Flächennutzungsplan und Bebauungsplan
Der Flächennutzungsplan ist ein zentrales Instrument der Stadtplanung und legt die Grundzüge der Bodennutzung für das gesamte Gemeindegebiet fest.
Definition: Der Flächennutzungsplan ist der vorbereitende Bauleitplan, aus dem der verbindliche Bebauungsplan entwickelt wird.
Wichtige Aspekte des Flächennutzungsplans:
- Stellt die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung dar
- Zeigt Flächen für Wohngebiete, Gewerbegebiete, Ackerflächen etc.
- Dient als Grundlage für die weitere Stadtplanung und zukünftige Entwicklung
- Wird alle 10-15 Jahre fortgeschrieben
Der Bebauungsplan hingegen ist rechtsverbindlich und regelt die Bebauung für einen bestimmten Teil des Gemeindegebiets im Detail.
Highlight: Im Bebauungsplan werden konkrete Festsetzungen wie Art der Nutzung, Größe der Baugrundstücke, Verkehrsflächen und maximal zulässige Wohnungszahl getroffen.
Vocabulary: Was bedeutet Grünfläche im Flächennutzungsplan? - Grünflächen sind im Flächennutzungsplan ausgewiesene Bereiche, die für Erholung, Sport oder als ökologische Ausgleichsflächen vorgesehen sind.
Die differenzierte Flächennutzung ist ein wichtiges Kriterium für die innere Gliederung einer Stadt und ergibt sich aus Miet- und Bodenpreisen in Abhängigkeit von der räumlichen Lage.
Example: Hauptnutzungsfaktoren in einer Stadt sind Zentren als wirtschaftliche und kulturelle Knotenpunkte, Wohngebiete als Schwerpunkt der Lebensräume, Industriegebiete für die wirtschaftliche Entwicklung und Grün- und Freiflächen als Naherholungsgebiete.








































