Philosophische Grundlagen des Abiturs: Erkenntnistheorie und Ethik
Die Mündliche Abiturprüfung Brandenburg im Fach Philosophie/Ethik umfasst zentrale erkenntnistheoretische und ethische Konzepte. Im ersten Kurshalbjahr steht die Erkenntnisphilosophie im Fokus, die sich mit grundlegenden Fragen des Wissens und der Erkenntnis beschäftigt.
Der Substanzdualismus nach Descartes unterscheidet zwischen Geist und Körper als zwei separate Substanzen. Diese Position steht im Kontrast zum Empirismus von John Locke, der die Erfahrung als Grundlage allen Wissens sieht. Seine "tabula rasa"-Theorie besagt, dass der Mensch als unbeschriebenes Blatt geboren wird und Wissen nur durch Sinneserfahrungen erlangt.
Definition: Der Rationalismus nach Descartes ("cogito ergo sum") betont die Vernunft als primäre Erkenntnisquelle. Nur das rationale Denken führt zu gesichertem Wissen, während Sinneswahrnehmungen täuschen können.
Die materialistische Position vertritt dagegen die Ansicht, dass alles auf materieller Grundlage basiert. Der Physikalismus reduziert auch geistige Prozesse auf körperliche Vorgänge. Diese Theorien sind besonders relevant für die Ethik mündliche Prüfung Ideen.









































