Indoktrination: Definition und Instrumentalisierung der Schule
Die Indoktrination war ein zentrales Element der nationalsozialistischen Erziehung und zielte darauf ab, die Jugend im Sinne der NS-Ideologie zu formen und kritisches Denken zu unterdrücken.
Definition: Indoktrination bezeichnet eine gezielte, massive Manipulation der Einstellung, Meinung oder Werthaltung von Individuen oder Gruppen durch gesteuerte, einseitige Information, unter Einsatz psychologischer Techniken oder unter Zwang.
Im Nationalsozialismus wurde die Schule als wichtigste Institution zur Verbreitung der nationalsozialistischen Weltanschauung instrumentalisiert. Das Schulsystem wurde umgestaltet, um die NS-Ideologie zu fördern und zu verbreiten.
Highlight: Die Instrumentalisierung der Schule für politische Zwecke war ein Kernaspekt der Erziehung im Nationalsozialismus.
Folgende Maßnahmen wurden ergriffen:
- Anpassung der Lehrpläne zur Vorbereitung der Schüler auf die nationalsozialistische Gesellschaftsordnung
- Vermittlung von rassistischem Gedankengut, das die vermeintliche Überlegenheit der "arischen Rasse" betonte
- Unterstützung der schulischen Indoktrination durch außerschulische Aktivitäten nationalsozialistischer Jugendorganisationen
Ziel war es, die Schüler dazu zu bringen, die nationalsozialistische Weltanschauung zu übernehmen und entsprechend zu handeln. Die Schule wurde systematisch genutzt, um junge Menschen auf die Gesellschaftsordnung des NS-Staates einzuschwören.










































