Grundlagen der Raumanalyse Geofaktoren Methode
Die systematische Analyse geografischer Räume erfordert ein strukturiertes Vorgehen bei der Untersuchung verschiedener Geofaktoren. Diese Faktoren lassen sich in Natur- und Humanfaktoren unterteilen, die in ihrer Gesamtheit die charakteristische Ausprägung eines Raumes bestimmen.
Definition: Die Geographische Untersuchung Raumplanung ist ein methodischer Ansatz zur Analyse räumlicher Strukturen und deren Wechselwirkungen. Sie geht über eine reine Beschreibung hinaus und zielt auf das Verständnis räumlicher Zusammenhänge ab.
Bei der Lagebestimmung eines Untersuchungsraums spielen sowohl die absolute Position im Gradnetz als auch die relative Lage zu anderen geografischen Einheiten eine wichtige Rolle. Dabei werden Breitengrad- und Längengradangaben ebenso berücksichtigt wie die Einbettung in größere räumliche Zusammenhänge, etwa die Lage innerhalb eines Kontinents oder die Beziehung zu Nachbarregionen.
Die Naturräumliche Bewertung Vegetation Klima bildet einen weiteren wesentlichen Baustein der Analyse. Hierbei werden Relief, Vegetationszonen und klimatische Bedingungen systematisch erfasst und in Beziehung zueinander gesetzt. Besondere Bedeutung kommt der Untersuchung von Temperatur- und Niederschlagsverteilung zu, die maßgeblich von der geografischen Lage beeinflusst werden.











