Das Konzept der Krise in Eriksons Modell
In dieser Seite wird das zentrale Konzept der "Krise" in Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung erläutert.
Definition: Eine Krise nach Erikson ist ein "Zwischenteil" zwischen zwei Polen, ein positiver Konflikt, der vom sozialen Umfeld ausgelöst wird und überwunden werden muss, um in die nächste Entwicklungsstufe zu gelangen.
Krisen sind in Eriksons Modell keine Störungen, sondern notwendige Herausforderungen für die Entwicklung. Sie bieten die Chance, aufgeschobene Entwicklungsschritte nachzuholen.
Highlight: Krisen sind aufeinander aufbauende, entwicklungsnotwendige psychosoziale Herausforderungen, denen jeder Mensch im Laufe seiner Entwicklung begegnet.
Das psychosoziale Entwicklungsmodell betont die Bedeutung des sozialen Umfelds und der Interaktion mit diesem für die lebenslange Entwicklung des Menschen. Es basiert auf der Annahme eines Grundplans der Entwicklung, bei dem Anlage und Umwelt interagieren.
Vocabulary: Epigenetisches Prinzip - Die Annahme, dass der Entwicklungsverlauf genetisch vorgegeben ist und durch spezielle Umweltreize beeinflusst wird.








