Die Geschichte von Adolf Eichmann: Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte
Der SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die systematische Ermordung der europäischen Juden während des Holocausts. Seine Biographie zeigt den Werdegang eines Mannes, der zu einem der größten Kriegsverbrecher der Geschichte wurde.
Definition: Der Holocaust bezeichnet die systematische Ermordung von etwa sechs Millionen europäischen Juden durch das nationalsozialistische Regime zwischen 1941 und 1945.
Geboren am 19. März 1906 in Solingen, verbrachte Eichmann seine Jugend in Linz, Österreich. Nach einem gescheiterten Schulabschluss und verschiedenen beruflichen Tätigkeiten trat er 1932 der NSDAP bei. Seine Karriere in der SS begann kurz darauf, wo er sich schnell als "Spezialist" für die sogenannte "Judenfrage" etablierte.
Was hat Adolf Eichmann gemacht ist eine zentrale Frage der Holocaust-Forschung. Als Leiter des "Referats IV B 4" im Reichssicherheitshauptamt war er maßgeblich für die Organisation der Deportationen verantwortlich. Auf der Wannsee-Konferenz führte er Protokoll und wurde später zur zentralen Figur bei der Umsetzung der "Endlösung".



































