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mündliches Abitur 2021 Brandenburg

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 1 Philosophic Abitur - Thamanuborsicht
1. Kurshalbjahr - Erkenntnisphilosophie
• Substanzdualismus: Geist & Körper bilden zwei Substanzen;

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mündliches Abitur Philosophie/Ethik 2021 Brandenburg Lernzettel

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1 Philosophic Abitur - Thamanuborsicht 1. Kurshalbjahr - Erkenntnisphilosophie • Substanzdualismus: Geist & Körper bilden zwei Substanzen; was wir sehen, ist nicht wirklich wahr, nur unser Verstand ist wahr Empirismus: John Locke (tabula rasa); Wissen/Erkenntnis durch Erfahrung • Rationalismus: Rene Descartes (cogito ergo sum); Erkenntnis durch Vernunft • Materialismus (Mettrie), Physikalismus (das Körperhafte), Monismus (Körper als Einheit, keine Unterscheidung von Körper & Geist)➡ alles beruht auf Materie & Erkenntnissen • Radikaler Zweifel (wir können getäuscht werden) Freiheit (Libet-Experiment), bedingte Freiheit: z.B. Herkunft, ... & Determinismus (wenn Mensch determiniert➡ keine Entscheidungen/Entwicklung, keine Freiheit) 12. Kurshalbjahr - Moralphilosophie Aristoteles (Glücksethik), glückliches Leben = tugendhaftes Leben Strebensethik, Eudamonia➡ Glückseligkeit durch tugendhaftes Leben. Wege zum Glück: (1) Materielles/Genuss - nach Lust streben ist minderwertig (Hedonismus); (2) Gesellschaft - Zoon politikon (der Gemeinschaft widmen); (3) philosophisches Wissen (komplentatives/meditatives Wesen) • Mesotes Lehre (Lehre der goldenen Mitte) ➡ Charakter lenken • Stoiker (Ataraxie, Apathie, Autarkie, Autonomie): Macht Besitz glücklich? Was sind antike Glücksauffassungen= Dentologie: Kant - fordert moralisches Gesetz, um tugendhaft mit Vernunft zu handeln ➡ etablierte Menschenwürde Hans Jonas - die Verantwortung des Forschers, Kritik der Präsenzethik 3. Kurshalbjahr - Anthropologie • Jean-Jacques Rousseau - das Gute in Menschen Demokratie Naturzustand: Einzelgänger, gutmütig, „der edle Wilde" Staatstheorie: ungleiche Gesellschaft (Leid durch Gesellschaft, menschengemacht), direkte Demokratie (Mitspracherecht aller Bürger) ● Thomas Hobbes - ,,der Mensch ist dem Menschen ein Wolf", während des...

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Bürgerkrieges absolutistischer Streit; der Mensch ist egoistisch; Souverän (Abgabe vom eigenen Willen) ➡ Leviathan; Monarchie ➡ Für frieden, gegen Krieg ● John Locke (,,Mittelweg") - Sicherstellen der Freiheit Liberalismus, Staat steht nicht im Weg; Recht auf Besitz von körperlicher Unversehrtheit Kommunitarismus: Kritik am kapitalistischen System, Fokus auf Individuum (Selbstentfaltung) ➡ Rückbezug auf kleineren Kreis, Anklage Anonymität, Zusammensein in Gesellschaft Mensch und Tier Peter Singer (Präferenzutilitarismus): fordert moralische Gleichheit, Tiere haben Interesse/Gefühle/... ➡ alles was Leid hat, hat Interesse (Interesse, kein Leid zu erfahren ➡ Inwiefern ist es gut/schlecht, dass Tiere für uns leiden? • Arnold Gehlen: Mensch ist Kulturwesen, braucht Kultur als Kompensation zu Körper & Instinkt 4. Kurshalbjahr - Religionsphilosophie • Jean-Paul Sartre - Existenzialismus (Anfang 20. Jahrhundert): Es gibt keinen Sinn, Existenz geht Essenz voraus Atheismus - keine Belege, Glaubenskriege • Theismus - Wohlbefinden, Abgabe von Verantwortung, Sinngebung Religionskritik: Feuerbach - religiöse Jenseitsvorstellungen als Wunschprojektion? Sigmund Freud - Gott als Vaterfigur, Religion als Neurose und Illusion Karl Marx - Opium des Volkes Jenseitsvorstellungen in den Weltreligionen Theodizee - Gott trotz Leid? Lösungen für das Problem der Theodizee Epikur, Hans Jonas, Leibnitz (Gut und Böse), Richard Swinbourn (Übel sind Menschenverschuldet, Leid für Moral) Seite 1 von 18 1. Kurhalbjahr-Erkenntnisphilesphic 1.1 Empirismus (Erfahrungen als Grundlage) - John Locke (1632-1704) Definition: Als Gegenposition zum Rationalismus vertritt der Empirismus die Vorstellung, dass alle menschlichen Erkenntnisse, Überzeugungen und Geschmacksurteile direkt oder indirekt aus internen oder externen Sinneserfahrungen stammen. Was kann ich wissen? Wie gelangt der Mensch zu seinem Wissen? Weg zur Erkenntnis Bei Geburt: tabula rasa (= unbeschriebenes Blatt), Mensch hat keine angeborenen Ideen ● ● · Materielle Dinge . Sensation 11.2 Rationalismus - Rene Jescartes (1596-1650) ● Äußere Sinneswahrnehmung Ein Sinn/mehrere Sinne Wahrnehmbar durch: Vergleichen, trennen, verbinden, abstrahieren Erfahrung Einfache Ideen Aktive Tätigkeit des Geistes Komplexe Ideen ↓ Wissen/Erkenntnis Bewusstseinsvorgänge Reflexion Definition: Rationalismus bezeichnet philosophische Strömungen und Projekte, die rationales Denken beim Erwerb und bei der Begründung von Wissen für vorrangig oder für allein hinreichend halten. Damit verbunden ist eine Abwertung anderer Erkenntnisquellen, etwa Sinneserfahrung oder religiöser Offenbarung und Überlieferung innere Sinneswahrnehmung denken/zweifeln/glauben einen Sinn/mehrere Sinne, entspringen Reflexion, Reflexion (+ Sensation) beteiligt Substanz - Spezies (Mensch) Modi - komplexe Ideen Relation - Idee von Ursache & Wirkung Wissen einmal über Sinn & Verstand (Erfahrungen) ➡ Sensation dann über Ideen & Geist (innere Wahrnehmung) ➡ Reflexion ➡ Reflexion von Sensation abhängig ➡ Ursprung für Wissen Erster Grundsatz Rene Descartes = „cogito ergo sum“ (= ich denke, also bin ich) Erkenntnis, dass man existieren muss um denken zu können, = erste & gewisseste, die bei ordnungsmäßigen Philosophieren hervortritt Denn man kann alles, was man von Eltern, Verwandten & Lehrern gelernt hat, in Frage stellen lässt sich heute durch Bücher, Zeitungen, moderne Massenmedien & sozialen Netzwerke erweitern All das, was wir aufnehmen & für wahr halten, erfolgt durch Sinneswahrnehmungen oder deren Vermittlung von außen Seite 2 von 18 ● ● ● ● ● . Vorstellung vom vollkommenen Wesen stammt von Gott selbst • Sokrates & Platon (Schüler von Sokrates) ➡ Erkenntnis erlangt der Mensch durch Vernunft, alle Menschen sind vernunftbegabt Im Rationalismus spielen unsere Sinne, also das Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Tasten, eine untergeordnete Rolle bei der Erfahrung unserer Welt Wenn Mensch seine Vernunft richtig gebraucht, dann kann er auch besser und mündiger werden ● 11.3 Substanz dualismus Bedeutung: ● Descartes, wie auch, Platon, haben festgestellt, dass Sinneswahrnehmungen bisweilen täuschen & dass Dinge anders sind, als sie uns erscheinen Substanzdualismus. Bedeutungen: [1] Philosophie des Geistes: eine Position, die annimmt, dass jeder Mensch neben dem Körper eine von diesem unabhängige, immaterielle Substanz, die Seele besitzt, die das eigentliche Wesen des Menschen ausmacht. ● Deshalb bezeichnet er es als Gebot der Klugheit, den Sinnen niemals ganz zu trauen Was für ihn wiederum Konflikt bezüglich eigener Erkenntnisfähigkeit bedeutet & er diese in Frage stellt Wenn man aber an allem, was durch Sinneswahrnehmungen vermittelt wird, zweifeln kann, muss es doch irgendetwas geben, an dem es sich nicht zweifeln lässt Es muss etwas geben, was über eigene Erkenntnisfähigkeit hinausgeht Etwas denken (nach Descartes) Denken ist es, was eine Person ausmacht, was nicht von Person getrennt werden kann denkendes Wesen ist Geist, Seele, Verstand & Vernunft Allein durch Tatsache, dass ich denke, kann ich sagen, dass ich bin ● Erkenntnis lässt sich nicht in Frage stellen & bezweifeln Solange ich denke, bin ich ein wahrhaft existierendes, denkendes Wesen ● Mensch = Doppelwesen/natur Körper (sterblich, vergehend) & Seele (denkt, bleibt) Nur Mensch hat Seele, Tiere sind räumlich seelenlose Maschinen ● Argumente gegen Descartes dualistische Menschenauffassung Seele nicht nachweisbar, kein Weiterleben nach dem Tod bewiesen Zusammenspiel zwischen Körper & Seele Mensch kann nicht seelenlos sein Tier = seelenlos Mensch = Tier Geist & Körper bilden zwei Substanzen, aus denen ein Mensch besteht Was wir sehen ist nicht wirklich wahr, nur unser Verstand ist wahr Ich/Geist/Seele Wissen, denken, unteilbar, einheitliches Ganzes, bestimmt 1.4 Radikaler Zweifel Radikal: Zweifel an der grundlegenden materiellen Weltalles körperliche wird angezweifelt Methodisch: schrittweises, sukzessives Anzweifeln an Wahrheiten wir können von allem getäuscht werden Milgram Experiment (= blindes Vertrauen/Gehorchen) ➡Gefahren des absoluten Gehorsams - Auswege aus der Unmündigkeit ➡ man kann nicht allem trauen, Mensch ist manipulierbar & leicht beeinflussbar Körper nicht willkürlich teilbar Unabhängige Substanz ABER Seele kann nicht allein (mithilfe Gottes) überleben Gehirnschäden, Schizophrenie, Organspenden, ... ● Körper Schutzlos, teilbar, kann ohne Geist überleben, ungehorsam 1.5 Immanuel Kant Zwei Weltentheorien: Dinge an sich bleiben unerkennbar & eigene Welt = subjektive Welt & abhängig vom Denkapparat Das erkennende Subjekt schafft nach seinen eigenen Prinzipien die Ordnung in der erkennenden Welt Keine Erfahrung von Raum und Zeit Substanz oder Kategorie ist ebenso a priori (vor aller Erfahrung) Begriffe bezeichnet Dinge, die wir über Anschauung empirisch wahrnehmen Zeit nehmen wir nur indirekt über Dinge wahr, wenn sie sich verändern (zB älter werden) Raum ebenso durch Dinge, die sich im Raum bewegen oder sich außerhalb meiner selbst befinden Neu: Naturwissenschaft - mathematische Gesetze von Fall und Schwerkraft 11.6 Materialismus/Monismus - La Mettric = sogenannte monistische Betrachtung (Gegenteil zum Dualismus), welche besagt, dass es nur materielle Dinge gibt bzw. das alles, was existiert, auf Materie (also Atome & noch kleinere Bestandteile) zurückzuführen ist. Es gibt keinen Geist. Seite 3 von 18 1.7 Physikalismus/Reduktionismus (= das Körperhafte) Definition: Der Physikalismus ist in der Philosophie die metaphysische These, dass alles, was existiert, physisch sei, oder dass zwischen den Eigenschaften aller real existierenden Objekte und deren physikalischen Eigenschaften eine Supervenienz-Beziehung herrsche ● Physikalismus oder auch Materialismus genannt ist eine sogenannte monistische Betrachtung (das Gegenteil zum Dualismus), welche besagt, dass es nur materielle Dinge gibt bzw. das alles, was existiert, auf Materie (also Atome und noch kleinere Bestandteile) zurückzuführen ist. Es gibt keinen Geist. ● Materielle = einzige lebende Substanz Mensch ist rein körperliches Wesen aus Materie Gehen nur von einer Substanz aus (keine Unterscheidung zwischen Körper und Geist) La Mettrie geht davon aus, dass es nur das Materielle in unterschiedlicher Ausführung gäbe (Monismus) Moralische Welt des Denkens, Fühlens, Bereuens gehen auf physische Prozesse zurück Seele sei ein materieller Teil des Gehirns ► Haupttriebfeder ● Folgt nach Materialismus Das geistige ist auf physikalische Prozesse reduzierbar Mentale Regung = neuronaler Prozess 11.8 Freiheit & Determinismus Libet-Experiment: sind wir durch unser Gehirn festgelegt? ➡ Reflexe (unbewusste), bewusste Entscheidungen, Handlungen/Willensakt - Probanden sollen Hand heben: entweder spontan oder nach einem bestimmten, selbstgewählten Zeitplan - Gehirn breitet die Bewegung der Hand bereits zu einem Zeitpunkt vor, zu dem der Proband selbst noch gar nicht die Absicht gehabt hatte, die Bewegung tatsächlich auszuführen ➡nicht das bewusste Wollen, sondern unterbewusste Prozesse sind für unsere Handlungen verantwortlich ➡ Wille ist eher eine vom Gehirn erzeugte Empfindung als eine unabhängige Instanz ► Peter Bieri - Willensfreiheit Philosophie Versuch, sich im Denken zu orientieren üben Freiheit aus, wenn wir uns entscheiden →➡ Gehirn entscheidet nicht ➡ Entscheidung nur da, wo Gründe & Überlegungen sind ➡unwiderlegbare Freiheit reicht für Verantwortung - Freiheitsbegriff: bedingte Freiheit Erbanlagen & Biografie sind Determinanten ➡auch Lebenskrisen führen zu engen Spielräumen ➡ dennoch gehen wir davon aus, aus guten Gründen zu handeln Determinismus = wenn ein Mensch determiniert ist, kann er keine Entscheidungen treffen & sich somit nicht entwickeln & hat keine Freiheiten Seite 4 von 18 2. Kurshalbjahr-Moralphilosphic 12.1 Ethik - Sittlichkeit/Gewohnhat Tugendethik (Aristoteles) ➡ Pflichtethik (Immanuel Kant) ➡ Folgenethik (Mill/Bentham) Moral = Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen & Werten; Regulierung des Zwischenmenschlichen Verhaltens 2.1.2 Aristoteles: Das Streben nach Gluck - Theologische Ethik Eudaimonia = glückliches Leben, Streben nach Glück, Glückseligkeit durch tugendhaftes Leben Das eigentümliche des Menschen: (1) Pflanzen (Ernährung, Wachstum); (2) Tiere (Sinne); (3) Menschen (Logos. Vernunft, Geist, rationales Seelenteil) • Glückliches Leben = tugendhaftes Leben ● ● ● Spezifische Merkmale des Menschen Eigentümliches Vermögen der Vernunft ausbilden (Sinn vom Dasein) ➡soll werden, was er ist➡ Vernunftswesen Verwirklichung des Logos (eigenstes Wesen) Bestimmung des Menschen: Welt erkennen (Vernunft) ● Recht = verbindliches, positives Recht, von staatlicher Gesetzgebung geschaffen Konvention = Vereinbarung, Regel des Umgangs gilt als Verhaltensnorm ● Wege zum Glück/drei Lebensformen (niedrigste zu höchster Form) (1) Leben des Genusses: Reichtum = Nutzwert, Lust & Ehre = Endziel, nach Lust streben ist minderwertig (Hedunismus) kurzzeitiges Glück, befriedigt, allerdings nicht langanhaltend (2) Leben als Politiker/zoon politikon: Ehre spenden/erfahren, Wertung von Menschen, im Dienste der Gesellschaft/ Gemeinschaft widmen ● (3) Leben als Philosoph: Hingabe zur Philosophie (zur Wahrheit und diese erkennen), Bewusstsein über das Sein, komplentatives/meditatives Leben • In Vollendung (Sprache, etc.) ➡ Potenzial zu edelstem Wesen Politisches Wesen (zoon politikon), Gesellschaft nötig (Gemeinschaftswesen) Moral macht uns zu guten Menschen (Recht, Gerechtigkeit) 2.2 Die menschliche Seele Vorzüge des Verstandes: Intelligenz, sittliche Einheit Vorzüge des Charakters: Großzügigkeit, Besonnenheit, hilfsbereit, ... Wesensvorzüge: Haltungen, die uns zu Lobe veranlassen Aufbau der Seele: Besitzt Sprache (nützliches & schädliches/gerechtes & ungerechtes Kundtun) Vorstellung von Gutem/Schlechtem machen ➡ Unterschied zu Tieren dianoetische Tugend: nicht angeboren, durch Lehre (braucht Zeit & Erfahrung) ethische Tugend: angeborene Anlagen, Ergebnis von Gewöhnung Sittliche Vorzüge entstehen aus unserer Natur Man wird nur gerecht, wenn man gerecht behandelt 12.3 Mesoteslehre ! ● • Lenkt den Charakter ,,Mitte" finden: = Lehre der goldenen/rechten Mitte ➡ Begierde & Lust einschränken ➡Disziplin, Reflexionsvermögen ➡Vorbilder: tugendhaftes Verhalten (Bsp.: Eltern, Freunde) ➡Ehrgeiz, Wille, Emotionen. ➡ Gewohnheit: Tugend ausüben Atraxie Apathie Autarkie Autonomie 2.4 Die Denkschule der Stoiker (ca. 300 v. Chr. Von Zenon von Kation gegründet) Seelenruhe/Unerschütterlichkeit (Epikur & Seneca) = = Leidenschaftslosigkeit Selbstgenügsamkeit Extrem zu viel = = Unabhängigkeit von äußerem Zwang Mitte/Tugend Extrem zu wenig Macht Besitz glücklich? • Persönliche Wünsche = Quelle ständiger Unzufriedenheit • Keine Vorlieben & Interessen haben (Verstummen der Leidenschaft), Unempfindlichkeit, Gleichheit, Wünsche klein halten nicht unter ihnen leiden Beispiel: realisierbare Ziele setzen, Wünsche als Motivation Seite 5 von 18

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Weg zur Erkenntnis Bei Geburt: tabula rasa (= unbeschriebenes Blatt), Mensch hat keine angeborenen Ideen ● ● · Materielle Dinge . Sensation 11.2 Rationalismus - Rene Jescartes (1596-1650) ● Äußere Sinneswahrnehmung Ein Sinn/mehrere Sinne Wahrnehmbar durch: Vergleichen, trennen, verbinden, abstrahieren Erfahrung Einfache Ideen Aktive Tätigkeit des Geistes Komplexe Ideen ↓ Wissen/Erkenntnis Bewusstseinsvorgänge Reflexion Definition: Rationalismus bezeichnet philosophische Strömungen und Projekte, die rationales Denken beim Erwerb und bei der Begründung von Wissen für vorrangig oder für allein hinreichend halten. Damit verbunden ist eine Abwertung anderer Erkenntnisquellen, etwa Sinneserfahrung oder religiöser Offenbarung und Überlieferung innere Sinneswahrnehmung denken/zweifeln/glauben einen Sinn/mehrere Sinne, entspringen Reflexion, Reflexion (+ Sensation) beteiligt Substanz - Spezies (Mensch) Modi - komplexe Ideen Relation - Idee von Ursache & Wirkung Wissen einmal über Sinn & Verstand (Erfahrungen) ➡ Sensation dann über Ideen & Geist (innere Wahrnehmung) ➡ Reflexion ➡ Reflexion von Sensation abhängig ➡ Ursprung für Wissen Erster Grundsatz Rene Descartes = „cogito ergo sum“ (= ich denke, also bin ich) Erkenntnis, dass man existieren muss um denken zu können, = erste & gewisseste, die bei ordnungsmäßigen Philosophieren hervortritt Denn man kann alles, was man von Eltern, Verwandten & Lehrern gelernt hat, in Frage stellen lässt sich heute durch Bücher, Zeitungen, moderne Massenmedien & sozialen Netzwerke erweitern All das, was wir aufnehmen & für wahr halten, erfolgt durch Sinneswahrnehmungen oder deren Vermittlung von außen Seite 2 von 18 ● ● ● ● ● . Vorstellung vom vollkommenen Wesen stammt von Gott selbst • Sokrates & Platon (Schüler von Sokrates) ➡ Erkenntnis erlangt der Mensch durch Vernunft, alle Menschen sind vernunftbegabt Im Rationalismus spielen unsere Sinne, also das Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Tasten, eine untergeordnete Rolle bei der Erfahrung unserer Welt Wenn Mensch seine Vernunft richtig gebraucht, dann kann er auch besser und mündiger werden ● 11.3 Substanz dualismus Bedeutung: ● Descartes, wie auch, Platon, haben festgestellt, dass Sinneswahrnehmungen bisweilen täuschen & dass Dinge anders sind, als sie uns erscheinen Substanzdualismus. Bedeutungen: [1] Philosophie des Geistes: eine Position, die annimmt, dass jeder Mensch neben dem Körper eine von diesem unabhängige, immaterielle Substanz, die Seele besitzt, die das eigentliche Wesen des Menschen ausmacht. ● Deshalb bezeichnet er es als Gebot der Klugheit, den Sinnen niemals ganz zu trauen Was für ihn wiederum Konflikt bezüglich eigener Erkenntnisfähigkeit bedeutet & er diese in Frage stellt Wenn man aber an allem, was durch Sinneswahrnehmungen vermittelt wird, zweifeln kann, muss es doch irgendetwas geben, an dem es sich nicht zweifeln lässt Es muss etwas geben, was über eigene Erkenntnisfähigkeit hinausgeht Etwas denken (nach Descartes) Denken ist es, was eine Person ausmacht, was nicht von Person getrennt werden kann denkendes Wesen ist Geist, Seele, Verstand & Vernunft Allein durch Tatsache, dass ich denke, kann ich sagen, dass ich bin ● Erkenntnis lässt sich nicht in Frage stellen & bezweifeln Solange ich denke, bin ich ein wahrhaft existierendes, denkendes Wesen ● Mensch = Doppelwesen/natur Körper (sterblich, vergehend) & Seele (denkt, bleibt) Nur Mensch hat Seele, Tiere sind räumlich seelenlose Maschinen ● Argumente gegen Descartes dualistische Menschenauffassung Seele nicht nachweisbar, kein Weiterleben nach dem Tod bewiesen Zusammenspiel zwischen Körper & Seele Mensch kann nicht seelenlos sein Tier = seelenlos Mensch = Tier Geist & Körper bilden zwei Substanzen, aus denen ein Mensch besteht Was wir sehen ist nicht wirklich wahr, nur unser Verstand ist wahr Ich/Geist/Seele Wissen, denken, unteilbar, einheitliches Ganzes, bestimmt 1.4 Radikaler Zweifel Radikal: Zweifel an der grundlegenden materiellen Weltalles körperliche wird angezweifelt Methodisch: schrittweises, sukzessives Anzweifeln an Wahrheiten wir können von allem getäuscht werden Milgram Experiment (= blindes Vertrauen/Gehorchen) ➡Gefahren des absoluten Gehorsams - Auswege aus der Unmündigkeit ➡ man kann nicht allem trauen, Mensch ist manipulierbar & leicht beeinflussbar Körper nicht willkürlich teilbar Unabhängige Substanz ABER Seele kann nicht allein (mithilfe Gottes) überleben Gehirnschäden, Schizophrenie, Organspenden, ... ● Körper Schutzlos, teilbar, kann ohne Geist überleben, ungehorsam 1.5 Immanuel Kant Zwei Weltentheorien: Dinge an sich bleiben unerkennbar & eigene Welt = subjektive Welt & abhängig vom Denkapparat Das erkennende Subjekt schafft nach seinen eigenen Prinzipien die Ordnung in der erkennenden Welt Keine Erfahrung von Raum und Zeit Substanz oder Kategorie ist ebenso a priori (vor aller Erfahrung) Begriffe bezeichnet Dinge, die wir über Anschauung empirisch wahrnehmen Zeit nehmen wir nur indirekt über Dinge wahr, wenn sie sich verändern (zB älter werden) Raum ebenso durch Dinge, die sich im Raum bewegen oder sich außerhalb meiner selbst befinden Neu: Naturwissenschaft - mathematische Gesetze von Fall und Schwerkraft 11.6 Materialismus/Monismus - La Mettric = sogenannte monistische Betrachtung (Gegenteil zum Dualismus), welche besagt, dass es nur materielle Dinge gibt bzw. das alles, was existiert, auf Materie (also Atome & noch kleinere Bestandteile) zurückzuführen ist. 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Es gibt keinen Geist. ● Materielle = einzige lebende Substanz Mensch ist rein körperliches Wesen aus Materie Gehen nur von einer Substanz aus (keine Unterscheidung zwischen Körper und Geist) La Mettrie geht davon aus, dass es nur das Materielle in unterschiedlicher Ausführung gäbe (Monismus) Moralische Welt des Denkens, Fühlens, Bereuens gehen auf physische Prozesse zurück Seele sei ein materieller Teil des Gehirns ► Haupttriebfeder ● Folgt nach Materialismus Das geistige ist auf physikalische Prozesse reduzierbar Mentale Regung = neuronaler Prozess 11.8 Freiheit & Determinismus Libet-Experiment: sind wir durch unser Gehirn festgelegt? ➡ Reflexe (unbewusste), bewusste Entscheidungen, Handlungen/Willensakt - Probanden sollen Hand heben: entweder spontan oder nach einem bestimmten, selbstgewählten Zeitplan - Gehirn breitet die Bewegung der Hand bereits zu einem Zeitpunkt vor, zu dem der Proband selbst noch gar nicht die Absicht gehabt hatte, die Bewegung tatsächlich auszuführen ➡nicht das bewusste Wollen, sondern unterbewusste Prozesse sind für unsere Handlungen verantwortlich ➡ Wille ist eher eine vom Gehirn erzeugte Empfindung als eine unabhängige Instanz ► Peter Bieri - Willensfreiheit Philosophie Versuch, sich im Denken zu orientieren üben Freiheit aus, wenn wir uns entscheiden →➡ Gehirn entscheidet nicht ➡ Entscheidung nur da, wo Gründe & Überlegungen sind ➡unwiderlegbare Freiheit reicht für Verantwortung - Freiheitsbegriff: bedingte Freiheit Erbanlagen & Biografie sind Determinanten ➡auch Lebenskrisen führen zu engen Spielräumen ➡ dennoch gehen wir davon aus, aus guten Gründen zu handeln Determinismus = wenn ein Mensch determiniert ist, kann er keine Entscheidungen treffen & sich somit nicht entwickeln & hat keine Freiheiten Seite 4 von 18 2. Kurshalbjahr-Moralphilosphic 12.1 Ethik - Sittlichkeit/Gewohnhat Tugendethik (Aristoteles) ➡ Pflichtethik (Immanuel Kant) ➡ Folgenethik (Mill/Bentham) Moral = Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen & Werten; Regulierung des Zwischenmenschlichen Verhaltens 2.1.2 Aristoteles: Das Streben nach Gluck - Theologische Ethik Eudaimonia = glückliches Leben, Streben nach Glück, Glückseligkeit durch tugendhaftes Leben Das eigentümliche des Menschen: (1) Pflanzen (Ernährung, Wachstum); (2) Tiere (Sinne); (3) Menschen (Logos. 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Wesensvorzüge: Haltungen, die uns zu Lobe veranlassen Aufbau der Seele: Besitzt Sprache (nützliches & schädliches/gerechtes & ungerechtes Kundtun) Vorstellung von Gutem/Schlechtem machen ➡ Unterschied zu Tieren dianoetische Tugend: nicht angeboren, durch Lehre (braucht Zeit & Erfahrung) ethische Tugend: angeborene Anlagen, Ergebnis von Gewöhnung Sittliche Vorzüge entstehen aus unserer Natur Man wird nur gerecht, wenn man gerecht behandelt 12.3 Mesoteslehre ! ● • Lenkt den Charakter ,,Mitte" finden: = Lehre der goldenen/rechten Mitte ➡ Begierde & Lust einschränken ➡Disziplin, Reflexionsvermögen ➡Vorbilder: tugendhaftes Verhalten (Bsp.: Eltern, Freunde) ➡Ehrgeiz, Wille, Emotionen. ➡ Gewohnheit: Tugend ausüben Atraxie Apathie Autarkie Autonomie 2.4 Die Denkschule der Stoiker (ca. 300 v. Chr. 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