Die NS-Wirtschaftspolitik im Überblick
Die NS-Wirtschaftspolitik basierte auf dem Konzept der "Völkischen Wirtschaft", die eine Mischform aus Markt- und Planwirtschaft darstellte. Der totalitäre Staat übernahm dabei die vollständige Kontrolle über alle wirtschaftlichen Prozesse. Die Ziele der NS-Wirtschaftspolitik waren klar definiert: die Vorbereitung der Wirtschaft im Dritten Reich auf den Krieg, das Erreichen wirtschaftlicher Autarkie und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.
Definition: Die Autarkiepolitik bezeichnet das Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit von anderen Ländern durch Selbstversorgung.
Zur Überwindung der Arbeitslosigkeit wurden verschiedene NS-Wirtschaftspolitik Maßnahmen ergriffen. Die männliche Jugend wurde durch Wehrpflicht und Reichsarbeitsdienst dem Arbeitsmarkt entzogen, während Frauen zur Rolle als Hausfrau und Mutter zurückgeführt wurden. Durch Steuersenkungen und erhöhte Staatsausgaben entstanden neue Arbeitsplätze, besonders in der Rüstungsindustrie.
Ein zentrales Element der Kriegsfinanzierung waren die Mefo-Wechsel, die einfach erklärt ein verschleiertes Finanzierungssystem darstellten. Die Metallurgische Forschungs-GmbH (MEFO) wurde als Scheinfirma gegründet, um die Aufrüstung zu finanzieren. Diese Wechsel schufen eine Nebenwährung von 14,5 Milliarden Reichsmark.











