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Globalisierung, Global Player, ADI

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 Globalisierung
Welthandel
Anfänge: Gewürze, Weihrauch, Edelmetalle, Seide zwischen China-Westasien, Mittelmeerraum,
Fernhandel der Fugger u

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Geschichte des Welthandels, ADI, TNC/Global Player, Unternehmensstrategien

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Globalisierung Welthandel Anfänge: Gewürze, Weihrauch, Edelmetalle, Seide zwischen China-Westasien, Mittelmeerraum, Fernhandel der Fugger und Hanse M7 Welthandel-Bedingungen, Volumen und Warenströme Entwicklung der Handelsbedingungen 2002-2012 (2000-100%) -Terms of Trade- 110% >100%-100% 80%-100% <80% keine Daten der jeweiligen Region 2012 (in Mrd. US-Dollar) 1151 Interregionale Handelsströme 2012 (ab 40 Mrd. US-Dollar) 1 mm entspricht 100 Mrd. US-Dollar 1151 Lateinamerika 202 149 RUS GUS Maßstab ca. 1: 160 000 000 Erhöhung: starkes Bevölkerungswachstum, gestiegener Rohstoff und Energiebedarf, Erhöhung industrielle Produktion, Warenangebotserweiterung, steigende Nachfrage GATT (General Agreement on Tarifes and Trade, Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen): mengenmäßige Handelsbeschränkungen (Kontingente) und tarifäre Handelshemmnisse (Zoll) beseitigt, Importzölle in Industrieländern von 40% auf <5% 3012 Wurde zu: WTO (World Trade Organisation): 45 IL, 200 EL und SE, bessere organisatorische Grundlage, durch Liberalisierung Handel mit Agrarerzeugnissen und Textilien Direkte Markt- oder Vertragsbeziehungen --Indirekte Auswirkungen Vorgelagerte Unternehmen (Agrarpróduzenten, Teilefertiger, Spezialdienstleister) Probleme: Handelshemmnisse besonders schwer für EL, da reiche Staaten Handelsbarrieren in vielen Bereichen nicht abbauen Ausländische Direktinvestitionen (ADI) Vermögensanlagen, welche von einem Unternehmen getätigt werden, um dauerhafte Beteiligung an einem im Ausland ansässigen Unternehmen zu erwerben. → Erhöhung inländischem Kapitalvermögen Ⓒe Entwicklung: seit Mitte 1980er stärker gestiegen, Trend zum Tertiären Sektor (Finanzdienstleistungen, Handelsunternehmen) Asien Pazifik SA M11 Ausländische Direktinvestitionen: Chancen und Risiken für die lokale Unternehmensentwicklung Schaffung neuer Absatzmärkte Beratung, Finanzierung usw. Zu große Überlegenheit und/oder Missbrauch oligopolistischer Marktmacht ruiniert Wettbewerb Starke Abhängigkeit kann zu Risikoüberwälzung führen Wettbewerber ➜erdumspannender Handel im 18. Jhd. Auslöser: wirtschaftlicher Liberalismus, industrielle Revolution (Beseitigung Massenarmut EU), technischer Fortschritt (Eisenbahn, Schiffe, Kanäle, ...) Tw. ungleiche Kosten- Nutzen-Vertellung, u.U. Übernahme durch ADI- Partner Unterbrechung: Weltkriege, Weltwirtschaftskrise, danach kontinuierlich erhöht Kooperations- partner (in Joint Ventures und strat. Allianzen, Lizenznehmer) Wettbewerb fördert Innovationen Ausländische Direktinvestition. Potenzieller Vorteil für lokale Unternehmen Potenzieller Nachteil für lokale Unternehmen () Schwache...

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Wirkung + Zugang zu Technologie, Managementwissen und etablierten Marken - (1) Abwerben von Fachkräften Erweiterung des Fachkräftepools, Ausgründungen Bereitstellung hochwertiger und preiswerter Vorprodukte, Bereitstellung von Produkt- und Marktinformation an Kunden Nutzung bewährter Betriebs- konzepte z.B. durch Franchising Demonstrationseffekte bzgl. neuer Produkte, Märkte und Managementkonzepte Lokales Unter- nehmensumfeld Nachgelagerte Unternehmen (Vertrieb, Kundenbetreuung, Weiterverarbeitung) Vor- und Nachteile: Vorteile Investierendes Unternehmen 1) Marktbezogene Motive: Erschließung und Sicherung von Absatzmärkten (für Güter und Dienstleistungen) 2) Effizienzbezogene Motive: Nutzung von günstigen Standortgegebenheiten zur Senkung der Produktionskosten (z.B. Arbeitskosten, Steuervorteile, Grundstückspreise, Mietpreise, Materialkosten, eingeschränkte/ weniger strenge Umweltauflagen, weniger strenge Sicherheitsauflagen zum Arbeitsschutz, Subventionen,...) 3) Ressourcenbezogene Motive: Sicherung von Rohstoffe- und Energiequellen 4) Strategische Motive: Umgehung von Exporthemmnissen bzw. Importbeschränkungen (Tarife, Zollbestimmung), Erwerb oder profitieren von technologischem Know-How (z.B. Clusterbildung), Erwerb etablierter Marktpositionen (z.B. auch Ausschuss von Konkurrenz), Erwerb von Managementfähigkeiten, Markennamen o.ä. Nachteile - Gefahr von Qualitätseinbußen, kein Know-how - Produktklau, nachbauen - Imageschaden - Lokale Abgaben, wenn Produktionsteile aus eigenem Land kommen sollen - unsichere politische Und rechtliche Verhältnisse Empfängerland - Zugang zu Technologien, Wissen - Schaffung von Arbeitsplätzen mit guter Bezahlung - Fachkräfteausbildung - Stärkung der Wirtschaft, Nachfrage - Steuereinnahmen - lokale Unternhemen als Zulieferer - Teilhabe am Welthandel - Ausbau Infrastruktur - Vorbildsfunktion - Stärkung des Wettbewerbs - Arbeitskräfte vom Global Player gründen eigenes Unternhemen (Outsourcing, Bus- Outs) - häufig folgen weitere Unternhemen - Abwerbung von Fachkräften aus lokalen Unternhemen durch höhere Attraktivität - stärkere Umweltverschmutzung, Ressourcenausbeutung, mehr Energieverbrauch, Fläche, Lebensmittel, Wasser - ungleiche Kosten-Nutzen Verteilung - Lokaler Markt zerstört (zu große Konkurrenz) - Förderung Korruption - Verstärkung regionaler Disparitäten - Arm-Reich-Spaltung gefördert Global Player (TNC) Unternehmen, die über organisatorische, technische und finanzielle Ressourcen verfügen, um globale Investitionen, Produktionsmittel und Absatzmärkte zu beschaffen und zu erschließen Unternehmensstrategien: Internationale Unternehmensstrategie Exportorganisation Exportorganisation Land 1 Land 2 inländischer Produktionsstandort Exportorganisation! Exportorganisation Land 3 Land 4 Multinationale Unternehmensstrategie Produktionsbetrieb Land 1 Produktionsbetrieb Land 2 Stammsitz Produktionsbetrieb Land 3 Produktionsbetrieb Land 4. Transnationale Unternehmensstrategie Produktions- standort - Keine Verknüpfung zwischen den Produktionsstandorten 3) transnationale Unternehmen: Produktions- standort - von dort werden fertige Endprodukte auf internationalen Märkte exportiert 2) multinationale Unternehmensstrategie: - Produktion in mehreren ausländischen Betrieben - Kontrolle, Finanzströme vom Stammsitz aus Produktions- standort Produktions- standort Güter, Informations- und Ressourcentransport Kontrolle, Finanzströme 1) Transnationale Unternhemen: Lokale Produktion mit weltweitem Handel - alle Unternehmensbereiche befinden sich am inländischen Produktionsstandort (Stammsitz) - Produktionsstandorte im In- und Ausland, alle miteinander verknüpft - Ressourcen, Produkte, Informationen, Kapital wird untereinander geteilt Produktions- standort Ressourcen, Produkte, Information, Kapital - wichtige Kompetenzen, Koordinierungsaufgaben sind dezentral organisiert → TNU haben Produktion, zentrale Steuerungs- und Managementfunktionen ausggelagert, um besser auf individuelle Bedürfnisse des ausländischen Markts einzugehen Owestermann 21340E Outsourcing/Auslagerung: ineffiziente oder teure Produktions- oder Arbeitsprozesse werden ausgelagert, Aufträge an spezialisierte Drittunternehmen, oft mit möglichen Qualitätsmangeln verbunden Global Sourcing: strategische Ausrichtung auf internationale Beschaffungsmärkte, je nach Angebot werden Rohstoffe/Arbeit/Energie/Ausgangsmaterialien/Vorprodukte international erschlossen, verbesserte Kommunikations- und Transportmittel, Aubbau von Handelsschranken → langfristige Schaffung strategischer Wettbewerbsvorteile durch Erschließung neuer Beschaffungsmärkte im Rahmen einer globalen Unternhemensstrategie Tendenzen: - ADI werden zunehmend ersetzt durch Outsourcing-Beziehungen zu unabhängigen Partnern (Subunternhemen) - Anteil der ins Ausland verlagerten Aktivitäten steigt, am Heimatstandort oft Konzentration auf Kompetenzen (Forschung, Entwicklung) - Grenzen zwischen Unternehmen verschwimmen, vermehrte Fusionen, Kauf/Verkauf Teilbereiche - Ausrichtung auf zunehmend attraktiver werdene Schwellen-/Entwicklungsländer (wie Brasilien, Indien) - Regionalisierung der Weltwirtschaft (Handel innerhalb EU verstärkt) → Umsatz der TNC werden in Hauptaitzland versteuert, Staaten, Städte wollen Unternehmen ideale Standortfaktoren bieten, Umsatz mancher TNC größer als BIP mancher Staaten

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Exportorganisation Land 3 Land 4 Multinationale Unternehmensstrategie Produktionsbetrieb Land 1 Produktionsbetrieb Land 2 Stammsitz Produktionsbetrieb Land 3 Produktionsbetrieb Land 4. Transnationale Unternehmensstrategie Produktions- standort - Keine Verknüpfung zwischen den Produktionsstandorten 3) transnationale Unternehmen: Produktions- standort - von dort werden fertige Endprodukte auf internationalen Märkte exportiert 2) multinationale Unternehmensstrategie: - Produktion in mehreren ausländischen Betrieben - Kontrolle, Finanzströme vom Stammsitz aus Produktions- standort Produktions- standort Güter, Informations- und Ressourcentransport Kontrolle, Finanzströme 1) Transnationale Unternhemen: Lokale Produktion mit weltweitem Handel - alle Unternehmensbereiche befinden sich am inländischen Produktionsstandort (Stammsitz) - Produktionsstandorte im In- und Ausland, alle miteinander verknüpft - Ressourcen, Produkte, Informationen, Kapital wird untereinander geteilt Produktions- standort Ressourcen, Produkte, Information, Kapital - wichtige Kompetenzen, Koordinierungsaufgaben sind dezentral organisiert → TNU haben Produktion, zentrale Steuerungs- und Managementfunktionen ausggelagert, um besser auf individuelle Bedürfnisse des ausländischen Markts einzugehen Owestermann 21340E Outsourcing/Auslagerung: ineffiziente oder teure Produktions- oder Arbeitsprozesse werden ausgelagert, Aufträge an spezialisierte Drittunternehmen, oft mit möglichen Qualitätsmangeln verbunden Global Sourcing: strategische Ausrichtung auf internationale Beschaffungsmärkte, je nach Angebot werden Rohstoffe/Arbeit/Energie/Ausgangsmaterialien/Vorprodukte international erschlossen, verbesserte Kommunikations- und Transportmittel, Aubbau von Handelsschranken → langfristige Schaffung strategischer Wettbewerbsvorteile durch Erschließung neuer Beschaffungsmärkte im Rahmen einer globalen Unternhemensstrategie Tendenzen: - ADI werden zunehmend ersetzt durch Outsourcing-Beziehungen zu unabhängigen Partnern (Subunternhemen) - Anteil der ins Ausland verlagerten Aktivitäten steigt, am Heimatstandort oft Konzentration auf Kompetenzen (Forschung, Entwicklung) - Grenzen zwischen Unternehmen verschwimmen, vermehrte Fusionen, Kauf/Verkauf Teilbereiche - Ausrichtung auf zunehmend attraktiver werdene Schwellen-/Entwicklungsländer (wie Brasilien, Indien) - Regionalisierung der Weltwirtschaft (Handel innerhalb EU verstärkt) → Umsatz der TNC werden in Hauptaitzland versteuert, Staaten, Städte wollen Unternehmen ideale Standortfaktoren bieten, Umsatz mancher TNC größer als BIP mancher Staaten