Naturraum USA und Deutschland

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 Bundesrepublik Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland liegt in Mitteleuropa. Sie lässt sich in vier
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-Allgemeines -Wichtige Daten -Oberflächengestalt -Gewässer -Klima/ Vegetation -Bevölkerung,-entwicklung, -verteilung -Bevölkerungszusammensetzung und nationale Minderheiten -Bildung -Wirtschfat& Landwirtschaft

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Bundesrepublik Deutschland Die Bundesrepublik Deutschland liegt in Mitteleuropa. Sie lässt sich in vier landschaftliche Großräume untergliedern: das Norddeutsche Tiefland, die Mittelgebirgsschwelle, das Alpenvorland und die Alpen. In den Alpen liegt die höchste Erhebung Deutschlands, die 2962 m hohe Zugspitze. In der Folge des Zweiten Weltkrieges war Deutschland in zwei Staaten geteilt, die 1990 wiedervereinigt wurden. Seit 1991 ist Berlin Hauptstadt des aus 16 Bundesländern aufgebauten Staates. Gesellschaft und Wirtschaft Deutschlands nahmen in beiden deutschen Staaten eine ganz unterschiedliche Entwicklung, deren Folgen auch mehr als zehn Jahre nach der Wiedervereinigung spürbar sind. Bei einem generell hohen Lebensstandard zeigt sich ein deutliches Wohlstandsgefälle zwischen Westen und Osten. Deutschland ist einer der bevölkerungsreichsten Staaten Europas und eine der führenden Wirtschaftsmächte mit weltweiten Beziehungen. Die leistungsstarke Industrie und der wachsende Dienstleistungsbereich sind die wichtigsten Wirtschaftssektoren. Im europäischen Einigungsprozess spielte das Land eine tragende Rolle. Deutschland ist Mitglied der Eurozone. Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Süden an Österreich und die Schweiz, im Westen an Frankreich und im Nordwesten an Luxemburg, Belgien und die Niederlande (Bild 1). Zu Deutschland gehören die in der Nordsee liegenden Ostfriesischen Inseln, Helgoland und der überwiegende Teil der Nordfriesischen Inseln, in der Ostsee Fehmarn, Poel, Rügen, der größte Teil von Usedom sowie kleinere Inseln. Deutschland erstreckt sich...

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von Norden nach Süden maximal über 876 km und von Osten nach Westen über 640 km. Verwaltungsmäßig gliedert sich Deutschland in 16 Bundesländer, von denen drei - Berlin, Hamburg, Bremen - Stadtstaaten sind (Bild 2). Wichtige Daten Fläche: Einwohner: Bevölkerungsdichte: 357 022 km² 82,5 Mio. 231 Einw./km² Bevölkerungswachstum: 0,1 %/Jahr Lebenserwartung: (Männer/Frauen) Staatsform: Hauptstadt: Sprachen: Religionen: Klima: Bodennutzung: Wirtschaftssektoren: (Anteil am BIP, 2003) Exportgüter: Bruttoinlandsprodukt: Bruttosozialprodukt: 75/81 Jahre demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat Berlin Deutsch ist Amtssprache Katholiken 33,1 %, Protestanten 33 %, Muslime 3,7 %, Orthodoxe 1,4 % Übergangsklima der gemäßigten Breiten Ackerland 35 %, Weideland 15 %, Wald 30 % Landwirtschaft 1,1 %, Industrie 27,7 %, Dienstleistungen 70,3 % Straßenfahrzeuge, Maschinen, chemische und elektrotechnische Erzeugnisse, Bekleidung 2 403 160 Mio. US-$ (2003) 25 270 US-$/Einw. (2003) Nordwe NEDER LANDE LUXEM BURGE Verdom MEDER- LANDE FRANKREICH Napter LIKER SURG Pat Sudden Wouldin Miederscheen Mard-Far Deutschland und Nachbarländer Holle Wirtemberg 73 Hederachees SHIE Hoss Bades Würtembery hiringen A Axball TSCHECHISCHE REPUBLIK Ver Thüringen, Bayon ÖSTERREICH burg Sachowy Wad TSCHECHISCHE REPUBLIK ÖSTERREICH Deutschland - Verwaltungsgliederung Naturraum Oberflächengestalt Deutschland gehört vier unterschiedlichen Landschaftsräumen an (Bild 3). Das Norddeutsche Tiefland erstreckt sich von der Nord- bzw. der Ostseeküste bis zur Mittelgebirgsschwelle, einem reich gegliederten Landschaftsraum. Etwa südlich der Donau beginnt das flachwellige Alpenvorland, das im Süden bis zu den Alpen reicht. An die Küsten von Nord- und Ostsee schließt sich das Norddeutsche Tiefland an. Es ist eiszeitlich überformt und reicht in der Niederrheinischen und der Westfälischen Bucht sowie in der Leipziger Tieflandsbucht weit nach Süden. Im Westen ist die Landschaft durch Marschen, Geestplatten, flache Sanderflächen und feuchte Niederungen charakterisiert. Eine besonders ausgedehnte Geestlandschaft auf den Endmoränenzügen des Südlichen Landrückens ist die Lüneburger Heide. Im Osten Deutschlands verläuft vom östlichen Schleswig-Holstein bis zur polnischen Grenze der Jungmoränenzug des Nördlichen Landrückens. Zu dieser flachwelligen Landschaft gehören unter anderem die Mecklenburgische Seenplatte und die Märkische Schweiz. Ausgedehnte Niederungen sind das Oderbruch und der Spreewald sowie als größtes deutsches Auenwaldgebiet das UNESCO- Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Die fruchtbare, aus Lössaufwehungen bestehende Bördenzone, die den nördlichen Fuß der Mittelgebirge begleitet, umfasst unter anderem die Soester Börde, die Hildesheimer Börde und die Magdeburger Börde. wy KODIGREE Deutschland - Landschaftsgliederung Die Mittelgebirgsschwelle gliedert sich in einige größere Mittelgebirgssysteme und einzelne Bergzüge. Im Westen liegt das Rheinische Schiefergebirge mit Eifel, Hunsrück, Bergischem Land, Sauerland, Rothaargebirge, Westerwald und Taunus. Nach Osten folgen, um nur einige zu nennen, Weserbergland, Hessisches Bergland, Harz, Thüringer Wald, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz. Reste eines meist tertiären Vulkanismus treten im Westerwald, in der Eifel, im Vogelsberg, in der Rhön und im Kaiserstuhl an die Oberfläche. Zwischen den Mittelgebirgen erstrecken sich größere und kleinere Beckenlandschaften wie das Thüringer Becken. Das zwischen 30 und 50 km breite Oberrheinische Tiefland im südwestlichen Deutschland ist eine tektonische Bruchzone. Es wird von Pfälzerwald, Vogesen, Odenwald und Schwarzwald flankiert. Jenseits von Schwarzwald und Odenwald entfaltet sich vom Hochrhein ausgehend das von den Karstflächen der Schwäbischen und Fränkischen Alb umrahmte Schwäbisch-Fränkische Schichtstufenland wie ein Fächer nach Nordosten bis zur Donau und an den Fuß von Oberpfälzer Wald und Bayerischem Wald. Eine Besonderheit ist der Meteoritenkrater des Nördlinger Rieses zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb. Das bis an die Donau reichende Alpenvorland ähnelt in seinen Oberflächenformen wegen der verbreiteten Überdeckung mit eiszeitlichen Ablagerungen dem Norddeutschen Tiefland, doch liegt es mit 400 bis 800 m wesentlich höher. Die ursprüngliche Alpenrandsenke ist von Ablagerungen der aus den Alpen kommenden Flüsse erfüllt. Vor dem Alpenrand umschließen die Endmoränenkränze der Alpengletscher das Jungmoränenhügelland mit seinen vielen Seen, unter anderem dem Bodensee, dem Starnberger See, dem Tegernsee und dem Chiemsee. Dem ausgedehnten Altmoränengebiet ist im Nordosten das zum Teil lössbedeckte Tertiärhügelland vorgelagert. Der deutsche Anteil an den Alpen ist nur gering. Auf die Stufe der Vor- oder Randalpen folgen nach Süden die waldreichen Flyschvorberge, die höheren Ketten der Kalkvoralpen und schließlich die Nördlichen Kalkalpen mit den Allgäuer Alpen, dem Wetterstein- und Karwendelgebirge sowie den Berchtesgadener Alpen. Die 2962 m hohe Zugspitze im Wettersteingebirge ist die höchste Erhebung Deutschlands. Gewässer Die größten Flüsse Deutschlands entspringen mit Ausnahme des Rheins, der aus den Alpen kommt, dem Mittelgebirgsraum. Die Stromsysteme von Rhein, Weser, Elbe und Oder entwässern zur Nord- oder Ostsee, nur die Donau wendet sich nach Osten dem Schwarzen Meer zu. Alle sind wichtige Binnenschifffahrtswege. Längster und wasserreichster Fluss Deutschlands und einer der wichtigsten Ströme Europas ist der 1320 km lange Rhein. 865 km davon entfallen auf deutsches Gebiet. Der Rhein ist die Hauptader eines ausgedehnten mitteleuropäischen Wasserstraßennetzes. Über den Main und den Main-Donau-Kanal besteht eine Verbindung zur Donau. Die meisten Seen verdanken ihre Entstehung den Eiszeiten, so auch der mit 572 km² größte und mit 254 m tiefste See Deutschlands, der Bodensee. Die Seen häufen sich auf den Seenplatten im Nördlichen Landrücken (Holsteinische Schweiz, Mecklenburgische Seenplatte mit der Müritz) und im Jungmoränenhügelland des Alpenvorlandes. In den Alpen und einigen Mittelgebirgen wurden auch künstliche Stauseen angelegt. Klima und Vegetation Deutschland liegt in der gemäßigten Klimazone. Durch seine Mittellage zwischen dem maritimen Klima Westeuropas und dem Kontinentalklima Osteuropas kann man es auch als typisches Übergangsklima bezeichnen. Der Unterschied zwischen Norden und Süden wird durch die Höhenlage der südlichen Landesteile abgeschwächt. Westwinde bringen genügend Feuchtigkeit vom Atlantik, sodass Niederschläge zu allen Jahreszeiten fallen. Die Temperaturen verzeichnen ein Maximum im Juli und ein Minimum im Januar (Bild 8). Lokale Abweichungen im Temperaturverlauf und in der Niederschlagshöhe sind häufig. So haben die Luvseiten der Gebirge höhere Niederschlagsmengen als die Leeseiten. Im Schutz von Gebirgen haben sich Wärmeinseln wie die des Oberrheinischen Tieflands herausbilden können. Deutschland liegt in der mitteleuropäischen Zone der sommergrünen Laubwälder. Auf den sandigen Böden des Norddeutschen Tieflands dominiert ein Kiefern-Eichen-Wald, der bei Zerstörung durch den Menschen zum Heidegebiet degradiert. Auf diese Weise ist z. B. die Lüneburger Heide entstanden. Die Waldgebiete der Mittelgebirge zeigen eine starke Artendifferenzierung. Die Kammlagen, vereinzelt mit Hochmoorbildung, sind vielfach waldfrei. Zum Typ der Bergmischwälder zählt die Vegetation des von zahlreichen Mooren durchsetzten Alpenvorlandes und der Alpen. Die natürliche Waldgrenze liegt hier in etwa 1800 m Höhe. Bevölkerung In demografischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht nahmen der Westteil und der Ostteil Deutschlands bis zur Wiedervereinigung ganz unterschiedliche Entwicklungen. Diese räumlichen Disparitäten bestimmen noch heute Gesellschaft und Ökonomie Deutschlands. Bevölkerungsentwicklung Deutschland ist, abgesehen von Russland, der bevölkerungsreichste Staat Europas. Die Bevölkerungszahl steigt aber nur durch Zuwanderungsüberschuss oder den Wechsel der Staatsangehörigkeit. Die Bevölkerungsentwicklung verlief im geteilten Vereinigte Staaten von Amerika Die USA sind der nach Fläche und Einwohnerzahl drittgrößte Staat der Erde. Seit Beginn des 20. Jh. sind sie das wirtschaftlich stärkste Land der Erde und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die einzige Weltmacht. Die Vereinigten Staaten verfügen über gute natürliche Voraussetzungen für die Wirtschaft. Ein vergleichsweise günstiges Klima, riesige Flächen fruchtbarer Böden und der nahezu unerschöpfliche Reichtum an Bodenschätzen waren und sind wichtige Voraussetzungen für die hoch produktive, industriemäßig organisierte Landwirtschaft und die vielseitige Industrie. Die Industrie des Landes konzentriert sich traditionell im Manufacturing Belt an den Großen Seen und der Ostküste, aber auch zunehmend an der Golfküste und in Kalifornien, wo vor allem die Wachstumszweige der Hightech- Branche angesiedelt sind. Die USA sehen sich seit längerem mit vielfältigen Problemen konfrontiert: Neben wachsenden sozialen Problemen in den Großstädten sind das vor allem Strukturprobleme in der Wirtschaft. Diese werden u. a. durch das zunehmende Gewicht ausländischer Konkurrenten auf dem Weltmarkt und durch Schwierigkeiten bei der Umstellung der Rüstungsindustrie nach Beendigung des Kalten Krieges verursacht. Die USA nehmen den mittleren Teil des Kontinents Nordamerika ein. Der Staat grenzt im Norden an Kanada und im Süden an Mexiko. Die größte Nord-Süd- Entfernung beträgt rund 2700 km, die größte Entfernung zwischen der Pazifik- und der Atlantikküste rund 4500 km. Neben den 48 Bundesstaaten innerhalb der Landesgrenzen gehören noch einige weitere Territorien zu den USA. Neben den Bundesstaaten Alaska im Nordwesten des Kontinents und Hawai im Pazifik sind das noch mehrere Inseln, u. a. Puerto Rico und Guam. Landeshauptstadt ist Washington an der Atlantikküste. AT Canada Cay MEXIKO fe Dulas Thefland day Spears Misip Golf von Mexiko KUBA Vereinigte Staaten von Amerika Naturraum Oberflächengestalt In den USA kann man vier Großlandschaften unterscheiden, die annähernd parallel zu den Längenkreisen verlaufen: die Ketten der Kordilleren im Westen, die Inneren Ebenen im Zentrum und im Süden, die Appalachen im Osten und die vor den Appalachen liegende atlantische Küstenebene (Bild 2). Die beiden Hauptstränge der Kordilleren, die Rocky Mountains mehr im Zentrum und die parallel laufenden Gebirgsketten an der Pazifikküste, umschließen große hoch gelegene Beckenlandschaften, z. B. das Große Becken mit dem Großen Salzsee (Bild 3). Im Süden spalten sich die pazifischen Gebirge in das Küstengebirge und die Sierra Nevada auf und schließen das Kalifornische Längstal ein. In diesem Raum driften an der mehr als 1000km langen San Andreas Spalte zwei Großplatten, die Pazifische und die Nordamerikanische Platte, aneinander entlang. Er gehört deshalb zu den aktivsten Erdbebenzonen unseres Planeten. Östlich der Kordilleren fallen die zu den Inneren Ebenen gehörenden Great Plains mit ihren weiten Grasländern, den Prärien, in mehreren Stufen zum Zentralen Tiefland ab. Südlich der Großen Seen geht dieses zum Mississippitiefland über, das sich zum Golf von Mexiko hin ausweitet. Aluska Panther Ozean Franceres Napige AL Anahe Langen 1000 km Kanaacher Serie Hochland Inen Mountains ib. do CHENGE Edeces Denver Wyd Lowte Labrador Küsten liewe Clear Landschaftliche Gliederung Nordamerikas w Yoru Alanscher Inne Prärien Missi Profil durch Nordamerika Im Osten erheben sich die Appalachen, bis zu 600 km breit und insgesamt rund 3000 km ,,lang", aus dem Zentralen Tiefland. Ihre bis zu 2000 m hohen Gebirgszüge besitzen allerdings mehr Mittelgebirgscharakter. Im Osten bildet das flachhüglige Piedmont-Plateau den Gebirgsfuß der Appalachen. Teile des Plateaus gehören bereits zu den im Süden versumpften Küstenebenen an der buchtenreichen Atlantikküste. Die Ebenen öffnen sich im Süden zur Halbinsel Florida und zum Mississippitiefland. Klima/Vegetation Der Breitenlage entsprechend besitzen die USA überwiegend gemäßigtes Klima. Kalifornien im Südwesten und Florida im Südosten gehören zur subtropischen Klimazone und besitzen subtropisch-trockenes bzw. subtropisch-feuchtes Klima. In weiten Teilen des Landesinneren herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Sehr charakteristisch sind plötzliche Temperaturstürze. Das hängt mit den fehlenden „Quergebirgen“ zusammen. Dadurch kann sowohl polare Kaltluft als auch tropische Warmluft weit in den Süden bzw. Norden vordringen, wobei sich im Grenzbereich heftige Stürme bilden können, beispielsweise die gefürchteten Tornados. Die Vegetation des Landes ist sehr vielgestaltig: Die Küstenebenen und die Appalachen sind von Natur aus bewaldet, je nach der Höhenlage von Misch- oder Nadelwäldern. Nach Westen verwandeln sich die Waldregionen mit der zunehmenden Trockenheit zunächst in die baumlosen Grasländer der Prärien. Weiter westlich gibt es im Regenschatten der Gebirge auch wüstenhafte Regionen, beispielsweise im Großen Becken. Gewässer Alle großen Gewässer der USA befinden sich in der östlichen Landeshälfte. An der Grenze zu Kanada liegen die Großen Seen, die zu zwei Drittel zu den USA gehören. Oberer See, Huron-, Michigan-, Erie- und Ontariosee bilden die größte zusammenhängende Süßwasserfläche der Erde und sind über den Sankt-Lorenz- Strom mit dem Atlantischen Ozean verbunden. Im Westen sind die größeren Seen meist Salzseen. Ihr größter ist der Große Salzsee im Staat Utah. Der längste und wasserreichste Fluss der USA ist der Mississippi, der in den Golf von Mexiko mündet. Zusammen mit seinem größten Nebenfluss, dem Missouri, umfasst sein Einzugsgebiet 3,3 Mio. km² (Australien 7,6 Mio km²). Die bedeutendsten Flüsse des Westens sind der Colorado und der Columbia. Beide Flüsse sind von großer wirtschaftlicher Bedeutung: der Colorado, der den beeindruckenden Grand Canyongeschaffen hat, für die Bewässerung der Trockengebiete, der gefällereiche Columbia mit den größten Wasserkraftwerken der USA für die Energieerzeugung. Wichtige Daten zum Land Fläche: Einwohnerzahl: Bevölkerungsdichte: Bevölkerungswachstum: Lebenserwartung: Staatsform: Hauptstadt: Bevölkerungsgruppen: Sprachen: Religionen: Klima: Bodennutzung: Hauptexportgüter: Bruttoinlandsprodukt: Wirtschaftssektoren: (Anteil am BIP 2003) Bruttosozialprodukt: 9 629 091 km² 297 Mio. 31 Einw./km² 1,0% 77 Jahre Präsidiale Bundesrepublik Washington D.C. Weiße 73,7 % (Einwanderer vor allem aus Europa), Schwarze 12 % (Afrikaner, Nachkommen ehem. Sklaven), 10,3 % Hispanics (Einwanderer aus Lateinamerika), Asiaten 3,3 % (Einwanderer vor allem aus China), Indianer, Inuit 0,7% Amerikanisches Englisch, im Staat New Mexiko Spanisch als zweite Amtssprache, Sprachen der Minderheiten Katholiken 21%, Baptisten 16 %, Methodisten 6 %, Lutheraner 3,7 %, Anglikaner, Angehörige orthodoxer Kirchen, Juden, Muslime, Buddhisten, Sikhs u. a. im Norden gemäßigt, im Südwesten subtropisch-trocken, im Südosten subtropisch-feucht, Alaska überwiegend subpolar; Durchschnittstemperaturen in New York im Januar 0,7 °C, im Juli 24,9 °C Wald 33,1 %, Wiesen und Weiden 26,2 %, Ackerland 20,9 % Maschinen, Fahrzeuge, Flugzeuge, elektrotechnische Erzeugnisse, Chemieprodukte, industrielle Rohstoffe, u. a. Erze, Erdöl und Mineralölprodukte, Weizen, Mais, Fleisch, Obst und weitere Nahrungsmittel 10 948 547 Mio. US-$ (2003) Landwirtschaft 0,9 %, Industrie 19,7 %, Dienstleistungen 79,4 % 37 870 US-$/Einw. (2003) Besiedlung und Bevölkerungszusammensetzung Das Territorium der heutigen USA war bis ins 16. Jahrhundert nur von wenigen Millionen Indianern bewohnt. Der im frühen 17. Jh. einsetzende Zustrom von europäischen Siedlern in den Osten, die Einfuhr schwarzer Sklaven aus Afrika für die Plantagen im Süden, die Einwanderung aus asiatischen Staaten in die Pazifikregion sowie aus Mexiko in die angrenzenden Staaten änderten diese Situation gründlich. Während zweier großer Einwanderungswellen aus Europa kamen bis 1890 vor allem Engländer, Iren, Deutsche und Skandinavier. In der zweiten Welle bis 1910 waren es dann meist süd- und osteuropäische Einwanderer. Insgesamt wanderten von 1820 bis 1996 rund 63 Mio. Menschen aus den genannten Staaten und Regionen in die USA ein, darunter etwa 7 Mio. Deutsche und 5,4 Mio. Italiener. Die Nachkommen dieser Einwanderer bilden heute mit etwa 99 % Anteil an der Gesamtbevölkerung die absolute Bevölkerungsmehrheit der USA. Bevölkerungsverteilung Die USA sind außerordentlich ungleichmäßig besiedelt. Fast menschenleer mit weniger als 10 Einw./km² sind die polaren und subpolaren Weiten Alaskas, die wüstenhaften Trockengebiete im Westen sowie die Hochgebirgsregionen. Ausgesprochene Ballungsräume sind dagegen das Gebiet der Großen Seen, Teile der mittelatlantischen Staaten sowie Teile von Texas und Kalifornien. Die USA - ein „ Drei Viertel der Amerikaner leben heute in Städten. Diesem hohen Verstädterungsgradverdanken die USA den Namen „Stadtland“. Die großen städtischen Agglomerationendehnen sich mitunter über Hunderte von Kilometern aus, z. B. von Baltimore über New York bis Boston an der Atlantikküste, um Los Angeles und San Francisco an der Westküste oder an den Großen Seen um Chicago, Detroit und Cleveland. In den Stadtzentren amerikanischer Städte konzentrieren sich die öffentlichen und privaten Dienstleistungen. Es gibt aber auch Slums mit meist farbiger Bevölkerungsmehrheit und hoher Bevölkerungsdichte. Die sozial besser gestellten Amerikaner leben in den vielen Vorstädten der meisten Städte. ,Stadtland" Besonders in den großen Städten polarisieren sich aber auch die sozialen Probleme des Landes: große Gegensätze zwischen Arm und Reich bzw. zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Hautfarben, verbreitete Armut und Obdachlosigkeit, hohe Kriminalitätsraten, frappierende Mängel in der Bildung und Ausbildung.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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von Norden nach Süden maximal über 876 km und von Osten nach Westen über 640 km. Verwaltungsmäßig gliedert sich Deutschland in 16 Bundesländer, von denen drei - Berlin, Hamburg, Bremen - Stadtstaaten sind (Bild 2). Wichtige Daten Fläche: Einwohner: Bevölkerungsdichte: 357 022 km² 82,5 Mio. 231 Einw./km² Bevölkerungswachstum: 0,1 %/Jahr Lebenserwartung: (Männer/Frauen) Staatsform: Hauptstadt: Sprachen: Religionen: Klima: Bodennutzung: Wirtschaftssektoren: (Anteil am BIP, 2003) Exportgüter: Bruttoinlandsprodukt: Bruttosozialprodukt: 75/81 Jahre demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat Berlin Deutsch ist Amtssprache Katholiken 33,1 %, Protestanten 33 %, Muslime 3,7 %, Orthodoxe 1,4 % Übergangsklima der gemäßigten Breiten Ackerland 35 %, Weideland 15 %, Wald 30 % Landwirtschaft 1,1 %, Industrie 27,7 %, Dienstleistungen 70,3 % Straßenfahrzeuge, Maschinen, chemische und elektrotechnische Erzeugnisse, Bekleidung 2 403 160 Mio. US-$ (2003) 25 270 US-$/Einw. (2003) Nordwe NEDER LANDE LUXEM BURGE Verdom MEDER- LANDE FRANKREICH Napter LIKER SURG Pat Sudden Wouldin Miederscheen Mard-Far Deutschland und Nachbarländer Holle Wirtemberg 73 Hederachees SHIE Hoss Bades Würtembery hiringen A Axball TSCHECHISCHE REPUBLIK Ver Thüringen, Bayon ÖSTERREICH burg Sachowy Wad TSCHECHISCHE REPUBLIK ÖSTERREICH Deutschland - Verwaltungsgliederung Naturraum Oberflächengestalt Deutschland gehört vier unterschiedlichen Landschaftsräumen an (Bild 3). Das Norddeutsche Tiefland erstreckt sich von der Nord- bzw. der Ostseeküste bis zur Mittelgebirgsschwelle, einem reich gegliederten Landschaftsraum. Etwa südlich der Donau beginnt das flachwellige Alpenvorland, das im Süden bis zu den Alpen reicht. An die Küsten von Nord- und Ostsee schließt sich das Norddeutsche Tiefland an. Es ist eiszeitlich überformt und reicht in der Niederrheinischen und der Westfälischen Bucht sowie in der Leipziger Tieflandsbucht weit nach Süden. Im Westen ist die Landschaft durch Marschen, Geestplatten, flache Sanderflächen und feuchte Niederungen charakterisiert. Eine besonders ausgedehnte Geestlandschaft auf den Endmoränenzügen des Südlichen Landrückens ist die Lüneburger Heide. Im Osten Deutschlands verläuft vom östlichen Schleswig-Holstein bis zur polnischen Grenze der Jungmoränenzug des Nördlichen Landrückens. Zu dieser flachwelligen Landschaft gehören unter anderem die Mecklenburgische Seenplatte und die Märkische Schweiz. Ausgedehnte Niederungen sind das Oderbruch und der Spreewald sowie als größtes deutsches Auenwaldgebiet das UNESCO- Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Die fruchtbare, aus Lössaufwehungen bestehende Bördenzone, die den nördlichen Fuß der Mittelgebirge begleitet, umfasst unter anderem die Soester Börde, die Hildesheimer Börde und die Magdeburger Börde. wy KODIGREE Deutschland - Landschaftsgliederung Die Mittelgebirgsschwelle gliedert sich in einige größere Mittelgebirgssysteme und einzelne Bergzüge. Im Westen liegt das Rheinische Schiefergebirge mit Eifel, Hunsrück, Bergischem Land, Sauerland, Rothaargebirge, Westerwald und Taunus. Nach Osten folgen, um nur einige zu nennen, Weserbergland, Hessisches Bergland, Harz, Thüringer Wald, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz. Reste eines meist tertiären Vulkanismus treten im Westerwald, in der Eifel, im Vogelsberg, in der Rhön und im Kaiserstuhl an die Oberfläche. Zwischen den Mittelgebirgen erstrecken sich größere und kleinere Beckenlandschaften wie das Thüringer Becken. Das zwischen 30 und 50 km breite Oberrheinische Tiefland im südwestlichen Deutschland ist eine tektonische Bruchzone. Es wird von Pfälzerwald, Vogesen, Odenwald und Schwarzwald flankiert. Jenseits von Schwarzwald und Odenwald entfaltet sich vom Hochrhein ausgehend das von den Karstflächen der Schwäbischen und Fränkischen Alb umrahmte Schwäbisch-Fränkische Schichtstufenland wie ein Fächer nach Nordosten bis zur Donau und an den Fuß von Oberpfälzer Wald und Bayerischem Wald. Eine Besonderheit ist der Meteoritenkrater des Nördlinger Rieses zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb. Das bis an die Donau reichende Alpenvorland ähnelt in seinen Oberflächenformen wegen der verbreiteten Überdeckung mit eiszeitlichen Ablagerungen dem Norddeutschen Tiefland, doch liegt es mit 400 bis 800 m wesentlich höher. Die ursprüngliche Alpenrandsenke ist von Ablagerungen der aus den Alpen kommenden Flüsse erfüllt. Vor dem Alpenrand umschließen die Endmoränenkränze der Alpengletscher das Jungmoränenhügelland mit seinen vielen Seen, unter anderem dem Bodensee, dem Starnberger See, dem Tegernsee und dem Chiemsee. Dem ausgedehnten Altmoränengebiet ist im Nordosten das zum Teil lössbedeckte Tertiärhügelland vorgelagert. Der deutsche Anteil an den Alpen ist nur gering. Auf die Stufe der Vor- oder Randalpen folgen nach Süden die waldreichen Flyschvorberge, die höheren Ketten der Kalkvoralpen und schließlich die Nördlichen Kalkalpen mit den Allgäuer Alpen, dem Wetterstein- und Karwendelgebirge sowie den Berchtesgadener Alpen. Die 2962 m hohe Zugspitze im Wettersteingebirge ist die höchste Erhebung Deutschlands. Gewässer Die größten Flüsse Deutschlands entspringen mit Ausnahme des Rheins, der aus den Alpen kommt, dem Mittelgebirgsraum. Die Stromsysteme von Rhein, Weser, Elbe und Oder entwässern zur Nord- oder Ostsee, nur die Donau wendet sich nach Osten dem Schwarzen Meer zu. Alle sind wichtige Binnenschifffahrtswege. Längster und wasserreichster Fluss Deutschlands und einer der wichtigsten Ströme Europas ist der 1320 km lange Rhein. 865 km davon entfallen auf deutsches Gebiet. Der Rhein ist die Hauptader eines ausgedehnten mitteleuropäischen Wasserstraßennetzes. Über den Main und den Main-Donau-Kanal besteht eine Verbindung zur Donau. Die meisten Seen verdanken ihre Entstehung den Eiszeiten, so auch der mit 572 km² größte und mit 254 m tiefste See Deutschlands, der Bodensee. Die Seen häufen sich auf den Seenplatten im Nördlichen Landrücken (Holsteinische Schweiz, Mecklenburgische Seenplatte mit der Müritz) und im Jungmoränenhügelland des Alpenvorlandes. In den Alpen und einigen Mittelgebirgen wurden auch künstliche Stauseen angelegt. Klima und Vegetation Deutschland liegt in der gemäßigten Klimazone. Durch seine Mittellage zwischen dem maritimen Klima Westeuropas und dem Kontinentalklima Osteuropas kann man es auch als typisches Übergangsklima bezeichnen. Der Unterschied zwischen Norden und Süden wird durch die Höhenlage der südlichen Landesteile abgeschwächt. Westwinde bringen genügend Feuchtigkeit vom Atlantik, sodass Niederschläge zu allen Jahreszeiten fallen. Die Temperaturen verzeichnen ein Maximum im Juli und ein Minimum im Januar (Bild 8). Lokale Abweichungen im Temperaturverlauf und in der Niederschlagshöhe sind häufig. So haben die Luvseiten der Gebirge höhere Niederschlagsmengen als die Leeseiten. Im Schutz von Gebirgen haben sich Wärmeinseln wie die des Oberrheinischen Tieflands herausbilden können. Deutschland liegt in der mitteleuropäischen Zone der sommergrünen Laubwälder. Auf den sandigen Böden des Norddeutschen Tieflands dominiert ein Kiefern-Eichen-Wald, der bei Zerstörung durch den Menschen zum Heidegebiet degradiert. Auf diese Weise ist z. B. die Lüneburger Heide entstanden. Die Waldgebiete der Mittelgebirge zeigen eine starke Artendifferenzierung. Die Kammlagen, vereinzelt mit Hochmoorbildung, sind vielfach waldfrei. Zum Typ der Bergmischwälder zählt die Vegetation des von zahlreichen Mooren durchsetzten Alpenvorlandes und der Alpen. Die natürliche Waldgrenze liegt hier in etwa 1800 m Höhe. Bevölkerung In demografischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht nahmen der Westteil und der Ostteil Deutschlands bis zur Wiedervereinigung ganz unterschiedliche Entwicklungen. Diese räumlichen Disparitäten bestimmen noch heute Gesellschaft und Ökonomie Deutschlands. Bevölkerungsentwicklung Deutschland ist, abgesehen von Russland, der bevölkerungsreichste Staat Europas. Die Bevölkerungszahl steigt aber nur durch Zuwanderungsüberschuss oder den Wechsel der Staatsangehörigkeit. Die Bevölkerungsentwicklung verlief im geteilten Vereinigte Staaten von Amerika Die USA sind der nach Fläche und Einwohnerzahl drittgrößte Staat der Erde. Seit Beginn des 20. Jh. sind sie das wirtschaftlich stärkste Land der Erde und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die einzige Weltmacht. Die Vereinigten Staaten verfügen über gute natürliche Voraussetzungen für die Wirtschaft. Ein vergleichsweise günstiges Klima, riesige Flächen fruchtbarer Böden und der nahezu unerschöpfliche Reichtum an Bodenschätzen waren und sind wichtige Voraussetzungen für die hoch produktive, industriemäßig organisierte Landwirtschaft und die vielseitige Industrie. Die Industrie des Landes konzentriert sich traditionell im Manufacturing Belt an den Großen Seen und der Ostküste, aber auch zunehmend an der Golfküste und in Kalifornien, wo vor allem die Wachstumszweige der Hightech- Branche angesiedelt sind. Die USA sehen sich seit längerem mit vielfältigen Problemen konfrontiert: Neben wachsenden sozialen Problemen in den Großstädten sind das vor allem Strukturprobleme in der Wirtschaft. Diese werden u. a. durch das zunehmende Gewicht ausländischer Konkurrenten auf dem Weltmarkt und durch Schwierigkeiten bei der Umstellung der Rüstungsindustrie nach Beendigung des Kalten Krieges verursacht. Die USA nehmen den mittleren Teil des Kontinents Nordamerika ein. Der Staat grenzt im Norden an Kanada und im Süden an Mexiko. Die größte Nord-Süd- Entfernung beträgt rund 2700 km, die größte Entfernung zwischen der Pazifik- und der Atlantikküste rund 4500 km. Neben den 48 Bundesstaaten innerhalb der Landesgrenzen gehören noch einige weitere Territorien zu den USA. Neben den Bundesstaaten Alaska im Nordwesten des Kontinents und Hawai im Pazifik sind das noch mehrere Inseln, u. a. Puerto Rico und Guam. Landeshauptstadt ist Washington an der Atlantikküste. AT Canada Cay MEXIKO fe Dulas Thefland day Spears Misip Golf von Mexiko KUBA Vereinigte Staaten von Amerika Naturraum Oberflächengestalt In den USA kann man vier Großlandschaften unterscheiden, die annähernd parallel zu den Längenkreisen verlaufen: die Ketten der Kordilleren im Westen, die Inneren Ebenen im Zentrum und im Süden, die Appalachen im Osten und die vor den Appalachen liegende atlantische Küstenebene (Bild 2). Die beiden Hauptstränge der Kordilleren, die Rocky Mountains mehr im Zentrum und die parallel laufenden Gebirgsketten an der Pazifikküste, umschließen große hoch gelegene Beckenlandschaften, z. B. das Große Becken mit dem Großen Salzsee (Bild 3). Im Süden spalten sich die pazifischen Gebirge in das Küstengebirge und die Sierra Nevada auf und schließen das Kalifornische Längstal ein. In diesem Raum driften an der mehr als 1000km langen San Andreas Spalte zwei Großplatten, die Pazifische und die Nordamerikanische Platte, aneinander entlang. Er gehört deshalb zu den aktivsten Erdbebenzonen unseres Planeten. Östlich der Kordilleren fallen die zu den Inneren Ebenen gehörenden Great Plains mit ihren weiten Grasländern, den Prärien, in mehreren Stufen zum Zentralen Tiefland ab. Südlich der Großen Seen geht dieses zum Mississippitiefland über, das sich zum Golf von Mexiko hin ausweitet. Aluska Panther Ozean Franceres Napige AL Anahe Langen 1000 km Kanaacher Serie Hochland Inen Mountains ib. do CHENGE Edeces Denver Wyd Lowte Labrador Küsten liewe Clear Landschaftliche Gliederung Nordamerikas w Yoru Alanscher Inne Prärien Missi Profil durch Nordamerika Im Osten erheben sich die Appalachen, bis zu 600 km breit und insgesamt rund 3000 km ,,lang", aus dem Zentralen Tiefland. Ihre bis zu 2000 m hohen Gebirgszüge besitzen allerdings mehr Mittelgebirgscharakter. Im Osten bildet das flachhüglige Piedmont-Plateau den Gebirgsfuß der Appalachen. Teile des Plateaus gehören bereits zu den im Süden versumpften Küstenebenen an der buchtenreichen Atlantikküste. Die Ebenen öffnen sich im Süden zur Halbinsel Florida und zum Mississippitiefland. Klima/Vegetation Der Breitenlage entsprechend besitzen die USA überwiegend gemäßigtes Klima. Kalifornien im Südwesten und Florida im Südosten gehören zur subtropischen Klimazone und besitzen subtropisch-trockenes bzw. subtropisch-feuchtes Klima. In weiten Teilen des Landesinneren herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Sehr charakteristisch sind plötzliche Temperaturstürze. Das hängt mit den fehlenden „Quergebirgen“ zusammen. Dadurch kann sowohl polare Kaltluft als auch tropische Warmluft weit in den Süden bzw. Norden vordringen, wobei sich im Grenzbereich heftige Stürme bilden können, beispielsweise die gefürchteten Tornados. Die Vegetation des Landes ist sehr vielgestaltig: Die Küstenebenen und die Appalachen sind von Natur aus bewaldet, je nach der Höhenlage von Misch- oder Nadelwäldern. Nach Westen verwandeln sich die Waldregionen mit der zunehmenden Trockenheit zunächst in die baumlosen Grasländer der Prärien. Weiter westlich gibt es im Regenschatten der Gebirge auch wüstenhafte Regionen, beispielsweise im Großen Becken. Gewässer Alle großen Gewässer der USA befinden sich in der östlichen Landeshälfte. An der Grenze zu Kanada liegen die Großen Seen, die zu zwei Drittel zu den USA gehören. Oberer See, Huron-, Michigan-, Erie- und Ontariosee bilden die größte zusammenhängende Süßwasserfläche der Erde und sind über den Sankt-Lorenz- Strom mit dem Atlantischen Ozean verbunden. Im Westen sind die größeren Seen meist Salzseen. Ihr größter ist der Große Salzsee im Staat Utah. Der längste und wasserreichste Fluss der USA ist der Mississippi, der in den Golf von Mexiko mündet. Zusammen mit seinem größten Nebenfluss, dem Missouri, umfasst sein Einzugsgebiet 3,3 Mio. km² (Australien 7,6 Mio km²). Die bedeutendsten Flüsse des Westens sind der Colorado und der Columbia. Beide Flüsse sind von großer wirtschaftlicher Bedeutung: der Colorado, der den beeindruckenden Grand Canyongeschaffen hat, für die Bewässerung der Trockengebiete, der gefällereiche Columbia mit den größten Wasserkraftwerken der USA für die Energieerzeugung. Wichtige Daten zum Land Fläche: Einwohnerzahl: Bevölkerungsdichte: Bevölkerungswachstum: Lebenserwartung: Staatsform: Hauptstadt: Bevölkerungsgruppen: Sprachen: Religionen: Klima: Bodennutzung: Hauptexportgüter: Bruttoinlandsprodukt: Wirtschaftssektoren: (Anteil am BIP 2003) Bruttosozialprodukt: 9 629 091 km² 297 Mio. 31 Einw./km² 1,0% 77 Jahre Präsidiale Bundesrepublik Washington D.C. Weiße 73,7 % (Einwanderer vor allem aus Europa), Schwarze 12 % (Afrikaner, Nachkommen ehem. Sklaven), 10,3 % Hispanics (Einwanderer aus Lateinamerika), Asiaten 3,3 % (Einwanderer vor allem aus China), Indianer, Inuit 0,7% Amerikanisches Englisch, im Staat New Mexiko Spanisch als zweite Amtssprache, Sprachen der Minderheiten Katholiken 21%, Baptisten 16 %, Methodisten 6 %, Lutheraner 3,7 %, Anglikaner, Angehörige orthodoxer Kirchen, Juden, Muslime, Buddhisten, Sikhs u. a. im Norden gemäßigt, im Südwesten subtropisch-trocken, im Südosten subtropisch-feucht, Alaska überwiegend subpolar; Durchschnittstemperaturen in New York im Januar 0,7 °C, im Juli 24,9 °C Wald 33,1 %, Wiesen und Weiden 26,2 %, Ackerland 20,9 % Maschinen, Fahrzeuge, Flugzeuge, elektrotechnische Erzeugnisse, Chemieprodukte, industrielle Rohstoffe, u. a. Erze, Erdöl und Mineralölprodukte, Weizen, Mais, Fleisch, Obst und weitere Nahrungsmittel 10 948 547 Mio. US-$ (2003) Landwirtschaft 0,9 %, Industrie 19,7 %, Dienstleistungen 79,4 % 37 870 US-$/Einw. (2003) Besiedlung und Bevölkerungszusammensetzung Das Territorium der heutigen USA war bis ins 16. Jahrhundert nur von wenigen Millionen Indianern bewohnt. Der im frühen 17. Jh. einsetzende Zustrom von europäischen Siedlern in den Osten, die Einfuhr schwarzer Sklaven aus Afrika für die Plantagen im Süden, die Einwanderung aus asiatischen Staaten in die Pazifikregion sowie aus Mexiko in die angrenzenden Staaten änderten diese Situation gründlich. Während zweier großer Einwanderungswellen aus Europa kamen bis 1890 vor allem Engländer, Iren, Deutsche und Skandinavier. In der zweiten Welle bis 1910 waren es dann meist süd- und osteuropäische Einwanderer. Insgesamt wanderten von 1820 bis 1996 rund 63 Mio. Menschen aus den genannten Staaten und Regionen in die USA ein, darunter etwa 7 Mio. Deutsche und 5,4 Mio. Italiener. Die Nachkommen dieser Einwanderer bilden heute mit etwa 99 % Anteil an der Gesamtbevölkerung die absolute Bevölkerungsmehrheit der USA. Bevölkerungsverteilung Die USA sind außerordentlich ungleichmäßig besiedelt. Fast menschenleer mit weniger als 10 Einw./km² sind die polaren und subpolaren Weiten Alaskas, die wüstenhaften Trockengebiete im Westen sowie die Hochgebirgsregionen. Ausgesprochene Ballungsräume sind dagegen das Gebiet der Großen Seen, Teile der mittelatlantischen Staaten sowie Teile von Texas und Kalifornien. Die USA - ein „ Drei Viertel der Amerikaner leben heute in Städten. Diesem hohen Verstädterungsgradverdanken die USA den Namen „Stadtland“. Die großen städtischen Agglomerationendehnen sich mitunter über Hunderte von Kilometern aus, z. B. von Baltimore über New York bis Boston an der Atlantikküste, um Los Angeles und San Francisco an der Westküste oder an den Großen Seen um Chicago, Detroit und Cleveland. In den Stadtzentren amerikanischer Städte konzentrieren sich die öffentlichen und privaten Dienstleistungen. Es gibt aber auch Slums mit meist farbiger Bevölkerungsmehrheit und hoher Bevölkerungsdichte. Die sozial besser gestellten Amerikaner leben in den vielen Vorstädten der meisten Städte. ,Stadtland" Besonders in den großen Städten polarisieren sich aber auch die sozialen Probleme des Landes: große Gegensätze zwischen Arm und Reich bzw. zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Hautfarben, verbreitete Armut und Obdachlosigkeit, hohe Kriminalitätsraten, frappierende Mängel in der Bildung und Ausbildung.