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 WIRTSCHAFTSORDNUNGEN
Planwirtschaft
Staatseigentum, kein Privateigentum
• gleicher Lohn für alle
• Ziel: Planerfüllung
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WIRTSCHAFTSORDNUNGEN Planwirtschaft Staatseigentum, kein Privateigentum • gleicher Lohn für alle • Ziel: Planerfüllung Wirtschaftspolitik freie Marktwirtschaft (Adam Smith) Staat greift fast nie in den Markt ein Löhne werden nach Leistung bezahlt • Ziel: Gewinnstreben • jeder Einzelne kann frei entscheiden und handeln und jeder ist für sich selbst verantwortlich • Staat schafft liberale Rahmenbedingungen 12 AUFGABENFELDER FÜR DIE WIRTSCHAFTSPOLITIK • Privateigentum besteht, es gibt aber auch staatliche Unternehmen Preise entwickeln sich aus Angebot und Nachfrage Löhne werden nach Leistung bezahlt • der Staat soll einen den Grundsätzen entsprechenden Ordnungsrahmen schaffen Staat ermöglicht freie Möglichkeiten zur Entfaltung aber auch eine soziale Absicherung kann eingreifen . soziale Marktwirtschaft • 1. gewährleisteter Schutz von Personen und staatlichen Ordnungsrahmen für wettbewerbliche Steuerung 2. Staat greift in die Verteilung der Ressourcen ein, um sie alternativ zu verwenden (Allokationsziele) 3. Wettbewerb muss vom Staat geschützt und gefördert werden (Wettbewerbsschutz & -förderung) 4. staatliche Versorgung mit öffentlichen Gütern 5. Selbststeuereffizienz 6. Umweltschutzpolitik 7. der Staat korrigiert die marktmäßige Einkommensverteilung (Distributionsziel) 8. Einkommens-& Vermögensangleichung ohne Marktleistungsmotivation zu beeinträchtigen 9. Förderungen Inland und bestimmter Wirtschaftszweig 10. Wohlstandsangleichung Entwicklungsländer II. gesamtwirtschaftliche Stabilität und Wirtschaftswachstum 12. Verwirklichung von Vollbeschäftigung, Preisniveaustabilität, außenwirtschaftlichem Gleichgewicht sowie qualitativer und quantitativer Wirtschaftswachstum (Stabilitäts- & Wachstumsziele) → die Wirtschaftspolitik ist die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen der Staat regelnd und gestaltend, in die Wirtschaft eingreift Aufgaben: auf der Grundlage ökonomischen Erkenntnissen geeignete Maßnahmen vorzuschlagen und Instrumente zu entwickeln, die der Erreichung der Ziele helfen Ziele: MAGISCHE SECHSECK → Endziel: Maximierung der gesellschaftlichen Wohlfahrt → Wohlstand, Freiheit →...

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Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft Hoher → jeder, der erwerbsfähig ist, hat eine entsprechende Beschäftigung → hoher Beschäftigungsstand (Arbeitslosenquote <3%) Vollbeschäftigungsstand Wirtschaftswachstum Steigerung des realen Pro-Kopf- Einkommen ("quantitatives Wachstum") → verbesserte Versorgung mit Kollektivgütern (öffentliche Güter) ("qualitatives Wachstum*2) → langsam, stetig Zielvorgabe: Wachstumsrate von 3-4% des realen BIP Umweltschutz → Erhaltung einer lebenswerten Umwelt seit 1967 (Stabilitätsgesetz) Außenwirtschaftliches Gleichgewicht Import + Export halten sich in Waage Ausgeglichenes Verhältnis zwischen Einführen und Ausführen von Gütern und Dienstleistungen (Importausgaben = Exportausgaben) Gerechte Einkommens- & Vermögensverteilung → sozialer Frieden Schere zwischen Arm und Reich verringern Steuererhöhung für Wohlhabende →gerechte Lohnerhöhung Stabiles Preisniveau → Preise bleiben in einer Volkswirtschaft im Durchschnitt unverändert (Inflationsrate=0) Zielvorgabe: Anstieg Preisniveau unter 2% Inflation unter 2% › magisch, weil es für eine Regierung nicht möglich ist alle vier Ziele gleichzeitig zu erreichen, dennoch ist sie durch das Stabilitätsgesetz gezwungen alle vier Ziele zu verfolgen → Konsequenzen für die Umsetzung der Ziele ZIELBEZIEHUNGEN Komplementarität →→ Verfolgung eines Ziels führt gleichzeitig zur Annäherung an ein anderes Inkompatibilität (Bsp.: Wachstum und Beschäftigung: Wachstum wächst, mehr Arbeitsplätze entstehen) . → • Zielkonflikt: die Erreichung des einen Ziels behindert die des anderen ("Nichtvereinbarkeit") (Bsp.: Wachstum und stabiles Preisniveau: Arbeitslosenquote und Inflation) Neutralität → • die Förderung des einen Ziels beeinflusst weder negativ noch positiv die des anderen (streng genommen nicht vorhanden) INDIKATOR → Ersatzgrößen, Merkmale, Anzeiger, die nicht beobachtbare oder wahrnehmbare Begriffe (Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität) "greifbar machen" (operationalisieren) L, verschiedene Ergebnisse L manipulierbar ↳ Gültigkeit (Validität): Indikator misst das, was er zu messen vorgibt (BIP nein) L. Zuverlässigkeit (Reliabilität): Ergebnisse müssen unter den gleichen Bedingungen wiederholt werden können(BIPja) L viele Informationen fehlen BRUTTOINLANDSPRODUKT → Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft produziert wird L Messgröße für das Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaften (Indikator) Entstehung: Produktionswert aller in der Volkswirtschaft hergestellten Güter und Dienstleistungen Vorleistungen³ werden abgezogen, damit keine Dopplungen entstehen = Nettoproduktionswert + Steuern Subventionen Verwendung: Konsumausgaben → private Konsumausgabe (was wir ausgeben) • Konsumausgaben des Staates (Krankenhäuser, etc.) Verteilung: Volkseinkommen → Arbeitnehmerentgelt (Arbeiter) • Unternehmens- & Vermögenseinkommen (Chef) BIP 2019: 3,44 Billionen € BIP 2020: 3,33 Billionen € BIP ALS WOHLSTANDSINDIKATOR? • Berechnung nach einem international einheitlichem Verfahren • Vergleiche von Volkswirtschaften • höheres BIP erhöht ohne Steuersatzerhöhung das Steuer-&• Abgabenaufkommen → Erleichterung der Finanzierung von öffentlicher Infrastruktur, von Bildungs-& Sozialpolitik → Verringerung von Staatsschulden Bedeutung: steigendes BIP-Wachstum • höherer Verdienst von Firmen • Profit von Angestellten und Aktionären • Produktionswachstum Wachstumsraten → Relativzahlen prozentualer Zuwachs gilt nur, wenn man die Prozentzahl mit Ausgangsniveau sieht • weniger Arbeitslose • Gefahr von Inflation! → Entwicklungsland kann eine zweistellige Wachstumsrate aufweisen, obwohl die Menschen dort wegen dem niedrigen Ausgangsniveaus weiterhin mit einer schlechten Güterversorgung leben müssen • Zuwachs an Freizeit für die Arbeitslosen, ist kein Zuwachs. "Schattenwirtschaft" an Lebensqualität Pro-Kopf-Realeinkommen der Bevölkerung steigt erst dann, wenn die Zuwachsrate des realen Inlandsprodukt5 über dem Bevölkerungswachstum liegt → in den Entwicklungsländern wächst das Inlandsprodukt, aber durch noch ein schnelleren Wachstum der Bevölkerung ist jedoch Pro-Kopf ein Veramungsprozess zu konstatieren berücksichtigt nicht den Wert der Freizeit → Steigerung des Inlandsprodukt, aber Verzicht auf Freizeit L. Wohlstandsminderung Llegal → Hausfrauenarbeit, Do-it-yourself- Tätigkeiten Lillegal → Schwarzarbeit, Drogenhandel werden nicht miteinberechnet Befriedigung "höherer Bedürfnisse" (Geborgenheit, Sicherheit) werden nicht erfasst • Umweltschäden werden nicht oder fehlerhaft erfasst • die Qualität der Produkte wird nicht erfasst → Zusammenfassend kann man sagen, dass das BIP nur die (gehandelte) Produktionsleistung, nicht den Wohlstand widerspiegelt → von der Höhe des BIP's lassen sich nicht ohne weiteres Rückschlüsse auf den Wohlstand einer Gesellschaft ziehen. Das BIP misst reliabel, aber nicht zwingend valide! L BIP ist ein unzureichender Wohlstandsindikator! WARUM WIR WACHSTUM BRAUCHEN • Wachstum erhöht den Wohlstand → Wert der Produktion von Gütern und Dienstleistungen in einem Land steigt → Menschen können ihre materiellen Bedürfnisse besser stillen → nur der ökonomische Wohlstand · Wachstum erhöht die Beschäftigung und senkt die Arbeitslosigkeit → Beschäftigung steigt, wenn das Wachstum höher ist als die Steigerung der Arbeitsproduktivität • Wachstum erhöht Produktivität und verschafft einen Vorsprung im Systemwettbewerb Wachstum ermöglicht Investitionen im Umweltschutz → Entkopplung von Wachstum und Umweltverschmutzung (bzw. Ressourcenverbrauch) • Wachstum erleichtert die Bedienung von Staatsschulden und die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme → die Steuereinnahmen steigen → Zuschüsse zur Arbeitslosenversicherung sind nicht mehr notwendig, wegen der Verringerung der Arbeitslosigkeit → Zinsen und Kredite können nur bei steigenden öffentlichen Einnahmen zurückgezahlt werden • Wachstum entschärft Verteilungskonflikte und verringert Armut → es gibt mehr zu verteilen Nachteil: Wirtschaftswachstum führt nicht oder kaum zu einer Verbesserung der Lebensqualität

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft Hoher → jeder, der erwerbsfähig ist, hat eine entsprechende Beschäftigung → hoher Beschäftigungsstand (Arbeitslosenquote <3%) Vollbeschäftigungsstand Wirtschaftswachstum Steigerung des realen Pro-Kopf- Einkommen ("quantitatives Wachstum") → verbesserte Versorgung mit Kollektivgütern (öffentliche Güter) ("qualitatives Wachstum*2) → langsam, stetig Zielvorgabe: Wachstumsrate von 3-4% des realen BIP Umweltschutz → Erhaltung einer lebenswerten Umwelt seit 1967 (Stabilitätsgesetz) Außenwirtschaftliches Gleichgewicht Import + Export halten sich in Waage Ausgeglichenes Verhältnis zwischen Einführen und Ausführen von Gütern und Dienstleistungen (Importausgaben = Exportausgaben) Gerechte Einkommens- & Vermögensverteilung → sozialer Frieden Schere zwischen Arm und Reich verringern Steuererhöhung für Wohlhabende →gerechte Lohnerhöhung Stabiles Preisniveau → Preise bleiben in einer Volkswirtschaft im Durchschnitt unverändert (Inflationsrate=0) Zielvorgabe: Anstieg Preisniveau unter 2% Inflation unter 2% › magisch, weil es für eine Regierung nicht möglich ist alle vier Ziele gleichzeitig zu erreichen, dennoch ist sie durch das Stabilitätsgesetz gezwungen alle vier Ziele zu verfolgen → Konsequenzen für die Umsetzung der Ziele ZIELBEZIEHUNGEN Komplementarität →→ Verfolgung eines Ziels führt gleichzeitig zur Annäherung an ein anderes Inkompatibilität (Bsp.: Wachstum und Beschäftigung: Wachstum wächst, mehr Arbeitsplätze entstehen) . → • Zielkonflikt: die Erreichung des einen Ziels behindert die des anderen ("Nichtvereinbarkeit") (Bsp.: Wachstum und stabiles Preisniveau: Arbeitslosenquote und Inflation) Neutralität → • die Förderung des einen Ziels beeinflusst weder negativ noch positiv die des anderen (streng genommen nicht vorhanden) INDIKATOR → Ersatzgrößen, Merkmale, Anzeiger, die nicht beobachtbare oder wahrnehmbare Begriffe (Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität) "greifbar machen" (operationalisieren) L, verschiedene Ergebnisse L manipulierbar ↳ Gültigkeit (Validität): Indikator misst das, was er zu messen vorgibt (BIP nein) L. Zuverlässigkeit (Reliabilität): Ergebnisse müssen unter den gleichen Bedingungen wiederholt werden können(BIPja) L viele Informationen fehlen BRUTTOINLANDSPRODUKT → Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft produziert wird L Messgröße für das Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaften (Indikator) Entstehung: Produktionswert aller in der Volkswirtschaft hergestellten Güter und Dienstleistungen Vorleistungen³ werden abgezogen, damit keine Dopplungen entstehen = Nettoproduktionswert + Steuern Subventionen Verwendung: Konsumausgaben → private Konsumausgabe (was wir ausgeben) • Konsumausgaben des Staates (Krankenhäuser, etc.) Verteilung: Volkseinkommen → Arbeitnehmerentgelt (Arbeiter) • Unternehmens- & Vermögenseinkommen (Chef) BIP 2019: 3,44 Billionen € BIP 2020: 3,33 Billionen € BIP ALS WOHLSTANDSINDIKATOR? • Berechnung nach einem international einheitlichem Verfahren • Vergleiche von Volkswirtschaften • höheres BIP erhöht ohne Steuersatzerhöhung das Steuer-&• Abgabenaufkommen → Erleichterung der Finanzierung von öffentlicher Infrastruktur, von Bildungs-& Sozialpolitik → Verringerung von Staatsschulden Bedeutung: steigendes BIP-Wachstum • höherer Verdienst von Firmen • Profit von Angestellten und Aktionären • Produktionswachstum Wachstumsraten → Relativzahlen prozentualer Zuwachs gilt nur, wenn man die Prozentzahl mit Ausgangsniveau sieht • weniger Arbeitslose • Gefahr von Inflation! → Entwicklungsland kann eine zweistellige Wachstumsrate aufweisen, obwohl die Menschen dort wegen dem niedrigen Ausgangsniveaus weiterhin mit einer schlechten Güterversorgung leben müssen • Zuwachs an Freizeit für die Arbeitslosen, ist kein Zuwachs. "Schattenwirtschaft" an Lebensqualität Pro-Kopf-Realeinkommen der Bevölkerung steigt erst dann, wenn die Zuwachsrate des realen Inlandsprodukt5 über dem Bevölkerungswachstum liegt → in den Entwicklungsländern wächst das Inlandsprodukt, aber durch noch ein schnelleren Wachstum der Bevölkerung ist jedoch Pro-Kopf ein Veramungsprozess zu konstatieren berücksichtigt nicht den Wert der Freizeit → Steigerung des Inlandsprodukt, aber Verzicht auf Freizeit L. Wohlstandsminderung Llegal → Hausfrauenarbeit, Do-it-yourself- Tätigkeiten Lillegal → Schwarzarbeit, Drogenhandel werden nicht miteinberechnet Befriedigung "höherer Bedürfnisse" (Geborgenheit, Sicherheit) werden nicht erfasst • Umweltschäden werden nicht oder fehlerhaft erfasst • die Qualität der Produkte wird nicht erfasst → Zusammenfassend kann man sagen, dass das BIP nur die (gehandelte) Produktionsleistung, nicht den Wohlstand widerspiegelt → von der Höhe des BIP's lassen sich nicht ohne weiteres Rückschlüsse auf den Wohlstand einer Gesellschaft ziehen. Das BIP misst reliabel, aber nicht zwingend valide! L BIP ist ein unzureichender Wohlstandsindikator! WARUM WIR WACHSTUM BRAUCHEN • Wachstum erhöht den Wohlstand → Wert der Produktion von Gütern und Dienstleistungen in einem Land steigt → Menschen können ihre materiellen Bedürfnisse besser stillen → nur der ökonomische Wohlstand · Wachstum erhöht die Beschäftigung und senkt die Arbeitslosigkeit → Beschäftigung steigt, wenn das Wachstum höher ist als die Steigerung der Arbeitsproduktivität • Wachstum erhöht Produktivität und verschafft einen Vorsprung im Systemwettbewerb Wachstum ermöglicht Investitionen im Umweltschutz → Entkopplung von Wachstum und Umweltverschmutzung (bzw. Ressourcenverbrauch) • Wachstum erleichtert die Bedienung von Staatsschulden und die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme → die Steuereinnahmen steigen → Zuschüsse zur Arbeitslosenversicherung sind nicht mehr notwendig, wegen der Verringerung der Arbeitslosigkeit → Zinsen und Kredite können nur bei steigenden öffentlichen Einnahmen zurückgezahlt werden • Wachstum entschärft Verteilungskonflikte und verringert Armut → es gibt mehr zu verteilen Nachteil: Wirtschaftswachstum führt nicht oder kaum zu einer Verbesserung der Lebensqualität