Die Deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts: Von Napoleon bis zur Revolution 1848
Die Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert war geprägt von tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen. Nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 wurde beim Wiener Kongress 1815 eine Neuordnung Europas beschlossen. Der Deutsche Bund wurde als loser Zusammenschluss von 35 Fürstentümern und vier freien Städten gegründet.
Die Politik im 19. Jahrhundert Deutschland war zunächst von der Restauration geprägt. Die Fürsten versuchten, ihre alte Macht wiederherzustellen und demokratische Bestrebungen zu unterdrücken. Als Reaktion darauf entstanden liberale und nationale Bewegungen, die sich für Grundrechte und die deutsche Einheit einsetzten. Ein wichtiges Ereignis war das Wartburgfest 1817, bei dem sich etwa 500 Studenten für ein geeintes Deutschland aussprachen.
Die 19. Jahrhundert wichtige Ereignisse umfassen auch die Karlsbader Beschlüsse von 1819, die als Reaktion auf die Ermordung August von Kotzebues erlassen wurden. Diese Beschlüsse führten zu verstärkter Zensur, dem Verbot von Burschenschaften und der Überwachung der Universitäten. Der österreichische Staatskanzler Metternich war die treibende Kraft hinter dieser repressiven Politik.
Merke: Der Deutsche Bund war kein Nationalstaat, sondern ein Staatenbund unter österreichischer Führung. Die zentrale Frage "Was ist des Deutschen Vaterland?" blieb zunächst unbeantwortet.











