Ethik /

Immanuel Kant

Immanuel Kant

 Immanuel Kant
Aufklärung:
17.Jahrhundert
● Vernunft als Maßstab allen Handelns
Handelsanweisung: alles was mit der Vernunft begründbar, bew

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

749

Immanuel Kant

user profile picture

Duygu

124 Followers
 

Ethik

 

11/12/13

Lernzettel

Immanuel Kant, kategorischer Imperativ, ...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Immanuel Kant Aufklärung: 17.Jahrhundert ● Vernunft als Maßstab allen Handelns Handelsanweisung: alles was mit der Vernunft begründbar, beweisbar ist →Vernunft durch das Denken bestimmtes geistiges Handeln ,,Habe Mut, dein Verstand zu gebrauchen" → Hauptziel: Verstand auszubilden und nicht nur nach der Kirche zu leben, sondern das Leben auch selber gestalten. Anfangen selbstständig zu denken und zu handeln. Allgemein ● ● ● ● ● ● Der gute Wille: →Jedes vernünftige Wesen besitzt einen guten Willen (uneingeschränkt gut) →Das Einzige Kriterium aber, welches eine moralische Handlung gutheißt, ist der gute Wille. →Somit ist also der gute Wille nach Kant das Einzige was „gut an sich“ ist, also nicht gut wegen oder durch irgendwas. → Die Wirkung kann aber auch andere Ursachen haben (nicht zwingend guter Wille, sondern z.B. Zufall oder schlechte Intention) Der Mensch hat die Freiheit sich frei zu entscheiden. Dies ist sehr schwierig, weshalb der Mensch nach Regeln sucht Urteile werden auf der Basis der Erfahrung gefällta posteriori Mensch ist durch Vernunft in der Lage moralisch zu handeln, da er sich selbst Gesetze gibt a priori Kant bewertet Motivation/ Absicht des Handelns und nicht die Folgen! →der „gute Wille“ ist nach Kant das Einzige was gut an sich ist Nur durch moralisches Handeln erlangt man Würde Niemals sich selbst oder andere als bloßes Mittel zum Zweck degradieren, sonst verliert man diese Würde →Kants Ziel war, ein moralisches Gesetz nur aus ,,Begriffen der...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

reinen Vernunft“ zu formulieren →Man muss aus Pflicht heraus handeln (Pflichtethik) →Diese Überlegungen führen zu einem guten Willen, dann handelt man aus Pflicht =Der kategorische Imperativ verlangt den guten Willen! Kategorischer Imperativ: Es ist ein allgemeingültiges, vernünftiges und uneingeschränkt gültiges Prinzip des Handelns Man handelt aus Pflichtbewusstsein →es wird als oberstes Prinzip beschrieben, da es von großer Bedeutung ist, ein Gesetz zu finden, dass Menschen lehren, sich moralisch sinnvoll zu verhalten. Ziel des kategorischen Imperativs: Allgemein gültiges Gesetz finden, welches der Maßstab für die moralische Beurteilung von Handlungen ist (Mithilfe der eigenen Vernunft, sich selbst Gesetze machen/Anweisungen) Ist etwas grundsätzlich gut/schlecht? Kategorisch= ausnahmslos gültig, immer; Imperativ= Befehl ● Formeln des kategorischen Imperativs: >Formel 1→Gesetz ~so handeln, als ob es ein allgemeines Gesetz werden könnte >Formal 1a→Naturgesetz ~So wie Naturgesetze, gibt es auch in Bezug auf das moralische Handeln Gesetze, die aus dem menschlichen Willen resultieren und unumstößlich sind >Formal 2→Mittel-Zweck-Relation ~Menschen nicht nur als Mittel begreifen, sondern immer als Zweck an sich >Formel 3→Gesetzgebung/ Autonomie ~Die Maxime meines Handelns muss stets so sein, dass der Wille durch sie allgemein Gesetzgebung sein kann. Bürger zweier Welten: 1.) Bürger der Welt der natürlichen Erscheinung. Er ist der Kausalität unterworfen! 2.) Bürger der Welt der geistigen, intelligiblen „Dinge an sich". Hier herrscht Freiheit, der Bürger agiert autonom Kausalität: ● =Beziehung zwischen Ursache und Wirkung Wir sind unserem Schicksal nicht unterworfen! Jeder Mensch hat die Möglichkeit, die Kausalität mit seinem Verstand/ Vernunft zu brechen Es gibt 2 arten der Kausalität ~Kausalität 1→Nach der Natur =Verknüpfung eines Zustandes mit einem vorigen in der Sinneswelt, worauf jener nach einer Regel folgt →Es ist zeitbedingt (Wenn das eine nicht da ist, dann ist das andere auch nicht da) →Jede Wirkung muss auf eine Ursache zurückzuführen sein ~Kausalität 2-Aus der Freiheit =Versus Naturgesetz →Ursache genügt sich allein →Keine Vorausgehende Ursache nötig →Wenn man die Vernunft einsetzt, entsteht eine neue Kausalität ➜eigene Entscheidung Harter Determinismus: =Kausalität nicht entweichbar Der kantische Freiheitsbegriff: →Es bedeutet, unabhängig von den Naturgesetzen zu sein, indem der Wille sich selbst ein Gesetz gibt und zwar eines, das mit seiner Vernunft konform ist. Gesetz nach Kant: →Selbstgesetzgebung/Selbstverpflichtung muss man in Form von Maximen prüfen! →Nur Menschen sind in der Lage sich selber ein Gesetz zu geben, weil wir frei und vernünftig sind. Maximen: →Persönliche Verhaltensregel ● Überprüfen, ob Handlung moralisch ist Schritt 1: Maxime formulieren- Immer, wenn ich..., dann mache ich es so. Schritt 2: allgemeines Gesetz formulieren- Jeder, der..., macht es so. Schritt 3: Möchte ich dieses allgemeine Gesetz? - Was ist die Folge? Ist es Ungerecht? Schritt 4: Schlussfolgerung- Ich kann daher nicht wollen, dass... Daher darf ich nicht... machen. Gültigkeit der Maxime mit dem kategorischen Imperativ überprüfen! Pflichtenkollision: →Kant will Subjektivität ausschließen >Maxime 1: Lügen, damit Freund am Leben bleibt? >Maxime 2: Wahrheit sagen, um ehrlich zu sein? } Ausnahme: Lügen geht vor, somit wird das Leben des Freundes geschont. →Situation kann nicht mit dem kategorischen Imperativ gelöst werden, denn Lügen, Unehrlichkeit kann man als allgemeines Gesetz nicht vereinbaren! Selbstzweck: →Da der Mensch autonom ist, setzt er sich seine Zwecke selber. Deshalb ist für Kant, der Mensch Selbstzweck. Pflichten kollidieren! →Kants Imperative ziehen durch den Selbstzweck des Menschen und dadurch der Zuerkennung dieses Selbstzwecks für jeden anderen Menschen auch, ihre absolute Gültigkeit. Kritik: ~Wir dürfen Menschen als Mittel für unsere Zwecke betrachten, doch wir müssen als Zwecke behandeln, nicht als Mittel. →Guter Wille existiert nicht, man verfolgt meistens einen guten Zweck →Es setzt freien Willen voraus →Es gibt Probleme der Instrumentalisierungsverbot →Wenn man nach dem kategorischen Imperativ handelt und Menschen zu schaden kommen, sei man nicht verantwortlich, da man das „Richtige" getan hat

Ethik /

Immanuel Kant

Immanuel Kant

user profile picture

Duygu

124 Followers
 

Ethik

 

11/12/13

Lernzettel

Immanuel Kant

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Immanuel Kant
Aufklärung:
17.Jahrhundert
● Vernunft als Maßstab allen Handelns
Handelsanweisung: alles was mit der Vernunft begründbar, bew

App öffnen

Teilen

Speichern

749

Kommentare (1)

Y

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Immanuel Kant, kategorischer Imperativ, ...

Ähnliche Knows

3

Immanuel Kant

Know Immanuel Kant  thumbnail

30

 

12

Immanuel Kant und Utilitarismus

Know Immanuel Kant und Utilitarismus  thumbnail

144

 

12

2

Immanuel Kant Pflichtbegriff, Zwei Welten Theorie, Maxime, kategorischer und hypothetischer Imperativ

Know Immanuel Kant  Pflichtbegriff, Zwei Welten Theorie, Maxime, kategorischer und hypothetischer Imperativ  thumbnail

73

 

12/13

1

Kategorischer Imperativ

Know Kategorischer Imperativ  thumbnail

54

 

11

Mehr

Immanuel Kant Aufklärung: 17.Jahrhundert ● Vernunft als Maßstab allen Handelns Handelsanweisung: alles was mit der Vernunft begründbar, beweisbar ist →Vernunft durch das Denken bestimmtes geistiges Handeln ,,Habe Mut, dein Verstand zu gebrauchen" → Hauptziel: Verstand auszubilden und nicht nur nach der Kirche zu leben, sondern das Leben auch selber gestalten. Anfangen selbstständig zu denken und zu handeln. Allgemein ● ● ● ● ● ● Der gute Wille: →Jedes vernünftige Wesen besitzt einen guten Willen (uneingeschränkt gut) →Das Einzige Kriterium aber, welches eine moralische Handlung gutheißt, ist der gute Wille. →Somit ist also der gute Wille nach Kant das Einzige was „gut an sich“ ist, also nicht gut wegen oder durch irgendwas. → Die Wirkung kann aber auch andere Ursachen haben (nicht zwingend guter Wille, sondern z.B. Zufall oder schlechte Intention) Der Mensch hat die Freiheit sich frei zu entscheiden. Dies ist sehr schwierig, weshalb der Mensch nach Regeln sucht Urteile werden auf der Basis der Erfahrung gefällta posteriori Mensch ist durch Vernunft in der Lage moralisch zu handeln, da er sich selbst Gesetze gibt a priori Kant bewertet Motivation/ Absicht des Handelns und nicht die Folgen! →der „gute Wille“ ist nach Kant das Einzige was gut an sich ist Nur durch moralisches Handeln erlangt man Würde Niemals sich selbst oder andere als bloßes Mittel zum Zweck degradieren, sonst verliert man diese Würde →Kants Ziel war, ein moralisches Gesetz nur aus ,,Begriffen der...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

reinen Vernunft“ zu formulieren →Man muss aus Pflicht heraus handeln (Pflichtethik) →Diese Überlegungen führen zu einem guten Willen, dann handelt man aus Pflicht =Der kategorische Imperativ verlangt den guten Willen! Kategorischer Imperativ: Es ist ein allgemeingültiges, vernünftiges und uneingeschränkt gültiges Prinzip des Handelns Man handelt aus Pflichtbewusstsein →es wird als oberstes Prinzip beschrieben, da es von großer Bedeutung ist, ein Gesetz zu finden, dass Menschen lehren, sich moralisch sinnvoll zu verhalten. Ziel des kategorischen Imperativs: Allgemein gültiges Gesetz finden, welches der Maßstab für die moralische Beurteilung von Handlungen ist (Mithilfe der eigenen Vernunft, sich selbst Gesetze machen/Anweisungen) Ist etwas grundsätzlich gut/schlecht? Kategorisch= ausnahmslos gültig, immer; Imperativ= Befehl ● Formeln des kategorischen Imperativs: >Formel 1→Gesetz ~so handeln, als ob es ein allgemeines Gesetz werden könnte >Formal 1a→Naturgesetz ~So wie Naturgesetze, gibt es auch in Bezug auf das moralische Handeln Gesetze, die aus dem menschlichen Willen resultieren und unumstößlich sind >Formal 2→Mittel-Zweck-Relation ~Menschen nicht nur als Mittel begreifen, sondern immer als Zweck an sich >Formel 3→Gesetzgebung/ Autonomie ~Die Maxime meines Handelns muss stets so sein, dass der Wille durch sie allgemein Gesetzgebung sein kann. Bürger zweier Welten: 1.) Bürger der Welt der natürlichen Erscheinung. Er ist der Kausalität unterworfen! 2.) Bürger der Welt der geistigen, intelligiblen „Dinge an sich". Hier herrscht Freiheit, der Bürger agiert autonom Kausalität: ● =Beziehung zwischen Ursache und Wirkung Wir sind unserem Schicksal nicht unterworfen! Jeder Mensch hat die Möglichkeit, die Kausalität mit seinem Verstand/ Vernunft zu brechen Es gibt 2 arten der Kausalität ~Kausalität 1→Nach der Natur =Verknüpfung eines Zustandes mit einem vorigen in der Sinneswelt, worauf jener nach einer Regel folgt →Es ist zeitbedingt (Wenn das eine nicht da ist, dann ist das andere auch nicht da) →Jede Wirkung muss auf eine Ursache zurückzuführen sein ~Kausalität 2-Aus der Freiheit =Versus Naturgesetz →Ursache genügt sich allein →Keine Vorausgehende Ursache nötig →Wenn man die Vernunft einsetzt, entsteht eine neue Kausalität ➜eigene Entscheidung Harter Determinismus: =Kausalität nicht entweichbar Der kantische Freiheitsbegriff: →Es bedeutet, unabhängig von den Naturgesetzen zu sein, indem der Wille sich selbst ein Gesetz gibt und zwar eines, das mit seiner Vernunft konform ist. Gesetz nach Kant: →Selbstgesetzgebung/Selbstverpflichtung muss man in Form von Maximen prüfen! →Nur Menschen sind in der Lage sich selber ein Gesetz zu geben, weil wir frei und vernünftig sind. Maximen: →Persönliche Verhaltensregel ● Überprüfen, ob Handlung moralisch ist Schritt 1: Maxime formulieren- Immer, wenn ich..., dann mache ich es so. Schritt 2: allgemeines Gesetz formulieren- Jeder, der..., macht es so. Schritt 3: Möchte ich dieses allgemeine Gesetz? - Was ist die Folge? Ist es Ungerecht? Schritt 4: Schlussfolgerung- Ich kann daher nicht wollen, dass... Daher darf ich nicht... machen. Gültigkeit der Maxime mit dem kategorischen Imperativ überprüfen! Pflichtenkollision: →Kant will Subjektivität ausschließen >Maxime 1: Lügen, damit Freund am Leben bleibt? >Maxime 2: Wahrheit sagen, um ehrlich zu sein? } Ausnahme: Lügen geht vor, somit wird das Leben des Freundes geschont. →Situation kann nicht mit dem kategorischen Imperativ gelöst werden, denn Lügen, Unehrlichkeit kann man als allgemeines Gesetz nicht vereinbaren! Selbstzweck: →Da der Mensch autonom ist, setzt er sich seine Zwecke selber. Deshalb ist für Kant, der Mensch Selbstzweck. Pflichten kollidieren! →Kants Imperative ziehen durch den Selbstzweck des Menschen und dadurch der Zuerkennung dieses Selbstzwecks für jeden anderen Menschen auch, ihre absolute Gültigkeit. Kritik: ~Wir dürfen Menschen als Mittel für unsere Zwecke betrachten, doch wir müssen als Zwecke behandeln, nicht als Mittel. →Guter Wille existiert nicht, man verfolgt meistens einen guten Zweck →Es setzt freien Willen voraus →Es gibt Probleme der Instrumentalisierungsverbot →Wenn man nach dem kategorischen Imperativ handelt und Menschen zu schaden kommen, sei man nicht verantwortlich, da man das „Richtige" getan hat