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Klausur

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 Deutsch GK 1-
Thema: Themengleiche lyrische Texte aus unterschiedlichen historischen Kontexten
Aufgabenart: Vergleichende Analyse literaris

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- 14 Punkte erreicht (1) - Gedichtsvergleich —> Darstellung der Stadt - „Die Stadt“ (Georg Heym) - „In Danzig“ (Eichendorff) - Epochen: Romantik & Expressionismus

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Deutsch GK 1- Thema: Themengleiche lyrische Texte aus unterschiedlichen historischen Kontexten Aufgabenart: Vergleichende Analyse literarischer Texte (IB) Zugelassene Hilfsmittel: Wörterbuch zur deutschen Rechtschreibung Name: Susanna Aufgabenstellung: 2. Klausur/1. Halbjahr 1. Analysiere das Gedicht ,,Die Stadt" von Georg Heym (1887-1912) hinsichtlich der Darstellung der Stadt. Berücksichtige dabei die Epochenzugehörigkeit. (35 Punkte) Erlaubte Hilfsmittel: Deutsches Wörterbuch Schuljahr 21/22 2. Analysiere Joseph von Eichendorffs (1788-1857) Gedicht ,,In Danzig" und vergleiche es anschließend mit Heyms Gedicht im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Darstellung der Stadt. Prüfe abschließend kurz, inwieweit „In Danzig" typische Merkmale seiner Epoche aufweist. (37 Punkte) Viel Erfolg! 10 Deutsch GK 1- Sonnell Expressionismu Georg Heym: Die Stadt (1911) Sehr weit ist diese Nacht. Und Wolkenschein Zerreißet vor des Mondes Untergang. Und tausend Fenster stehn die Nacht entlang Und blinzeln mit den Lídern, rot und klein. Wie Aderwerk gehn Straßen durch die Stadt, Unzählig Menschen schwemmen aus und ein. Und ewig stumpfer Ton von stumpfem Sein Eintönig kommt heraus in Stille mátt. 2. Klausur/1. Halbjahr Gebären, Tod, gewirktes Einerlei, d Lallen der Wehen, langer Sterbeschrei, Im blinden Wechsel geht es dumpf vorbeid Und Schein und Feuer, Fackeln rot und Brand, Die drohn im Weiten mit gezückter Hand 8. Und scheinen hoch von dunkler Wolkenwand. (http://gutenberg.spiegel.de/buch/gedichte-9691/84) Nacht= negalin Nahr + Stad Enjambement Shebige Jambu mainnticle насич These Antitlese hitlere Synte Bonnenaufgang Einleity Leiry poned Аидасных Inhalt Bezigr spracy Eponer Fazit Schuljahr 21/22 Romantik Joseph von Eichendorff: In Danzig (1842) A Dunkle Giebel, hohe Fenster, Türme tief aus Nebeln sem, Bleiche Statuen wie Gespenster L'autlos an den Türen stehn. Träumerisch der Mond drauf scheinet, Dém...

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die Stadt gar wohl gefällt, Als lag zauberhaft versteinet & Drunten eine Märchenwelt. Ringsher durch das tiefe Lauschen, Über alle Häuser weit, Núr des Meeres fernes Rauschen - 12 wunderbare Einsamkeit! Wolle Gott den Schiffer wahren, 16 Der bei Nacht vorüberzieht! (http://gutenberg.spiegel.de/buch/gedichte-9611/70 Lind der Turmer' wie vor Jahren Daktylus, Rhythms Singet ein uraltes Lied 14 1 Ⓒ Form Greg. (pas - Nacht! Oprominenz stadt vs Ma Trochan, hels Krenzreim eson -Awing Cercinisch Geräusch Türmer: in einem Turm wohnender Turmwächter 7 6 8 5 3 4 Erwartungshorizont Teilaufgabe 1 Anforderungen Der Prüfling 18 verfasst eine aufgabenbezogene Einleitung: Autor, Titel, Thema, Textsorte, Entstehungszeit. 2 beschreibt den Eindruck/ Stimmung/ freigesetzte Assoziationen und formuliert ggf. eine Deutungshypothese. 3 beschreibt den formalen Aufbau des Gedichts (Gedicht- und Strophenform; Reimschema; Metrum und Kadenzen): erschließt das Gedicht inhaltlich, etwa: ● 1. Strophe: Nacht wirkt bedrohlich, schenkt keinen Frieden 2. Strophe: Vergleich zwischen Straßen und stets pulsierenden Adern 3. Strophe: Stadt als Ort eines gleichgültigen Gebärens und Sterbens 4. Strophe: Bedrohung gipfelt in apokalyptischen Bild untersucht sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel mit Blick auf ihre Funktion, etwa: ● ● · • ● ● ● Q2 Lyrik: Gedichtvergleich Heym „Die Stadt" und Eichendorff ,,In Danzig" Susanna ● Paradoxon/Metapher ,,Wolkenwand" (V. 14): drohende Natur ordnet das Gedicht kontextual in die Epoche des Expressionismus ein, etwa: subjektiver Ausdruck (auch durch Sprache unterstützt) Untergangsstimmung und apokalyptische Wahn- und Zerfallsvorstellungen Teilaufgabe 2 ● ● Entlarvung der Nichtigkeit und Bedeutungslosigkeit des Individuums (Nihilismus) Klage über Anonymität in der Großstadt drastische Wortwahl und Darstellungsmittel fasst seine Ergebnisse ggf. unter Bezugnahme auf die eingangs formulierte Deutungshypothese ● Name: ● Sonett (typischer Aufbau 2 Quartette und zwei Terzette) umarmender Reim abba (Strophe 1,2); Dreifachreim (Strophen 3,4) meist 5-hebiger Jambus, männliche Kadenz ● zusammen. erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium. (5) Summe Teilaufgabe 1 Anforderungen Der Prüfling 1 verfasst eine aufgabenbezogene Einleitung: Autor, Titel, Thema, Textsorte, Entstehungszeit. beschreibt die formale Gestaltung des Gedichts, etwa folgendermaßen: 2 4 Strophen Regelmäßiger Kreuzreim vierhebiger Trochäus, wechselnde Kadenz Enjambement (V.1 f.) betont inhaltliche Aussage (Zerreißen) g Personifikation der Fenster (V. 3f.); Lider deuten auf Übermüdung Vergleich (V. 5) Straßenverkehr erinnert an pulsierende Adern → Belebung von Unbelebtem Verdinglichung (V. 6 ,Menschen schwemmen") → Entwertung Alliteration stumpfen Sein" (V. 7)→ betont Eintönigkeit des Stadtlebens Aufzählung/Antithetik: „Gebären, Tod, gewirktes Einerlei" (V.9)→ Entwertung des menschlichen Lebens; Ablauf der Zeit Parallelismus/ Antithese: (Lallen der Wehen, langer Sterbeschrei", V. 10) ➜ hebt Sinnlosigkeit und Schmerz des Lebens hervor Wortwahl, Bildlichkeit: Feuermetaphorik (V. 12) deutet auf Untergang hin, ebenso Alliteration ,,Feuer, Fackeln" (V. 12) Farbsymbolik: ,,rot" (V. 4/12)→ Gefahr erschließt das Gedicht inhaltlich, etwa: 1 Strophe: Bild der Stille; Blick von oben nach unten; Stadt scheint sich ins Schemenhafte aufzulösen 4 Strophe: Lied des Türmers kündet von Geborgenheit, Schutz (Gottes Schutz) untersucht sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel mit Blick auf ihre Funktion, etwa: Personifikation der Türme (V. 2)→ Belebung von Unbelebtem (Gebäude) Vergleich (V. 3) → Menschen erscheinen wie Geister, verwandelte Wesen Personifikation des Mondes (V.5 f.) Beseelung, Vermenschlichung 2 Strophe: Vergleich zwischen Stadt und Märchenwelt; Mondlicht verzaubert 3 Strophe: Ruhe und Einsamkeit des lyrischen Ichs ermöglicht gesteigertes Naturerleben (,,Meeres fernes Rauschen" V. 11) 5 erläutert Gemeinsamkeiten der beiden Gedichte, etwa: Vergleich und Konjunktiv: ,,Als läg" (v. 7) Beschwörung einer Zauberwelt, unterstützt durch Wortwahl; ,zauberhaft versteinet; ,,Märchenwelt" Perspektivwechsel: Blick von oben, in die Weite und dann wieder nach oben Vergleich (V.13)→ Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit Symbol,,Türmer" (V. 13)→ Ausdruck einer höheren Macht, die der Stadt Schutz bietet erreichte Punktzahl Weder Heym noch Eichendorff geben ein realistisches Bild der Stadt ab→ verzerrtes Bild durch apokalyptische Überhöhung oder träumerisch, poetisch überhöhte Wirklichkeit Darstellung der Stadt bei Nacht Vergleiche und Personifikationen 3 2 5 4 3 3 erreichte Punktzahl 2 4 5 8 29 maximal erreichbare Punktzahl 3 3 5 6 9 6 3 35 maximal erreichbare Punktzahl 2 5 6 8 3 6 8 9 Q2 Lyrik: Gedichtvergleich Heym „Die Stadt" und Eichendorff ,In Danzig" 3 erläutert Unterschiede zwischen den Gedichten, etwa: bei Heym: 4 ● . • bei Eichendorff: ● ● Stadt wirkt bedrohlich, eintönig, überfüllt feindlich gegenüber den Menschen Sinnlosigkeit des Daseins wird herausgestellt; Kreislauf des menschlichen Lebens Mond geht unter → im Sinne des Unterganges des Stadt Darstellung der Natur unterstützt bedrohliches Empfinden Vergleiche mit dem menschlichen Körper Stille als unangenehmes Gefühl ● strenge Sonettform drastische Wortwahl ordnet das Gedicht kontextual in die Epoche der Romantik ein, etwa: Tiefe, religiöse Erfahrung der Natur Darstellung des Irrationalen und des Traums (Märchenwelt) Wiederverzauberung und Romantisierung der Welt mithilfe der Dichtkunst Hinwendung zu Volksdichtung und Märchen erfüllt ein (5). Stadt in der Nacht als verzauberte Kulisse/Märchenwelt Mond, der fast liebevoll auf die Stadt scheint Stille/ Einsamkeit als positives Erleben Schutz des Menschen versinnbildlicht durch den Türmer/Gottvertrauen Volksliedstrophe Darstellungsleistung Summe Teilaufgabe 2 Anforderungen Der Prüfling strukturiert den Klausurtext kohärent, schlüssig, stringent und gedanklich klar: fasst die Ergebnisse seiner Überprüfung zusammen. Gemeinsawbesten 3 2 angemessene Gewichtung der Teilaufgaben in der Durchführung, ■ gegliederte und angemessen gewichtete Anlage der Arbeit, schlüssige Verbindung der einzelnen Arbeitsschritte, schlüssige gedankliche Verknüpfung von Sätzen. formuliert unter Beachtung der fachsprachlichen und fachmethodischen Anforderungen: Notenpunkte Erreichte Punktzahl ■ m Trennung von Handlungs- und Metaebene, ■ begründeter Bezug von beschreibenden, deutenden und wertenden Aussagen, - Verwendung von Fachtermini in sinnvollem Zusammenhang, ■ Beachtung der Tempora, ■ korrekte Redewiedergabe (Modalität). belegt Aussagen durch angemessenes und korrektes Zitieren: - # sinnvoller Gebrauch von vollständigen oder gekürzten Zitaten in begründeter Funktion. drückt sich allgemeinsprachlich präzise, stilistisch sicher und begrifflich differenziert aus: ■ sachlich-distanzierte Schreibweise, ■ Schriftsprachlichkeit, - begrifflich abstrakte Ausdrucksfähigkeit. 5 Formuliert lexikalisch und syntaktisch sicher, variabel und komplex (und zugleich klar). 6 schreibt sprachlich richtig. Summe Darstellungsleistung Insgesamt erreichte Punktzahl (inhaltliche Leistung und Darstellungsleistung): Gesamtnote: ^ 15 14 100- 94- 95 90 13 89- 85 12 84- 80 11 79- 75 10 74- 70 9 69- 65 8 64- 60 7 59- 55 6 54- 50 5 49- 45 4 44- 39 4 36 erreichte Punktzahl 3 38- 33 5 3 5 4 2 32- 27 6 1 0 26- 19- 20 0 5 19/12/21 2 maximal erreichbare Punktzahl 37 6 3 90 100 5 5 3 28 2. Deutschklausur 7.12.2021 Das Sonett Die Stadt", welche. 19111 Veröffentlicht und von Georg Heym verfasst wurde, thematisiert, wie dem Titel entnommen werden kann, die Stadt bei Nacht und wie das lyrische Ich diese. wahrnimmt. Allgemein wird in diesem Gedicht die Stadt als etwas Mystisches dargestellt, die zum einen als seeliger Rückzugsort der Menschen, als auch ein Ort von Leid charakterisiert wird. Bezüglich des Aufbaus, ist das Gedicht von Heym in Form eines typischen. Sonetts verfasst worden. dementsprechend besteht es aus zwei Quartetten und zwei Terzetten, es ist. also 14-Zeilig in 4 Strophe unterteilt. Hierbei bilden die Quartetten jeweils einen umarmenden Beim, während die Terzetten sich jedoch in sich in jeder 1* in der Epoche des Expressionismus

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

- 14 Punkte erreicht (1) - Gedichtsvergleich —> Darstellung der Stadt - „Die Stadt“ (Georg Heym) - „In Danzig“ (Eichendorff) - Epochen: Romantik & Expressionismus

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die Stadt gar wohl gefällt, Als lag zauberhaft versteinet & Drunten eine Märchenwelt. Ringsher durch das tiefe Lauschen, Über alle Häuser weit, Núr des Meeres fernes Rauschen - 12 wunderbare Einsamkeit! Wolle Gott den Schiffer wahren, 16 Der bei Nacht vorüberzieht! (http://gutenberg.spiegel.de/buch/gedichte-9611/70 Lind der Turmer' wie vor Jahren Daktylus, Rhythms Singet ein uraltes Lied 14 1 Ⓒ Form Greg. (pas - Nacht! Oprominenz stadt vs Ma Trochan, hels Krenzreim eson -Awing Cercinisch Geräusch Türmer: in einem Turm wohnender Turmwächter 7 6 8 5 3 4 Erwartungshorizont Teilaufgabe 1 Anforderungen Der Prüfling 18 verfasst eine aufgabenbezogene Einleitung: Autor, Titel, Thema, Textsorte, Entstehungszeit. 2 beschreibt den Eindruck/ Stimmung/ freigesetzte Assoziationen und formuliert ggf. eine Deutungshypothese. 3 beschreibt den formalen Aufbau des Gedichts (Gedicht- und Strophenform; Reimschema; Metrum und Kadenzen): erschließt das Gedicht inhaltlich, etwa: ● 1. Strophe: Nacht wirkt bedrohlich, schenkt keinen Frieden 2. Strophe: Vergleich zwischen Straßen und stets pulsierenden Adern 3. Strophe: Stadt als Ort eines gleichgültigen Gebärens und Sterbens 4. Strophe: Bedrohung gipfelt in apokalyptischen Bild untersucht sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel mit Blick auf ihre Funktion, etwa: ● ● · • ● ● ● Q2 Lyrik: Gedichtvergleich Heym „Die Stadt" und Eichendorff ,,In Danzig" Susanna ● Paradoxon/Metapher ,,Wolkenwand" (V. 14): drohende Natur ordnet das Gedicht kontextual in die Epoche des Expressionismus ein, etwa: subjektiver Ausdruck (auch durch Sprache unterstützt) Untergangsstimmung und apokalyptische Wahn- und Zerfallsvorstellungen Teilaufgabe 2 ● ● Entlarvung der Nichtigkeit und Bedeutungslosigkeit des Individuums (Nihilismus) Klage über Anonymität in der Großstadt drastische Wortwahl und Darstellungsmittel fasst seine Ergebnisse ggf. unter Bezugnahme auf die eingangs formulierte Deutungshypothese ● Name: ● Sonett (typischer Aufbau 2 Quartette und zwei Terzette) umarmender Reim abba (Strophe 1,2); Dreifachreim (Strophen 3,4) meist 5-hebiger Jambus, männliche Kadenz ● zusammen. erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium. 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Beseelung, Vermenschlichung 2 Strophe: Vergleich zwischen Stadt und Märchenwelt; Mondlicht verzaubert 3 Strophe: Ruhe und Einsamkeit des lyrischen Ichs ermöglicht gesteigertes Naturerleben (,,Meeres fernes Rauschen" V. 11) 5 erläutert Gemeinsamkeiten der beiden Gedichte, etwa: Vergleich und Konjunktiv: ,,Als läg" (v. 7) Beschwörung einer Zauberwelt, unterstützt durch Wortwahl; ,zauberhaft versteinet; ,,Märchenwelt" Perspektivwechsel: Blick von oben, in die Weite und dann wieder nach oben Vergleich (V.13)→ Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit Symbol,,Türmer" (V. 13)→ Ausdruck einer höheren Macht, die der Stadt Schutz bietet erreichte Punktzahl Weder Heym noch Eichendorff geben ein realistisches Bild der Stadt ab→ verzerrtes Bild durch apokalyptische Überhöhung oder träumerisch, poetisch überhöhte Wirklichkeit Darstellung der Stadt bei Nacht Vergleiche und Personifikationen 3 2 5 4 3 3 erreichte Punktzahl 2 4 5 8 29 maximal erreichbare Punktzahl 3 3 5 6 9 6 3 35 maximal erreichbare Punktzahl 2 5 6 8 3 6 8 9 Q2 Lyrik: Gedichtvergleich Heym „Die Stadt" und Eichendorff ,In Danzig" 3 erläutert Unterschiede zwischen den Gedichten, etwa: bei Heym: 4 ● . • bei Eichendorff: ● ● Stadt wirkt bedrohlich, eintönig, überfüllt feindlich gegenüber den Menschen Sinnlosigkeit des Daseins wird herausgestellt; Kreislauf des menschlichen Lebens Mond geht unter → im Sinne des Unterganges des Stadt Darstellung der Natur unterstützt bedrohliches Empfinden Vergleiche mit dem menschlichen Körper Stille als unangenehmes Gefühl ● strenge Sonettform drastische Wortwahl ordnet das Gedicht kontextual in die Epoche der Romantik ein, etwa: Tiefe, religiöse Erfahrung der Natur Darstellung des Irrationalen und des Traums (Märchenwelt) Wiederverzauberung und Romantisierung der Welt mithilfe der Dichtkunst Hinwendung zu Volksdichtung und Märchen erfüllt ein (5). Stadt in der Nacht als verzauberte Kulisse/Märchenwelt Mond, der fast liebevoll auf die Stadt scheint Stille/ Einsamkeit als positives Erleben Schutz des Menschen versinnbildlicht durch den Türmer/Gottvertrauen Volksliedstrophe Darstellungsleistung Summe Teilaufgabe 2 Anforderungen Der Prüfling strukturiert den Klausurtext kohärent, schlüssig, stringent und gedanklich klar: fasst die Ergebnisse seiner Überprüfung zusammen. Gemeinsawbesten 3 2 angemessene Gewichtung der Teilaufgaben in der Durchführung, ■ gegliederte und angemessen gewichtete Anlage der Arbeit, schlüssige Verbindung der einzelnen Arbeitsschritte, schlüssige gedankliche Verknüpfung von Sätzen. formuliert unter Beachtung der fachsprachlichen und fachmethodischen Anforderungen: Notenpunkte Erreichte Punktzahl ■ m Trennung von Handlungs- und Metaebene, ■ begründeter Bezug von beschreibenden, deutenden und wertenden Aussagen, - Verwendung von Fachtermini in sinnvollem Zusammenhang, ■ Beachtung der Tempora, ■ korrekte Redewiedergabe (Modalität). belegt Aussagen durch angemessenes und korrektes Zitieren: - # sinnvoller Gebrauch von vollständigen oder gekürzten Zitaten in begründeter Funktion. drückt sich allgemeinsprachlich präzise, stilistisch sicher und begrifflich differenziert aus: ■ sachlich-distanzierte Schreibweise, ■ Schriftsprachlichkeit, - begrifflich abstrakte Ausdrucksfähigkeit. 5 Formuliert lexikalisch und syntaktisch sicher, variabel und komplex (und zugleich klar). 6 schreibt sprachlich richtig. Summe Darstellungsleistung Insgesamt erreichte Punktzahl (inhaltliche Leistung und Darstellungsleistung): Gesamtnote: ^ 15 14 100- 94- 95 90 13 89- 85 12 84- 80 11 79- 75 10 74- 70 9 69- 65 8 64- 60 7 59- 55 6 54- 50 5 49- 45 4 44- 39 4 36 erreichte Punktzahl 3 38- 33 5 3 5 4 2 32- 27 6 1 0 26- 19- 20 0 5 19/12/21 2 maximal erreichbare Punktzahl 37 6 3 90 100 5 5 3 28 2. Deutschklausur 7.12.2021 Das Sonett Die Stadt", welche. 19111 Veröffentlicht und von Georg Heym verfasst wurde, thematisiert, wie dem Titel entnommen werden kann, die Stadt bei Nacht und wie das lyrische Ich diese. wahrnimmt. Allgemein wird in diesem Gedicht die Stadt als etwas Mystisches dargestellt, die zum einen als seeliger Rückzugsort der Menschen, als auch ein Ort von Leid charakterisiert wird. Bezüglich des Aufbaus, ist das Gedicht von Heym in Form eines typischen. Sonetts verfasst worden. dementsprechend besteht es aus zwei Quartetten und zwei Terzetten, es ist. also 14-Zeilig in 4 Strophe unterteilt. Hierbei bilden die Quartetten jeweils einen umarmenden Beim, während die Terzetten sich jedoch in sich in jeder 1* in der Epoche des Expressionismus