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Erfolge der Weimarer Republik

Erfolge der Weimarer Republik

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Die neue Währung nach der Währungsreform von 1923 und Kredite aus den USA bewirkten
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Erfolge der Weimarer Republik Nr.1 Die neue Währung nach der Währungsreform von 1923 und Kredite aus den USA bewirkten einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Arbeitslosigkeit ging zurück. Außerdem gab es vor allem in den Städten einen kulturellen Aufschwung mit hohen kulturellen Leistungen in den Bereichen Literatur, Malerei, Musik und Film. Viele Menschen betrachteten die junge Republik nun optimistischer. Für einige Zeit schienen sich Wirtschaft und Gesellschaft zu stabilisieren. Auch die Demokratie schien sich zu festigen trotz der andauernden politischen Auseinandersetzungen. Nr.2 Die Weimarer Republik (1918–1933) war die erste parlamentarische Demokratie in Deutschland und zugleich ein Sozialstaat. Erstmals wurden soziale Grundrechte in der Verfassung verankert. Das System der Sozialversicherungen, die öffentliche Fürsorge und Mitbestimmungsrechte wurden erheblich ausgeweitet. Auch wenn Inflation und Weltwirtschaftskrise diese Errungenschaften beeinträchtigten, ist die Weimarer Republik bis heute ein Meilenstein der Sozialpolitik. Nr.3 Radio, Plattenspieler, Toaster, Staubsauger (wird tragbar), Waschmaschine, Tonfilm, Fernsehergerät, Kleinbildkamera Nr.4 Die politischen Bedingungen für die Frauenbewegung hatten sich mit dem Übergang zur ersten deutschen Republik grundlegend gewandelt: Die rechtliche Gleichstellung von Männern und Frauen war zumindest grundsätzlich gegeben, und auch die Ehe sollte „auf der Gleichberechtigung der beiden Geschlechter“ beruhen. Rr. 3. VII. Jahrgang, 1919. Einzelpreis 15 plg- rialzleb Iruerungsjeidlag. Frantfurt a. JR., 14. Januar Das Illustrierte Blatt Deutsche! Schafft nach innen und außßen Klarheit. Jeder tue seine Pflicht und übe sein Wahlrecht aus! 2053 S Männer und Frauen, geht am 19. Januar zur Wahlurne! So wird...

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gewählt. Einwurf des Wahlzettels in geschlossenem Briefumschlag in die neue Wahlurne. Auf dem Titelblatt der Januarausgabe 1919 ruft „Das Illustrierte Blatt“ auch Frauen dazu auf, ihr Wahlrecht wahrzunehmen Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit war garantiert, und alle Frauen, die älter als 21 waren, hatten das Recht, aktiv und passiv an Wahlen teilzunehmen. Damit war ein Teil der politischen Forderungen der Frauenbewegung erfüllt, nun ging es darum, diese Rechte auch zu nutzen Doch nach wie vor war das Geschlechtermodell des 19. Jahrhunderts: „der Mann das Haupt, die Frau das Herz der Familie“ im Bewusstsein der Zeitg en tief verankert. Die „neue Frau“ mit kurzen Haaren und einem eigenen Beruf als Angestellte war eine städtische Erscheinung; nur hier war es für junge Frauen möglich, relativ selbstständig ein eigenes Leben zu gestalten, und auch dies ist nur wenigen wirklich gelungen. Denn auch in der Stadt galt wie auf dem Land, dass Mädchen und Frauen vorrangig als Teil einer Familie angesehen wurden, also unter der Obhut des Vaters bzw. des Ehemannes lebten. Die große Mehrheit der Frauen strebte auch danach, verheiratet zu sein und eine eigene Familie zu gründen. Nach wie vor mangelte es an Ausbildungsmöglichkeiten für Mädchen, und spezifische “Frauenberufe" im Verkauf oder in der Produktion wurden schlecht bezahlt. Eine gewisse Selbstständigkeit war daher nur durch eine eigene Familie gegeben. Doch die Erwerbsarbeit stand auch für viele verheiratete Frauen an: Mitte der Zwanziger Jahre war ein Drittel der erwerbstätigen Frauen in Hamburg verheiratet, hatte also wohl eine Doppelbelastung von Hausarbeit und Arbeitspflichten zu erledigen. Nr.5 Frauen erhielten Rechte Inverstucktur Arbeitslosen-Versicherung Export erhöhnt sich Erfolge der Weimarer Republik Einführung der Fließband Produktion Reformen in der Wirtschaft

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