Die 68er-Bewegung und Außerparlamentarische Opposition in Deutschland
Die 68er-Bewegung Deutschland prägte die Bundesrepublik nachhaltig und entstand aus einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Als Studentenbewegung begann sie in den späten 1960er Jahren und entwickelte sich zu einer breiten gesellschaftlichen Protestbewegung, die fundamentale Veränderungen in Politik und Gesellschaft forderte.
Definition: Die Außerparlamentarische Opposition (APO) war eine politische Protestbewegung, die sich außerhalb des Parlaments für gesellschaftliche Veränderungen einsetzte.
Die Ursachen der 68er-Bewegung waren vielfältig. Ein wichtiger Auslöser war die Spiegel-Affäre von 1962, bei der die Verhaftung von Spiegel-Redakteuren zu massiven Protesten gegen die Einschränkung der Pressefreiheit führte. Dies schwächte das Ansehen der Regierung Adenauer erheblich und führte letztlich zu dessen Rücktritt 1963.











