jedoch lehnt Antigone dieses ab und gibt zu, dass sie die Tat immer wieder wiederholen würde. Kreon sagt, dass Antigone die Königstochter sei und sich deshalb an die Gesetze halten müsse. Kreon versucht Antigone zu vermitteln, dass sie noch zu jung sei um zum sterben. Außerdem solle sie noch ein Kind mit Hämon, dem Sohn von eon, bekommen. Antigone gibt zu, dass es nicht ihr Wille sei zu sterben, doch sie sehe es als ihre Pflicht ihren Bruder begraben 1 zu müssen und sie würde dieses auch weiterhin versuchen würde, auch wenn ihr eigener Tod die Folge wäre. In der Szene kommen die Wächter, sowie die beiden Protagonisten Kreon und Antigone vor. Als Onkel von Polyneikos und Eteokles ist Kreon der nächste Thronfolger. Durch einen Streit um die Herrschaft von Theben kamen beide Neffen ums Leben und Kreon wurde König. Antigone ist die Schwester von Polyneikos und Eteokles gewesen, sowie auch die Nichte von Kreon. Die Wächter dienen Kreon und sind ihm untergeordnet. Dieses merkt man daran, dass Kreon Ihnen Befehle erteilt, beispielsweise auf die Leiche von Polyneikos aufzupassen(V. 10f). Außerdem bezeichnet Kreon die Wächter als Idioten (V.21), was auf seine Macht hinweist. Antigone ist eine der letzten Überlebenden ihrer Familie, innerhalb kürzester Zeit verlor sie ihre Eltern und ihre Brüder. Die einzige, die ihr noch bleibt, ist ihre Schwester Ismene. In der Szene wird vor allem deutlich, wie besessen Antigone davon ist ihren Bruder begraben zu wollen, um ihre selbst auferlegte Pflicht zu erfüllen. Das versucht sie mit allen möglichen Mitteln, auch wenn es für sie den Tod bedeuten würde (V.69ff, 159ff, 203-215). Sie kann nicht mit dem Gefühl leben, dass ihr Bruder als Toter nicht seine Ruhe finden kann. Antigone vergleicht den Tod von Polyneikos mit dem früheren Alltag als ihr Bruder oft jagen war. Um seine jetzige Jagd zu beenden, möchte Antigone ihn begraben, denn er hat das Recht sich auszuruhen(V.73-84). Sie versuchte es schon zweimal ihren Bruder zu begraben. Das erste Mal mit der Schaufel von Polyneikos, die sie extra bei ihm liegen lies, da es seine war. Jedoch wurde die Schaufel vom Grab weggenommen, sodass Antigone beim zweiten Mal ihre Hände nutzen musste. Durch diese Geste wird erneut deutlich, wie wichtig es ihr ist ihren Bruder zu begraben und obwohl sie aus königlichem Hause stammt, macht sie sich für ihren Bruder die Hände dreckig(V.38-48). Dadurch wird erneut erkennbar, wie wichtig Polyneikos für Antigone ist. Durch diese Szene merkt man auch wie zielstrebig und stur sie ist, da sie die Verbote, welche in der ganzen Stadt verkündet wurden, kannte und dennoch missachtet hatte (V.87-91). Diese Zielstrebigkeit wird auch bemerkbar, als Kreon anspricht, 2 dass sie sich höchstens die Fingernägel blutig reißen würde, beim Versuch ihren Bruder zu begraben. Daraufhin antwortet sie, dass ihr das alles bekannt sei und sie es trotzdem tun würde(V.67-171). Kreon hingegen versucht Antigone mit allen möglichen Mitteln zur Vernunft zu bringen und sie davon abzuhalten ihren Bruder Polyneikos zu begraben, weil Polyneikos in seinen Augen ein Aufrührer und Verräter war (V.85,162-167). Da er seine Wächter anbrüllt und sie als Idioten betitelt, merkt man wie grob er mit mit ihnen umgeht (V.1ff,21). Antigone behandelt er hier sehr gütig, mit dem Hintergedanken sie umzustimmen zu können. Doch Antigone lässt sich nicht umstimmen und antwortet meist desinteressiert mit wenigen Wörtern auf die ganzen Fragen und Aussagen von Kreon (V.53-59). Da er erst seit kurzer Zeit an der Herrschaft ist, möchte er nicht das sein noch heiler Ruf direkt kaputt geht, nur weil Antigone in keiner Weise seine Gesetze befolgt (V.69-74). Daher bietet er Antigone sogar an den Verdacht von ihr zu nehmen, indem ihre Amme und die drei Wächter für sie zum schweigen gezwungen werden. Doch Antigone lehnt dieses Angebot ab, weil sie der Meinung sei, dass sie es morgen wieder versuchen würde (V.60-68). Antigone hat das Ziel vor Augen ihren Bruder Polyneikos zu begraben und ihn somit zu Hause bei seinen Eltern ankommen zu lassen (V.69-71, 81-84). Kreon möchte so handeln, dass Polyneikos nicht begraben wird, da er ihn als Verräter sieht. Daher hat er das Verbot erteilt, dass jeder der es wagen würde, den Versuch zu starten Polyneikos zu begraben, umgebracht werden würde (V.85,87-90). Antigone hat eine abgeneigte Haltung zu Kreon, da sie nicht auf sein Angebot ein geht, obwohl Kreon sie dann am Leben lassen würde(V.69-71). Kreon möchte seine Nichte nicht umbringen müssen, deswegen versucht er sie mit allen verfügbaren Mitteln umzustimmen, um einen Skandal in Theben zu verhindern (V.60-68). In der Szene befinden sich mehrere Stilmittel. Als Beispiel eignet sich die Metapher (V.155ff) „aus dem Kopf schlagen". Eine weiteres Beispiel für eine Metapher ist (V.182f) ,wie sie die Worte verschlucken und den Toten rasch 3 abfertigen" [1]. Ein Beispiel für eine Personifikation ist „Jetzt willst du dein Leben aufs Spiel setzten" (V.192ff). Es gibt sehr viele Ellipsen von Antigone, wie zum Beispiel „Doch." (V.91) In diesem Dialog geht es um Antigones verstorbenen Bruder Polyneikos, welcher aus Anordnung Kreons nicht begraben werden darf. Antigone ist jedoch anderer Meinung und versucht deshalb weiterhin ihren Bruder zu begraben (V.170-173). Antigone vertritt die Seite, dass Polyneikos das selbe Recht hat, wie ihr anderer toter Bruder Eteokles und ihre Eltern. Kreon vertritt die Gegenposition und möchte nicht, dass Polyneikos begraben wird, weil er der Meinung ist, dass ihr Bruder ein Verräter sei und nicht das Recht habe seine Ruhe zu finden (V.85). Der Dialog startet damit, dass Kreon von den Wächtern erfährt, dass Antigone versucht hatte, die Leiche zu begraben und von den Wächtern erwischt wurde, somit ging es im Dialog darum, dass Kreon versuchte Antigone umzustimmen, doch diese bleibt stur und lässt sich nicht umstimmen (V.1-7,66-70) Der Dialog ist komplementär, da Kreon der dominante Part ist. Er füllt seine Sätze mit vielen Argumenten und erklärt sich sehr ausführlich. Antigone antwortet meistens in knappen kurzen Sätzen, da sie ihren Bruder beerdigen wird, egal was Kreon sagt (V.172-186) Die Szene ist von großer Bedeutung, da das Drama im Verlauf immer mehr Konflikte entwickelt bzw. der vorhandene Konflikt sich weiter entwickelt. Im Verlauf sterben immer mehr Personen durch eigen- oder Fremdeinwirkungen, was dafür sorgt, dass am Endes des Dramas Kreon und Ismene und ein paar andere wenige, die letzten Überlebenden sind. Diese Szene sorgt dafür, dass Antigone einen noch stärken Willen bekommt, ihren Bruder beerdigen zu wollen und zeigt, wie wichtig ihr es ist. [1-Maja] A Durch diese Szene entwickelt Kreon eine immer größer werdende Wut, dieses merkt man zum Szenenende, weil er Antigone mitteilt, dass sie noch ein kleines Mädchen sei und keine Pflichten habe, außer schön zu sein und zu lachen (V.210-215) Da nun die Szene analysiert wurde lässt sich nun zusammenfassend sagen, dass durch diese Szene die beiden Hauptpersonen sehr erkennbare Charaktereigenschaften aufweisen. Antigone ist sehr Willensstark und hat ein klares Ziel vor Augen. Durch ihre Sturheit kommt sie ihrem Ziel immer ein Stück näher. Kreon ist auch sehr Willensstark und versucht daher mit seiner Sympathie seine Nichte umzustimmen und sie somit am Leben zu erhalten. Durch die Wächter wird Antigones Tat aufgedeckt und Kreon versucht zu verstehen, warum Antigone das Begräbnis so wichtig sei. Kreon hat den größeren Redeanteil, da er durch seine große Macht sich als Gehobenere Person sieht und keine Niederlage aus diesem Gespräch ziehen möchte, weil er sonst seine Nichte und die Verlobte seines Sohnes verlieren würde. Da beide ähnlich starke Charaktereigenschaften haben, entwickelt sich eine Auseinandersetzung, da beide auf ihren Willen bestehen. Nun lässt sich auch sagen, dass meine Deutungsthese passend war, da Antigone es als ihre Pflicht sieht ihren Bruder begraben zu müssen. Durch die aufgestellten Gesetze König Kreon kommt es zu einer Diskussion in dem Dialog. Das Drama wurde 1942 verfasst, zu dieser Zeit war der zweite Weltkrieg, daher schrieb Anouilh wohl auch das Stück Antigone. Es gibt Zusammenhänge, beispielsweise als Kreon zu Antigone sagt, ob sie nicht die Anschläge an allen Mauern der Stadt gesehen habe. Dieses erinnert an die Pariser Mauer, da dort viele Bekanntmachungen hingen, wie auch die Geiselerschießungen. Außerdem nutzt er öfters das Wort verstehen, dies ist eine Anspielung auf einen Zeitungsartikel „Français, il faut comprendre" (Franzose, du musst verstehen), Antigone soll in seinem Drama Kreon verstehen, was sie aber nicht tut.[2] [2-https://www.hausarbeiten.de/document/131196] 5 Das Drama hat einen Aktualitätsbezug, da es davon handelt Gesetzte zu brechen um richtig zu handeln und dies kann man auch auf die heutige Zeit beziehen, da es viele Menschen gibt, die Gesetze brechen, um gutes zu tun. Wie zum Beispiel die unerlaubte Sterbehilfe. Ich finde Antigone hat Anspruch darauf, dass sie ihren Bruder begraben darf, damit er seine Ruhe findet. Allerdings kann ich Kreon auch in wenigen Punkten verstehen, da Gesetze aufgestellt werden, damit sich Menschen dran halten. Da dies nur die Szene von Anouilh war und gar nicht die Ursprungsszene, werde ich nun beide Szenen miteinander vergleichen. Der Handlungszeitraum wird bei Jean Anouilh in das 20. Jahrhundert verlegt und findet nicht wie beim Sophokles im Jahre 442 v. Chr. statt. Der Handlungsort Theben ist in beiden Dramen der gleiche. Die Sprache bei Anouilh ist dem 20. Jahrhundert entsprechend und sehr modern. Bei Sophokles ist die Sprache durch die heutigen Verhältnisse schwerer zu verstehen, weil dieses Werk aus dem Jahre 442 v. Chr. stammt. Antigone hat im Werk von Sophokles einen weitaus größeren Redeanteil als im Werk von Anouilh, wo sie meistens in kurzen, knappen Sätze antwortet. In der Szene von Anouilh zeigt sie Widerstand und wird sehr stur dargestellt, da sie ihr Ziel erreichen will. Bei Sophokles ist zwar ihr Beweggrund für die Tat ein anderer, jedoch sind ihre Charakterzüge ähnlich wie bei Anouilh. Bei Kreon gibt es gravierende Unterschiede. Kreon wird hier von dem französischem Dramatiker als ein lieber und gütiger König dargestellt [3]. Dieses wird dadurch deutlich, dass er Antigone eine Möglichkeit gibt, sodass sie am leben bleibe könnte. Außerdem nutzt er seine liebevolle Art, um Antigone zu überzeugen. Sophokles hingegen stellt ihn sehr wütend da, weil Kreon der Meinung ist, dass er seine Männlichkeit verlieren würde, wenn er auf die Bestrafung verzichten würde. Er sieht Frauen als minderwertig an und ist der Meinung, dass Frauen nicht regieren dürfen. In beiden Dramen führen Kreon und Antigone eine lebhafte Diskussion und Antigone bleibt ihrer Meinung standhaft. [3-Ben] 6 Abschließend kann man sagen, dass in beiden Dramen das selbe Thema behandelt wird, aber die Protagonisten unterschiedlich dargestellt werden. Dieses sorgt dafür, dass zwei interessante Dramen entstehen. Wortanzahl: 1.986 7