Attische Demokratie

user profile picture

Manja

118 Followers
 

Geschichte

 

11

Lernzettel

Attische Demokratie

 DIE ATTISCHE DEMOKRATIE
Entwicklung
Athener Sozialstruktur:
Archonten (9 Adlige)
haben die Macht
nur kontrolliert von
-
-
Areopag (Adlesrat

Kommentare (3)

Teilen

Speichern

195

Entwicklung der attischen Demokratie, Institutionen, Vor- & Nachteile, Scherbengericht, Demagogen Quellenanalyse

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

DIE ATTISCHE DEMOKRATIE Entwicklung Athener Sozialstruktur: Archonten (9 Adlige) haben die Macht nur kontrolliert von - - Areopag (Adlesrat) einfache Bürger keinerlei politische Macht - Athener Staatskrise: - viele Probleme/Konflikte in Athen - Adlige wollten mehr Macht & Land Not unter der einfachen Befölkerung Bauern wurden zu Schuldnern (Schuldknechtschaft) - - > 800-600 v.Chr Tyrannis des Peisistratos: - alleinige Herrschaft des Tyrann solonische Verfassung wurde großteils beibehalten gute wirtschaftliche Adel wollte alleinige Herrschaft -> bürgerkriegartige Konflikte Ende 7. Jhd. + + Entwicklung - Athens Gemeinschaftssinn wurde geschwächt Reform Solons: Erlass der Schulden von Bauern Versklavungsverbot - neue Verfassung und Gesetzte Einstufung der freien Bürger > 561-527 v.Chr 594 v.Chr in vier Klassen (nach Einkommen) > Gliederung des Volkes in vier Phylen (nach Verwandtschaft) Einführung der Volksversammlung und des Rates der 400 (Gesetzgebung) > Judikative auf gesamte Bürgerschaft übertragen > Archonten nur aus oberster Klasse, Areopag aus ehemaligen Archonten immer noch Oligarchie Perserkriege: - Griegenland gegen Perser - größter Sieg auf See errungen Einfluss auf die Demokratie in Athen - - Gesellschaftsaufstieg der Theten (niedrigste klasse) - mehr militärischen damit auch politische Macht + 508/507 v.Chr 490-479 v.Chr Reformen Kleisthenes: Erweiterung der solonischen Verfassung - Macht des Adels soll verringert werden - Athen in Demen unterteilt neue Phylen (je eine städtische, ländliche und Küsten-Deme) - Archonten aus 1. & 2. Klasse Rat der 500 (statt 400) neue militärische Ordnung radikale attische Demokratie radikale attische Demokratie Zeit: nach Perserkriegen, ab ca. 475 v.Chr Volksversammlung Zentrum der Demokratie tagte auf der Pnyx (halbkreisförmiger Platz) - - alle männlichen Bürger ab 18 durften teilnehmen -> Reden, Anträge, Fragen, Abstimmungen - - Ratsmitglieder durch Los bestimmt (ü. 30) geschäftsführender Ausschuss (= Prytanten) > bereitete Volksversammlung vor > erstellten vorläufige Beschlüsse > alle 36 Tage neu...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

besetzt - Vorsitzender des Rates leitete Volksversammlung politische Reden gehalten und wichtige Fragen des Staates entschieden - Vordergrund = auswärtige Politik -> Angelegenheiten des Seebundes und der Flotte, Kriegserklärungen/Friedensschlüsse, Sicherung der Lebensmittelzufuhr Rat der 500 - - Beamte - - > wechselte täglich durch Los Rat hatte viele andere Aufgaben > beaufsichtigte Finanz- & Marinewesen > empfing Gesandschaften > Bestätigung auspolitischer Verträge - radikal, weil: Gerichtswesen - große Zahle an Beamten > setzen Beschlüsse der Volksversammlung oder die Anweisung des Rates um wurden ausgelost und amtierten höchstens 1 Jahr gab keine Berufsrichter oder ausgebildete Juristen - jährlich 6000 Laienrichter ausgelost > jeder Bürger ab 30 war zugelassen Los bestimmt (fast alles) > jeder hat eine Chance etw. zur Politik beizutragen > mussten nach Amtszeit vor dem Rat Rechenschaft ablegen Strategen (Feldhernposten) & höhe Finanzämter > Ausnahme: von Volksversammlung gewählt, nicht gelost > setzt hohe Erfahrung & Fachkenntnis voraus > um Machtmissbrauch zu verhindern, überprüften Rat und Volksversammlung die Tätigkeiten genau > Richterdiäten (Geldzuschüsse) wurden eingeführt > bewarben sich vor allem Ärmere (Kleinbauern, Handwerker, Arbeitslose) Verteilung auf die einzelnen Gerichte erfolgte täglich durch Los - pro Prozess ca. 200 bis 1500 Richter Entscheidung aufgrund Argumenten, zitierte Gesetze und Zeugenaussagen Vorteile: - fast alle Bürger sind politisch gleichberechtigt Öffentlichkeit & Transparenz der Politik -> alle Beschlüsse / Urteile von allen gefällt => bessere interessenvertretung in vielen Ämtern kein Fachwissen vorausgesetzt Bürger hatten eine grundlegende politische Bildung durch täglichen Kontakt und Beteiligung an Politik Verwirklichung von Demokratie (Volksherrschaft) > Macht geht in starkem Ausmaß vom Volk aus > Entscheidungen durch Abstimmungen nach Mehrheitsprinzip > direkte Beteiligung, nicht nur durch Repräsentanten Verhinderung von übergroßer Machtkonzentration und Machtmißbrauch Nachteile: - Bürgerstatus stand nur Männern zu, die waffenfähig sind, Steuern zahlen und Eltern aus Athen haben - Mangel an Bildung, Sachkenntnis und Urteilsfähigkeit kann negative Auswirkung auf politische Entscheidungen haben. Volk ist leicht von Demagogen beeinflussbar & kann sich instrumentalisieren lassen - Gefahr, dass ungebildete/unfähige Person in Ämter gelangen - keine Einflussnahme des Volkes auf die Besetzung der Ämter - politische Instabilität durch Begrenzung der Amtszeit auf ein Jahr > langfristige Projekte schwer umsetzbar Areopag ehemalige Archonten militärischer Oberbefehl Heer Strategen & Wahl Finanzämter 9 Archonten Beamte per Los nur Blutsgerichtbarkeit (Mord & Todschlag) per Los Rat der 500 50 je Phyle Volksversammlung Î Bürgerschaft 10 Phylen Stadt Land Küste Gerichte per Los Scherbengericht Zweck: - Verbannung von Bürgern um Tyrannis zu verhindern. ursprünglich um Peisistratos Verwandte zu verbannen -> Ablauf: auf Volksversammlung wird Scherbengericht beantragt - jeder Bürger schrieb den Namen des Mannes, den er verbannen wollte, auf eine Scherbe Scherben wurden an einen Ort auf der Agora gebracht - - - Name der Person, die am öftesten aufgeschrieben wurde, wurde verbannt -> →> Verbannung für 10 Jahre, Person darf Vermögen behalten Vorteile: Beamten zählten die abgelieferten Scherben -> mindestens 6000 Scherben, damit die Abstimmung gültig ist Scherben wurden nach den Namen geordnet möglicher Tyrann verbannbar - demokratisches Verfahren - > Mehrheitsabstimmung > freie Wahl Volkssouveränität gestärkt > politisches Prinzip, die höchste Gewalt geht vom Volk ausgeht humanes Verfahren > Verbannter darf Vermögen behalten, nur 10 Jahre verbannt, nicht gleich getötet Beispiel: Kimon: Nachteile: Inicht alle können lesen und schreiben -> keine Anonymität - anfällig für Manipulation und Bestechung willkürlich - athenischer Politiker und Stratege öffnete seine Gärten für Bedürftige > Nahrung, Kleidung errichtete Armenküche - - im Gegenzug sollten sie ihn wählen > Auftritt als einfacher, volksnaher Mann => Bestechung - Demagogen damals: rhetorisch ausgebildete Person, die durch Redetalent und Selbstbewusstsein andere Personen überzeugen kann (Demagoge = Führer des Volkes) heute: Person, die andere durch leidenschaftliche Reden politisch aufhetzt (abwertend) - in der Volksversammlung wurden Reden gehalten, um das Volk von seinen > Personen können zu Unrecht verbannt werden Vorschlägen zu überzeugen Demagogen hatten meist deine kostspielige rhetorische Ausbildung, um mehr politischen Einfluss zu haben. > Gerüchte/Lügen verbreiten, um eine Person zu verbannen, mit der man ein persönliches Problem hat Frauen, Metöken, Slaven und Kinder waren ausgeschlossen Kleon: - athenischer Politiker und Stratege keine militärische Erfahrung überredete das Volk, einem Völkermord zuzustimmen - - gab sich bewusst lässig und untergrub Normen. aufbrausend, schrie viel - QUELLENANALYSE Quellen Materialien, die in der Vergangenheit entstanden sind > rekonstruieren Vergangenheit = primäre/direkte Quelle - Quelle zeitgleich oder zeitnah zum Ereignis - keine weitere Quelle/Informant zwischen Ereignis und Quelle sekundäre/indirekte Quelle - - zeitlich viel später als das Ereignis über das berichtet wird - beruhen auf anderen, älteren Quellen Überreste Materialien, die ursprünglich nicht zur Information der Nachwelt gedacht waren > „zufällig" erhalten geblieben z.B. Akten, Reden, Briefe, Urkunden... Traditionsquellen zeitgenössische Texte oder Bilder zur Information von Lesen in der Zukunft gedacht - Z.B. Chroniken, Geschichtsbücher, Biografien.... Aufbau 1) quellenkritische Einleitung, Inhalt des Textes strukturiert zusammenfassen 1. Quellenkritische Einleitung Quellengattung, Textart, Verfasser, Titel, Zeit, Thema, Adressat, kurze Einordnung in den historischen Zusammenhang (1 Satz) > > Formulierungen: Bei der vorliegenden Primär-/Sekundärquelle handelt es sich um.... Die Quelle ist an die Allgemeinheit / breite Öffentlichkeit / die, die lesen können Der Autor geht der Frage nach/ stellt sich dem Problem... Allgemein will der Autor informieren/ davon überzeugen... 2. Strukturierte Zusammenfassung des Textes > Zentrale These, vom Autor zur Stützung/Begründung der These angeführte Argumente, Zeilenangaben > Formulierungen: Der Autor/Autorin stellt die These auf begründet diese These anhand Zunächst/Darüber hinaus/Des Weiteren behauptet er Der Autor führt an/stellt fest/führt aus, dass 3. Rückschlüsse > Rückschlüsse, Intention, beeinflusst durch Interessen?, glaubwürdig/unglaubwürdig > Formulierungen: Mit diesem Text will der Verfasser erreichen / hat die Intention... Man kann aus dem Text schließen, dass...

Attische Demokratie

user profile picture

Manja

118 Followers
 

Geschichte

 

11

Lernzettel

Attische Demokratie

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 DIE ATTISCHE DEMOKRATIE
Entwicklung
Athener Sozialstruktur:
Archonten (9 Adlige)
haben die Macht
nur kontrolliert von
-
-
Areopag (Adlesrat

App öffnen

Teilen

Speichern

195

Kommentare (3)

W

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Entwicklung der attischen Demokratie, Institutionen, Vor- & Nachteile, Scherbengericht, Demagogen Quellenanalyse

Ähnliche Knows

das antike Griechenland

Know das antike Griechenland thumbnail

1520

 

11/12/13

griechische Polis, von Drakon bis Ephialtes und Perikles

Know griechische Polis, von Drakon bis Ephialtes und Perikles thumbnail

1181

 

11

5

Athen

Know  Athen  thumbnail

566

 

11

6

Entwicklung Athens

Know Entwicklung Athens thumbnail

851

 

10

Mehr

DIE ATTISCHE DEMOKRATIE Entwicklung Athener Sozialstruktur: Archonten (9 Adlige) haben die Macht nur kontrolliert von - - Areopag (Adlesrat) einfache Bürger keinerlei politische Macht - Athener Staatskrise: - viele Probleme/Konflikte in Athen - Adlige wollten mehr Macht & Land Not unter der einfachen Befölkerung Bauern wurden zu Schuldnern (Schuldknechtschaft) - - > 800-600 v.Chr Tyrannis des Peisistratos: - alleinige Herrschaft des Tyrann solonische Verfassung wurde großteils beibehalten gute wirtschaftliche Adel wollte alleinige Herrschaft -> bürgerkriegartige Konflikte Ende 7. Jhd. + + Entwicklung - Athens Gemeinschaftssinn wurde geschwächt Reform Solons: Erlass der Schulden von Bauern Versklavungsverbot - neue Verfassung und Gesetzte Einstufung der freien Bürger > 561-527 v.Chr 594 v.Chr in vier Klassen (nach Einkommen) > Gliederung des Volkes in vier Phylen (nach Verwandtschaft) Einführung der Volksversammlung und des Rates der 400 (Gesetzgebung) > Judikative auf gesamte Bürgerschaft übertragen > Archonten nur aus oberster Klasse, Areopag aus ehemaligen Archonten immer noch Oligarchie Perserkriege: - Griegenland gegen Perser - größter Sieg auf See errungen Einfluss auf die Demokratie in Athen - - Gesellschaftsaufstieg der Theten (niedrigste klasse) - mehr militärischen damit auch politische Macht + 508/507 v.Chr 490-479 v.Chr Reformen Kleisthenes: Erweiterung der solonischen Verfassung - Macht des Adels soll verringert werden - Athen in Demen unterteilt neue Phylen (je eine städtische, ländliche und Küsten-Deme) - Archonten aus 1. & 2. Klasse Rat der 500 (statt 400) neue militärische Ordnung radikale attische Demokratie radikale attische Demokratie Zeit: nach Perserkriegen, ab ca. 475 v.Chr Volksversammlung Zentrum der Demokratie tagte auf der Pnyx (halbkreisförmiger Platz) - - alle männlichen Bürger ab 18 durften teilnehmen -> Reden, Anträge, Fragen, Abstimmungen - - Ratsmitglieder durch Los bestimmt (ü. 30) geschäftsführender Ausschuss (= Prytanten) > bereitete Volksversammlung vor > erstellten vorläufige Beschlüsse > alle 36 Tage neu...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

besetzt - Vorsitzender des Rates leitete Volksversammlung politische Reden gehalten und wichtige Fragen des Staates entschieden - Vordergrund = auswärtige Politik -> Angelegenheiten des Seebundes und der Flotte, Kriegserklärungen/Friedensschlüsse, Sicherung der Lebensmittelzufuhr Rat der 500 - - Beamte - - > wechselte täglich durch Los Rat hatte viele andere Aufgaben > beaufsichtigte Finanz- & Marinewesen > empfing Gesandschaften > Bestätigung auspolitischer Verträge - radikal, weil: Gerichtswesen - große Zahle an Beamten > setzen Beschlüsse der Volksversammlung oder die Anweisung des Rates um wurden ausgelost und amtierten höchstens 1 Jahr gab keine Berufsrichter oder ausgebildete Juristen - jährlich 6000 Laienrichter ausgelost > jeder Bürger ab 30 war zugelassen Los bestimmt (fast alles) > jeder hat eine Chance etw. zur Politik beizutragen > mussten nach Amtszeit vor dem Rat Rechenschaft ablegen Strategen (Feldhernposten) & höhe Finanzämter > Ausnahme: von Volksversammlung gewählt, nicht gelost > setzt hohe Erfahrung & Fachkenntnis voraus > um Machtmissbrauch zu verhindern, überprüften Rat und Volksversammlung die Tätigkeiten genau > Richterdiäten (Geldzuschüsse) wurden eingeführt > bewarben sich vor allem Ärmere (Kleinbauern, Handwerker, Arbeitslose) Verteilung auf die einzelnen Gerichte erfolgte täglich durch Los - pro Prozess ca. 200 bis 1500 Richter Entscheidung aufgrund Argumenten, zitierte Gesetze und Zeugenaussagen Vorteile: - fast alle Bürger sind politisch gleichberechtigt Öffentlichkeit & Transparenz der Politik -> alle Beschlüsse / Urteile von allen gefällt => bessere interessenvertretung in vielen Ämtern kein Fachwissen vorausgesetzt Bürger hatten eine grundlegende politische Bildung durch täglichen Kontakt und Beteiligung an Politik Verwirklichung von Demokratie (Volksherrschaft) > Macht geht in starkem Ausmaß vom Volk aus > Entscheidungen durch Abstimmungen nach Mehrheitsprinzip > direkte Beteiligung, nicht nur durch Repräsentanten Verhinderung von übergroßer Machtkonzentration und Machtmißbrauch Nachteile: - Bürgerstatus stand nur Männern zu, die waffenfähig sind, Steuern zahlen und Eltern aus Athen haben - Mangel an Bildung, Sachkenntnis und Urteilsfähigkeit kann negative Auswirkung auf politische Entscheidungen haben. Volk ist leicht von Demagogen beeinflussbar & kann sich instrumentalisieren lassen - Gefahr, dass ungebildete/unfähige Person in Ämter gelangen - keine Einflussnahme des Volkes auf die Besetzung der Ämter - politische Instabilität durch Begrenzung der Amtszeit auf ein Jahr > langfristige Projekte schwer umsetzbar Areopag ehemalige Archonten militärischer Oberbefehl Heer Strategen & Wahl Finanzämter 9 Archonten Beamte per Los nur Blutsgerichtbarkeit (Mord & Todschlag) per Los Rat der 500 50 je Phyle Volksversammlung Î Bürgerschaft 10 Phylen Stadt Land Küste Gerichte per Los Scherbengericht Zweck: - Verbannung von Bürgern um Tyrannis zu verhindern. ursprünglich um Peisistratos Verwandte zu verbannen -> Ablauf: auf Volksversammlung wird Scherbengericht beantragt - jeder Bürger schrieb den Namen des Mannes, den er verbannen wollte, auf eine Scherbe Scherben wurden an einen Ort auf der Agora gebracht - - - Name der Person, die am öftesten aufgeschrieben wurde, wurde verbannt -> →> Verbannung für 10 Jahre, Person darf Vermögen behalten Vorteile: Beamten zählten die abgelieferten Scherben -> mindestens 6000 Scherben, damit die Abstimmung gültig ist Scherben wurden nach den Namen geordnet möglicher Tyrann verbannbar - demokratisches Verfahren - > Mehrheitsabstimmung > freie Wahl Volkssouveränität gestärkt > politisches Prinzip, die höchste Gewalt geht vom Volk ausgeht humanes Verfahren > Verbannter darf Vermögen behalten, nur 10 Jahre verbannt, nicht gleich getötet Beispiel: Kimon: Nachteile: Inicht alle können lesen und schreiben -> keine Anonymität - anfällig für Manipulation und Bestechung willkürlich - athenischer Politiker und Stratege öffnete seine Gärten für Bedürftige > Nahrung, Kleidung errichtete Armenküche - - im Gegenzug sollten sie ihn wählen > Auftritt als einfacher, volksnaher Mann => Bestechung - Demagogen damals: rhetorisch ausgebildete Person, die durch Redetalent und Selbstbewusstsein andere Personen überzeugen kann (Demagoge = Führer des Volkes) heute: Person, die andere durch leidenschaftliche Reden politisch aufhetzt (abwertend) - in der Volksversammlung wurden Reden gehalten, um das Volk von seinen > Personen können zu Unrecht verbannt werden Vorschlägen zu überzeugen Demagogen hatten meist deine kostspielige rhetorische Ausbildung, um mehr politischen Einfluss zu haben. > Gerüchte/Lügen verbreiten, um eine Person zu verbannen, mit der man ein persönliches Problem hat Frauen, Metöken, Slaven und Kinder waren ausgeschlossen Kleon: - athenischer Politiker und Stratege keine militärische Erfahrung überredete das Volk, einem Völkermord zuzustimmen - - gab sich bewusst lässig und untergrub Normen. aufbrausend, schrie viel - QUELLENANALYSE Quellen Materialien, die in der Vergangenheit entstanden sind > rekonstruieren Vergangenheit = primäre/direkte Quelle - Quelle zeitgleich oder zeitnah zum Ereignis - keine weitere Quelle/Informant zwischen Ereignis und Quelle sekundäre/indirekte Quelle - - zeitlich viel später als das Ereignis über das berichtet wird - beruhen auf anderen, älteren Quellen Überreste Materialien, die ursprünglich nicht zur Information der Nachwelt gedacht waren > „zufällig" erhalten geblieben z.B. Akten, Reden, Briefe, Urkunden... Traditionsquellen zeitgenössische Texte oder Bilder zur Information von Lesen in der Zukunft gedacht - Z.B. Chroniken, Geschichtsbücher, Biografien.... Aufbau 1) quellenkritische Einleitung, Inhalt des Textes strukturiert zusammenfassen 1. Quellenkritische Einleitung Quellengattung, Textart, Verfasser, Titel, Zeit, Thema, Adressat, kurze Einordnung in den historischen Zusammenhang (1 Satz) > > Formulierungen: Bei der vorliegenden Primär-/Sekundärquelle handelt es sich um.... Die Quelle ist an die Allgemeinheit / breite Öffentlichkeit / die, die lesen können Der Autor geht der Frage nach/ stellt sich dem Problem... Allgemein will der Autor informieren/ davon überzeugen... 2. Strukturierte Zusammenfassung des Textes > Zentrale These, vom Autor zur Stützung/Begründung der These angeführte Argumente, Zeilenangaben > Formulierungen: Der Autor/Autorin stellt die These auf begründet diese These anhand Zunächst/Darüber hinaus/Des Weiteren behauptet er Der Autor führt an/stellt fest/führt aus, dass 3. Rückschlüsse > Rückschlüsse, Intention, beeinflusst durch Interessen?, glaubwürdig/unglaubwürdig > Formulierungen: Mit diesem Text will der Verfasser erreichen / hat die Intention... Man kann aus dem Text schließen, dass...