Das Magische Sechseck der Wirtschaftspolitik und Wohlstandsmessung
Das Magische Sechseck stellt die zentralen wirtschaftspolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland dar. Diese wurden im Stabilitätsgesetz von 1967 verankert und später erweitert. Die sechs Kernziele umfassen stabiles Preisniveau, hoher Beschäftigungsgrad, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, angemessenes Wirtschaftswachstum, gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung sowie Umweltschutz.
Definition: Das Magische Sechseck Wirtschaft bezeichnet die gleichzeitige Verfolgung von sechs wirtschaftspolitischen Zielen, deren vollständige Erreichung aufgrund von Zielkonflikten praktisch unmöglich ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ziel des stabilen Preisniveaus, das durch eine Inflationsrate von maximal 2% gekennzeichnet ist. Der Beschäftigungsgrad wird als erreicht betrachtet, wenn die Zahl der offenen Stellen mit der der Arbeitssuchenden übereinstimmt. Das außenwirtschaftliche Gleichgewicht spiegelt sich in einer ausgeglichenen Zahlungsbilanz wider.
Die Überwachung dieser Ziele erfolgt durch den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Dieser besteht aus fünf Wirtschaftsprofessoren, die jährlich ein Gutachten zur wirtschaftlichen Lage erstellen und Handlungsempfehlungen aussprechen.










































