Soziale Marktwirtschaft als "Dritter Weg"
Die zweite Seite konzentriert sich auf die Soziale Marktwirtschaft als Kompromiss zwischen reiner Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft.
Definition: Die Soziale Marktwirtschaft wird als "Dritter Weg" bezeichnet, da sie versucht, die Nachteile der freien Marktwirtschaft und der Zentralverwaltungswirtschaft zu vermeiden.
Die zentrale Idee der Sozialen Marktwirtschaft ist der Schutz der Freiheit von Anbietern und Nachfragern bei gleichzeitigem sozialen Ausgleich.
Beispiel: Der soziale Ausgleich zeigt sich in konkreten Maßnahmen wie der Sozialversicherung, Arbeitslosenunterstützung und Berufsausbildungsbeihilfe.
Die fünf Ordnungsmerkmale der Sozialen Marktwirtschaft werden aufgeführt:
- Freiheit der Märkte, begrenzt durch sozialen Ausgleich
- Gewerbe-, Vertrags- und Konsumfreiheit (begrenzt)
- Gewerbefreiheit (begrenzt)
- Eigentum, Erbrecht (begrenzt)
- Gleichheit vor dem Gesetz
Highlight: In der Sozialen Marktwirtschaft werden Vertragsfreiheit und Marktwirtschaft durch verschiedene Maßnahmen eingeschränkt, um negative Auswirkungen zu vermeiden.
Die Seite schließt mit Beispielen für staatliche Eingriffe in die Wirtschaft, wie Subventionen zur Konjunkturankurbelung und Verbote von marktbeherrschenden Unternehmenszusammenschlüssen.
Vocabulary: "Approbation" bezeichnet die staatliche Zulassung für bestimmte Berufe wie Ärzte und Apotheker.







