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Die Theorie der Gerechtigkeit — John Rawls

Die Theorie der Gerechtigkeit — John Rawls

 → Grundproblematik:
Die Theorie der Gerechtigkeit
-John Rawls-
• Die Entscheider (die Reichen und Mächtigen) dieser Welt würden von
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Evelin Mai

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Hier geht es um John Rawls Theorie der Gerechtigkeit, darunter die Definition, den Urzustand, sein Menschenbild, den Übergang in den Gesellschaftszustand, seine Grundsätze und Rangordnung & die Kritik an seiner Theorie.

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→ Grundproblematik: Die Theorie der Gerechtigkeit -John Rawls- • Die Entscheider (die Reichen und Mächtigen) dieser Welt würden von einer größeren Gerechtigkeit keinen Vorteil ziehen Die Leiden den (die Armen) würden von der Gerechtigkeit profitieren, jedoch haben sie keinen Einfluss auf politische Entscheidungen => Dilemma: Wie kann eine ausgeglichene Gerechtigkeit in der Welt hergestellt werden ? → Gedankenexperiment von Rawls: 1) Urzustand: „ Alle Menschen werden als gleich, frei und vernünftig beschrieben. 2) ₁ Schleier des Nichtwissens" (ª Unwissenheit): "1 • kennen ihre soziale Stellung nicht • wissen nichts über ihre physischen und psychischen Fähigkeiten Funktion: • Der Schleier schaltet persönliche Interessen und Präferenzen aus •sorgt für eine größtmögliche Fairness unter den Teilnehmern => Menschen (vernünftige Akteure) sollen sich in diesem Gedankenexperiment geistig in einen Zustand vor ihrer Geburt versetzen "1 => neutrale Entscheidung der Menschen, ohne zu wissen, in welche Position man später hineingeboren wird (können rational denken, wissen aber nicht welche Hautfarbe sie haben werden, in welchem Land sie ge- boren werden oder welcher Familie sie angehören werden) • könnten das Kind einer deutschen oder amerikanischen Millionärsfamilie sein • oder könnten das kind einer armen Familie in einem Entwicklungsland sein • Wahrscheinlichkeit als Benachteiligter zu enden ist viel höher, da die weltweite Vermögensverteil - ung zeigt, dass der Großteil des Geldes nicht genau und gerecht verteilt ist => Problematik: mehr Armut als Wohlstand 3) Grundsätze: 1. Prinzip...

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gleicher Grundrechte und Grundfreiheiten (im politischen Sektor) umfangreiches System an Grundfreiheiten soll jedes Individuum erhalten • dabei soll eine Gleichverteilung von Grundfreiheiten garantiert werden • und es sollen die individuellen Freiheiten maximiert werden => Eine Grundordnung ist noch nicht gerecht, wenn alle Grundfreiheiten gleich verteilt sind => Sie muss zugleich maximale individuelle Freiheit ermöglichen =>Jede Freiheitseinschränkung würde eine Verletzung darstellen 2a. Prinzip zur Rechtfertigung von Ungleichheiten (→ Unterschiedsprinzip: im sozio-ökonomischen Bereich) soziale Ungleichheiten seien so zu gestalten, dass ... (ª Gerechtigkeitsgrundsatz) sie zu jedermanns Vorteil dienen • sie mit Positionen und Ämtern verbunden sind, die jedem offen stehen 2b. Prinzip der fairen Chancengleicheit (Beachte: Vorrangregel 1 > 2b > > 2a) • hier wird die soziale und wirtschaftliche Seite der Gesellschaft bestimmt • Um Konflikte zwischen den Verteilungsregeln auszuschließen, führt Rawls die Vorrangregel ein : Ansprüche des Freiheitsprinzips > Rechtsverletzungen Grundrechte dürfen niemals zugunsten wirtschaftl. Vorteile aufgegeben werden => Wenn alle Kriterien und Grundsätze beachtet werden, herrscht die Gerechtigkeit als Fairness - Menschenbild: • Rawls geht vom vernunftbegabten Menschen aus, der seine • Darstellung der Vorrangregel: Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten sind so die bestmöglichen Aussichten bringen." D Ungleichheit der Einkommen : Unternehmer Differenz ungelernter Arbeiter ANREIZ: zum Aufstieg und zur Weiterentwicklung Interessen verfolgt zu regeln, dass sie den am wenigsten Begünstigen Gleichheit der Einkommen : Unternehmer ungelernter Arbeiter => führt zu Niveauverfall → → Frage: Wäre es nicht besser, wenn alle gleich viel verdienen würden ? → Rawls Sicht: • Anstrengung & Eigeninitiative würden sich nicht mehr lohnen • Das Gesamtniveau der Gesellschaft und die Förderung der un- gelernten Arbeiter würden sinken Das Lebensniveau aller Menschen würde unter dem Niveau des un- gelernten Arbeiters in Situation 1 liegen →→ Kritik an Rawls Theorie: • Neutralität durch den Schleier des Nichtwissens hält Sandel für eine Illusion und einen Irrtum Dieser schnürre Vorurteile und schaffe Vorbehalte, welche die Grundlagen der Gemeinschaft zerstören • Rawls unterschätzt das Konfliktpotenzial • Rawls idealisierte sein Menschenbild durch den Schleier des Unwissens, indem er Aspekte, wie Diskrimi - nierung durch Rasse, Behinderung, Geschlecht, Sexualität,... unterschlägt

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Hier geht es um John Rawls Theorie der Gerechtigkeit, darunter die Definition, den Urzustand, sein Menschenbild, den Übergang in den Gesellschaftszustand, seine Grundsätze und Rangordnung & die Kritik an seiner Theorie.

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→ Grundproblematik: Die Theorie der Gerechtigkeit -John Rawls- • Die Entscheider (die Reichen und Mächtigen) dieser Welt würden von einer größeren Gerechtigkeit keinen Vorteil ziehen Die Leiden den (die Armen) würden von der Gerechtigkeit profitieren, jedoch haben sie keinen Einfluss auf politische Entscheidungen => Dilemma: Wie kann eine ausgeglichene Gerechtigkeit in der Welt hergestellt werden ? → Gedankenexperiment von Rawls: 1) Urzustand: „ Alle Menschen werden als gleich, frei und vernünftig beschrieben. 2) ₁ Schleier des Nichtwissens" (ª Unwissenheit): "1 • kennen ihre soziale Stellung nicht • wissen nichts über ihre physischen und psychischen Fähigkeiten Funktion: • Der Schleier schaltet persönliche Interessen und Präferenzen aus •sorgt für eine größtmögliche Fairness unter den Teilnehmern => Menschen (vernünftige Akteure) sollen sich in diesem Gedankenexperiment geistig in einen Zustand vor ihrer Geburt versetzen "1 => neutrale Entscheidung der Menschen, ohne zu wissen, in welche Position man später hineingeboren wird (können rational denken, wissen aber nicht welche Hautfarbe sie haben werden, in welchem Land sie ge- boren werden oder welcher Familie sie angehören werden) • könnten das Kind einer deutschen oder amerikanischen Millionärsfamilie sein • oder könnten das kind einer armen Familie in einem Entwicklungsland sein • Wahrscheinlichkeit als Benachteiligter zu enden ist viel höher, da die weltweite Vermögensverteil - ung zeigt, dass der Großteil des Geldes nicht genau und gerecht verteilt ist => Problematik: mehr Armut als Wohlstand 3) Grundsätze: 1. Prinzip...

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