Grundlagen des Rechnungswesens: Externes und Internes System
Das externe Rechnungswesen bildet die finanziellen Vorgänge zwischen einem Unternehmen und seiner Umwelt ab. Dabei werden sowohl Güterströme als auch Geldströme erfasst. Die Güterströme umfassen den Wareneingang von Lieferanten und den Warenausgang an Kunden, dokumentiert durch entsprechende Ein- und Ausgangsbelege. Die Geldströme beinhalten sämtliche Zahlungsvorgänge wie Eigenkapitalzuflüsse, Fremdkapitalaufnahmen und Steuerzahlungen.
Definition: Das interne Rechnungswesen konzentriert sich auf die innerbetrieblichen Prozesse und deren Steuerung. Es erfasst den Verbrauch von Produktionsfaktoren wie Materialien, Arbeit und Betriebsmittel in Geldwerten sowie die erbrachten Leistungen des Unternehmens.
Die Finanzbuchhaltung verwendet spezifische Begriffe wie Ein- und Auszahlungen zur Beschreibung von Geldvermögensänderungen. Im Kontext der Kosten- und Leistungsrechnung unterscheidet man zwischen Grundleistungen und Grundkosten. Grundleistungen sind betriebliche Erträge, die als Kostenträger fungieren, während Grundkosten den betrieblichen Aufwand darstellen.
Besondere Bedeutung kommt den kalkulatorischen Kosten zu, die sich in Anders- und Zusatzkosten unterteilen. Anderskosten spiegeln den durchschnittlichen Werteverzehr wider, während Zusatzkosten wie kalkulatorische Abschreibungen oder Zinsen zusätzlich zu den Grundkosten in die Kalkulation einfließen.











