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Essay Glückseligkeit

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 Glücks und Strebens Ethik von Epikur und Aristoteles
Was ist Glückseligkeit und wie kommt man zu ihr ?
Bevor ich auf zwei besondere Philoso

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Note 14P Glückseligkeit nach Aristoteles und Epikur +Kritik

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Glücks und Strebens Ethik von Epikur und Aristoteles Was ist Glückseligkeit und wie kommt man zu ihr ? Bevor ich auf zwei besondere Philosophen eingehen werde, denk für dich nach was bedeutet Glückseligkeit für dich? Zunächst denkt man sich nicht viel dabei, jedoch steckt hinter dem Begriff mehr als man glaubt, um dies am besten darzustellen werde ich die Ethik zweier Philosophen erläutern und beurteilen. Wenn du für dich Glückseligkeit definiert hast, kann es schon losgehen, zunächst beginne ich mit der Ethik von Aristoteles. Nach Aristoteles streben wir immer nach der Glückseligkeit. Das oberste Handlungsziel: Glückseligkeit (Eudaimonia) Eine Handlung zielt auf das menschliche Begehren, Wissen und Wollen. Ein Entschluss ist eine gewonnene Absicht, Ziel ist diese gewonnene Absicht bzw. Entscheidung vollzubringen. Aristoteles unterscheidet die beiden Begriffe Hervorbringen (poesis) und Handeln (praxis) voreinander. Das Hervorbringen hat einen anderen Zweck als die Tätigkeit lebst, das Handeln dagegen nicht, da hier das gute handeln selbst oder auch das gute Befinden den Zweck und Ziel ausmacht.Die leitenden Verrichtungen sind vorzüglicher als die Ziele der untergeordneten, da letztere nur um den Ersteren Willen verfolgt werden. Hier macht es keinen Unterschied, ob die Tätigkeiten selbst das Ziel der Handlungen bilden oder außer ihnen noch etwas anderes wie bei den genannten Künsten der Fall ist, wie z.B, dass das Ziel der Heilkunst die Gesundheit ist. Das oberste Handlungsziel für Aristoteles...

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ist die Glückseligkeit. Nach ihm strebt jeder Mensch.Aristoteles beginnt die Ethik mit dem Handlungsbegriff, da der Mensch handeln muss und etwas tun muss, um am Ende das oberste Handlungsziel zu erreichen, und zwar die Glückseligkeit. Ein Mensch setzt mehrere kleine Teilziele um das große Ziel zu erreichen, für eine Person ist zum Beispiel das oberste Handlungsziel, Arzt zu werden, dafür braucht er das Abitur.Deshalb arbeitet er von klein auf, also macht seinen Hauptschulabschluss, danach die mittlere Reife und dann das Abitur.Später kann das oberste Handlungsziel erreicht werden.(Telos-Argument) Des Weiteren sollte man das Ergon erfüllen, um an die Glückseligkeit zu kommen. Da kommt schon die erste Kritik (am Telos-Argment) Ist Glückseligkeit immer das Endziel einer Handlung ? Was ist mit einer Mutter, die ihr Leben für ihre Kinder opfert ? Was ist mit Menschen, die bewusst persönliches Unglück in Kauf nehmen, um für Gerechtigkeit oder Wahrheit zu kämpfen ? Zudem kommt noch das, die Logik des Telos-Argument zweifelhaft ist. Selbst wenn es in der Natur des Menschen liegen sollte, jederzeit Glückseligkeit Anzustreben, heißt das nicht, dass dadurch moralisch gutes Handeln ausgezeichnet wäre. Da riecht es nach naturalistischem Fehlschluss. Ein weiterer Kritikpunkt zielt auf das Ergon-Argument. Es ist nachvollziehbar, dass ein Messer ein bestimmten Zweck hat, denn schließlich ist es dafür hergestellt worden. Jedoch ob der Mensch allerdings auch ein Ergon hat, ist fraglich. Vielleicht hat der Mensch kein Ergon und muss sich seine Essenz selbst erfinden. Ein dritter Kritikpunkt betrifft das Ideal des gelungenen Lebens. Sind die Ausführungen von Aristoteles objektiv überzeugend, oder spiegeln sie nur die Vorstellungswelt seiner Zeit wider ? Könnte es nicht sein, dass der Mensch der Zukunft eine gänzlich andere Lebensform als gelungenes Leben bezeichnet? Ich finde man sollte nicht alles immer so hinnehmen sondern es hinterfragen und für sich selber beantworten, auch wenn es von einem Philosophen kommt. Als Nächstes schauen wir auf die Ethik von Epikur. Der einzige Fall in der Geschichte der Philosophie, das ein Eigenname in den allgemeinen Sprachgebrauch überging zur Bezeichnung einer Lebenshaltung. Was ist ein Epikureer? Jemand der mit Epikur weiß, jedes Lebewesen strebt sobald es geboren ist nach Lust und freut sich daran als dem höchsten gut, während es den Schmerz als das höchste übel vermeidet. Voraussetzungen für ein Olustvolles Leben sind die Freiheit von Schmerzen und die Ruhe der Seele. Wer also nach Macht, Ruhm und Unsterblichkeit strebt, wird unglücklich.Tugenden sind nur dann erstrebenswert, wenn Sie die Lust vergrößern. Epikureer sind Leute die das Glück verehren.Sie sind leicht zufrieden zu stellen, gelassen, pragmatisch, sie verfolgen kleine und schnell erreichbare Ziele und sind mit der Welt im Einklang, Sie legen mehr Wert auf das Privatleben als auf das öffentliche und keine Teilhabe oder Interesse an Politik. Wer glücklich sein möchte, soll nach Lust streben und Schmerz vermeiden und das überträgt Epikur als ethisches Prinzip auf den Menschen. Jetzt kommen wir zum Kernpunkt von Epikur er sagt nicht, lebt ein Leben der Lust, dann seid ihr auf dem richtigen Weg, er sagt was anderes und zwar Menschen werden am glücklichsten, wenn sie weder vom Schmerz geplagt noch von Lust geplagt sind sondern frei von allem, sozusagen in der Mitte. Dieses frei von Lust und Schmerz sein, ist eine Form von Lust und das ist das was Epikur vertritt. Die Kritik an Epikurs Ethik ist zum einem, sie setzen keine hohen Ziele. Sie könnten teils mehr erreichen.Sie würden zu dem auch die Welt nicht verändern oder weiter bringen können also kein Fortschritt für die Welt und die Gesellschaft und die Möglichkeiten des Lebens werden nicht ausgekostet. Ein Beispiel dafür, was ich an Epikurs Ethik gut finde, ist, wenn zum Beispiel ein Verbrecher ein Verbrechen begeht, verliert er seine Seelenruhe, ständig muss er in Angst leben, entdeckt und verurteilt zu werden. Also ein lustvolles Leben führt, derjenige der Weise maßvoll und gerecht ist.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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ist die Glückseligkeit. Nach ihm strebt jeder Mensch.Aristoteles beginnt die Ethik mit dem Handlungsbegriff, da der Mensch handeln muss und etwas tun muss, um am Ende das oberste Handlungsziel zu erreichen, und zwar die Glückseligkeit. Ein Mensch setzt mehrere kleine Teilziele um das große Ziel zu erreichen, für eine Person ist zum Beispiel das oberste Handlungsziel, Arzt zu werden, dafür braucht er das Abitur.Deshalb arbeitet er von klein auf, also macht seinen Hauptschulabschluss, danach die mittlere Reife und dann das Abitur.Später kann das oberste Handlungsziel erreicht werden.(Telos-Argument) Des Weiteren sollte man das Ergon erfüllen, um an die Glückseligkeit zu kommen. Da kommt schon die erste Kritik (am Telos-Argment) Ist Glückseligkeit immer das Endziel einer Handlung ? Was ist mit einer Mutter, die ihr Leben für ihre Kinder opfert ? Was ist mit Menschen, die bewusst persönliches Unglück in Kauf nehmen, um für Gerechtigkeit oder Wahrheit zu kämpfen ? Zudem kommt noch das, die Logik des Telos-Argument zweifelhaft ist. Selbst wenn es in der Natur des Menschen liegen sollte, jederzeit Glückseligkeit Anzustreben, heißt das nicht, dass dadurch moralisch gutes Handeln ausgezeichnet wäre. Da riecht es nach naturalistischem Fehlschluss. Ein weiterer Kritikpunkt zielt auf das Ergon-Argument. Es ist nachvollziehbar, dass ein Messer ein bestimmten Zweck hat, denn schließlich ist es dafür hergestellt worden. Jedoch ob der Mensch allerdings auch ein Ergon hat, ist fraglich. Vielleicht hat der Mensch kein Ergon und muss sich seine Essenz selbst erfinden. Ein dritter Kritikpunkt betrifft das Ideal des gelungenen Lebens. Sind die Ausführungen von Aristoteles objektiv überzeugend, oder spiegeln sie nur die Vorstellungswelt seiner Zeit wider ? Könnte es nicht sein, dass der Mensch der Zukunft eine gänzlich andere Lebensform als gelungenes Leben bezeichnet? Ich finde man sollte nicht alles immer so hinnehmen sondern es hinterfragen und für sich selber beantworten, auch wenn es von einem Philosophen kommt. Als Nächstes schauen wir auf die Ethik von Epikur. Der einzige Fall in der Geschichte der Philosophie, das ein Eigenname in den allgemeinen Sprachgebrauch überging zur Bezeichnung einer Lebenshaltung. Was ist ein Epikureer? Jemand der mit Epikur weiß, jedes Lebewesen strebt sobald es geboren ist nach Lust und freut sich daran als dem höchsten gut, während es den Schmerz als das höchste übel vermeidet. Voraussetzungen für ein Olustvolles Leben sind die Freiheit von Schmerzen und die Ruhe der Seele. Wer also nach Macht, Ruhm und Unsterblichkeit strebt, wird unglücklich.Tugenden sind nur dann erstrebenswert, wenn Sie die Lust vergrößern. Epikureer sind Leute die das Glück verehren.Sie sind leicht zufrieden zu stellen, gelassen, pragmatisch, sie verfolgen kleine und schnell erreichbare Ziele und sind mit der Welt im Einklang, Sie legen mehr Wert auf das Privatleben als auf das öffentliche und keine Teilhabe oder Interesse an Politik. Wer glücklich sein möchte, soll nach Lust streben und Schmerz vermeiden und das überträgt Epikur als ethisches Prinzip auf den Menschen. Jetzt kommen wir zum Kernpunkt von Epikur er sagt nicht, lebt ein Leben der Lust, dann seid ihr auf dem richtigen Weg, er sagt was anderes und zwar Menschen werden am glücklichsten, wenn sie weder vom Schmerz geplagt noch von Lust geplagt sind sondern frei von allem, sozusagen in der Mitte. Dieses frei von Lust und Schmerz sein, ist eine Form von Lust und das ist das was Epikur vertritt. Die Kritik an Epikurs Ethik ist zum einem, sie setzen keine hohen Ziele. Sie könnten teils mehr erreichen.Sie würden zu dem auch die Welt nicht verändern oder weiter bringen können also kein Fortschritt für die Welt und die Gesellschaft und die Möglichkeiten des Lebens werden nicht ausgekostet. Ein Beispiel dafür, was ich an Epikurs Ethik gut finde, ist, wenn zum Beispiel ein Verbrecher ein Verbrechen begeht, verliert er seine Seelenruhe, ständig muss er in Angst leben, entdeckt und verurteilt zu werden. Also ein lustvolles Leben führt, derjenige der Weise maßvoll und gerecht ist.