Salutary Neglect und wachsende Spannungen
Die britische Politik des "Salutary Neglect" (heilsame Vernachlässigung) prägte lange Zeit das Verhältnis zwischen Mutterland und Kolonien. Diese Strategie beinhaltete:
- Weitgehende Selbstverwaltung der Kolonien
- Keine direkten Steuern oder starke Militärpräsenz
- Profitable Handelsbeziehungen für beide Seiten
Diese Situation änderte sich jedoch mit dem Französisch-Indianischen Krieg , der Teil des globalen Siebenjährigen Krieges war. Dieser Konflikt hatte weitreichende Folgen:
- England kämpfte mit Verbündeten wie den Cherokee und Irokesen gegen Frankreich und dessen indigene Alliierte.
- George Washington, später erster Präsident der USA, diente als britischer Offizier.
- England gewann den Krieg, was zur Vertreibung Frankreichs aus Nordamerika führte.
Definition: Der French and Indian War war ein Konflikt zwischen Großbritannien und Frankreich um die Kontrolle in Nordamerika, der von 1754 bis 1763 dauerte.
Nach dem Krieg begann England, seine Kolonien stärker zu kontrollieren:
- Stationierung von Truppen an den Grenzen
- Einführung neuer Steuern und Zölle
- Versuch, eine stärkere Bürokratie in den Kolonien zu etablieren
Diese Maßnahmen stießen auf heftigen Widerstand der Kolonisten:
- Boykott englischer Waren
- Massendemonstrationen
- Gewalt gegen britische Steuereintreiber
Highlight: Der Slogan "No taxation without representation" wurde zum Schlachtruf der Kolonisten, die eine Vertretung im britischen Parlament forderten.









