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philosophische Ideologie Sokrates´ und Platons

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Alannah

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 Platon
philosophiegeschichtliche Stellung Platons ergibt
sich durch Perspektivenwechsel
(kosmozentrische Betrachtung zur
anthropozentrische

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Platon: 1) Sellenteile; 2) Verhältnis von Selle und Staat; 3) Höhlengleichnis ( und der bezug zu Platons Ideologie) Sokrates: 1) Hebammentechnik; 2) Grundlagen

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Platon philosophiegeschichtliche Stellung Platons ergibt sich durch Perspektivenwechsel (kosmozentrische Betrachtung zur anthropozentrischen Reflexion -> Mensch wird zum Betrachtungspunkt); Verfahren des sokratischen Dialogs und Entwicklung des platonischen Idealismus Trennung zwischen Körper & Seele EWIGE SEELE Zuordnung der Tugenden zu den drei Seelenteilen Idealer Mensch: Höhlengleichnis im Bezug zu Platons Ideologie Platons Ideologien sind vollkommen, unveränderlich und nur dem Denken zukömmlich; Ideen existieren jenseits unserer Wahrnehmung, wird etwas für schön Wahrgenommen ist das nur die Spiegelung des Wahren (wie Schatten an der Höhlenwand); Die zu Grunde liegenden Prinzipien des schönen müssen von anderer Art sein als die Dinge der Wahrnehmbaren Welt, auf die sich die Prinzipe auswirken; Schönheit ist nicht greifbar oder anschaubar WAS IST SCHÖNHEIT? Beschreibung muss ohne Sinne sein, da man nicht Abglanz des Wahrnehmbaren haben will Platonismus -> keine empirischen Beweise von Ideen, man muss schlichtweg an sie glauben Kardinaltugenden HARMONIE Seelenteile Politea: "Mensch kann nicht für sich allein bestehen (Arbeitsteilung) es bedarf einer Gesellschaft (Polis = Staat) Alterswerk: “Gesetze“ -> Regelung des Staats durch Gesetze Weisheit Vernunft (Lehrstand) Verhältnis von Seele & Staat: platonischer Staat Philosophenherrscher Besonders ausgeprägt Gerechtigkeit Krieger (Wehrstand) Nährstand (Bauer) Standhaftigkeit Einzelseele Vernunft mut mut Begierde Maßigung Begierde Gerechtigkeit = übergeordnete Tugend -> sorgt für Harmonie Staatsform (-Spiegelbild des herrschenden Seelenteils) Aristokratie-> Herrschaft der Besten Timokratie (temporär) -> Herrschaft der Angesehenen Herrscher noch anerkannt aber Bedeutung des Geldes Vorhanden Verschiedene Staatsformen = Oligarchie: Herrschaft der wenigen, macht - Besitz Demokratie: Herrschaft des Volkes durch Anarchie Tyrannis: Herrschaft eines einzelnen Tyrannen; schlechteste Staatsform Ausbildung zum Philosophenherrscher 50 Jahre 35 Jahre 30 Jahre 20Jahre Praktische Tätigkeit im Staat Auswahl der Besten Dialektik mathematische Wissenschaften Elementarerziehung: - Grundlagen von...

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Mathe - Dichtung - Musik - Gymnasium Höhlengleichnis: Welt in Bezug auf die Bildung mit Höhle vergleichbar Gefangenen sitzen an Hals und Beinen gefesselt in einer Höhle, können sich nicht bewegen, im Blickwinkel nur eine Höhlenwand zu sehen, die von Feuer hinter den Gefangenen beleuchtet wird; Gegenstände werden vor das Feuer gehalten, so dass Schatten auf Wand fallen, Menschen geben diesen Schatten Namen, ohne zu ahnen das es nur umrisse der echten Dinge sind Befreiung Eine Gefangen wird befreit und sieht echte Welt; erst alles viel zu hell, aber sobald sich die Augen gewöhnt haben, kann sie nicht glauben das Wissen in der Höhle Unsinn in echt ist Schatten kommen wirklicher vor als die realen Dinge (zusammengefasst erfasst sie das ganze Ausmaß der realen Welt auf einem Mal und ist erstaunt) Rückkehr Höhle Gefangene lachen sie aus, da sie nicht mehr so gut im Dunkeln sehen konnte (was eine essenzielle Eigenschaft war, um zu entscheiden wer besser als die anderen sind) und Schatten schlechter als alles andere erkennen kann, glauben ihr nicht und drohen, jeden den sie mit sich in die wahre Welt nehmen will zu töten (da man da seine gute Sicht auf die Schatten verliert und seine Augen ruiniert) Sokrates - Vertreter des Rechtsstaats, selbst bei eigener anderer Meinung Glaubt, dass das Recht über ihm steht und die Entscheidung des Staats immer richtig ist Der Mensch kann ein Tugendhaftes Leben führen, wenn sie einen Tugendhaften Herrscher haben -> danach richtet sich der Staat 4. Wiederaufnahme der Fragestellung 3. mehrfache Wiederholung 2. Nachfrage/ Widerlegung Die sokratische Dialogtechnik Tritt an die Oberflächlichkeit des Meinens um konventionelles Wissen als Scheinwissen zu entlarven; Anfang des Denkens ist durch die produktive Kraft des Bewusstseins des Nichtwissens eingeleitet 5. Wecken des wirklichen Wissens (Anamnesis) 1. Ausgangsfrage Gesprächsstrategie: rhetorische Geschicklichkeit der Sophisten (GEGNER) -> begibt sich in die Rolle des Nichtwissenden (Begriffsstutzig, Vergesslich) frägt, ohne selbst Stellung zu nehmen hartnäckig weiter; mithilfe von Ironie verunsichert er seine Gesprächspartner -> geben zu, sie wissen weniger als sie dachten -> APORIE: zustand des Nichtwissens Sokrates lässt sie in diesem Zustand, Scheinwissen ist überwunden, Begierde nach wirklicher Wahrheit erweckt; wird erreicht mit Hebammenkunst 6. Jh. Griechenland -> rational - überprüfbare Aussagen über Kosmos Anwendung Sokrates' Erkenntnis der Wahrheit Lernbereitschaft Aporie erneute Antwort Gegensatz: Sophistik relativistische Auffassung, die die Wahrheit als absolutes Kriterium verneint und Aussagen nicht mehr an ihr maß, sondern an ihre Leistung für die Lebenspraxis -> einzelner Mensch Maß aller Dinge WAHRHEIT IST RELATIV Antwort/ These (Scheinwissen) = WISSEN: ethischer Wissensbegriff -> Identität von Wissen und Moral Sorgfältige Reflexion der sittlichen Begriffe Grundideologie Platons und Sokrates" Wissen - Wiedererineerung -> menschliche Seele lebt vor einem Körper in Präexistenz -> im Reich der Tugenden gewinnt sie alles wissen welches durch die leibliche Geburt vergessen wird => durch richtiges Erfragen erinnert sich die Seele am Wissen -> Wissen & Erkenntnis zu erlernen bringt nichts, da die Seele von Anbeginn Allwissend ist Wissen muss geboren werden Hebammenkunst

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Platon: 1) Sellenteile; 2) Verhältnis von Selle und Staat; 3) Höhlengleichnis ( und der bezug zu Platons Ideologie) Sokrates: 1) Hebammentechnik; 2) Grundlagen

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