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Anthropologie (der Mensch) / Grundkurs: ev. Religion (Minimalwissen fürs mündl. Reli-Abi)

Anthropologie (der Mensch) / Grundkurs: ev. Religion (Minimalwissen fürs mündl. Reli-Abi)

 www.KlausSchenck.de / Religion Der Mensch / Anthropologie S.1
Anthropologie / Der Mensch
Peter Kliemann: "Glauben ist menschlich."
Calwer-V

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Klaus Schenck

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Lehrer-Zusammenfassung der Seiten aus Kliemann: "Glauben ist menschlich", Calwer-Verlag, 2. Auflage 1990 (inzwischen gibt es viele weitere Auflagen!), Zusammenfassung der gesamten Unterrichtseinheit

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www.KlausSchenck.de / Religion Der Mensch / Anthropologie S.1 Anthropologie / Der Mensch Peter Kliemann: "Glauben ist menschlich." Calwer-Verlag / 2. Auflage 1990 Exkurs zu Hobbes und Rousseau jeder Vorstellung 1. Ein Bild vom Menschen hat jeder wie der Mensch ist wie er sein soll Anthropologie = Lehre vom Menschen / griech.: ánthropós = der Mensch Frage: ● von welchem Menschenbild der biblische Gottesglaube ausgeht wie im alltäglichen Leben dieses sich konkret auswirken kann zwei Thesen: der Mensch ist von der Natur aus böse der Mensch ist von Natur aus gut 2. Thomas Hobbes 2.1 Hobbes: Der Mensch ist von Natur aus böse Thomas Hobbes: 1588 - 1679 (1651 seine Staatslehre: "Leviathan") Zeit blutiger Bürger- u. Religionskriege 1642-48 Bürerkrieg zw. englischer Krone u. Parlament 1649 Hinrichtung Karl I. ab 1653 Militärdiktatur Cromwells 1618-48 Dreißigjähriger Krieg Hobbes' Frage: Möglichkeit u. Notwendigkeit von Frieden nach Aristoteles: Mensch vernünftig u. auf Gemeinwohl angelegt Hobbes: Mensch = egoistisch, machtgierig, allein vom Trieb der Selbsterhaltung bestimmt Homo homini lupus = der Mensch ist dem Menschen ein Wolf www.KlausSchenck.de / Religion Der Mensch / Anthropologie S.2 Krieg aller gegen alle jeder Mensch muß deswegen vom anderen Menschen Angst haben Homo homini lepus = der Mensch ist dem Menschen ein Hase Ziel: Überwindung des wölfischen Naturzustands durch: Schaffung eines künstlichen Gebildes: Staat Übertragung meines Selbstbestimmungsrechts auf den Staat unter der Bedingung, daß der andere es auch tut Staat: verlangt bedingunslose Unterwerfung garantiert darfür: Frieden bei einzigem...

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Monarch (sterblicher Gott / Leviathan) ist Macht konzentriert Leviathan = Oberwolf bändigt Wolfsnatur des einzelnen 2.2 Thomas Hobbes in der Kritik hebr. Begriff für Frieden: Schalom mehr als nur Abwesenheit vom Krieg eine von Gott ausgehende, heilende Macht heil sein, ganz sein ungehinderte Selbstentfaltung Friede zw. Mensch u. Gott / Mensch u. Mensch Schalom Verheißung wie Reich Gottes Spannung von "schon" und "noch nicht" bei Hobbes: nur Gefängnisfrieden Schalom: "die Wölfe bei den Lämmern wohnen" lebendige Harmonie Individualität wird bewahrt, andere ist nicht Feind Staat: keinen Anspruch auf göttliche Autorität Bibel: Mensch nicht Wolf, sondern Ebenbild Gottes Gottesebenbildlichkeit durch Sünde gebrochen Mensch: auf Zwischenmenschlichkeit angelegt Bibel nicht naiv-idealistisch, sondern These: eigentliche Bestimmung des Menschen kann jetzt schon Wirklichkeit werden Glaubensentscheid zu Jesus Christus Bereich der Pädagogik: ist der Schüler von Natur aus böse? Konsequenz: autoritärer Unterricht Bereich der Psychologie: wie weit kann ich meinem Mitmenschen trauen? www.KlausSchenck.de / Religion Der Mensch / Anthropologie S. 3 2.3 Exkurs / Kopie "Hobbes / Rousseau" / S. 1f.: Thomas Hobbes Mensch hat Angst, Macht u. Glückseligkeit zu verlieren, wenn er sie nicht vermehrt über die Schwächung seines Mitbewerbers erreicht man seine Wünsche Mensch von Natur aus ungesellig wenn Frieden: jeder gleiche Rechte Grundrechte des Menschen müssen gewahrt werden: Feuer, Wasser, Luft Richterspruch akzeptieren (nicht Richter in eigener Sache) was zum Frieden führt, ist gut 3. Jean-Jacques Rousseau 3.1 Rousseau: Der Mensch ist von Natur aus gut optimistisches Zeitalter der Aufklärung Rousseau 1712-1778 bei Preisfrage: seine These: Fortschritt hat Kultur des Menschen nicht verbessert seine Überzeugung: zunächst Mensch im paradiesischen Urzustand: unschuldig, frei, glücklich fataler Gedanke: Grundstück einzuzäunen / Eigentum zu reklamieren hier entstand Ungleichheit u. Zwietracht vertuscht durch Kunst, Wissenschaft, Philosophie nicht naives Zurück zur Natur will Erinnerung an die Tugend des Urzustands Stadtleben negativ / Landleben positiv Pädagogik des behutsamen Wachsens (siehe Alternativbewegungen) gemeinsame Situation: Existenzkrise heute: Industriegesellschaft damals: absolutistisches Gesellschaftssystem verlogen (Frz. Revolution) daher: Rückbesinnung auf frühere Verhältnisse 1762 Schrift: "Contrat social" Grundlagen eines idealen Staats: demokratische Republik Mensch von Natur aus gut, kein absoluter Herrscher nötig vernünftig denkend u. freie Einsicht: Willen aller einzelnen (volonté des tous) dem vereinbarenden Allgemeinwillen (volonté générale) unterordnen Allgemeinwillen garantiert Freiheit aller einzelnen www.KlausSchenck.de / Religion Der Mensch / Anthropologie S. 4 es gibt divergierende Interessen Vordenker des Marxismus 3.2 Rousseau in der Kritik Produktionsverhältnisse verhindern Gutsein Mensch von Natur aus gut: Mensch überfordert vom christlichen Glauben: Mensch nur im Kern gut lebt unter Bedingungen des erst angebrochenen Gottesreiches verknüpft mit Begriff Sünde 3.3 Exkurs/Kopie "Hobbes / Rousseau" / S. 2: Jean Jacques Rousseau Ausdehnen des menschlichen Geschlechts - Vermehrung der Sorgen ● Handfertigkeiten nehmen zu - Bauen von Behausungen Menschen vereinigen sich zu Horden solange Werke, die ein einzelner konnte, lebten sie gesund, gut, glücklich wo Hilfe anderer nötig, verschwand die Gleichheit Entstehung des Eigentums Entstehung der ersten Rechtssätze Lösung: neue Form der Vergesellschaftung Mensch muß aber frei bleiben Austritt muß möglich sein 3.4 Exkurs / Kopie "Rouesseau" / S. 1-3: Rousseau der Mensch ist von Natur aus gut ● Urzustand - Epoche der "werdenden Gesellschaft" - Epoche der bürgerl. Gesellschaft mittlere am glücklichsten: zw. Lässigkeit des Naturzustands u. ungestümen Tätigkeit unserer Selbstsucht Güte des Menschen durch Gewissen angeborenes Prinzip der Gerechtigkeit u. Tugend erworbene Vorstellungen kommen später wir fühlen, ehe wir wissen alles ist gut aus den Händen des Schöpfers alles entartet unter den Händen des Menschen Erziehung drei Lehrer Natur entwickelt unsere Fähigkeiten Menschen lehren uns den Gebrauch dieser Fähigkeiten die Dinge erziehen uns durch die Erfahrung www.KlausSchenck.de / Religion Der Mensch / Anthropologie S.5 Rousseau und die Religion was aus der Seele dringt, ohne Einfluß von Überlieferung religiöser Individualismus Gefühl erkennt mehr als Vernunft im Zentrum seiner Existenz ist der Mensch ganz bei sich und damit ganz bei Gott Sündenfall: Gefälle vom Naturzustand zum kollektiven Kultuzustand Möglichkeit zum Sündigen kommt von außen Kritik nach der Bibel: Mensch weder wesensmäßig gut noch böse menschliche Qualität: Partnerbeziehung des Menschen zu Gott u. der Welt Mensch als Ansprechpartner Gottes Herrscher u. Verwalter Problem des Menschen: sein zu wollen wie Gott 4. Biblische Sicht 4.1 "... denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf." Sünde: Getrenntsein von Gott geht weniger um moralische Verfehlungen, eher abstrakt Erbsünde: menschl. Leben nie ohne moralische Verfehlungen nichts mit Sexualität zu tun 4.2 Wie die Sünde in die Welt kam (1. Mose 2-11) im priesterlichen Schöpfungsbericht: Rede von Gottesebenbildlichkeit aber nicht Gott gleich Grenze: Baum der Erkenntnis des Guten u. Bösen (Allwissenheit u. Allmacht) Grenzüberschreitung: Entfremdung zw. Gott u. Mensch verliert seine ursprüngliche Unbefangenheit weitere Folgen: Kain und Abel (1. Mos. 4) Vermählung Göttersöhnen u. Menschentöchtern (1. Mos 6, 1-4) Turmbau zu Babel (Hochmut) (1. Mos. 11, 1-9) jahwistische Sündenfallgeschichte: ätiologische Sage Ursprung des Phänomens Sünde Gott will Menschen, die sich auch gegen ihn entscheiden können verzichtet damit auf einen Teil seiner Allmacht

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Jean-Jacques Rousseau 3.1 Rousseau: Der Mensch ist von Natur aus gut optimistisches Zeitalter der Aufklärung Rousseau 1712-1778 bei Preisfrage: seine These: Fortschritt hat Kultur des Menschen nicht verbessert seine Überzeugung: zunächst Mensch im paradiesischen Urzustand: unschuldig, frei, glücklich fataler Gedanke: Grundstück einzuzäunen / Eigentum zu reklamieren hier entstand Ungleichheit u. Zwietracht vertuscht durch Kunst, Wissenschaft, Philosophie nicht naives Zurück zur Natur will Erinnerung an die Tugend des Urzustands Stadtleben negativ / Landleben positiv Pädagogik des behutsamen Wachsens (siehe Alternativbewegungen) gemeinsame Situation: Existenzkrise heute: Industriegesellschaft damals: absolutistisches Gesellschaftssystem verlogen (Frz. 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Biblische Sicht 4.1 "... denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf." Sünde: Getrenntsein von Gott geht weniger um moralische Verfehlungen, eher abstrakt Erbsünde: menschl. Leben nie ohne moralische Verfehlungen nichts mit Sexualität zu tun 4.2 Wie die Sünde in die Welt kam (1. Mose 2-11) im priesterlichen Schöpfungsbericht: Rede von Gottesebenbildlichkeit aber nicht Gott gleich Grenze: Baum der Erkenntnis des Guten u. Bösen (Allwissenheit u. Allmacht) Grenzüberschreitung: Entfremdung zw. Gott u. Mensch verliert seine ursprüngliche Unbefangenheit weitere Folgen: Kain und Abel (1. Mos. 4) Vermählung Göttersöhnen u. Menschentöchtern (1. Mos 6, 1-4) Turmbau zu Babel (Hochmut) (1. Mos. 11, 1-9) jahwistische Sündenfallgeschichte: ätiologische Sage Ursprung des Phänomens Sünde Gott will Menschen, die sich auch gegen ihn entscheiden können verzichtet damit auf einen Teil seiner Allmacht