Die Nachkriegszeit in Deutschland 1945-1990
Die Nachkriegszeit Deutschland begann mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Deutschland von den vier Siegermächten - USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion - in Besatzungszonen aufgeteilt. Diese Deutschland nach 1945 Zusammenfassung zeigt die wichtigsten Entwicklungen der Nachkriegszeit.
Definition: Die Potsdamer Konferenz (Juli/August 1945) legte die Grundlagen für die Nachkriegsordnung Deutschlands fest. Die "5 Ds" - Denazifizierung, Demilitarisierung, Demokratisierung, Dezentralisierung und Demontage - bildeten dabei die Kernpunkte.
Die Pläne der Alliierten für Deutschland nach 1945 sahen zunächst eine gemeinsame Verwaltung durch den Alliierten Kontrollrat vor. Allerdings zeigten sich schnell grundlegende Differenzen zwischen den westlichen Besatzungsmächten und der Sowjetunion. Während die Westmächte eine demokratische und marktwirtschaftliche Entwicklung anstrebten, forcierte die Sowjetunion in ihrer Zone die sozialistische Umgestaltung.
Diese unterschiedlichen Vorstellungen führten schließlich zur Teilung Deutschlands in Ost und West. Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) im Mai 1949 und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Oktober 1949 entstanden zwei deutsche Staaten mit gegensätzlichen politischen und wirtschaftlichen Systemen.











