Walter Fabers Welt: Eine Analyse des technischen Menschen
Der Roman "Homo faber" von Max Frisch erzählt die Geschichte des Ingenieurs Walter Faber, der sein Leben ausschließlich nach technisch-rationalen Prinzipien ausrichtet. Als UNESCO-Mitarbeiter verkörpert er den Prototyp des "Homo faber" - des schaffenden, werkzeugnutzenden Menschen.
Definition: Der Begriff "Homo faber" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "der schaffende Mensch". Er beschreibt den Menschen als aktiven Gestalter seiner Umwelt durch den Einsatz von Technik und Werkzeugen.
Die Homo Faber Charakterisierung zeigt einen Menschen, der Gefühle ablehnt und ausschließlich an technische Lösungen glaubt. Fabers Weltbild wird jedoch durch drei einschneidende Ereignisse erschüttert: den Selbstmord seines Freundes Joachim, die Begegnung mit der jungen Sabeth und deren tragischen Tod.











