Die Grundlagen der Raumanalyse in der Erdkunde
Die Raumanalyse Erdkunde ist ein fundamentales Werkzeug zur systematischen Untersuchung geografischer Räume. Bei der räumlichen Analyse unterscheidet man grundsätzlich zwischen der Analyse eines konkreten Ortes und der Analyse eines gesamten Landes. Diese Raumanalyse Geographie Klausur folgt dabei einem strukturierten Schema.
Definition: Die räumliche Einordnung Erdkunde umfasst die Lagebestimmung im Gradnetz (geografische Breite und Länge), die kontinentale Einordnung sowie die Beschreibung der relativen Lage zu wichtigen geografischen Bezugspunkten.
Bei der Ortsanalyse werden zunächst die exakten Koordinaten im geografischen Gradnetz bestimmt. Dazu gehören die nördliche oder südliche Breite sowie die östliche oder westliche Länge. Anschließend erfolgt die Einordnung in größere räumliche Einheiten wie Kontinent, Land und Region oder Bundesland unter Verwendung der Himmelsrichtungen. Besondere Großlandschaften sowie bedeutende Städte in der Umgebung werden mit Entfernungsangaben und Himmelsrichtungen beschrieben.
Die Landesanalyse geht über diese Grundlagen hinaus und beinhaltet eine umfassende Naturraumanalyse. Diese umfasst die Untersuchung des Reliefs (Oberflächengestalt), der Vegetation, der Böden, der Bodenschätze sowie des Klimas. Besonders wichtig ist dabei die Analyse von Klimadiagrammen, die Aufschluss über Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse geben.











