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Peter Singer - Präferenzutilitarismus (Anwendung: Abtreibung)

Peter Singer - Präferenzutilitarismus (Anwendung: Abtreibung)

 PETER SINGER-Präferenzutilitarismus
„beste Konsequenz“ fördert Interessen der Betroffenen
Grundgedanken Peter Singers
LB S. 153-154
●
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-Grundgedanken Peter Singers - Unterscheidung der drei Lebensarten - Anwendung des Präferenzutilitarismus zum Thema Abtreibung

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PETER SINGER-Präferenzutilitarismus „beste Konsequenz“ fördert Interessen der Betroffenen Grundgedanken Peter Singers LB S. 153-154 ● Revidieren der Unantastbarkeit menschlichen Lebens Unterschied Mensch zu allen anderen Lebewesen → Bewusstsein seiner selbst, Bewusstsein seiner Zukunft Entwicklung erfolgt nach Geburt Bewusstsein entscheidend für Recht auf Leben, mit Erhalt dieses Bewusstseins Mensch als Person anerkannt → Grenze zwischen Lebewesen & Person ethisch bedeutsamer Person mit Selbstbewusstsein weiß Bedeutung über das Beenden ihres Lebens, kann also auch wünschen weiterzuleben kann Lebewesen ohne Selbstbewusstsein nicht Neugeborene kein Recht auf Leben Zeitraum für die Entscheidung gegen das Leben: Entwicklung des Selbstbewusstseins innerhalb der ersten 6 Monate nach der Geburt → braucht genaueren & früheren Zeitpunkt zum Schützen menschlichen Lebens nach Ablauf des 1. Monats innerhalb der Frist Eltern, Ersatzfamilie oder Staat für das Kind benötigt bei Vorhersagen eines dauerhaft qualvollen Lebens durch Ärzte & die Ablehnung des Kindes durch die Eltern Einspringen des Staates ~> Verpflichtung eines jeden wohlhabenden Staates bei fehlender Annahme des Kindes durch Staat Entscheidung der Eltern mit Arzt über das Leben des Kindes Grundlage der Argumentation: Neugeborene können nicht verstehen, dass sie am Leben sind ● glaubt nicht an Existenz von (Menschen-/Lebens-) Rechten an sich moralische Beurteilung einer Handlung von jeweiliger Situation Maßstab für ethische Richtigkeit einer Handlung: Menge an Freude o. Leid & Interessen der Betroffenen ,,Je mehr Freude und je weniger Leid, je mehr Interessen, denen entsprochen wird, je weniger Interessen, denen nicht entsprochen...

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wird, desto besser." Unterscheidung der drei Arten von Lebewesen nicht bewusste Wesen: können (vermutlich) keinen Schmerz empfinden, keine Berücksichtigung bei Interessenabwägungen (z.B. Pflanzen) bewusste Wesen: sind empfindungsfähig, Berücksichtigung ihrer Interessen (z.B. Fische) selbstbewusste Wesen: Tötung dieser Wesen wiegt schwerer als das Töten von nur bewussten Wesen → haben in der Regel Wunsch nach Weiterleben (Personen, z.B. ausgewachsene Menschen & Menschenaffen, sofern keine geistige Beeinträchtigung vorliegt) Embryo in ersten 24 Wochen nicht empfindungsfähig nicht bewusstes Wesen →Abtreibung ethisch verwerflich Singer fragt, ob nicht auch Säuglinge mit schweren Krankheiten und ohne Therapieaussicht unter Einwilligung der Eltern medizinisch aktiv getötet werden dürfen sollten? kein Unterschied zwischen Unterlassen von Hilfeleistungen (passive Sterbehilfe) & schmerzlosen aktiven Sterbehilfe → nur Konsequenzen einer Handlung moralisch relevant „Die Tötung eines behinderten Säuglings ist nicht moralisch gleichbedeutend mit der Tötung einer Person. Sehr oft ist sie überhaupt kein Unrecht.“ ,,Nicht alles Leben ist heilig." + höchstwahrscheinlich deutlich weniger Schwangerschaftsabbrüche als heute Singer berücksichtigt Auswirkungen einer Abtreibung auf die Betroffenen (Konsequentialist) für Patienten mit endgültigen Verlust des Bewusstseins/ Kinder ohne o. fast ohne Gehirn hat Leben keinen subjektiven Wert, kein patientenbezogener Grund, Menschen am Leben zu erhalten → Zusammenbruch der traditionellen Ethik der Unantastbarkeit des Lebens, Bezug zu Entwicklung der Rechtsprechung in mehreren Ländern Hirntod bereits als Kriterium für Tod des Menschen akzeptiert ,,Bedürfnis nach größerer Entscheidungsfreiheit über unser Leben“ → 80% der niedländ. Bevölkerung befürwortet gegenwärtige Regelung Leben & Tod nicht mehr allein biologische bestimmt → Menschen für tot erklärt, obwohl Herz noch schlägt – bereits Entscheidungen über „lebenswertes“ und „unlebenswertes" Leben niemand würde Leben mit Behinderung einem Leben ohne Behinderung vorziehen Aufruf zum Töten Thesen Singers überhaupt nicht diskutabel Leben mit Einschränkung unmöglich besser als Nichtsein Erinnerung an Nazi-Ideologie von ,,unwerten" Leben Absprechen von Lebensrecht den Menschen, die nicht Leistungsnormen der Gesellschaft entsprechen mutmaßliches Glück des Kindes & seiner Eltern nicht Messlatte für Zumessung des Lebensrechts betrachtet nur tatsächliche Eigenschaften des Fötus, nicht aber potentielle Eigenschaften übertrifft ausgewachsen andere Lebewesen deutlich Zeitpunkt, wann Lebewesen selbstbewusst ist, ist spekulativ Thesen gegen Singer: ,,Wer bestimmten Gruppen von Menschen die Menschenwürde und das Lebensrecht bestreitet, stellt sich außerhalb der demokratischen Kultur, die allen Menschen Meinungsfreiheit garantiert. Eine Gesellschaft, die eine Debatte über die Freigabe der Tötung eines Teils ihrer Mitglieder in deren Abwesenheit zulässt, hebelt ihr eigenes Fundament aus." Hubert Hüppe, MdB, CDU/CSU Quellen: ,,Singer denkt seine Gedanken in ungewöhnlicher Radikalität zu Ende – gerade deshalb gilt er vielen als Vordenker einer Welt, in der Menschen zum Objekt einer wachsenden biomedizinischen Industrie werden und ihre Würde immer weniger gilt." ● Spiegel Online „Herr Professor Singer, nehmen wir an, Ihre Tochter wäre schwanger, und der Frauenarzt eröffnet ihr: Das Baby wird unter Hämophilie, der Bluterkrankheit, leiden. Würden Sie ihr zur Abtreibung raten?" Thesen für Singer: „Peter Singers Argumente im Rahmen der sogenannten Euthanasie-Debatte sind ausgesprochen rational. Die Reaktionen darauf sind aber ausgesprochen emotional, oft sogar irrational." Helmut F. Kaplan, österreichischer Tierrechtsphilosoph „Je pluralistischer die Werte einer Gesellschaft und je relativistischer ihre Art und Weise, über diese Werte zu denken, desto dringender scheint das Bedürfnis nach Tabus zu werden, die ihr einen wie immer schmalen Rest an Identität sichern. In Deutschland übernimmt der Begriff der Menschenwürde ein Teil lieser Tabuisierungsfunktion. Vielleicht ist das einer der Gründe für seine Absolutheit und die Intensität der mit ihm verknüpften Emotionen." Spiegel Online „Nicht das Leben des Embryos, nicht das des Fötus, sondern das des Neugeborenen, also das ist wohl unstreitig eines Menschen, wird hier von Singer mit Hilfe eines utilitaristischen Konzepts, welches das Lebensrecht an die Fähigkeit bindet, Wünsche, Interessen und Präferenzen zu haben, in einer unfassbaren Weise degradiert. Nur: Dahin gelangt man eben, wenn man sich auf die schiefe Ebene der ethischen Differenzierung von Embryonen, Föten, Menschen und Personen begibt." Josef Bordat - Beitrag in „Katholisches - Magazin für Kirche und Kultur" ,64 Jahre nach zig-tausendfachem Mord an Menschen mit Behinderungen in Deutschland darf offensichtlich das Lebensrecht behinderter, schädelhirnverletzter und auch schwerstpflegebedürftiger alter Menschen wieder öffentlich in Frage gestellt werden. Dies ist ein Angriff auf die Menschenwürde, die das Grundgesetz allen Menschen zuerkennt! Und es ist ein Schlag gegen die Grundlagen des christlichen Menschenverständnisses, das zu den Grundfesten des demokratischen Deutschland gehört!" Klaus-Dieter Kottnik, Vorsitzender des „Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe" Dieter Birnbacher, Moralphilosoph „Leider hat die moralische Einsicht gegen Bequemlichkeit und liebe Gewohnheiten anzukämpfen. Mit Aufrufen zum Boykott oder zur Einschränkung stößt man meist auf Widerstand. Ethik und Ökonomie scheinen dabei in einen Widerspruch zu geraten." Klaus-Peter Rippe, Zürich https://www.philoclopedia.de/2017/01/24/peter-singer-über-abtreibung/ https://www.aerzteblatt.de/archiv/1779/Diskussion-um-den-Philosophen-Peter-Singer-Widerstand-gegen-eine- neue-Ethik https://www.welt.de/politik/deutschland/article141455268/So-begruendet-Peter-Singer-Toetung-behinderter- Babys.html https://www.johannes-gymnasium.de/johannes_gymnasium/Unterricht%20und%20Erziehung/Fachbereiche/ Religion/Aktuelles/Ethik%20Texte%20Sch%C3%BCler.pdf https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/208812/standpunkt-der-praeferenz-utilitarismus-peter-singers http://docplayer.org/24340529-Nicht-alles-leben-ist-heilig-peter-singers-praeferenzutilitaristische-antworten-zur- bioethik-voransicht.html

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Fische) selbstbewusste Wesen: Tötung dieser Wesen wiegt schwerer als das Töten von nur bewussten Wesen → haben in der Regel Wunsch nach Weiterleben (Personen, z.B. ausgewachsene Menschen & Menschenaffen, sofern keine geistige Beeinträchtigung vorliegt) Embryo in ersten 24 Wochen nicht empfindungsfähig nicht bewusstes Wesen →Abtreibung ethisch verwerflich Singer fragt, ob nicht auch Säuglinge mit schweren Krankheiten und ohne Therapieaussicht unter Einwilligung der Eltern medizinisch aktiv getötet werden dürfen sollten? kein Unterschied zwischen Unterlassen von Hilfeleistungen (passive Sterbehilfe) & schmerzlosen aktiven Sterbehilfe → nur Konsequenzen einer Handlung moralisch relevant „Die Tötung eines behinderten Säuglings ist nicht moralisch gleichbedeutend mit der Tötung einer Person. Sehr oft ist sie überhaupt kein Unrecht.“ ,,Nicht alles Leben ist heilig." + höchstwahrscheinlich deutlich weniger Schwangerschaftsabbrüche als heute Singer berücksichtigt Auswirkungen einer Abtreibung auf die Betroffenen (Konsequentialist) für Patienten mit endgültigen Verlust des Bewusstseins/ Kinder ohne o. fast ohne Gehirn hat Leben keinen subjektiven Wert, kein patientenbezogener Grund, Menschen am Leben zu erhalten → Zusammenbruch der traditionellen Ethik der Unantastbarkeit des Lebens, Bezug zu Entwicklung der Rechtsprechung in mehreren Ländern Hirntod bereits als Kriterium für Tod des Menschen akzeptiert ,,Bedürfnis nach größerer Entscheidungsfreiheit über unser Leben“ → 80% der niedländ. Bevölkerung befürwortet gegenwärtige Regelung Leben & Tod nicht mehr allein biologische bestimmt → Menschen für tot erklärt, obwohl Herz noch schlägt – bereits Entscheidungen über „lebenswertes“ und „unlebenswertes" Leben niemand würde Leben mit Behinderung einem Leben ohne Behinderung vorziehen Aufruf zum Töten Thesen Singers überhaupt nicht diskutabel Leben mit Einschränkung unmöglich besser als Nichtsein Erinnerung an Nazi-Ideologie von ,,unwerten" Leben Absprechen von Lebensrecht den Menschen, die nicht Leistungsnormen der Gesellschaft entsprechen mutmaßliches Glück des Kindes & seiner Eltern nicht Messlatte für Zumessung des Lebensrechts betrachtet nur tatsächliche Eigenschaften des Fötus, nicht aber potentielle Eigenschaften übertrifft ausgewachsen andere Lebewesen deutlich Zeitpunkt, wann Lebewesen selbstbewusst ist, ist spekulativ Thesen gegen Singer: ,,Wer bestimmten Gruppen von Menschen die Menschenwürde und das Lebensrecht bestreitet, stellt sich außerhalb der demokratischen Kultur, die allen Menschen Meinungsfreiheit garantiert. Eine Gesellschaft, die eine Debatte über die Freigabe der Tötung eines Teils ihrer Mitglieder in deren Abwesenheit zulässt, hebelt ihr eigenes Fundament aus." Hubert Hüppe, MdB, CDU/CSU Quellen: ,,Singer denkt seine Gedanken in ungewöhnlicher Radikalität zu Ende – gerade deshalb gilt er vielen als Vordenker einer Welt, in der Menschen zum Objekt einer wachsenden biomedizinischen Industrie werden und ihre Würde immer weniger gilt." ● Spiegel Online „Herr Professor Singer, nehmen wir an, Ihre Tochter wäre schwanger, und der Frauenarzt eröffnet ihr: Das Baby wird unter Hämophilie, der Bluterkrankheit, leiden. Würden Sie ihr zur Abtreibung raten?" Thesen für Singer: „Peter Singers Argumente im Rahmen der sogenannten Euthanasie-Debatte sind ausgesprochen rational. Die Reaktionen darauf sind aber ausgesprochen emotional, oft sogar irrational." Helmut F. Kaplan, österreichischer Tierrechtsphilosoph „Je pluralistischer die Werte einer Gesellschaft und je relativistischer ihre Art und Weise, über diese Werte zu denken, desto dringender scheint das Bedürfnis nach Tabus zu werden, die ihr einen wie immer schmalen Rest an Identität sichern. In Deutschland übernimmt der Begriff der Menschenwürde ein Teil lieser Tabuisierungsfunktion. Vielleicht ist das einer der Gründe für seine Absolutheit und die Intensität der mit ihm verknüpften Emotionen." Spiegel Online „Nicht das Leben des Embryos, nicht das des Fötus, sondern das des Neugeborenen, also das ist wohl unstreitig eines Menschen, wird hier von Singer mit Hilfe eines utilitaristischen Konzepts, welches das Lebensrecht an die Fähigkeit bindet, Wünsche, Interessen und Präferenzen zu haben, in einer unfassbaren Weise degradiert. Nur: Dahin gelangt man eben, wenn man sich auf die schiefe Ebene der ethischen Differenzierung von Embryonen, Föten, Menschen und Personen begibt." Josef Bordat - Beitrag in „Katholisches - Magazin für Kirche und Kultur" ,64 Jahre nach zig-tausendfachem Mord an Menschen mit Behinderungen in Deutschland darf offensichtlich das Lebensrecht behinderter, schädelhirnverletzter und auch schwerstpflegebedürftiger alter Menschen wieder öffentlich in Frage gestellt werden. Dies ist ein Angriff auf die Menschenwürde, die das Grundgesetz allen Menschen zuerkennt! Und es ist ein Schlag gegen die Grundlagen des christlichen Menschenverständnisses, das zu den Grundfesten des demokratischen Deutschland gehört!" Klaus-Dieter Kottnik, Vorsitzender des „Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe" Dieter Birnbacher, Moralphilosoph „Leider hat die moralische Einsicht gegen Bequemlichkeit und liebe Gewohnheiten anzukämpfen. Mit Aufrufen zum Boykott oder zur Einschränkung stößt man meist auf Widerstand. Ethik und Ökonomie scheinen dabei in einen Widerspruch zu geraten." Klaus-Peter Rippe, Zürich https://www.philoclopedia.de/2017/01/24/peter-singer-über-abtreibung/ https://www.aerzteblatt.de/archiv/1779/Diskussion-um-den-Philosophen-Peter-Singer-Widerstand-gegen-eine- neue-Ethik https://www.welt.de/politik/deutschland/article141455268/So-begruendet-Peter-Singer-Toetung-behinderter- Babys.html https://www.johannes-gymnasium.de/johannes_gymnasium/Unterricht%20und%20Erziehung/Fachbereiche/ Religion/Aktuelles/Ethik%20Texte%20Sch%C3%BCler.pdf https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/208812/standpunkt-der-praeferenz-utilitarismus-peter-singers http://docplayer.org/24340529-Nicht-alles-leben-ist-heilig-peter-singers-praeferenzutilitaristische-antworten-zur- bioethik-voransicht.html