Wirtschaft und Recht /

Freie Marktwirtschaft, Soziale Marktwirtschaft, Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft

Freie Marktwirtschaft, Soziale Marktwirtschaft, Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft

 Freie Marktwirtschaft (FMW)
Bsp.: USA
in reiner Form existiert nur in Theorie (haben z.B. auch
Rentenversicherung)
Angebot und Nachfrage be

Freie Marktwirtschaft, Soziale Marktwirtschaft, Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft

user profile picture

sophia

207 Followers

Teilen

Speichern

899

 

11/12/10

Lernzettel

Freie Marktwirtschaft, Soziale Marktwirtschaft, Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft Prinzipien Unterschiede Gemeinsamkeiten

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Freie Marktwirtschaft (FMW) Bsp.: USA in reiner Form existiert nur in Theorie (haben z.B. auch Rentenversicherung) Angebot und Nachfrage bestimmen Wirtschaftstätigkeit (Produkte, Menge, Preis, Löhne, Gehälter, Zinsen) Grundidee des Liberalismus und Adam Smiths Idee möglichst wenige staatliche Eingriffe Eingriffe bei denen Angebot und Nachfrage gewissen Regeln unterworfen werden, finden nicht statt (wären entbehrlich oder sogar kontraproduktiv) jeder Einzelne kann frei entscheiden und Handeln und jeder ist für sich selbst verantwortlich oberstes Prinzip: Freiheit des Einzelnen Merkmale des herrschenden dezentralen Marktes 1. offene Märkte 2. freie Berufswahl 3. freie Preisbildung 4. Privatbesitz an Produktionsmitteln 5. Vertrags- und Gewerbefreiheit 6. Konsum- und Investitionsfreiheit damit einzelner sich weitgehend uneingeschränkt entfalten kann, müssen Voraussetzungen erfüllt werden: 1. Vertragsfreiheit 2. Freie wirtschaftliche Betätigung: ➜ Gewerbefreiheit → Niederlassungsfreiheit → freier Zugang zu Märkten → Freihandel/Freier Wettbewerb ➜ Konsumenten können über Einkommen frei verfügen 3. Privateigentum an den Produktionsmitteln 4. Konsumfreiheit 5. Investitionsfreiheit Aufgaben des Staates (auch „Nachtwächterstaat“ genannt): 1. schafft liberale Rahmenbedingungen 2. sorgt für funktionierendes Rechtssystem/Gewährleistung von Eigentumsrecht 3. Sicherheit der Bürger, Haushalte und Unternehmen 4. ausgebaute Infrastruktur 5. funktionierendes Zahlungsmittel und deren Bereitstellung Vorteile Gewinnanreiz Wettbewerbsmarkt mit seiner freien Preisbildung wirkt als Steuerungs-, Nachteile Staat braucht auch Geld um Straßen zubauen öffentliche Güter werden vom Staat zu gering zur Verfügung gestellt Anreiz-, und Sanktionsmechanismus (=Gewinn und Verlust) individuelle Entfaltung dank freier Arbeitsplatzwahl und vielfältigen Güterangeboten dadurch Wettbewerb welcher für ständige Produktinnovation sorgt Entscheidungen werden von allen getroffen unendliches Wachstum ist möglich Können Volkswirtschaften organisieren und stärken pt g g Planung/Lenkung ungleiche Startbedingungen- Gerechtigkeitskonze Leistungsgerechtigkeit Gesellschaftsordnun Eigentumsverfassun Preisbildung Betriebliche Ergebnisrechnung >Vormachtstellungen einzelner U. somit zu Unternehmenskonzentrationen (z. B. Monopolbildung) und Kartellen große Unterschiede beim Einkommen/Vermögen entstehen durch Finanzwirtschaft ungleiche Startbedingungen keine...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit/ Krankheit (keine Sozialversicherung in der Theorie) gibt Konjunkturschwankungen (Boom, Expansion, Rezession, Depression) Löhne und Gehälter werden nur durch A und N bestimmt (in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit würden die Löhne (fast) auf 0 sinken) externe Faktoren (z. B. verschmutze Luft) werden am Markt nicht berücksichtigt Handlungen, die sich in Zukunft erst bezahlbar machen, werden nicht durch diese Nachteile wurde die soziale Marktwirtschaft gebildet (Freie) Marktwirtschaft ausgeführt (Warum sollte man einen Baum pflanzen, der erst in 100 Jahren gefällt werden kann und dann Geld bringt) große Gegensätze zwischen Arm und Reich Basiert auf dem Individualismus Privateigentum, insbesondere an den Produktionsmitteln Dezentrale Lenkung durch A und N, freier Wettbewerb auf Märkten A und N (Gleichgewichtspreis) Unternehmen sind bestrebt ihre Gewinne zu maximieren Privater Banksektor. Staat erhebt Steuern um seine Aufgaben erfüllen zu können Planwirtschaft/ Zentralverwaltungswirtschaf t) Gleichheitsprinzip/ Bedarfsgerechtigkeit Basiert auf dem Kollektivismus Produktionsmittel im Staatsbesitz Zentrale Lenkung durch staatliche Planungsbehörde, Zielvorgaben werden in Plänen und Vorschriften festgelegt Preise werden vom Staat festgelegt Unternehmen sind bestrebt, ihre Pläne zu (über)erfüllen. Ökonomische Gesichtspunkte spielen nur untergeordnete Rolle Banken sind staatlich. Kapitalmarkt existiert nicht Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft ● ● Bsp.: historisch= Sowjetunion, aktuell=Nordkorea alles wird vom Staat kontrolliert politisches System: Diktatur Gegenteil der FMW Produktionsmittel gehören kollektiv/Verstaatlicht (Staatseigentum) eingeschränkte Berufswahl keine Freiheit des Individuums zentrale Planungsbehörde erstellt alle 5 Jahre einen Wirtschaftsplan nach dem sich alle Unternehmen/Haushalte zu richten haben Ziel: durch Ressourcenallokation für eine gerechte Verteilung von Arbeit, Kapital und Boden zu sorgen Bedarfsprognose in die gesellschaftlichen Bedürfnisse ermittelt werden, Produktionsfaktoren zugewiesen werden, Löhne und Preise festgelegt werden kein Wettbewerb kein Modell von Angebot und Nachfrage, weil jeder Betrieb strikte Anweisungen zur Art und Menge seiner Güter und Dienstleistungen hat Eigentumsverfassung Preisbildung: Staatliche Preisfestsetzung &Kontrolle Lohnbildung: Festsetzung durch den Staat Menschenbild: starke Eingriffe in die freie Entscheidung des Einzelnen Schwächen: Fehlplanung und Unterversorgung, Fehlende Flexibilität Auswirkungen Unternehmen 1. durch Verstaatlichung der Produktionsmittel verlieren sie Entscheidungsrecht über Produktion 2. keine Konkurrenz 3. Bestimmung fester Löhne 4. Unternehmer& Angestellte werden also unabhängig von Leistung bezahlt 5. dadurch keine Gewinnanreize->Senkung der Produktqualität und Stagnation des Fortschritts Auswirkungen Haushalt: 1. beschränktes Angebot, jeder darf z. B. deshalb nur 1 Bier kaufen 2. jeder darf selbst entschieden wofür er Geld ausgibt, muss aber damit rechnen, dass er Produkt nicht am gewünschten Zeitpunkt erreichen kann 3. Berufswahl wird eingeschränkt: es gibt Vorgaben zur Anzahl der Arbeitsstellen, leistungsschwächere (mit schlechterem Abschluss) bekommen die schlechten Jobs Auswirkungen auf den Staat: 1. bestimmt über Produktion, Konsum, Preisänderungen und Verwendung der Arbeitskräfte 2. leitet alles 3. Produktionsmittel in seiner Hand Vorteile Die Vermeidung von Konjunkturschwankungen Nachteile stagnierender Fortschritt-> Ohne Wettbewerb gibt es nämlich keinen Ziel: Gleichbehandlung Eine gerechte Verteilung von Ressourcen Die Abschaffung von Klassenkonflikten Nahezu keine Arbeitslosigkeit Eine leichtere Vorhersehbarkeit von Ergebnissen Beispiel:Marktplanung für Sportschuhe: Grund für Innovationen mangelnde Leistungsanreize Inflexibilität des Systems und den gravierenden Problemen bei Planungsfehlern der unrechtmäßigen Bereicherung des Staates Einschränkungen der Unternehmen und Haushalte in Konsum, Produktion und Arbeitsplatzwahl viel Bürokratie, Korruption und Vetternwirtschaft Infos über Konsumenten werden benötigt: Präferenzen über Marken (Adidas, ...) 0 0 Anzahl bisher erworbener Sportschuhe der letzten Jahre o Vorlieben für bestimmte Sportarten O Modetrends (gibt es aber nicht da ja Angebot vorgegeben wird) Informationen über Sportschuhindustrie: 0 Produktionskosten o Kapazitäten (wie viel kann am Tag hergestellt werden) 0 Absatzstatistiken (wie viel im letzten Jahr verkauft wurde) 0 beliebte Marken o Erfolgsversprechende Modelle Einfluss von anderen Entscheidungen: o Frage der Materialbeschaffung (Rohstoffe) o Arbeiterkapazität o Sportveranstaltungen (Olympia, EM, WM) o Sportler als Werbeträger Ressourcenknappheit zwingt zur Reduktion der Produktion Verfügbarkeit von Alternativen kann Nachfrageverschiebung auslösen die eine neue Entscheidung über Sportschuhproduktion notwendig machen Zahlungsbereitschaft beeinflusst potentielle Verkaufsmenge ➜ Planwirtschaft kann das alles gar nicht berücksichtige Soziale Marktwirtschaft (SM) Bsp.: DE entwickelt für den Wiederaufbau nach 2WK als Alternative zu einer staatlichen gelenkten Wirtschaft 1947-1949 politische Durchsetzung durch Ludwig Erhard und Alfred Müller- Armack (,,Väter") deren Konzept griff auf denGrundgedanken des in den 1930er-Jahren entwickelten Ordoliberalismus (von Walter Eucken) ● ● ● ● ● Der Ordoliberalismus geht davon aus, dass der Staat einen den Grundsätzen entsprechenden Ordnungsrahmen schaffen soll Staat: ● Deutsche Wirtschaftsordnung als „Dritter Weg“ zwischen Kollektivismus der ZW und Liberalismus der FM bezeichnet Grundelement: Vorteile der FM (wirtschaftliche Freiheit, Dynamik, technischer Fortschritt, hohe Produktivität) und Vorteile der Zentralverwaltungswirtschaft (geringe Krisenanfälligkeit, hohes Beschäftigungsniveau, Konstanz der wirtschaftlichen Entwicklung) wichtigste Elemente davon: 1. Privateigentum an Produktionsmitteln und freie Preisbildung 2. Erstellung einer Wettbewerbsordnung und Sicherung des Wettbewerbs (durch Kartellgesetz, Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) 3. bewusste Konjunktur- und Wachstumspolitik 4. Sicherung der Vollbeschäftigung 5. Außenhandelsfreiheit, freier Währungsaustausch 6. Politik des stabilen Geldwertes (u. a. durch unabhängige Notenbank) 7. Soziale Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und sozialer Fortschritt (z.B. durchs staatliche Umverteilungsmaßnahmen in Form von Sozialhilfeleistungen, Sozialrenten und Ausgleichszahlungen, Subventionen, Zuschüssen) ermöglicht Unternehmern freie Möglichkeiten zur Entfaltung aber auch eine soziale Absicherung übernimmt einen Teil der für alle wichtigen, aber nicht gewinnbringenden Aufgaben (Subsidiaritätsprinzip) greift zu Maßnahmen, wenn Ergebnisse des Marktes (z.B. Einkommens- oder Vermögensverteilung) den wirtschafts- und sozialpolitischen Zielsetzungen der SMW zuwiderlaufen reguliert Markt mit zahlreichen Schutzrechten für Arbeitnehmer, hohem Niveau sozialer Absicherungen und hoher Staatsquote sorgt für freien Wettbewerb, garantiert Privateigentum und sozialen Ausgleich zuständig für: 1. Infrastruktur und Bildung 2. aktive Konjunktur-, Wachstums- und Strukturpolitik (um Wirtschaftsablauf zu stabilisieren und stetiges Wirtschaftswachstum zu gewährleisten und die Geldwertstabilität zu erreichen) 3. staatliche Sozialpolitik und damit Konjunktur der ursprünglichen Einkommens- und Vermögensverteilung (erfolgt in Form von Renten, Ausgleichszahlungen, Sozialhilfe, Zuschüssen, Subventionen)

Wirtschaft und Recht /

Freie Marktwirtschaft, Soziale Marktwirtschaft, Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft

user profile picture

sophia  

Follow

207 Followers

 Freie Marktwirtschaft (FMW)
Bsp.: USA
in reiner Form existiert nur in Theorie (haben z.B. auch
Rentenversicherung)
Angebot und Nachfrage be

App öffnen

Freie Marktwirtschaft, Soziale Marktwirtschaft, Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft Prinzipien Unterschiede Gemeinsamkeiten

Ähnliche Knows

user profile picture

2

Neo Liberalismus

Know Neo Liberalismus thumbnail

1

 

11/12/13

user profile picture

Freie Marktwirtschaft - Planwirtschaft - Soziale Marktwirtschaft

Know Freie Marktwirtschaft - Planwirtschaft - Soziale Marktwirtschaft thumbnail

582

 

11/9/10

user profile picture

11

Abitur Lernzettel: Soziale Marktwirtschaft 12.2 - PoWi LK

Know Abitur Lernzettel: Soziale Marktwirtschaft 12.2 - PoWi LK thumbnail

19

 

12/13

user profile picture

1

Wirtschaftsformen

Know Wirtschaftsformen  thumbnail

793

 

11/12/10

Freie Marktwirtschaft (FMW) Bsp.: USA in reiner Form existiert nur in Theorie (haben z.B. auch Rentenversicherung) Angebot und Nachfrage bestimmen Wirtschaftstätigkeit (Produkte, Menge, Preis, Löhne, Gehälter, Zinsen) Grundidee des Liberalismus und Adam Smiths Idee möglichst wenige staatliche Eingriffe Eingriffe bei denen Angebot und Nachfrage gewissen Regeln unterworfen werden, finden nicht statt (wären entbehrlich oder sogar kontraproduktiv) jeder Einzelne kann frei entscheiden und Handeln und jeder ist für sich selbst verantwortlich oberstes Prinzip: Freiheit des Einzelnen Merkmale des herrschenden dezentralen Marktes 1. offene Märkte 2. freie Berufswahl 3. freie Preisbildung 4. Privatbesitz an Produktionsmitteln 5. Vertrags- und Gewerbefreiheit 6. Konsum- und Investitionsfreiheit damit einzelner sich weitgehend uneingeschränkt entfalten kann, müssen Voraussetzungen erfüllt werden: 1. Vertragsfreiheit 2. Freie wirtschaftliche Betätigung: ➜ Gewerbefreiheit → Niederlassungsfreiheit → freier Zugang zu Märkten → Freihandel/Freier Wettbewerb ➜ Konsumenten können über Einkommen frei verfügen 3. Privateigentum an den Produktionsmitteln 4. Konsumfreiheit 5. Investitionsfreiheit Aufgaben des Staates (auch „Nachtwächterstaat“ genannt): 1. schafft liberale Rahmenbedingungen 2. sorgt für funktionierendes Rechtssystem/Gewährleistung von Eigentumsrecht 3. Sicherheit der Bürger, Haushalte und Unternehmen 4. ausgebaute Infrastruktur 5. funktionierendes Zahlungsmittel und deren Bereitstellung Vorteile Gewinnanreiz Wettbewerbsmarkt mit seiner freien Preisbildung wirkt als Steuerungs-, Nachteile Staat braucht auch Geld um Straßen zubauen öffentliche Güter werden vom Staat zu gering zur Verfügung gestellt Anreiz-, und Sanktionsmechanismus (=Gewinn und Verlust) individuelle Entfaltung dank freier Arbeitsplatzwahl und vielfältigen Güterangeboten dadurch Wettbewerb welcher für ständige Produktinnovation sorgt Entscheidungen werden von allen getroffen unendliches Wachstum ist möglich Können Volkswirtschaften organisieren und stärken pt g g Planung/Lenkung ungleiche Startbedingungen- Gerechtigkeitskonze Leistungsgerechtigkeit Gesellschaftsordnun Eigentumsverfassun Preisbildung Betriebliche Ergebnisrechnung >Vormachtstellungen einzelner U. somit zu Unternehmenskonzentrationen (z. B. Monopolbildung) und Kartellen große Unterschiede beim Einkommen/Vermögen entstehen durch Finanzwirtschaft ungleiche Startbedingungen keine...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit/ Krankheit (keine Sozialversicherung in der Theorie) gibt Konjunkturschwankungen (Boom, Expansion, Rezession, Depression) Löhne und Gehälter werden nur durch A und N bestimmt (in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit würden die Löhne (fast) auf 0 sinken) externe Faktoren (z. B. verschmutze Luft) werden am Markt nicht berücksichtigt Handlungen, die sich in Zukunft erst bezahlbar machen, werden nicht durch diese Nachteile wurde die soziale Marktwirtschaft gebildet (Freie) Marktwirtschaft ausgeführt (Warum sollte man einen Baum pflanzen, der erst in 100 Jahren gefällt werden kann und dann Geld bringt) große Gegensätze zwischen Arm und Reich Basiert auf dem Individualismus Privateigentum, insbesondere an den Produktionsmitteln Dezentrale Lenkung durch A und N, freier Wettbewerb auf Märkten A und N (Gleichgewichtspreis) Unternehmen sind bestrebt ihre Gewinne zu maximieren Privater Banksektor. Staat erhebt Steuern um seine Aufgaben erfüllen zu können Planwirtschaft/ Zentralverwaltungswirtschaf t) Gleichheitsprinzip/ Bedarfsgerechtigkeit Basiert auf dem Kollektivismus Produktionsmittel im Staatsbesitz Zentrale Lenkung durch staatliche Planungsbehörde, Zielvorgaben werden in Plänen und Vorschriften festgelegt Preise werden vom Staat festgelegt Unternehmen sind bestrebt, ihre Pläne zu (über)erfüllen. Ökonomische Gesichtspunkte spielen nur untergeordnete Rolle Banken sind staatlich. Kapitalmarkt existiert nicht Planwirtschaft/Zentralverwaltungswirtschaft ● ● Bsp.: historisch= Sowjetunion, aktuell=Nordkorea alles wird vom Staat kontrolliert politisches System: Diktatur Gegenteil der FMW Produktionsmittel gehören kollektiv/Verstaatlicht (Staatseigentum) eingeschränkte Berufswahl keine Freiheit des Individuums zentrale Planungsbehörde erstellt alle 5 Jahre einen Wirtschaftsplan nach dem sich alle Unternehmen/Haushalte zu richten haben Ziel: durch Ressourcenallokation für eine gerechte Verteilung von Arbeit, Kapital und Boden zu sorgen Bedarfsprognose in die gesellschaftlichen Bedürfnisse ermittelt werden, Produktionsfaktoren zugewiesen werden, Löhne und Preise festgelegt werden kein Wettbewerb kein Modell von Angebot und Nachfrage, weil jeder Betrieb strikte Anweisungen zur Art und Menge seiner Güter und Dienstleistungen hat Eigentumsverfassung Preisbildung: Staatliche Preisfestsetzung &Kontrolle Lohnbildung: Festsetzung durch den Staat Menschenbild: starke Eingriffe in die freie Entscheidung des Einzelnen Schwächen: Fehlplanung und Unterversorgung, Fehlende Flexibilität Auswirkungen Unternehmen 1. durch Verstaatlichung der Produktionsmittel verlieren sie Entscheidungsrecht über Produktion 2. keine Konkurrenz 3. Bestimmung fester Löhne 4. Unternehmer& Angestellte werden also unabhängig von Leistung bezahlt 5. dadurch keine Gewinnanreize->Senkung der Produktqualität und Stagnation des Fortschritts Auswirkungen Haushalt: 1. beschränktes Angebot, jeder darf z. B. deshalb nur 1 Bier kaufen 2. jeder darf selbst entschieden wofür er Geld ausgibt, muss aber damit rechnen, dass er Produkt nicht am gewünschten Zeitpunkt erreichen kann 3. Berufswahl wird eingeschränkt: es gibt Vorgaben zur Anzahl der Arbeitsstellen, leistungsschwächere (mit schlechterem Abschluss) bekommen die schlechten Jobs Auswirkungen auf den Staat: 1. bestimmt über Produktion, Konsum, Preisänderungen und Verwendung der Arbeitskräfte 2. leitet alles 3. Produktionsmittel in seiner Hand Vorteile Die Vermeidung von Konjunkturschwankungen Nachteile stagnierender Fortschritt-> Ohne Wettbewerb gibt es nämlich keinen Ziel: Gleichbehandlung Eine gerechte Verteilung von Ressourcen Die Abschaffung von Klassenkonflikten Nahezu keine Arbeitslosigkeit Eine leichtere Vorhersehbarkeit von Ergebnissen Beispiel:Marktplanung für Sportschuhe: Grund für Innovationen mangelnde Leistungsanreize Inflexibilität des Systems und den gravierenden Problemen bei Planungsfehlern der unrechtmäßigen Bereicherung des Staates Einschränkungen der Unternehmen und Haushalte in Konsum, Produktion und Arbeitsplatzwahl viel Bürokratie, Korruption und Vetternwirtschaft Infos über Konsumenten werden benötigt: Präferenzen über Marken (Adidas, ...) 0 0 Anzahl bisher erworbener Sportschuhe der letzten Jahre o Vorlieben für bestimmte Sportarten O Modetrends (gibt es aber nicht da ja Angebot vorgegeben wird) Informationen über Sportschuhindustrie: 0 Produktionskosten o Kapazitäten (wie viel kann am Tag hergestellt werden) 0 Absatzstatistiken (wie viel im letzten Jahr verkauft wurde) 0 beliebte Marken o Erfolgsversprechende Modelle Einfluss von anderen Entscheidungen: o Frage der Materialbeschaffung (Rohstoffe) o Arbeiterkapazität o Sportveranstaltungen (Olympia, EM, WM) o Sportler als Werbeträger Ressourcenknappheit zwingt zur Reduktion der Produktion Verfügbarkeit von Alternativen kann Nachfrageverschiebung auslösen die eine neue Entscheidung über Sportschuhproduktion notwendig machen Zahlungsbereitschaft beeinflusst potentielle Verkaufsmenge ➜ Planwirtschaft kann das alles gar nicht berücksichtige Soziale Marktwirtschaft (SM) Bsp.: DE entwickelt für den Wiederaufbau nach 2WK als Alternative zu einer staatlichen gelenkten Wirtschaft 1947-1949 politische Durchsetzung durch Ludwig Erhard und Alfred Müller- Armack (,,Väter") deren Konzept griff auf denGrundgedanken des in den 1930er-Jahren entwickelten Ordoliberalismus (von Walter Eucken) ● ● ● ● ● Der Ordoliberalismus geht davon aus, dass der Staat einen den Grundsätzen entsprechenden Ordnungsrahmen schaffen soll Staat: ● Deutsche Wirtschaftsordnung als „Dritter Weg“ zwischen Kollektivismus der ZW und Liberalismus der FM bezeichnet Grundelement: Vorteile der FM (wirtschaftliche Freiheit, Dynamik, technischer Fortschritt, hohe Produktivität) und Vorteile der Zentralverwaltungswirtschaft (geringe Krisenanfälligkeit, hohes Beschäftigungsniveau, Konstanz der wirtschaftlichen Entwicklung) wichtigste Elemente davon: 1. Privateigentum an Produktionsmitteln und freie Preisbildung 2. Erstellung einer Wettbewerbsordnung und Sicherung des Wettbewerbs (durch Kartellgesetz, Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) 3. bewusste Konjunktur- und Wachstumspolitik 4. Sicherung der Vollbeschäftigung 5. Außenhandelsfreiheit, freier Währungsaustausch 6. Politik des stabilen Geldwertes (u. a. durch unabhängige Notenbank) 7. Soziale Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und sozialer Fortschritt (z.B. durchs staatliche Umverteilungsmaßnahmen in Form von Sozialhilfeleistungen, Sozialrenten und Ausgleichszahlungen, Subventionen, Zuschüssen) ermöglicht Unternehmern freie Möglichkeiten zur Entfaltung aber auch eine soziale Absicherung übernimmt einen Teil der für alle wichtigen, aber nicht gewinnbringenden Aufgaben (Subsidiaritätsprinzip) greift zu Maßnahmen, wenn Ergebnisse des Marktes (z.B. Einkommens- oder Vermögensverteilung) den wirtschafts- und sozialpolitischen Zielsetzungen der SMW zuwiderlaufen reguliert Markt mit zahlreichen Schutzrechten für Arbeitnehmer, hohem Niveau sozialer Absicherungen und hoher Staatsquote sorgt für freien Wettbewerb, garantiert Privateigentum und sozialen Ausgleich zuständig für: 1. Infrastruktur und Bildung 2. aktive Konjunktur-, Wachstums- und Strukturpolitik (um Wirtschaftsablauf zu stabilisieren und stetiges Wirtschaftswachstum zu gewährleisten und die Geldwertstabilität zu erreichen) 3. staatliche Sozialpolitik und damit Konjunktur der ursprünglichen Einkommens- und Vermögensverteilung (erfolgt in Form von Renten, Ausgleichszahlungen, Sozialhilfe, Zuschüssen, Subventionen)