Erdkunde LK Landwirtschaft

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Hazal Sadiklar

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Geographie/Erdkunde

 

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Erdkunde LK Landwirtschaft

 Inhaltsfeld 3: Landwirtschaft
1) Allgemein
1.1) Geofaktoren
Boden (lateritische Böden = nährstoffarm)
Vegetation (welche Pflanzen wachsen d

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Abitur Zusammenfassung zum Thema Landwirtschaft im Fach Erdkunde

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Inhaltsfeld 3: Landwirtschaft 1) Allgemein 1.1) Geofaktoren Boden (lateritische Böden = nährstoffarm) Vegetation (welche Pflanzen wachsen dort?) Klima (humid: 10-12 humide Monate; arid: 0-2 humide Monate; semiarid: 3-5 humide Monate; semihumid: 6-9 humide Monate) Nord-Süd-Gradient: Klima wird von Süden nach Norden hin arid → Temperatur (Durchschnitt), Niederschlag (gesamt), potenzielle Landschaftsverdunstung Relief / Höhenlage Infrastruktur (wenn es nicht nur naturgeographisch ist) 1.2) Auswertung eines Klimadiagramms 1. Beschreibung der Temperatur (Jahresdurchschnittstemperatur, dann Jahresgang mit Minimum und Maximum sowie ggf. Temperaturamplitude) 2. Beschreibung der Niederschläge (Jahresniederschlag, dann Jahresgang mit Minimum und Maximum) Potenzielle Landschaftsverdunstung (gesamt, dann Jahresgang mit Minimum und Maximum) 3. Bestimmung arider und humider Monate 4. Klimaklassifikation mithilfe der Klimakarte von Siegmund und Frankenberg 5. Bewertung des Klimas/Konsequenzen mit Blick auf die jeweilige Themenfrag, z.B. für eine landwirtschaftliche Nutzung (Gunst- und Ungunstfaktoren), für das touristische Potenzial eines Raumes 1.3) weitere Fachbegriffe Agronomische Trockengrenze (< 500 mm) → bei weniger als 500 mm ist Bewässerung erforderlich → über 500 mm: Regenfeldbau Niederschlagsvariabilität Naturgeographische Voraussetzung kennzeichnen a) Charakteristika + Anbauansprüche der Pflanze verdeutlichen b) Verdeutlichung der Eignung in Bezug auf naturgeographischen Voraussetzungen (Relief, Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse) c) Verortung der Anbaugebiete 1) Das Zusammenwirken der Geofaktoren in den Tropen ● Umfassen die Zonen zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis → 23,5 Grad nördlicher / südlicher Breite ● Zone der Erde mit der meisten Sonneneinstrahlung ● Temperaturamplitude zu den Wendekreisen hin nimmt zu und Niederschläge nehmen ab durch wechselnden Sonnenstand ● Zentialregen:...

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→ Niederschlagsmaxima folgen mit leichter zeitlicher Verzögerung den Höchststand der Sonne 1 → zwei Perioden mit erhöhtem Niederschlag Steigungsregen: durchgängiges ganzjähriges hohes Niederschlagsniveau ● Tropischer Regenwald ist üppigste und produktionsstärkste aller natürlichen Waldformen der Erden ● Geschlossener Nährstoffkreislauf → Mykorrhizae ist in Symbiose mit Wirtspflanze Humusmächtigkeit und Humusgehalt in tropischen Böden sehr gering 2) Tropenarten ⇒ Bei Bestimmung der Klimazone auch nennen, ob Warm- oder Kalttrope Immerfeuchte Tropen Allgemein ⇓ Verbreitung Klima Produktionsstärkste und üppigste Wald Form der Erde -> liegt an geschlossenen Nährstoffkreis Im Hinblick auf die Sonnen Einstrahlung ist sie die meist begünstigte Zone der Erde Wolkenbildung verhindert permanente direkte Einstrahlung -> Ursache für unterschiedliche Niederschlagsregime Tropen umfasst Zone zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis von jeweils 23,5 Grad nördliche bzw. südliche Breite Verbreitung dieser Tropen nicht auf unmittelbarer Nähe des Äquators beschränkt Im Hinblick auf die Sonnen Einstrahlung ist sie die meist begünstigte Zone der Erde Erhöhter Niederschlag Es gibt nicht nur Zenitalregen (= zur Zeit des höchsten Standes der Sonne auftretender Regen) sondern auch Steigungsregen -> verursacht ein durchgängiges ganzjähriges hohes Niederschlagsniveau Hohe Durchschnittstemperaturen im 2 Wechseltropen Produktionsstärkste und üppigste Wald Form der Erde -> liegt an geschlossenen Nährstoffkreis Im Hinblick auf die Sonnen Einstrahlung ist sie die meist begünstigte Zone der Erde Wolkenbildung verhindert permanente direkte Einstrahlung -> Ursache für unterschiedliche Niederschlagsregime In Richtung Wendekreis treten Perioden mit Trockenheit auf Höhenlagen in Hochgebirgen bedingen kühlere Temperaturen, dadurch wird die Verbreitung der humiden Tropen entlang des Äquators unterbrochen Im Hinblick auf die Sonnen Einstrahlung ist sie die meist begünstigte Zone der Erde Höhenlagen in Hochgebirgen bedingen kühlere Temperaturen Hohe Durchschnittstemperaturen im Bereich von 25 bis 30 Grad Celsius Isothermie gleichbleibende Temperatur Niederschlag nimmt vom Äquator Richtung Wendekreis ab = Tageszeitenklima Vegetation Boden Bereich von 25 bis 30 Grad Celsius → Isothermie = gleichbleibende Temperatur Gunstfaktor = Klima Tageszeitenklima, da es keine ausgeprägten Jahreszeiten gibt ● Böden sind lateritisch = nährstoffarm -> Ungunstfaktor Bodenbedingungen schlecht wegen intensiver chemischen Verwitterung → Restmineralien größtenteils aufgebraucht Verwitterung führt zu Bildung von Zweitschichtmaterialien mit einer extrem geringen Kationenaustauschkapazität (= KAK) = Speicherfähigkeit von Nährsalzen Anreicherung von Eisen-, Mangan-, Aluminiumoxid →→ Rotfärbung des Bodens Humusgehalt gering Böden sind lateritisch = nährstoffarm → Ungunstfaktor 3) Formen der Landwirtschaft in den immerfeuchten Tropen 3.1) Wanderfeldbau → Shifting Cultivation Gekennzeichnet durch Ausbildung einer Regen- und Trockenzeit → starke Niederschlagsvariabilität Dient zur Selbstversorgung → Food Crops (Subsistenzwirtschaft) ● Sehr flächenaufwendige Produktionsform In tropischen Landgebieten wird kleines Stück Land unvollständig gerodet → nach Trockenzeit wird restliche Vegetation verbrannt ● Mineralische Asche = Dünger → steht nur kurzfristig zur Verfügung, da Boden Nährstoffe nicht speichert → Auswaschung und Abführung durch intensive Niederschläge Nährstoffe schnell aufgebraucht und Feld unfruchtbar → neue Parzelle wird vorbereitet wohin Landwirte ,,wandern" → ständige Wiederholung dieses Vorgangs nachdem Parzelle unfruchtbar ist 3 Vegetation ändert sich mit zunehmender Aridität: Feuchtsavanne, Trockensavanne, Dornstrauchsavanne, Halbwüste und Wüste 3.2) Plantagenwirtschaft Spezialisierung auch ein oder wenige Produkte → Anbau dieser in großen Flächen Einsatz von billigen Arbeitskräften → arbeitsintensiver Anbau Anbau in Monokulturen → hohe Anfälligkeit auf Schädlinge Einsatz von Pestiziden / Chemikalien Mechanisiert (alles was möglich ist) ● Oft im Besitz Multinationaler / ausländischer Konzerne → schlechte Bezahlung der Arbeiter ● ● Um vorherige Parzelle nutzen zu können muss Feld 10 Jahre brachen ● Kapitalgesellschaft: erwirtschaftete Gewinne fließen eher ins Ausland Infrastrukturell gut angebunden → Hafen für Export Kolonialer Ursprung ● Flächenkonkurrenz zur Produktion von Food Crops sozial Hohe Flächenproduktivität wirtschaftlich Pro ● Effiziente Produktion und Verbreitung aufgrund von Spezialisierung und Skaleneffekten Zentrales professionales Management Einheitliche Qualität Standards Gute Vermarktungsmöglichkeiten Größere Produktionsvolumen und damit verlässliche Belieferung der Abnehmer Hohe Exporteinnahmen bei steigenden Weltmarktpreisen für Lebensmittel und Agrarrohstoffe Sehr arbeitsintensiv, trotz Mechanisierung Einige Konzerne haben Sozialstandards in ihren Richtlinien verankert und 4 Contra ● Saisonal sehr unausgeglichener Bedarf an Arbeitskräften Große Abhängigkeit von schwankenden Weltmarktpreisen Risiko von Klimaschwankungen und Ernteausfällen Konzentration im Agrarsektor, Großplantagen oft in der Hand weniger. Zunahme sozialer Disparitäten Beschäftigungseffekt geringer als bei kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Arbeitslosigkeit führt zu Landflucht Internationale Investoren im Agrarsektor- große Teile der Gewinne fließen ins Ausland ab Ist oft saisonal, schlecht bezahlt, körperlich hart und bei hohen Pestizidverbrauch sehr gesundheitsschädlich Ökolosgisch 3.3) Ecofarming ● ● ● ● ● Ökologisch und sozioökonomisch angepasste Weiterentwicklung traditioneller Anbausysteme Wald wird agrarisch nachhaltig und standortgerecht genutzt → Agroforstwirtschafts wird angewendet ● Wald wird in landwirtschaftliche Nutzung integriert → Brenn-, Nutzholz und Früchte werden Produziert Ökologisches Wirkungsgefüge wird nicht unterbrochen ● Durch Etagenbau wird geschlossener Nährstoffkreislauf beibehalten Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit: Kompostierung organischer Abfälle und deren Einarbeitung in die obersten Bodenhorizontale → Stabilisierung, Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit ist das Ziel 3.4) kleinbäuerliche Landwirtschaft ● ● ● unterstützen Bildungsprojekte Hohe Flächenproduktivität kann zu insgesamt geringeren Flächenverbrauch führen Es gibt Ansätze, Prinzipien ökologischer Landwirtschaft in Plantagenanbau zu integrieren. Mischkulturen, Agrochemikalien gepflanzt und Gefährdung von Menschen und Umwelt reduziert 4) Bewässerungsverfahren Diese Flächen werden sonst oft für Subsistenzwirtschaft, kleinbäuerlich genutzt. Plantagen entziehen der lokalen Bevölkerung die Existenzgrundlage Monokulturen laugen Boden aus und begünstigen Ausbreitung von Schädlingen - großflächiger Einsatz von Dünger und Pestiziden ist notwendig Monokulturen reduzieren Artenvielfalt Subsistenzwirtschaft; Produktion von Grundnahrungsmitteln zur Selbstversorgung und für den lokalen Markt → Food - Crops Kleine Betriebe 5 Arbeitsintensiv →geringer Mechanisierungsgrad (kein Kapital vorhanden) Geringere Flächenproduktivität (im Vergleich zur Plantagenwirtschaft) → hinsichtlich der Hektarerträge und Output pro Arbeiter weniger effizient meist können sich wenig Investitionen geleistet werden (Maschine, Pestizide) Verkaufsmöglichkeiten für Überschüsse eingeschränkt → unzureichende Verkehrsinfrastruktur

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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→ Niederschlagsmaxima folgen mit leichter zeitlicher Verzögerung den Höchststand der Sonne 1 → zwei Perioden mit erhöhtem Niederschlag Steigungsregen: durchgängiges ganzjähriges hohes Niederschlagsniveau ● Tropischer Regenwald ist üppigste und produktionsstärkste aller natürlichen Waldformen der Erden ● Geschlossener Nährstoffkreislauf → Mykorrhizae ist in Symbiose mit Wirtspflanze Humusmächtigkeit und Humusgehalt in tropischen Böden sehr gering 2) Tropenarten ⇒ Bei Bestimmung der Klimazone auch nennen, ob Warm- oder Kalttrope Immerfeuchte Tropen Allgemein ⇓ Verbreitung Klima Produktionsstärkste und üppigste Wald Form der Erde -> liegt an geschlossenen Nährstoffkreis Im Hinblick auf die Sonnen Einstrahlung ist sie die meist begünstigte Zone der Erde Wolkenbildung verhindert permanente direkte Einstrahlung -> Ursache für unterschiedliche Niederschlagsregime Tropen umfasst Zone zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis von jeweils 23,5 Grad nördliche bzw. südliche Breite Verbreitung dieser Tropen nicht auf unmittelbarer Nähe des Äquators beschränkt Im Hinblick auf die Sonnen Einstrahlung ist sie die meist begünstigte Zone der Erde Erhöhter Niederschlag Es gibt nicht nur Zenitalregen (= zur Zeit des höchsten Standes der Sonne auftretender Regen) sondern auch Steigungsregen -> verursacht ein durchgängiges ganzjähriges hohes Niederschlagsniveau Hohe Durchschnittstemperaturen im 2 Wechseltropen Produktionsstärkste und üppigste Wald Form der Erde -> liegt an geschlossenen Nährstoffkreis Im Hinblick auf die Sonnen Einstrahlung ist sie die meist begünstigte Zone der Erde Wolkenbildung verhindert permanente direkte Einstrahlung -> Ursache für unterschiedliche Niederschlagsregime In Richtung Wendekreis treten Perioden mit Trockenheit auf Höhenlagen in Hochgebirgen bedingen kühlere Temperaturen, dadurch wird die Verbreitung der humiden Tropen entlang des Äquators unterbrochen Im Hinblick auf die Sonnen Einstrahlung ist sie die meist begünstigte Zone der Erde Höhenlagen in Hochgebirgen bedingen kühlere Temperaturen Hohe Durchschnittstemperaturen im Bereich von 25 bis 30 Grad Celsius Isothermie gleichbleibende Temperatur Niederschlag nimmt vom Äquator Richtung Wendekreis ab = Tageszeitenklima Vegetation Boden Bereich von 25 bis 30 Grad Celsius → Isothermie = gleichbleibende Temperatur Gunstfaktor = Klima Tageszeitenklima, da es keine ausgeprägten Jahreszeiten gibt ● Böden sind lateritisch = nährstoffarm -> Ungunstfaktor Bodenbedingungen schlecht wegen intensiver chemischen Verwitterung → Restmineralien größtenteils aufgebraucht Verwitterung führt zu Bildung von Zweitschichtmaterialien mit einer extrem geringen Kationenaustauschkapazität (= KAK) = Speicherfähigkeit von Nährsalzen Anreicherung von Eisen-, Mangan-, Aluminiumoxid →→ Rotfärbung des Bodens Humusgehalt gering Böden sind lateritisch = nährstoffarm → Ungunstfaktor 3) Formen der Landwirtschaft in den immerfeuchten Tropen 3.1) Wanderfeldbau → Shifting Cultivation Gekennzeichnet durch Ausbildung einer Regen- und Trockenzeit → starke Niederschlagsvariabilität Dient zur Selbstversorgung → Food Crops (Subsistenzwirtschaft) ● Sehr flächenaufwendige Produktionsform In tropischen Landgebieten wird kleines Stück Land unvollständig gerodet → nach Trockenzeit wird restliche Vegetation verbrannt ● Mineralische Asche = Dünger → steht nur kurzfristig zur Verfügung, da Boden Nährstoffe nicht speichert → Auswaschung und Abführung durch intensive Niederschläge Nährstoffe schnell aufgebraucht und Feld unfruchtbar → neue Parzelle wird vorbereitet wohin Landwirte ,,wandern" → ständige Wiederholung dieses Vorgangs nachdem Parzelle unfruchtbar ist 3 Vegetation ändert sich mit zunehmender Aridität: Feuchtsavanne, Trockensavanne, Dornstrauchsavanne, Halbwüste und Wüste 3.2) Plantagenwirtschaft Spezialisierung auch ein oder wenige Produkte → Anbau dieser in großen Flächen Einsatz von billigen Arbeitskräften → arbeitsintensiver Anbau Anbau in Monokulturen → hohe Anfälligkeit auf Schädlinge Einsatz von Pestiziden / Chemikalien Mechanisiert (alles was möglich ist) ● Oft im Besitz Multinationaler / ausländischer Konzerne → schlechte Bezahlung der Arbeiter ● ● Um vorherige Parzelle nutzen zu können muss Feld 10 Jahre brachen ● Kapitalgesellschaft: erwirtschaftete Gewinne fließen eher ins Ausland Infrastrukturell gut angebunden → Hafen für Export Kolonialer Ursprung ● Flächenkonkurrenz zur Produktion von Food Crops sozial Hohe Flächenproduktivität wirtschaftlich Pro ● Effiziente Produktion und Verbreitung aufgrund von Spezialisierung und Skaleneffekten Zentrales professionales Management Einheitliche Qualität Standards Gute Vermarktungsmöglichkeiten Größere Produktionsvolumen und damit verlässliche Belieferung der Abnehmer Hohe Exporteinnahmen bei steigenden Weltmarktpreisen für Lebensmittel und Agrarrohstoffe Sehr arbeitsintensiv, trotz Mechanisierung Einige Konzerne haben Sozialstandards in ihren Richtlinien verankert und 4 Contra ● Saisonal sehr unausgeglichener Bedarf an Arbeitskräften Große Abhängigkeit von schwankenden Weltmarktpreisen Risiko von Klimaschwankungen und Ernteausfällen Konzentration im Agrarsektor, Großplantagen oft in der Hand weniger. Zunahme sozialer Disparitäten Beschäftigungseffekt geringer als bei kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Arbeitslosigkeit führt zu Landflucht Internationale Investoren im Agrarsektor- große Teile der Gewinne fließen ins Ausland ab Ist oft saisonal, schlecht bezahlt, körperlich hart und bei hohen Pestizidverbrauch sehr gesundheitsschädlich Ökolosgisch 3.3) Ecofarming ● ● ● ● ● Ökologisch und sozioökonomisch angepasste Weiterentwicklung traditioneller Anbausysteme Wald wird agrarisch nachhaltig und standortgerecht genutzt → Agroforstwirtschafts wird angewendet ● Wald wird in landwirtschaftliche Nutzung integriert → Brenn-, Nutzholz und Früchte werden Produziert Ökologisches Wirkungsgefüge wird nicht unterbrochen ● Durch Etagenbau wird geschlossener Nährstoffkreislauf beibehalten Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit: Kompostierung organischer Abfälle und deren Einarbeitung in die obersten Bodenhorizontale → Stabilisierung, Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit ist das Ziel 3.4) kleinbäuerliche Landwirtschaft ● ● ● unterstützen Bildungsprojekte Hohe Flächenproduktivität kann zu insgesamt geringeren Flächenverbrauch führen Es gibt Ansätze, Prinzipien ökologischer Landwirtschaft in Plantagenanbau zu integrieren. Mischkulturen, Agrochemikalien gepflanzt und Gefährdung von Menschen und Umwelt reduziert 4) Bewässerungsverfahren Diese Flächen werden sonst oft für Subsistenzwirtschaft, kleinbäuerlich genutzt. Plantagen entziehen der lokalen Bevölkerung die Existenzgrundlage Monokulturen laugen Boden aus und begünstigen Ausbreitung von Schädlingen - großflächiger Einsatz von Dünger und Pestiziden ist notwendig Monokulturen reduzieren Artenvielfalt Subsistenzwirtschaft; Produktion von Grundnahrungsmitteln zur Selbstversorgung und für den lokalen Markt → Food - Crops Kleine Betriebe 5 Arbeitsintensiv →geringer Mechanisierungsgrad (kein Kapital vorhanden) Geringere Flächenproduktivität (im Vergleich zur Plantagenwirtschaft) → hinsichtlich der Hektarerträge und Output pro Arbeiter weniger effizient meist können sich wenig Investitionen geleistet werden (Maschine, Pestizide) Verkaufsmöglichkeiten für Überschüsse eingeschränkt → unzureichende Verkehrsinfrastruktur