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Lernzettel Stadtentwicklung

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 Funktionale Gliederung
Räumliche Gliederung nach Funktion und Nutzen der Stadt
• Wichtig für Stadtplanung und Raumordnung
Funktionen siedel

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-Kreis Modell -Sektoren Modell -Mehr-Kerne-Modell -Flächennutzungsplan -Bebauunhsplan -Differenzierte Flächennutzung -Segregation -Gated Community -nachhaltige Stadtentwicklung -historische Stadtentwicklung -Innere Differenzierung -Stadtbegriff

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Funktionale Gliederung Räumliche Gliederung nach Funktion und Nutzen der Stadt • Wichtig für Stadtplanung und Raumordnung Funktionen siedeln sich in Stadt in versch. Zonen oder Gürteln an (Industriegebiet) ● • Standortfaktoren in jeder Stadt unterschiedlich Gibt dennoch Regelmäßigkeiten: ● Kreis Modell Von Ernest W. Burgess (1925/29) Entwickelt am Beispiel von Chicago (19./20. Jahrhundert von großen Einwanderungswellen betroffen = enormes Bevölkerungswachstum) Stadt in konzentrische Ringe um Hauptgeschäftszentrum bis zur Peripherie aufgeteilt ● • Kritik: Symmetrie ist selten und schlechte Erreichbarkeit zum Zentrum Es gibt 5 Ringe & Stadtzentrum ● 1. 2. 3. Stadtzentrum (Loop) mit Geschäfts- und Verwaltungseinrichtungen Betriebe der Leichtindustrie, Geschäfte und Bars Wohnviertel von niederem Status Ethnische und soziale Minderheiten siedelten dort an (Immigranten) Zone gekennzeichnet durch Ghettoisierung (slumartige Viertel) 4. Wohnviertel des Mittelstandes Erdkunde Stadtentwicklung ● ● 5. Wohnviertel der Oberschichtbevölkerung (Neubauten, große Grundstücke) 10. Pendlereinzugsbereich Sektorenmodell Von Homer Hoyt (1939) Lehnte Kreis-Modell ab • ● ● Basiert auf Höhe der Mietpreise in 30 US-amerikanischen Städten Beim Sektoren-Modell erfolgt die funktionale Gliederung keilförmig in Sektoren die vom Zentrum peripheriewärts verlaufen. • Sektoren bilden sich anhand von Leitlinien (Verkehrslinien) Preise nähe Industrieanlagen sehr billig • Kritik: nur für USA in den 30er Hoyt Sector Model Key CBD Factories/Industry Low class residential 23459 Middle class residential High class residential 10 Mehr-Kerne-Modell • Von Harris und Ullman (1945) Stellten Nutzungsbereich der einzelnen Teilbereiche in Vordergrund • Gibt nicht nur ein Geschäftszentrum (City), sondern auch Neben- und Subzentren Um die verschiedenen Zentren= weitere spezielle Funktionen ● ● ● Je größer die Stadt umso mehr Kerne/ Zentren Kritik: gilt nur für schnell...

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wachsende Städte Harris and Ullman's Mehrkernemodell ● Hauptgeschäftszentrum Großhandel, Leichtindustrie Regionales Geschäftszentrum Wohnviertel (kleine Einkommen) Wohnviertel (mittlere Einkommen) Wohnviertel (hohe Einkommen) Wohnvorort Flächennutzungsplan Der Flächennutzungsplan bildet den vorbereitenden Bauleitplan, aus dem der verbindliche Bauleitplan, der Bebauungsplan, zu entwickeln ist. Gemeinde stellt Flächennutzungsplan für gesamte Gemeindegebiet auf (Grundzüge) z.B werden Flächen von Wohngebieten, Gewerbegebieten und Ackerflächen dargestellt. betrifft Flächen, auf denen diese Nutzungen schon vorhanden sind und Flächen, auf denen diese Nutzung in Zukunft etabliert werden soll Schwerindustrie Industrievorort Für: weitere Stadtplanung und zukünftige Entwicklungsplanung (welche Funktionen stärken/erhalten, welche Fläche in Nutzung verändern) Werden aufgrund von planerischen Anforderungen und politischen Entscheidungen alle 10-15 jähre fortgeschrieben Bebauungsplan Bebauungsplan in der Regel nur einen Teil des Gemeindegebietes Im Bebauungsplan können u.a. festgesetzt werden: Art der Nutzung, Größe der Baugrundstücke, Verkehrsflächen, Flächen für Landwirtschaft, Sport- und Spielanlagen, höchstzulässige Zahl der Wohnungen in Wohngebäuden etc. Der Bebauungsplan wird durch Satzung (öffentliches Recht) beschlossen Te Differenzierte Flächennutzung Kriterium für innere Gliederung Ergibt sich aus: Miet- und Bodenpreisen in Abhängigkeit zur räumlichen Lage Durch Flächennutzungsplan vorgegeben ● ● ● Hauptnutzungsfaktoren: • Zentren: wirtschaftliche und kulturelle Knotenpunkte Wohngebiete: Schwerpunkt der Lebensräume (Architektur und Zustand-historisch) • Industriegebiete: wirtschaftlich und ökologisch wichtig (Gefahren für Umwelt) ● • Grün- und Freiflächen: Naherholungsgebiete Segregation Lokale Konzentration bestimmter Bevölkerungsgruppen Häufig freiwillige Segregation (wollen sozial, demografisch und ethnisch homogene Nachbarschaft da ähnliche Normen und Wertevorstellungen) Weniger Konflikt (wollen Sicherheitsgefühl) ● Soziale Segregation: Gemeinsamkeiten in Bildungsstand, Beruf, und Einkommen Grund: Preise der Immobilien Zahlungsfähigkeit (Zugang zum Wohnungsmarkt) Ethnische Segregation: Gemeinsamkeiten in Staatsangehörigkeit, Herkunft, Geburtsland und Sprache ● ● Gated Community (Nordamerika) Besondere Form von sozialer Segregation ● • Wunsch der Mittel- und Oberschichten nach Sicherheit wegen wachsender Kriminalität und sozialen Gegensätzen • Geschützte Wohnanlagen durch Sicherheitsanlagen (Hilfspolizei, Zäune, Videokamera) • In Europa nicht erlaubt wegen: demokratischen Verfassungen- territoriale Einheit In Europa dennoch Alarmanlagen und Sicherheitskräfte ● ● Lifestyle-Communities: ● • Wohnanlagen für bestimmte soziale Schichten • Gemeinsamkeiten: Alter, Interessen und Freizeitaktivitäten Bsp: Renterstädte, Golf-Communities Elite- oder Prestige-Communities: Wohnanlagen von wohlhabenden Wollen unter sich sein & Reichtum zur Schau stellen und schützen ● ● Safety-Zone-Communities: Wohnanlagen mit Sicherheitseinrichtungen für bedroht fühlende Bevölkerung Nachhaltige Stadtentwicklung ● • ÖPNV ● Einbindung der Natur Erneuerbare Energien • Langlebige Baumaterialien ● ● Umgang mit Ressourcen Zukunftsorientiert Planung ● ● • Stadt der kurzen Wege (Verpflichtung von Wohnen, Arbeiten und Versorgen und Freizeit) ● Grad der Selbstversorgung Smart city (car sharing, interaktion mit Bürgern- online pass, Müll, Smart Meter- Stromverbrauch) Gestern Vahren Arbeter Versorgen thalung Bedung Heute Wonen Virsorger Erbung OOO Morgen kurzen Voge Arbeton Entwicklung einer Stadt Stadtentwicklung bis zum Mittelalter Ursprung europäische Städte: Römerzeit Zur Sicherung der Grenzen: Kastelle entlang Verteidigungslinien und errichteten Heerlager (von denen entwickelte sich Stadt) Bung Bidang Städte nach Vorbild Rom Strukturelemente die Stadt bildeten: Wohnblöcke, Marktplatz, Markthalle, Arena für Kampfspiele, Bäder und Tempel Von Mauer umgeben 4. Jahrhundert meisten Städte Verfall ausgeliefert Jahrtausendwende Städte aus antiken Ruinen oder Kirchen, Klöster, Burgen und Pfalzen • Märkte in Mauern abgehalten (Bauern, Handwerker und Fischer versammelten sich) Kaufleute siedelten sich vor der Mauer an und es entstanden Vorstädte Wenn Mauer neugebaut= Vorstadt in Stadt einbezogen Neben Burgbereich oder Klostersitz entstanden Kaufmanns und Handwerkerviertel im 11. Jahrhundert = Marktplätze Mittelpunkt Die Mittelalterliche Stadt ● Kaufleute Vorderasien und Nordafrika Mittelpunkt der Städte immer noch Markt Durch Markt wird Umland beherrscht • „zentraler Ort" des Wirtschaftslebens Übergang zur Neuzeit Pest dezimierte Bevölkerung Handelsbündnisse zerfielen und Autonomie entglitt ● ● ● Im 18. Jahrhundert entstand bildungsbürgerliche Schicht Arbeiter in Manufakturen nahm zu Mittelalterliche Ständewesen läuft aus Grundlagen für Industrialisierung Stadtentwicklung im Industriezeitalter Industrialisierung löste Land-Stadt- bzw Land-Industrie Wanderung aus Großstadtbevölkerung ist gewachsen Deutschland von Agrarland zu Industriestaat Auffälliges Merkmal des Wandels: enorme Flächenexpansion und Funktionsverlust von Stadt- und Zollmauern Wohnungsnot durch Zuwanderungsstrom Straßenbau (Ringstraße), öffentliche Verkehrsnetze (Bahnhöfe), ● ● ● ● Von Mauer umgeben und besitzt Türme, Kirchen und Burgen Stadt ist Festung und markiert Bereich eines Stadtrechts (bürgerliche Rechtsgleichheit) Freie Bürgerschaft hat Mitbestimmung gegenüber Stadtherrn Ausgezeichnet durch Freizügigkeit, Mobilität und berufliche Spezialisierung Stadt ansässig geworden hatten Handelsbeziehungen mit Europa, Verloren Schutzfunktion (Mauerbrechende Schutzwaffen) Höhepunkt Stadtzerstörung: 30 jähriger Krieg 1450-1900 viele neue Städte (Gestaltungswillen und Einfluss der Fürsten) Bevölkerungsgruppen veränderten sich in Neuzeit (Beamte und Soldaten Vordergrund) Wasserversorgung, Müllbeseitigung und Kanalisation geschaffen • Fabriken an Stadtrand angesiedelt ● Städtebau im 20. Jahrhundert 1. Hälfte 20. Jahrhundert. Wegen ungehemmten Flächenwachstum und schlechten Wohnbedingungen = Städtebau reformiert Gartenbau-Konzept und Hochhausbebauung Bebauung mit Reihenhäusern wurde aufgegeben ● Variable Geschosszahl (statt einheitliche Bauhöhe) Trennung der Funktionen: Arbeiten, Freizeit und Verkehr

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Gemeinde stellt Flächennutzungsplan für gesamte Gemeindegebiet auf (Grundzüge) z.B werden Flächen von Wohngebieten, Gewerbegebieten und Ackerflächen dargestellt. betrifft Flächen, auf denen diese Nutzungen schon vorhanden sind und Flächen, auf denen diese Nutzung in Zukunft etabliert werden soll Schwerindustrie Industrievorort Für: weitere Stadtplanung und zukünftige Entwicklungsplanung (welche Funktionen stärken/erhalten, welche Fläche in Nutzung verändern) Werden aufgrund von planerischen Anforderungen und politischen Entscheidungen alle 10-15 jähre fortgeschrieben Bebauungsplan Bebauungsplan in der Regel nur einen Teil des Gemeindegebietes Im Bebauungsplan können u.a. festgesetzt werden: Art der Nutzung, Größe der Baugrundstücke, Verkehrsflächen, Flächen für Landwirtschaft, Sport- und Spielanlagen, höchstzulässige Zahl der Wohnungen in Wohngebäuden etc. Der Bebauungsplan wird durch Satzung (öffentliches Recht) beschlossen Te Differenzierte Flächennutzung Kriterium für innere Gliederung Ergibt sich aus: Miet- und Bodenpreisen in Abhängigkeit zur räumlichen Lage Durch Flächennutzungsplan vorgegeben ● ● ● Hauptnutzungsfaktoren: • Zentren: wirtschaftliche und kulturelle Knotenpunkte Wohngebiete: Schwerpunkt der Lebensräume (Architektur und Zustand-historisch) • Industriegebiete: wirtschaftlich und ökologisch wichtig (Gefahren für Umwelt) ● • Grün- und Freiflächen: Naherholungsgebiete Segregation Lokale Konzentration bestimmter Bevölkerungsgruppen Häufig freiwillige Segregation (wollen sozial, demografisch und ethnisch homogene Nachbarschaft da ähnliche Normen und Wertevorstellungen) Weniger Konflikt (wollen Sicherheitsgefühl) ● Soziale Segregation: Gemeinsamkeiten in Bildungsstand, Beruf, und Einkommen Grund: Preise der Immobilien Zahlungsfähigkeit (Zugang zum Wohnungsmarkt) Ethnische Segregation: Gemeinsamkeiten in Staatsangehörigkeit, Herkunft, Geburtsland und Sprache ● ● Gated Community (Nordamerika) Besondere Form von sozialer Segregation ● • Wunsch der Mittel- und Oberschichten nach Sicherheit wegen wachsender Kriminalität und sozialen Gegensätzen • Geschützte Wohnanlagen durch Sicherheitsanlagen (Hilfspolizei, Zäune, Videokamera) • In Europa nicht erlaubt wegen: demokratischen Verfassungen- territoriale Einheit In Europa dennoch Alarmanlagen und Sicherheitskräfte ● ● Lifestyle-Communities: ● • Wohnanlagen für bestimmte soziale Schichten • Gemeinsamkeiten: Alter, Interessen und Freizeitaktivitäten Bsp: Renterstädte, Golf-Communities Elite- oder Prestige-Communities: Wohnanlagen von wohlhabenden Wollen unter sich sein & Reichtum zur Schau stellen und schützen ● ● Safety-Zone-Communities: Wohnanlagen mit Sicherheitseinrichtungen für bedroht fühlende Bevölkerung Nachhaltige Stadtentwicklung ● • ÖPNV ● Einbindung der Natur Erneuerbare Energien • Langlebige Baumaterialien ● ● Umgang mit Ressourcen Zukunftsorientiert Planung ● ● • Stadt der kurzen Wege (Verpflichtung von Wohnen, Arbeiten und Versorgen und Freizeit) ● Grad der Selbstversorgung Smart city (car sharing, interaktion mit Bürgern- online pass, Müll, Smart Meter- Stromverbrauch) Gestern Vahren Arbeter Versorgen thalung Bedung Heute Wonen Virsorger Erbung OOO Morgen kurzen Voge Arbeton Entwicklung einer Stadt Stadtentwicklung bis zum Mittelalter Ursprung europäische Städte: Römerzeit Zur Sicherung der Grenzen: Kastelle entlang Verteidigungslinien und errichteten Heerlager (von denen entwickelte sich Stadt) Bung Bidang Städte nach Vorbild Rom Strukturelemente die Stadt bildeten: Wohnblöcke, Marktplatz, Markthalle, Arena für Kampfspiele, Bäder und Tempel Von Mauer umgeben 4. 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Jahrhundert entstand bildungsbürgerliche Schicht Arbeiter in Manufakturen nahm zu Mittelalterliche Ständewesen läuft aus Grundlagen für Industrialisierung Stadtentwicklung im Industriezeitalter Industrialisierung löste Land-Stadt- bzw Land-Industrie Wanderung aus Großstadtbevölkerung ist gewachsen Deutschland von Agrarland zu Industriestaat Auffälliges Merkmal des Wandels: enorme Flächenexpansion und Funktionsverlust von Stadt- und Zollmauern Wohnungsnot durch Zuwanderungsstrom Straßenbau (Ringstraße), öffentliche Verkehrsnetze (Bahnhöfe), ● ● ● ● Von Mauer umgeben und besitzt Türme, Kirchen und Burgen Stadt ist Festung und markiert Bereich eines Stadtrechts (bürgerliche Rechtsgleichheit) Freie Bürgerschaft hat Mitbestimmung gegenüber Stadtherrn Ausgezeichnet durch Freizügigkeit, Mobilität und berufliche Spezialisierung Stadt ansässig geworden hatten Handelsbeziehungen mit Europa, Verloren Schutzfunktion (Mauerbrechende Schutzwaffen) Höhepunkt Stadtzerstörung: 30 jähriger Krieg 1450-1900 viele neue Städte (Gestaltungswillen und Einfluss der Fürsten) Bevölkerungsgruppen veränderten sich in Neuzeit (Beamte und Soldaten Vordergrund) Wasserversorgung, Müllbeseitigung und Kanalisation geschaffen • Fabriken an Stadtrand angesiedelt ● Städtebau im 20. 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