John Lennons Beziehungen und Familienleben
John Lennon führte ein bewegtes Privatleben, das eng mit seiner musikalischen Karriere verwoben war. Noch bevor die Beatles ihren internationalen Durchbruch feierten, heiratete er 1962 seine erste Frau Cynthia Powell, die er während seines Kunststudiums am Liverpool College of Art kennengelernt hatte. Aus dieser Ehe ging sein erster John Lennon Sohn Julian hervor, der am 8. April 1963 geboren wurde. Die John Lennon Familie lebte zunächst in Liverpool, später in London, wo der wachsende Erfolg der Beatles ihr Leben zunehmend prägte.
Hinweis: Die Ehe zwischen John und Cynthia stand von Anfang an unter dem Druck der wachsenden Beatlemania und der strengen Anweisungen des Managements, Lennons Verheiratetsein geheimzuhalten, um seine Attraktivität für die weiblichen Fans nicht zu gefährden.
Eine schicksalhafte Wendung nahm Lennons Leben im November 1966, als er bei einer Kunstausstellung in der Indica Gallery in London auf die avantgardistische Künstlerin Yoko Ono traf. Die Begegnung sollte nicht nur sein Privatleben, sondern auch seine künstlerische Entwicklung grundlegend verändern. Die intensive Beziehung zu Yoko Ono führte 1968 zur Trennung von Cynthia und schließlich zur Scheidung im November desselben Jahres.
Am 20. März 1969 heirateten John Lennon und Yoko Ono in Gibraltar. Ihre Verbindung wurde zu einer der bekanntesten Künstlerpartnerschaften des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam setzten sie sich für den Weltfrieden ein, was in Aktionen wie dem "Bed-In for Peace" und dem legendären Protestsong "Give Peace a Chance" seinen Ausdruck fand. Ihre Beziehung beeinflusste nicht nur Lennons persönliche Entwicklung, sondern auch seine musikalische Ausrichtung und führte letztlich zu Spannungen innerhalb der Beatles.