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30 jährige Krieg

30 jährige Krieg

 Der Dreißigjährige Krieg
Donnerstag, 1. Oktober 2020 11:23
Ursachen, Verlauf und
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Der Dreißigjährige Krieg Donnerstag, 1. Oktober 2020 11:23 Ursachen, Verlauf und Ergebnisse des Dreißigjährigen Krieges (Geschichte und Gegenwart 2, S. 108-111) Ursachen unterschiedliche Auslegung des Augsburger Religionsfriedens von 1555 Machstreben der Fürsten in Verbindung mit der Frage der Religionszugehörigkeit (insbesondere die protestantischen Fürsten) Gegensatz zwischen den Interessen des katholischen Kaisers (Ferdinand II.) und der protestantischen Fürsten Entstehung der Schutzbündnisse: 1608 Protestantische Union (Frankreich, Österreich, Böhmen) und 1609 Katholische Liga (Neben Bayern mehrheitlich die süddeutschen Territorien dazu. Unterstützung erfolgte von Spanien) Anlass Der ,,Prager Fenstersturz in Böhmen 1618 (Buch S. 109) 1612 war der in Böhmen beliebte Kaiser Rudolf II. gestorben. Nachfolger wurde Rudolfs Bruder Matthias. Er hielt sich nicht an die von Rudolf garantierte Glaubensfreiheit. Stattdessen wurden immer mehr Protestanten aus den königlichen Diensten entlassen; der Einfluss der Katholiken am Hof nahm stetig zu. Die empörten protestantischen Adligen richteten zunächst ein Protestschreiben an den Kaiser, auf das dieser jedoch nicht reagierte. Am 23. Mai 1618 machten sie sich auf zur Prager Burg, um dort ihre Anliegen deutlich zum Ausdruck zu bringen. Sie improvisierten eine Art Gerichtsverhandlung, an deren Ende sie die beiden königlich-habsburgischen Statthalter sowie einen ebenfalls anwesenden Sekretär aus dem Fenster der königlichen Kanzlei warfen. Die Statthalter und der Sekretär überlebten den Fall aus dem zweiten Stock, weil sie, zumindest der protestantischen Überlieferung nach, auf einem Misthaufen gelandet waren. Dennoch war der Fenstersturz Auslöser für den Dreißigjährigen Krieg zwischen Protestanten und Katholiken in ganz Europa. Verlauf des Dreißigjährigen Krieges (Buch S. 110 -...

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Der Dreißigjährige Krieg Donnerstag, 1. Oktober 2020 11:23 Ursachen, Verlauf und Ergebnisse des Dreißigjährigen Krieges (Geschichte und Gegenwart 2, S. 108-111) Ursachen unterschiedliche Auslegung des Augsburger Religionsfriedens von 1555 Machstreben der Fürsten in Verbindung mit der Frage der Religionszugehörigkeit (insbesondere die protestantischen Fürsten) Gegensatz zwischen den Interessen des katholischen Kaisers (Ferdinand II.) und der protestantischen Fürsten Entstehung der Schutzbündnisse: 1608 Protestantische Union (Frankreich, Österreich, Böhmen) und 1609 Katholische Liga (Neben Bayern mehrheitlich die süddeutschen Territorien dazu. Unterstützung erfolgte von Spanien) Anlass Der ,,Prager Fenstersturz in Böhmen 1618 (Buch S. 109) 1612 war der in Böhmen beliebte Kaiser Rudolf II. gestorben. Nachfolger wurde Rudolfs Bruder Matthias. Er hielt sich nicht an die von Rudolf garantierte Glaubensfreiheit. Stattdessen wurden immer mehr Protestanten aus den königlichen Diensten entlassen; der Einfluss der Katholiken am Hof nahm stetig zu. Die empörten protestantischen Adligen richteten zunächst ein Protestschreiben an den Kaiser, auf das dieser jedoch nicht reagierte. Am 23. Mai 1618 machten sie sich auf zur Prager Burg, um dort ihre Anliegen deutlich zum Ausdruck zu bringen. Sie improvisierten eine Art Gerichtsverhandlung, an deren Ende sie die beiden königlich-habsburgischen Statthalter sowie einen ebenfalls anwesenden Sekretär aus dem Fenster der königlichen Kanzlei warfen. Die Statthalter und der Sekretär überlebten den Fall aus dem zweiten Stock, weil sie, zumindest der protestantischen Überlieferung nach, auf einem Misthaufen gelandet waren. Dennoch war der Fenstersturz Auslöser für den Dreißigjährigen Krieg zwischen Protestanten und Katholiken in ganz Europa. Verlauf des Dreißigjährigen Krieges (Buch S. 110 -...

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Wobei die erste Phase hier noch einmal unterteilt wurde) 1. Phase: Der Böhmisch-Dänische Krieg 1629 1618- Böhmische Protestanten stellen ein Heer auf und erklären den bisherigen König für abgesetzt Neue König, Friedrich von der Pfalz Anführer der Union Ferdinand der 2 schließt ein Bündnis mit der katholischen Liga und bekommt Hilfe aus Spanien und vom Papst 1620 wird die Union in Böhmen durch die Truppen von Ferdinand den 2 platt gemacht Die Liga dringt weiter in die protestantische Pfalz ein 1625 bekommt die Union Verstärkung vom König aus Dänemark In den darauf folgenden Jahren gelang es Wallenstein die Dänen bist zur Ostseeküste zurückzudrängen Kaiser Ferdinand der 2 hatte nun seine größte Macht. Er wollte 1629 alle Protestantischengebiete rekatholisieren 2. Phase: Der Europäische Krieg. 1648 1630 - 1630 trat der schwedische König Gustav Adolf in den Krieg ein, mit dem Argument,er müsse seinen protestantischen Glaubebruder zur Seite stehen. Sein Herr zog siegesreich quer durch das deutsche Reich 1632 siegte das schwedische Herr gegen Wallenstein, aber der König aus Schweden kam aber ums leben Wallenstein wurde 1634 auf Befehl vom Kaiser abgesetzt und ermordet 1634 trat Frankreich in den Krieg ein, um einen Sieg des Kaisers zu verhindern Frankreich hatte bislang Schweden nur mitGeld geholfen,jetz schickt das Land auch Truppen Die katastrophalen Folgen waren: Dörfer waren zerstört,Soldaten plünderten und misshandelten die Menschen, Pest und Seuchen verwüsteten ganze Landstriche und Felder wurden nicht mehr bestellt 1618 hatten 17 Millionen Menschen im deutschen Reich gelebt,1648 waren es nur noch 8 Millionen 1644 wurde in Münster und Osnabrück über einen Frieden verhandelt Ergebnisse Die Friedenverhandlungen in Münster und Osnabrück führten 1648 zu einem Ergebnis. Dieser Vertrag enthielte Folgene Ordnungen: 1. Die konfessionelle Bestimmung: Die Streitigkeiten um die Zugehörigkeit zu einer der beiden Konfessionen sollte dadurch beendet werden. Es wird eine Art „Normaljahr" eingeführt, dass bedeutet das die Länder im Jahr 1624 evangelisch waren wieder evangelisch werden und umgekehrt. Also wenn ein Landesherr in einem evangelischen Land katholisch wird, muss das kein Mensch in seinem Land machen. Außerdem wurde das Calvinismus als dritte Konfession anerkannt. 2. Bestimmungen zu Reichsverfassung: Die kaiserliche Gewalt im Reich wurde auf das Minimun beschränkt. Die Fürsten erhielten alle ihre Freiheiten und Privilegien und hatten das Recht, Bündnisse untereinander zu schließen, sofern das nicht gegen den Kaiser und sein Reich gerichtet war. 3. Territoriale Bestimmungen: Schweden erhielte Vorpommern mit der Obermündung und der Insel Rügen. Außerdem erhielte Schweden fünf Millionen Taler zu Abfindung seiner Soldaten. Frankreich bekam die habsburgischen Besitzungen im Elsass sowie die lothri Bistümer Metz, Toul und Verdun.Brandenburg erhielt die Bistümer Halberstadt, Minden, Kammin, Sachsen sowie die Ober-und Niederausitz. Die Schweiz und die Niederlande erhielten volle Souveränität und schieden endgültig aus dem Reichsverbund aus. Die Gleichstellungen der Religionen wurden, wie im Augsburger Religionsfrieden 1555 vereinbart, wiederhergestellt. en HRRDN: Heiliges Römische Reich Deutscher Nation endete 1806 1871-1918 2.HRRDN 1933-1945 3.HRRDN Obwohl der Westfälische Friede einen Kompromiss zwischen den Kriegsparteien darstellte, war es vor allem für den Kaiser und die Habsburger Macht eine Niederlage. Die Fürsten konnten ihre Soveränität verfestigen und ausbauen,der Kaiser hatte fortan kaum noch Macht über sie. Es wurde ihnen zukünftig sogar gestattet Bündnisse mit auswärtigen Parteien zu schließen.