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Sektor Ausland Abitur

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Sektor Ausland Abitur

 Der Sektor Ausland im Wirtschaftskreislauf
Abitur Wirtschaft Zusammenfassung - Sektor Ausland
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Der Sektor Ausland im Wirtschaftskreislauf Abitur Wirtschaft Zusammenfassung - Sektor Ausland Chance: Haushalte Risiken: Geidstrom - Transferzahlungen Direkte Steuern Sparen Verbindlichkeiten. gegenüber dem Ausland Investitionen in ausi. Unternehmen Sparen, Konsum Konsumausgaben Sparen des Staates Staat Faktoreinkommen Wohnt in Deutschland, bekommt Geld (Gehalt) aus dem Ausland Der Wirtschaftskreislauf einer offenen Volkswirtschaft Kredit- aufnahme Vermögens- veränderung Faktoreinkommen Ausland Staatlicher Konsum Subventionen Indirekte Steuern Netto- investitionen Forderungen an das Ausland Internationale Arbeitsteilung Komparativer Kostenvorteil nach David Ricardo: David Ricardo entwickelte die Theorie der komparativen Kosten, wonach internationale Arbeitsteilung und Handel selbst für diejenigen Länder vorteilhaft sind, die alle Güter zu geringeren Kosten überzeugen können als das Ausland, da sie sich so auf die Güter spezialisieren können, die sie relativ gesehen am günstigsten produzieren. Ziel: Ziele der internationalen Arbeitsteilung sind Leistungssteigerung durch Spezialisierung, sowie vor allem Ertragssteigerung durch Kostenunterschiede, v.a. Lohnunterschiede zwischen Hoch- und Billiglohnländern. Weitere folgen sind zudem eine stärkere Spezialisierung sowie eine Verkoppelung der Staaten in der Weltwirtschaft. Unternehmen Saldo der Faktoreinkommen Import(zahlung) Export(zahlung) Versandkosten + Zolle niedrigere Preise und ein größeres Produktangebot Produktions- und Investitionsanreize für die Entwicklungsländer Druck auf die Löhne in den westlichen Entwicklungsländern → Forderungen nach protektionistischen Maßnahmen Produktionsstätten teilweise nicht in den Binnenmarkt integriert → keine ausreichenden Anreize zur Armutsminderung Absoluter Kostenvorteil nach Adam Smith: Nach Adam Smith soll jedes Land das produzieren, was es günstiger und schneller als die Konkurrenz herstellen kann. Arbeitsteilung ist immer effizienter, da eine Spezialisierung stattfindet. Produktlebenszyklus – Theorie (Raymond Vernon): 1. Innovationsphase: hoch entwickeltes Industrieland profitiert 2. Ausreifungsphase: teilweise Innovationsland, teilweise ausländische Produktionsstandorte profitieren 3. Sättigungsphase: nur ausländische Massenproduktionsstandorte profitieren (Innovationsland befindet sich meist in einer...

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neuen Innovationsphase) → Komparativer Vorteil ändert sich während den einzelnen Phasen Faktorproportionentheorie (Eli Heckscher und Bertil Ohlin): Fokus auf Produktionsfaktoren wie Arbeit, Kapital und Boden Produktion des Gutes mit vergleichsweise besseren Produktionsfaktoren → danach Außenhandel (Arbeitsteilung) Neue Außenhandelstheorie (Paul Krugman): Massenproduktion bringt Einsparungen und reduziert die Stückkosten/Produktionskosten (=interne Skaleneffekte) Aber: geringere Produktvielfalt Lösung: Handel zwischen einander ähnlichen Industrieländern → größerer Absatzmarkt mit Kunden im Ausland → größere Produktvielfalt durch ausländische Anbieter → intraindustrieller Handel wichtig, da jeder durch internationale Arbeitsteilung die Produktionskosten senken kann Inter- und intraregionaler Handel Interregional: Handel zwischen verschiedenen Wirtschaftsregionen z.B. Triade Regionen (Asien, Europa, Nordamerika) Intraregional: Handel zwischen den Ländern einer Wirtschaftsregion z.B. Frankreich und Deutschland Inter- und intraindustrieller Handel Interindustriell: Internationaler Austausch unterschiedlicher Güter (aus unterschiedlichen Sektoren) z. B. Deutschland exportiert Autos nach China & China exportiert Computer nach Deutschland Intraindustriell: internationaler Austausch von Gütern aus dem gleichen Sektor z.B. Deutschland exportiert Autos nach Frankreich & Frankreich exportiert Autos nach Deutschland Transnationale Unternehmen Ein transnationales Unternehmen ist ein in zahlreichen Staaten präsentes Unternehmen (durch Niederlassungen, Tochtergesellschaften, Betriebsstätten) deren zentrale sich meist im Heimatland befindet. Standortvorteile, Rohstoffe Beispiele: Vodafone, E.on, BP PLC neue Technologien + Maschinen, Arbeitsplätze Ausländische Direktinvestitionen (ADI) Ausländische Direktinvestitionen sind Vermögensanlagen, die von einem Unternehmen einer Regierung in einem ausländischen Unternehmen getätigt werden, um eine dauerhafte Beteiligung zu erreichen. Sie müssen mindestens 10% der stimmberechtigten Aktien besitzen, um Einfluss zu haben. Beispiel: häufig Agrarinvestitionen aus Saudi-Arabien oder China in afrikanische Flächen/Landwirtschaftsunternehmen, Investitionen in Impfstoffunternehmen Terms of Trade Tauschbedingungen im internationalen Handel (für fairen Handel): Verhältnis zwischen dem Preis des exportierten und den Preis des importierten gutes Angabe, wie viele Mengeneinheiten des Importgutes für eine Einheit des Exportgutes getauscht werden = reales Austauschverhältnis faire Bedingungen auch für schwächere Länder Beispiel: Deutschland kauft euren Strom aus Frankreich, verkauft billigen Strom an Frankreich → schlechte Terms of Trade für Deutschland, gute für Frankreich TRIADE Bezeichnung für die 3 stärksten Wirtschaftsregionen der Welt (zurzeit Einführung des Begriffs) Bestehend aus NAFTA (Nordamerika), EU & Ostasien BRICS-Staaten Abkürzung für Schwellenländer, die in den letzten Jahren ein hohes Wirtschaftswachstum hatten und deswegen Einfluss bei den G20 gewonnen haben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika Schwellenland Bezeichnung für ein fortgeschrittenes Entwicklungsland, das aufgrund ihrer hohen wirtschaftlichen Entwicklung zu Industriestaaten übergehen könnten Beispiel: bis zu 40 Länder wie Israel, Südafrika, Argentinien und Mexiko LDC (Least Developed Country) Bezeichnung für die am wenigsten entwickelten Länder Stand 2017: 47 besonders arme Staaten, in denen ein nachhaltiges Wachstum durch strukturelle Probleme nicht möglich ist Freihandel vs. Protektionismus Freihandel: Freihandel meint, den internationalen Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr von allen Einschränkungen und Behinderungen zu befreien (4 Freiheiten des Binnenmarktes). Grundlage ist die Idee des Wirtschaftsliberalismus. Ordnungspolitische entspricht dieses Leitbild jenem der freien Marktwirtschaft (DE: soziale Marktwirtschaft), d.h. der Entscheidungsfreiheit der Wirtschaftssubjekte wird oberste Priorität eingeräumt. Vorteile - hohe Exporte - Innovation verbreitet sich schnell - große Angebotsvielfalt - globaler Handel → weniger Armut - Kaufkraft steigt - z.B. China Löhne steigen → beseitigt Armut - Stärkung der sozialen Marktwirtschaft - gegenseitige Abhängigkeit der Staaten (Profit) - GINI-Koeffizient → Einkommen gleichmäßig verteilt durch Steuern - Produkte die selten vorliegen, kann jeder nutzen - Frieden und internationale Gemeinschaft - sichert langfristig Arbeitsplätze - Öffnung der Märkte für Einfuhren aus Entwicklungsländern ermöglicht ihnen er Entwicklung aus eigener Kraft Nachteile - Starke Abhängigkeit von der Preisentwicklung auf Auslandsmärkten Vorteile - Schutz vor ausländischen Billigprodukten - eigene Wirtschaftsleistung (Wachstum) wird ermöglicht → Entwicklungsländer - Zölle schützen die eigene Wirtschaft Und dienen als Einnahmequelle für den Staatshaushalt - einseitige Produktionsstrukturen die auf längere Sicht die Entwicklungschancen des Landes beeinträchtigen - der Staat wird ausländischem Druck ausgeliefert - Durchsetzung institutioneller Regelungen zum Schutz des Sektors (Schutzzölle, Subventionen) - Ausbeutung der Arbeitskräfte in Entwicklungsländern wird verhindert - Schutzvorschriften können zu Handelshemmnissen werden und auf subtile Weise als protektionistisches Instrument genutzt werden (Boeing vs. Airbus) - Maßnahmen zur Verminderung eines Leistungsbilanzdefizits gelten als kurzfristige Problembeseitigung Protektionismus: Beim Protektionismus oder Außenhandelsmonopol wird vom Grundsatz der zentralen Planung der Außenwirtschaftsbeziehungen ausgegangen. Eine Entscheidungsfreiheit der Wirtschaftssubjekte ist nicht gegeben und nur der Staat ist berechtigt die außenwirtschaftlichen Beziehungen abzuwickeln und zu kontrollieren. Ziele: - Könnte politisch und militärisch wichtige Industrien zerstören (Solaranlagen → Deutsche verschwinden vom Markt) Schutz der einheimischen Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz wirtschaftliche Bestrafung für unfairen Wirtschaftspolitik anderer Staaten Vermischung mit Politik (Brexit → Flüchtlinge) Nachteile - schlechtere Versorgung mit z.B. Medikamenten (Brexit) - Entfall von internationalem Wettbewerbsdruck + Vorteile (Innovation etc.) - mögliche Wettbewerbsverzerrung durch Auflagen - größeres Handelsbilanzdefizit (GB - EU) - bindet Kapital, Arbeitskräfte und Steuern (Outsourcing) -Vermeidung einseitiger Spezialisierung auf in alten Produktionen ein Exportgeschäft verringert die Anfälligkeit für Preisschwankungen und Substitution - hohe volkswirtschaftliche Kosten (Brexit) - Sicherung von Arbeitsplätzen von Altindustrien (vorübergehend →Wegzug von Industrien) - Strukturwandel kann abgefedert werden durch Schutz vor ausländischer Konkurrenz Beispiel: Brexit Brexit mit Deal - geringere Verluste auf beiden Seiten - Verhinderung von Zöllen und Lieferquoten No-Deal Brexit - Vergrößerung des ohnehin schon großen Handelsbilanzdefizit - höhere Preise Exit, geringeres Angebot - mehr Bürokratie und höhere Kosten für Unternehmen - hohe Jobverluste in Großbritannien → Massenentlassung - Medikamenten Engpass - lange Staus an den Fährhäfen durch Zollabfertigung Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels (Globalisierung) Ökonomisch: + Neue Arbeitsplätze → weniger Armut (China) + größeres Angebot und niedrigerer Preis + größere Produktvielfalt + fördert wirtschaftlich fortgeschrittene Länder durch z.B. Investitionen aus der ganzen Welt in große Unternehmen welche hauptsächlich in wirtschaftlich starken Ländern angesiedelt sind + Steigerung der Wirtschaftsleistung durch Immigranten + bessere und günstigere Arbeitsbedingungen (Corona: Kostenvorteile Chinas schrumpfen) + Beschleunigung der Wirtschaft (Corona sorgt für Entschleunigung) Kleinunternehmen haben keine Chance am Markt keine Sicherheit selbst in „sicheren“ Branchen (Solarbranche) → ständiger Wandel Disparitäten zwischen armen und reichen Ländern werden stärker (Corona Impfstoff) → Handel wir zu aggressivem Konflikt keine einheitlichen Handelsregeln (WTO) → jeder auf seinen eigenen Vorteil aus Steueroasen werden attraktiver Billigproduzenten zerstören Märkte in europäischen Ländern → Arbeitsplätze gehen verloren günstige Lieferketten bieten keine Sicherheit (Corona) Tendenz zu Outsourcing (durch Corona regionale Produktion) → wertschöpfungsketten werden zunehmend regionalisiert

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Frankreich und Deutschland Inter- und intraindustrieller Handel Interindustriell: Internationaler Austausch unterschiedlicher Güter (aus unterschiedlichen Sektoren) z. B. Deutschland exportiert Autos nach China & China exportiert Computer nach Deutschland Intraindustriell: internationaler Austausch von Gütern aus dem gleichen Sektor z.B. Deutschland exportiert Autos nach Frankreich & Frankreich exportiert Autos nach Deutschland Transnationale Unternehmen Ein transnationales Unternehmen ist ein in zahlreichen Staaten präsentes Unternehmen (durch Niederlassungen, Tochtergesellschaften, Betriebsstätten) deren zentrale sich meist im Heimatland befindet. Standortvorteile, Rohstoffe Beispiele: Vodafone, E.on, BP PLC neue Technologien + Maschinen, Arbeitsplätze Ausländische Direktinvestitionen (ADI) Ausländische Direktinvestitionen sind Vermögensanlagen, die von einem Unternehmen einer Regierung in einem ausländischen Unternehmen getätigt werden, um eine dauerhafte Beteiligung zu erreichen. Sie müssen mindestens 10% der stimmberechtigten Aktien besitzen, um Einfluss zu haben. Beispiel: häufig Agrarinvestitionen aus Saudi-Arabien oder China in afrikanische Flächen/Landwirtschaftsunternehmen, Investitionen in Impfstoffunternehmen Terms of Trade Tauschbedingungen im internationalen Handel (für fairen Handel): Verhältnis zwischen dem Preis des exportierten und den Preis des importierten gutes Angabe, wie viele Mengeneinheiten des Importgutes für eine Einheit des Exportgutes getauscht werden = reales Austauschverhältnis faire Bedingungen auch für schwächere Länder Beispiel: Deutschland kauft euren Strom aus Frankreich, verkauft billigen Strom an Frankreich → schlechte Terms of Trade für Deutschland, gute für Frankreich TRIADE Bezeichnung für die 3 stärksten Wirtschaftsregionen der Welt (zurzeit Einführung des Begriffs) Bestehend aus NAFTA (Nordamerika), EU & Ostasien BRICS-Staaten Abkürzung für Schwellenländer, die in den letzten Jahren ein hohes Wirtschaftswachstum hatten und deswegen Einfluss bei den G20 gewonnen haben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika Schwellenland Bezeichnung für ein fortgeschrittenes Entwicklungsland, das aufgrund ihrer hohen wirtschaftlichen Entwicklung zu Industriestaaten übergehen könnten Beispiel: bis zu 40 Länder wie Israel, Südafrika, Argentinien und Mexiko LDC (Least Developed Country) Bezeichnung für die am wenigsten entwickelten Länder Stand 2017: 47 besonders arme Staaten, in denen ein nachhaltiges Wachstum durch strukturelle Probleme nicht möglich ist Freihandel vs. Protektionismus Freihandel: Freihandel meint, den internationalen Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr von allen Einschränkungen und Behinderungen zu befreien (4 Freiheiten des Binnenmarktes). 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China Löhne steigen → beseitigt Armut - Stärkung der sozialen Marktwirtschaft - gegenseitige Abhängigkeit der Staaten (Profit) - GINI-Koeffizient → Einkommen gleichmäßig verteilt durch Steuern - Produkte die selten vorliegen, kann jeder nutzen - Frieden und internationale Gemeinschaft - sichert langfristig Arbeitsplätze - Öffnung der Märkte für Einfuhren aus Entwicklungsländern ermöglicht ihnen er Entwicklung aus eigener Kraft Nachteile - Starke Abhängigkeit von der Preisentwicklung auf Auslandsmärkten Vorteile - Schutz vor ausländischen Billigprodukten - eigene Wirtschaftsleistung (Wachstum) wird ermöglicht → Entwicklungsländer - Zölle schützen die eigene Wirtschaft Und dienen als Einnahmequelle für den Staatshaushalt - einseitige Produktionsstrukturen die auf längere Sicht die Entwicklungschancen des Landes beeinträchtigen - der Staat wird ausländischem Druck ausgeliefert - Durchsetzung institutioneller Regelungen zum Schutz des Sektors (Schutzzölle, Subventionen) - Ausbeutung der Arbeitskräfte in Entwicklungsländern wird verhindert - Schutzvorschriften können zu Handelshemmnissen werden und auf subtile Weise als protektionistisches Instrument genutzt werden (Boeing vs. Airbus) - Maßnahmen zur Verminderung eines Leistungsbilanzdefizits gelten als kurzfristige Problembeseitigung Protektionismus: Beim Protektionismus oder Außenhandelsmonopol wird vom Grundsatz der zentralen Planung der Außenwirtschaftsbeziehungen ausgegangen. Eine Entscheidungsfreiheit der Wirtschaftssubjekte ist nicht gegeben und nur der Staat ist berechtigt die außenwirtschaftlichen Beziehungen abzuwickeln und zu kontrollieren. Ziele: - Könnte politisch und militärisch wichtige Industrien zerstören (Solaranlagen → Deutsche verschwinden vom Markt) Schutz der einheimischen Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz wirtschaftliche Bestrafung für unfairen Wirtschaftspolitik anderer Staaten Vermischung mit Politik (Brexit → Flüchtlinge) Nachteile - schlechtere Versorgung mit z.B. Medikamenten (Brexit) - Entfall von internationalem Wettbewerbsdruck + Vorteile (Innovation etc.) - mögliche Wettbewerbsverzerrung durch Auflagen - größeres Handelsbilanzdefizit (GB - EU) - bindet Kapital, Arbeitskräfte und Steuern (Outsourcing) -Vermeidung einseitiger Spezialisierung auf in alten Produktionen ein Exportgeschäft verringert die Anfälligkeit für Preisschwankungen und Substitution - hohe volkswirtschaftliche Kosten (Brexit) - Sicherung von Arbeitsplätzen von Altindustrien (vorübergehend →Wegzug von Industrien) - Strukturwandel kann abgefedert werden durch Schutz vor ausländischer Konkurrenz Beispiel: Brexit Brexit mit Deal - geringere Verluste auf beiden Seiten - Verhinderung von Zöllen und Lieferquoten No-Deal Brexit - Vergrößerung des ohnehin schon großen Handelsbilanzdefizit - höhere Preise Exit, geringeres Angebot - mehr Bürokratie und höhere Kosten für Unternehmen - hohe Jobverluste in Großbritannien → Massenentlassung - Medikamenten Engpass - lange Staus an den Fährhäfen durch Zollabfertigung Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels (Globalisierung) Ökonomisch: + Neue Arbeitsplätze → weniger Armut (China) + größeres Angebot und niedrigerer Preis + größere Produktvielfalt + fördert wirtschaftlich fortgeschrittene Länder durch z.B. 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