Martin Luther - Leben und theologisches Wirken
Die Martin Luthers theologische Lehren und 95 Thesen prägten die Reformation maßgeblich und veränderten die christliche Welt grundlegend. Als Theologieprofessor und Augustinermönch entwickelte Luther eine neue Sicht auf den christlichen Glauben, die das religiöse Leben im 16. Jahrhundert revolutionierte.
Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben geboren. Als Sohn von Hans und Margarethe Luther wuchs er in einer Zeit auf, die von tiefgreifenden gesellschaftlichen und religiösen Umbrüchen gekennzeichnet war. Seine akademische Ausbildung führte ihn zum Theologiestudium, wo er später als Professor in Wittenberg lehrte.
Definition: Die Reformation bezeichnet die kirchliche Erneuerungsbewegung im 16. Jahrhundert, die zur Spaltung der westlichen Kirche in katholische und evangelische Konfessionen führte.
Seine Kritik an der römisch-katholischen Kirche im 16. Jahrhundert entzündete sich besonders am Ablasshandel. Luther sah darin einen Missbrauch des Glaubens und eine Verfälschung der christlichen Heilsbotschaft. Dies führte zur Veröffentlichung seiner berühmten 95 Thesen, die er der Überlieferung nach am 31. Oktober 1517 an die Tür der Wittenberger Schlosskirche schlug.











