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Politik Abitur Lernzettel 2022

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 12.1 Politische Partizipation zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Partizipation in der Demokratie (6 Stück):
Wahlen: Bevölkerung wählt die P

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Hier sind die Semester 1-4 zusammen gefasst für das Politik Abitur 2022 in Niedersachsen. Meine Quellen sind das Schulbuch und das Stark Politik Abiturheft aus Niedersachsen.

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12.1 Politische Partizipation zwischen Anspruch und Wirklichkeit Partizipation in der Demokratie (6 Stück): Wahlen: Bevölkerung wählt die Partei, die ihre Meinung vertritt, Ergebnis der Wahl⇒ Hervorbringen einer handlungsfähigen Regierung Politik Abitur 26.04.2022 Parteien: vertreten politische Interessen, ermöglichen aktive Teilnahme an Politik, Aufstellen von Bewerbern für Wahlen, Bindeglied zwischen Volk und Staatsorgan Petitionen: bei Erreichen einer bestimmten Zahl an Unterschriften kann ein bestimmtes Thema dem Parlament zur Befassung vorgelegt werden Demonstration: im politischen Sinne ist es eine in der Öffentlichkeit stattfindende Versammlung mehrerer Personen zum Zweck der Meinungsäußerung Bürgerinitiative: zeitlich und thematisch begrenzter, freiwilliger Zusammenschluss von Bürgern um für bestimmte (in der Regel: politisches, ökologisches oder soziales Anliegen) Themen eintreten Interessenverbände: Interessenaggregation, -selektion, -artikulation und - integration, Schaffen von Partizipationsmöglichkeiten zwischen den Wahlterminen, Stärkung der Problemlösefähigkeit der Politik durch Sachverstand/Expertenwissen Medien in der Demokratie: Printmedien: lokal und überregional, journalistische Berichterstattung (objektiv oder subjektiv?), Art der Zeitung ist zu beachten (Qualität/ pol. Schlag links: eher -süd deutsche, - Taz, - Zeit, rechts: eher - FAZ, - Bild) Magisches 5 Eck: Objektivität Trennungsnorm Vielfalt der Perspektiven Fairness/ Ausgewogenheit Hintergrund Komplexitätsreduktion Vereinfachung Verständlichkeit Transparenz/Reflexivität Offenlegung der Bedingungen Quellenkritik Journalistische Qualität Aktualität zeitliche Aktualität (Neuigkeit) "Problem"- Aktualität (Wichtigkeit) Originalität Rezeptionsanreiz Eigenrecherche ,,Gegeninformation" Welche Funktionen sollen Medien wahrnehmen? O Kritik und Kontrolle: O O -einzelne Bürger kaum in Lage tatsächliches Verhalten politischer Akteure zu beurteilen →Journalismus hat Aufgabe: Verhalten und die Kommunikation von Regierenden, Parteien, Verbände, Wirtschaftsunternehmen und anderen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu kritisieren -für wirksame Kontrolle sind journalistische Ressourcen nötig, nur so können längerfristige Recherchen finanziert werden POLITIKER -auch gewisse Machtposition des Journalismus als...

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`vierte Gewalt` im Staat gegenüber politischen Akteuren ist hilfreich, denn diese sind oft nur bei ausreichendem öffentlichen Druck auskunftsbereit Urteils- und Meinungsbild: -Journalistische Medien informieren nicht nur über politische Akteure sondern auch über das aktuelle Meinungsklima in Bevölkerung → große Bedeutung: Meinungsumfragen wie z.B. in Wahlkampfphasen: ist für Bürger von Bedeutung, da es erheblichen Einfluss auf eigene Meinungsbildung hat -meinungsbetonte Darstellungstexte/Interviews dienen Publikum als Interpretationshilfen und Meinungs-Vorlagen → im Idealfall decken sie alles ab damit Bürger aus der Vielfalt ihre persönliche Meinung ableiten können. Artikulation: -Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes garantiert sich eine Meinung zu bilden, sondern sie zu artikulieren (in persönlichem Gespräch oder in Öffentlichkeit -in Demokratie sind freie Meinungsäußerung und freie und gleiche Wahlen ein unverzichtbares Fundament politischer Entscheidungen -in Diskussionsforen oder Nutzerkommentare können alle Bürger, die das wollen, direkt und ungefiltert öffentlich zu Wort melden Informationen: -Bürger müssen demokratische Kommunikations- und Entscheidungsprinzipien grundsätzlich verstehen [...] -Diese Informationsaufgabe soll -neben dem Bildungssystem- die Medien wahrnehmen Wer beherrscht wen? Das Verhältnis von Politik und Medien: □ MEDIEN MEDIEN POLITIKER Die Medien beherrscht die Regierung Die Regierung beherrscht die Medien Wer beherrscht wen? Theorien zum Verhältnis von Medien und Politik: O Instrumentalisierungsansatz: -Massenmedien verlieren an Autonomie -große Abhängigkeit der Medien der Politik (indirekt) -Politik= offizielle Quelle O Interdependenzansatz: -Politik und Medien voneinander abhängig -Politik gibt Medien „Rohmaterial" -Medien publizieren für Politik O Dependenzansatz: -Abhängigkeit der Massenmedien durch Medialisierung -funktionssicherung politischer Institutionen -erwarten eine dienende Rolle gegenüber dem Parlament -umgekehrt → Massenmedien abhängig -Medien vertreten eigene politische Interessen Tendenzen medialer Politikvermittlung: O -Mediale Darstellung von Politik begegnet (heute) nicht mit ausführlicher Hintergrundanalysen, sondern häufig in kurzen Statements oder bildhafter Darstellungen, zeigen Politiker auch in unpolitischen Situationen (Medialisierung von Politik) -Entwicklungstendenz ist darauf zurückzuführen, dass Nachrichten häufig mit (unterstellten) Erwartung produziert werden sie müssen neu und außergewöhnlich (Nachrichtenwert) und (wegen begrenzter Zuschaueraufmerksamkeit) einfach, personalisiert und emotionsgeladen sein damit man sie wahrnimmt Medien und Politik – ein schwieriges Wechselverhältnis: O -Über Stellenwert und Bedeutung der Medien im politischen System gibt es unterschiedliche Theorien Rangliste der Pressefreiheit 2018: O 1. Norwegen, 2. Schweden, 3. Niederlande, 4. Finnland, 5.Schweiz, 6. Jamaika, 14. Portugal, 15. Deutschland, 33. Frankreich... .../ Tempo vs. Originalität: Wie Nachrichten online verbreitet werden: O Berücksichtigt wurden alle Websites mit politischen Informations- und Nachrichtenmedien in Frankreich und Gesamtheit der 2013 veröffentlichen Artikel auf den Seiten -im Durchschnitt brauch es 3 Stunden (187 Minuten) damit eine im Internet veröffentlichte Information auf einer anderen Seite erneut publiziert wird, in 25% der Fälle nur etwa 3 ½ Minuten (215 Sekunden) -Geschwindigkeit geht auf Kosten der Originalität: 66% im Internet veröffentlichten Artikel sind zumindest durch copy and paste entstanden, die Originalitätsrate der Online-Artikel liegt also bei nur 38% Wer beeinflusst unsere Meinungen? Anteil unterschiedlicher Medienunternehmen am Meinungsmarkt Fernsehen (2. Halbjahr 2017) Viacom 1,1% Springer 1,2% Discovery 1,9% O Murdoch 2,1% Bauer 3,1% Disney 2,7% TMG 3,9% Sonstige 7,3% ProSieben, Sat.1 17,4% ARD 28,7% Σ= 112,7%* - ZDF 21,8% * Eine Über- schreitung von 100% ergibt sich daraus, dass Beteiligungs- Anteile von 25% und mehr einem Unternehmen voll zugerechnet werden. RTL Group (Bertelsmann) 21,4% Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt unterscheidet sich sowohl von einem staatlichen als auch von einem privat- wirtschaftlich organisierten Anbieter. Die Kennzeichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland sind folgende: Die Anstalten sind „binnenpluralistisch" organisiert. In den Aufsichtsgremien (den Rundfunkräten) sitzen Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessengruppen (z.B. Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände, Mediensystem in Deutschland: Umweltverbände). Die Anstalten finanzieren sich zum Großteil aus Gebühren und nur zu einem geringen Teil aus Werbeeinnahmen. Das Programm soll der Grundversorgung der Bevölkerung dienen. Die Programmgestaltung soll ausgewogen sein. -duale Rundfunkordnung: öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten & private Hörfunk- und Fernsehanbieter -öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten: ARD, ZDF; gewählte Gremien alle wichtigen Personal- und Programmentscheidungen treffen; Finanzierung durch Rundfunkbeitrag -private Hörfunk- und Fernsehanbieter: seit 1980er; 14 Landesmedienanstalten überwachen die Ausgewogenheit deren Programme und entscheiden über die Zulassung neuer Sender Wer nutzt digitale Medien für politische Partizipation? Politische Online-Partizipation nach Alter O 50+ 35-49 Jahre O bis 34 Jahre > 3000 Euro 1500-3000 Euro <1500 Euro abgeschlossenes Hochschulstudium Abitur, Hochschulreife, Fachhochschulreife weiterbildende Schule ohne Abitur Volks- oder Haupt- schule, mit Lehre 0% Volks- oder Haupt- schule, ohne Lehre 0% eigene Darstellung des Nutzers im Netz Politische Online-Partizipation nach Einkommen 0% 39% 49% 20% 51% • Nachrichten • Meinungsbeiträge • Gerüchte 48% 20% Annahme: Er wird in einer ...Informationsblase" eingeschlossen. 65% 58% 61% 40% 56% 33% 40% Politische Online-Partizipation nach Bildungsgrad 19% 20% 40% 40% 54% 60% Soziale Medien im Wahlkampf: Soziale Medien im Wahlkampf 60% 32% 35% 53% 60% 56% So können politische Parteien die sozialen Medien nutzen, um Wähler gezielt zu beeinflussen: Das könnte das (Wahl-)Verhalten des Nutzers beeinflussen. 60% f yo SOZIALES NETZWERK z. B. Facebook, Twitter, Instagram Nutzer teilt und bewertet Inhalte (..Gefällt mir", teilen, retweeten) ✓ Wahlkampf-Team erstellt Profil des einzelnen Nutzers Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Status etc. • inhaltliche Wünsche, Vorlieben Wahlkampf-Team schickt einzelnen Nutzergruppen zielgerichtete Informationen 45% • als nur für diese sichtbaren Seitenbeitrag (..Dark Post") • als Anzeige ↓ Der Nutzer bekommt vermehrt einseitige Informationen angezeigt. 38% 44% Facebook zeigt dem Nutzer eine Auswahl an Beiträgen an, die zu seinem Profil passen. Dadurch kann sich eine einseitige Sichtweise verstärken. 47% Partizipieren Kennen Die zu 100% fehlenden Werte (dunkle Markierung) kennzeichnen die Befragten, die Möglichkeiten der online-Partizipation weder kennen noch nutzen. Wahlkampf-Team schaltet Anzeigen mit Spaß- Umfragen 80% 37% 80% dpa-25049 80% 100% 100% 100% Politische Partizipation im Internet: O Im Internet 2.0" (Internetanwendungen, die über eine reine Darstellung hinaus Interaktivität ermöglichen) viele politische Informations- und Partizipationsmöglichkeiten haben sich eröffnet Plattformen (z.B. abgeordnetenwatch.de) bieten Informationen über politische Prozesse und erweitern öffentliche Kontrolle politischer Akteure O Unterschiedliche Angebote bieten Partizipationsmöglichkeiten: stärker bottom-up organisiert: Kampagnenplattformen wie

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Hier sind die Semester 1-4 zusammen gefasst für das Politik Abitur 2022 in Niedersachsen. Meine Quellen sind das Schulbuch und das Stark Politik Abiturheft aus Niedersachsen.

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12.1 Politische Partizipation zwischen Anspruch und Wirklichkeit Partizipation in der Demokratie (6 Stück): Wahlen: Bevölkerung wählt die Partei, die ihre Meinung vertritt, Ergebnis der Wahl⇒ Hervorbringen einer handlungsfähigen Regierung Politik Abitur 26.04.2022 Parteien: vertreten politische Interessen, ermöglichen aktive Teilnahme an Politik, Aufstellen von Bewerbern für Wahlen, Bindeglied zwischen Volk und Staatsorgan Petitionen: bei Erreichen einer bestimmten Zahl an Unterschriften kann ein bestimmtes Thema dem Parlament zur Befassung vorgelegt werden Demonstration: im politischen Sinne ist es eine in der Öffentlichkeit stattfindende Versammlung mehrerer Personen zum Zweck der Meinungsäußerung Bürgerinitiative: zeitlich und thematisch begrenzter, freiwilliger Zusammenschluss von Bürgern um für bestimmte (in der Regel: politisches, ökologisches oder soziales Anliegen) Themen eintreten Interessenverbände: Interessenaggregation, -selektion, -artikulation und - integration, Schaffen von Partizipationsmöglichkeiten zwischen den Wahlterminen, Stärkung der Problemlösefähigkeit der Politik durch Sachverstand/Expertenwissen Medien in der Demokratie: Printmedien: lokal und überregional, journalistische Berichterstattung (objektiv oder subjektiv?), Art der Zeitung ist zu beachten (Qualität/ pol. Schlag links: eher -süd deutsche, - Taz, - Zeit, rechts: eher - FAZ, - Bild) Magisches 5 Eck: Objektivität Trennungsnorm Vielfalt der Perspektiven Fairness/ Ausgewogenheit Hintergrund Komplexitätsreduktion Vereinfachung Verständlichkeit Transparenz/Reflexivität Offenlegung der Bedingungen Quellenkritik Journalistische Qualität Aktualität zeitliche Aktualität (Neuigkeit) "Problem"- Aktualität (Wichtigkeit) Originalität Rezeptionsanreiz Eigenrecherche ,,Gegeninformation" Welche Funktionen sollen Medien wahrnehmen? O Kritik und Kontrolle: O O -einzelne Bürger kaum in Lage tatsächliches Verhalten politischer Akteure zu beurteilen →Journalismus hat Aufgabe: Verhalten und die Kommunikation von Regierenden, Parteien, Verbände, Wirtschaftsunternehmen und anderen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu kritisieren -für wirksame Kontrolle sind journalistische Ressourcen nötig, nur so können längerfristige Recherchen finanziert werden POLITIKER -auch gewisse Machtposition des Journalismus als...

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Artikulation: -Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes garantiert sich eine Meinung zu bilden, sondern sie zu artikulieren (in persönlichem Gespräch oder in Öffentlichkeit -in Demokratie sind freie Meinungsäußerung und freie und gleiche Wahlen ein unverzichtbares Fundament politischer Entscheidungen -in Diskussionsforen oder Nutzerkommentare können alle Bürger, die das wollen, direkt und ungefiltert öffentlich zu Wort melden Informationen: -Bürger müssen demokratische Kommunikations- und Entscheidungsprinzipien grundsätzlich verstehen [...] -Diese Informationsaufgabe soll -neben dem Bildungssystem- die Medien wahrnehmen Wer beherrscht wen? Das Verhältnis von Politik und Medien: □ MEDIEN MEDIEN POLITIKER Die Medien beherrscht die Regierung Die Regierung beherrscht die Medien Wer beherrscht wen? Theorien zum Verhältnis von Medien und Politik: O Instrumentalisierungsansatz: -Massenmedien verlieren an Autonomie -große Abhängigkeit der Medien der Politik (indirekt) -Politik= offizielle Quelle O Interdependenzansatz: -Politik und Medien voneinander abhängig -Politik gibt Medien „Rohmaterial" -Medien publizieren für Politik O Dependenzansatz: -Abhängigkeit der Massenmedien durch Medialisierung -funktionssicherung politischer Institutionen -erwarten eine dienende Rolle gegenüber dem Parlament -umgekehrt → Massenmedien abhängig -Medien vertreten eigene politische Interessen Tendenzen medialer Politikvermittlung: O -Mediale Darstellung von Politik begegnet (heute) nicht mit ausführlicher Hintergrundanalysen, sondern häufig in kurzen Statements oder bildhafter Darstellungen, zeigen Politiker auch in unpolitischen Situationen (Medialisierung von Politik) -Entwicklungstendenz ist darauf zurückzuführen, dass Nachrichten häufig mit (unterstellten) Erwartung produziert werden sie müssen neu und außergewöhnlich (Nachrichtenwert) und (wegen begrenzter Zuschaueraufmerksamkeit) einfach, personalisiert und emotionsgeladen sein damit man sie wahrnimmt Medien und Politik – ein schwieriges Wechselverhältnis: O -Über Stellenwert und Bedeutung der Medien im politischen System gibt es unterschiedliche Theorien Rangliste der Pressefreiheit 2018: O 1. Norwegen, 2. Schweden, 3. Niederlande, 4. Finnland, 5.Schweiz, 6. Jamaika, 14. Portugal, 15. Deutschland, 33. Frankreich... .../ Tempo vs. Originalität: Wie Nachrichten online verbreitet werden: O Berücksichtigt wurden alle Websites mit politischen Informations- und Nachrichtenmedien in Frankreich und Gesamtheit der 2013 veröffentlichen Artikel auf den Seiten -im Durchschnitt brauch es 3 Stunden (187 Minuten) damit eine im Internet veröffentlichte Information auf einer anderen Seite erneut publiziert wird, in 25% der Fälle nur etwa 3 ½ Minuten (215 Sekunden) -Geschwindigkeit geht auf Kosten der Originalität: 66% im Internet veröffentlichten Artikel sind zumindest durch copy and paste entstanden, die Originalitätsrate der Online-Artikel liegt also bei nur 38% Wer beeinflusst unsere Meinungen? Anteil unterschiedlicher Medienunternehmen am Meinungsmarkt Fernsehen (2. Halbjahr 2017) Viacom 1,1% Springer 1,2% Discovery 1,9% O Murdoch 2,1% Bauer 3,1% Disney 2,7% TMG 3,9% Sonstige 7,3% ProSieben, Sat.1 17,4% ARD 28,7% Σ= 112,7%* - ZDF 21,8% * Eine Über- schreitung von 100% ergibt sich daraus, dass Beteiligungs- Anteile von 25% und mehr einem Unternehmen voll zugerechnet werden. RTL Group (Bertelsmann) 21,4% Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt unterscheidet sich sowohl von einem staatlichen als auch von einem privat- wirtschaftlich organisierten Anbieter. Die Kennzeichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland sind folgende: Die Anstalten sind „binnenpluralistisch" organisiert. In den Aufsichtsgremien (den Rundfunkräten) sitzen Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessengruppen (z.B. Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände, Mediensystem in Deutschland: Umweltverbände). Die Anstalten finanzieren sich zum Großteil aus Gebühren und nur zu einem geringen Teil aus Werbeeinnahmen. Das Programm soll der Grundversorgung der Bevölkerung dienen. Die Programmgestaltung soll ausgewogen sein. -duale Rundfunkordnung: öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten & private Hörfunk- und Fernsehanbieter -öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten: ARD, ZDF; gewählte Gremien alle wichtigen Personal- und Programmentscheidungen treffen; Finanzierung durch Rundfunkbeitrag -private Hörfunk- und Fernsehanbieter: seit 1980er; 14 Landesmedienanstalten überwachen die Ausgewogenheit deren Programme und entscheiden über die Zulassung neuer Sender Wer nutzt digitale Medien für politische Partizipation? Politische Online-Partizipation nach Alter O 50+ 35-49 Jahre O bis 34 Jahre > 3000 Euro 1500-3000 Euro <1500 Euro abgeschlossenes Hochschulstudium Abitur, Hochschulreife, Fachhochschulreife weiterbildende Schule ohne Abitur Volks- oder Haupt- schule, mit Lehre 0% Volks- oder Haupt- schule, ohne Lehre 0% eigene Darstellung des Nutzers im Netz Politische Online-Partizipation nach Einkommen 0% 39% 49% 20% 51% • Nachrichten • Meinungsbeiträge • Gerüchte 48% 20% Annahme: Er wird in einer ...Informationsblase" eingeschlossen. 65% 58% 61% 40% 56% 33% 40% Politische Online-Partizipation nach Bildungsgrad 19% 20% 40% 40% 54% 60% Soziale Medien im Wahlkampf: Soziale Medien im Wahlkampf 60% 32% 35% 53% 60% 56% So können politische Parteien die sozialen Medien nutzen, um Wähler gezielt zu beeinflussen: Das könnte das (Wahl-)Verhalten des Nutzers beeinflussen. 60% f yo SOZIALES NETZWERK z. B. Facebook, Twitter, Instagram Nutzer teilt und bewertet Inhalte (..Gefällt mir", teilen, retweeten) ✓ Wahlkampf-Team erstellt Profil des einzelnen Nutzers Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Status etc. • inhaltliche Wünsche, Vorlieben Wahlkampf-Team schickt einzelnen Nutzergruppen zielgerichtete Informationen 45% • als nur für diese sichtbaren Seitenbeitrag (..Dark Post") • als Anzeige ↓ Der Nutzer bekommt vermehrt einseitige Informationen angezeigt. 38% 44% Facebook zeigt dem Nutzer eine Auswahl an Beiträgen an, die zu seinem Profil passen. Dadurch kann sich eine einseitige Sichtweise verstärken. 47% Partizipieren Kennen Die zu 100% fehlenden Werte (dunkle Markierung) kennzeichnen die Befragten, die Möglichkeiten der online-Partizipation weder kennen noch nutzen. Wahlkampf-Team schaltet Anzeigen mit Spaß- Umfragen 80% 37% 80% dpa-25049 80% 100% 100% 100% Politische Partizipation im Internet: O Im Internet 2.0" (Internetanwendungen, die über eine reine Darstellung hinaus Interaktivität ermöglichen) viele politische Informations- und Partizipationsmöglichkeiten haben sich eröffnet Plattformen (z.B. abgeordnetenwatch.de) bieten Informationen über politische Prozesse und erweitern öffentliche Kontrolle politischer Akteure O Unterschiedliche Angebote bieten Partizipationsmöglichkeiten: stärker bottom-up organisiert: Kampagnenplattformen wie