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Entwicklung der attischen Demokratie, Institutionen, Vor- & Nachteile, Scherbengericht, Demagogen Quellenanalyse

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DIE ATTISCHE DEMOKRATIE Entwicklung Athener Sozialstruktur: Archonten (9 Adlige) haben die Macht nur kontrolliert von - - Areopag (Adlesrat) einfache Bürger keinerlei politische Macht - Athener Staatskrise: - viele Probleme/Konflikte in Athen - Adlige wollten mehr Macht & Land Not unter der einfachen Befölkerung Bauern wurden zu Schuldnern (Schuldknechtschaft) - - > 800-600 v.Chr Tyrannis des Peisistratos: - alleinige Herrschaft des Tyrann solonische Verfassung wurde großteils beibehalten gute wirtschaftliche Adel wollte alleinige Herrschaft -> bürgerkriegartige Konflikte Ende 7. Jhd. + + Entwicklung - Athens Gemeinschaftssinn wurde geschwächt Reform Solons: Erlass der Schulden von Bauern Versklavungsverbot - neue Verfassung und Gesetzte Einstufung der freien Bürger > 561-527 v.Chr 594 v.Chr in vier Klassen (nach Einkommen) > Gliederung des Volkes in vier Phylen (nach Verwandtschaft) Einführung der Volksversammlung und des Rates der 400 (Gesetzgebung) > Judikative auf gesamte Bürgerschaft übertragen > Archonten nur aus oberster Klasse, Areopag aus ehemaligen Archonten immer noch Oligarchie Perserkriege: - Griegenland gegen Perser - größter Sieg auf See errungen Einfluss auf die Demokratie in Athen - - Gesellschaftsaufstieg der Theten (niedrigste klasse) - mehr militärischen damit auch politische Macht + 508/507 v.Chr 490-479 v.Chr Reformen Kleisthenes: Erweiterung der solonischen Verfassung - Macht des Adels soll verringert werden - Athen in Demen unterteilt neue Phylen (je eine städtische, ländliche und Küsten-Deme) - Archonten aus 1. & 2. Klasse Rat der 500 (statt 400) neue militärische Ordnung radikale attische Demokratie radikale attische Demokratie Zeit: nach Perserkriegen, ab ca. 475 v.Chr Volksversammlung Zentrum der Demokratie tagte auf der Pnyx (halbkreisförmiger Platz) - - alle männlichen Bürger ab 18 durften teilnehmen -> Reden, Anträge, Fragen, Abstimmungen - - Ratsmitglieder durch Los bestimmt (ü. 30) geschäftsführender Ausschuss (= Prytanten) > bereitete Volksversammlung vor > erstellten vorläufige Beschlüsse > alle 36 Tage neu...

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besetzt - Vorsitzender des Rates leitete Volksversammlung politische Reden gehalten und wichtige Fragen des Staates entschieden - Vordergrund = auswärtige Politik -> Angelegenheiten des Seebundes und der Flotte, Kriegserklärungen/Friedensschlüsse, Sicherung der Lebensmittelzufuhr Rat der 500 - - Beamte - - > wechselte täglich durch Los Rat hatte viele andere Aufgaben > beaufsichtigte Finanz- & Marinewesen > empfing Gesandschaften > Bestätigung auspolitischer Verträge - radikal, weil: Gerichtswesen - große Zahle an Beamten > setzen Beschlüsse der Volksversammlung oder die Anweisung des Rates um wurden ausgelost und amtierten höchstens 1 Jahr gab keine Berufsrichter oder ausgebildete Juristen - jährlich 6000 Laienrichter ausgelost > jeder Bürger ab 30 war zugelassen Los bestimmt (fast alles) > jeder hat eine Chance etw. zur Politik beizutragen > mussten nach Amtszeit vor dem Rat Rechenschaft ablegen Strategen (Feldhernposten) & höhe Finanzämter > Ausnahme: von Volksversammlung gewählt, nicht gelost > setzt hohe Erfahrung & Fachkenntnis voraus > um Machtmissbrauch zu verhindern, überprüften Rat und Volksversammlung die Tätigkeiten genau > Richterdiäten (Geldzuschüsse) wurden eingeführt > bewarben sich vor allem Ärmere (Kleinbauern, Handwerker, Arbeitslose) Verteilung auf die einzelnen Gerichte erfolgte täglich durch Los - pro Prozess ca. 200 bis 1500 Richter Entscheidung aufgrund Argumenten, zitierte Gesetze und Zeugenaussagen Vorteile: - fast alle Bürger sind politisch gleichberechtigt Öffentlichkeit & Transparenz der Politik -> alle Beschlüsse / Urteile von allen gefällt => bessere interessenvertretung in vielen Ämtern kein Fachwissen vorausgesetzt Bürger hatten eine grundlegende politische Bildung durch täglichen Kontakt und Beteiligung an Politik Verwirklichung von Demokratie (Volksherrschaft) > Macht geht in starkem Ausmaß vom Volk aus > Entscheidungen durch Abstimmungen nach Mehrheitsprinzip > direkte Beteiligung, nicht nur durch Repräsentanten Verhinderung von übergroßer Machtkonzentration und Machtmißbrauch Nachteile: - Bürgerstatus stand nur Männern zu, die waffenfähig sind, Steuern zahlen und Eltern aus Athen haben - Mangel an Bildung, Sachkenntnis und Urteilsfähigkeit kann negative Auswirkung auf politische Entscheidungen haben. Volk ist leicht von Demagogen beeinflussbar & kann sich instrumentalisieren lassen - Gefahr, dass ungebildete/unfähige Person in Ämter gelangen - keine Einflussnahme des Volkes auf die Besetzung der Ämter - politische Instabilität durch Begrenzung der Amtszeit auf ein Jahr > langfristige Projekte schwer umsetzbar Areopag ehemalige Archonten militärischer Oberbefehl Heer Strategen & Wahl Finanzämter 9 Archonten Beamte per Los nur Blutsgerichtbarkeit (Mord & Todschlag) per Los Rat der 500 50 je Phyle Volksversammlung Î Bürgerschaft 10 Phylen Stadt Land Küste Gerichte per Los Scherbengericht Zweck: - Verbannung von Bürgern um Tyrannis zu verhindern. ursprünglich um Peisistratos Verwandte zu verbannen -> Ablauf: auf Volksversammlung wird Scherbengericht beantragt - jeder Bürger schrieb den Namen des Mannes, den er verbannen wollte, auf eine Scherbe Scherben wurden an einen Ort auf der Agora gebracht - - - Name der Person, die am öftesten aufgeschrieben wurde, wurde verbannt -> →> Verbannung für 10 Jahre, Person darf Vermögen behalten Vorteile: Beamten zählten die abgelieferten Scherben -> mindestens 6000 Scherben, damit die Abstimmung gültig ist Scherben wurden nach den Namen geordnet möglicher Tyrann verbannbar - demokratisches Verfahren - > Mehrheitsabstimmung > freie Wahl Volkssouveränität gestärkt > politisches Prinzip, die höchste Gewalt geht vom Volk ausgeht humanes Verfahren > Verbannter darf Vermögen behalten, nur 10 Jahre verbannt, nicht gleich getötet Beispiel: Kimon: Nachteile: Inicht alle können lesen und schreiben -> keine Anonymität - anfällig für Manipulation und Bestechung willkürlich - athenischer Politiker und Stratege öffnete seine Gärten für Bedürftige > Nahrung, Kleidung errichtete Armenküche - - im Gegenzug sollten sie ihn wählen > Auftritt als einfacher, volksnaher Mann => Bestechung - Demagogen damals: rhetorisch ausgebildete Person, die durch Redetalent und Selbstbewusstsein andere Personen überzeugen kann (Demagoge = Führer des Volkes) heute: Person, die andere durch leidenschaftliche Reden politisch aufhetzt (abwertend) - in der Volksversammlung wurden Reden gehalten, um das Volk von seinen > Personen können zu Unrecht verbannt werden Vorschlägen zu überzeugen Demagogen hatten meist deine kostspielige rhetorische Ausbildung, um mehr politischen Einfluss zu haben. > Gerüchte/Lügen verbreiten, um eine Person zu verbannen, mit der man ein persönliches Problem hat Frauen, Metöken, Slaven und Kinder waren ausgeschlossen Kleon: - athenischer Politiker und Stratege keine militärische Erfahrung überredete das Volk, einem Völkermord zuzustimmen - - gab sich bewusst lässig und untergrub Normen. aufbrausend, schrie viel - QUELLENANALYSE Quellen Materialien, die in der Vergangenheit entstanden sind > rekonstruieren Vergangenheit = primäre/direkte Quelle - Quelle zeitgleich oder zeitnah zum Ereignis - keine weitere Quelle/Informant zwischen Ereignis und Quelle sekundäre/indirekte Quelle - - zeitlich viel später als das Ereignis über das berichtet wird - beruhen auf anderen, älteren Quellen Überreste Materialien, die ursprünglich nicht zur Information der Nachwelt gedacht waren > „zufällig" erhalten geblieben z.B. Akten, Reden, Briefe, Urkunden... Traditionsquellen zeitgenössische Texte oder Bilder zur Information von Lesen in der Zukunft gedacht - Z.B. Chroniken, Geschichtsbücher, Biografien.... Aufbau 1) quellenkritische Einleitung, Inhalt des Textes strukturiert zusammenfassen 1. Quellenkritische Einleitung Quellengattung, Textart, Verfasser, Titel, Zeit, Thema, Adressat, kurze Einordnung in den historischen Zusammenhang (1 Satz) > > Formulierungen: Bei der vorliegenden Primär-/Sekundärquelle handelt es sich um.... Die Quelle ist an die Allgemeinheit / breite Öffentlichkeit / die, die lesen können Der Autor geht der Frage nach/ stellt sich dem Problem... Allgemein will der Autor informieren/ davon überzeugen... 2. Strukturierte Zusammenfassung des Textes > Zentrale These, vom Autor zur Stützung/Begründung der These angeführte Argumente, Zeilenangaben > Formulierungen: Der Autor/Autorin stellt die These auf begründet diese These anhand Zunächst/Darüber hinaus/Des Weiteren behauptet er Der Autor führt an/stellt fest/führt aus, dass 3. Rückschlüsse > Rückschlüsse, Intention, beeinflusst durch Interessen?, glaubwürdig/unglaubwürdig > Formulierungen: Mit diesem Text will der Verfasser erreichen / hat die Intention... Man kann aus dem Text schließen, dass...

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Volk ist leicht von Demagogen beeinflussbar & kann sich instrumentalisieren lassen - Gefahr, dass ungebildete/unfähige Person in Ämter gelangen - keine Einflussnahme des Volkes auf die Besetzung der Ämter - politische Instabilität durch Begrenzung der Amtszeit auf ein Jahr > langfristige Projekte schwer umsetzbar Areopag ehemalige Archonten militärischer Oberbefehl Heer Strategen & Wahl Finanzämter 9 Archonten Beamte per Los nur Blutsgerichtbarkeit (Mord & Todschlag) per Los Rat der 500 50 je Phyle Volksversammlung Î Bürgerschaft 10 Phylen Stadt Land Küste Gerichte per Los Scherbengericht Zweck: - Verbannung von Bürgern um Tyrannis zu verhindern. ursprünglich um Peisistratos Verwandte zu verbannen -> Ablauf: auf Volksversammlung wird Scherbengericht beantragt - jeder Bürger schrieb den Namen des Mannes, den er verbannen wollte, auf eine Scherbe Scherben wurden an einen Ort auf der Agora gebracht - - - Name der Person, die am öftesten aufgeschrieben wurde, wurde verbannt -> →> Verbannung für 10 Jahre, Person darf Vermögen behalten Vorteile: Beamten zählten die abgelieferten Scherben -> mindestens 6000 Scherben, damit die Abstimmung gültig ist Scherben wurden nach den Namen geordnet möglicher Tyrann verbannbar - demokratisches Verfahren - > Mehrheitsabstimmung > freie Wahl Volkssouveränität gestärkt > politisches Prinzip, die höchste Gewalt geht vom Volk ausgeht humanes Verfahren > Verbannter darf Vermögen behalten, nur 10 Jahre verbannt, nicht gleich getötet Beispiel: Kimon: Nachteile: Inicht alle können lesen und schreiben -> keine Anonymität - anfällig für Manipulation und Bestechung willkürlich - athenischer Politiker und Stratege öffnete seine Gärten für Bedürftige > Nahrung, Kleidung errichtete Armenküche - - im Gegenzug sollten sie ihn wählen > Auftritt als einfacher, volksnaher Mann => Bestechung - Demagogen damals: rhetorisch ausgebildete Person, die durch Redetalent und Selbstbewusstsein andere Personen überzeugen kann (Demagoge = Führer des Volkes) heute: Person, die andere durch leidenschaftliche Reden politisch aufhetzt (abwertend) - in der Volksversammlung wurden Reden gehalten, um das Volk von seinen > Personen können zu Unrecht verbannt werden Vorschlägen zu überzeugen Demagogen hatten meist deine kostspielige rhetorische Ausbildung, um mehr politischen Einfluss zu haben. > Gerüchte/Lügen verbreiten, um eine Person zu verbannen, mit der man ein persönliches Problem hat Frauen, Metöken, Slaven und Kinder waren ausgeschlossen Kleon: - athenischer Politiker und Stratege keine militärische Erfahrung überredete das Volk, einem Völkermord zuzustimmen - - gab sich bewusst lässig und untergrub Normen. aufbrausend, schrie viel - QUELLENANALYSE Quellen Materialien, die in der Vergangenheit entstanden sind > rekonstruieren Vergangenheit = primäre/direkte Quelle - Quelle zeitgleich oder zeitnah zum Ereignis - keine weitere Quelle/Informant zwischen Ereignis und Quelle sekundäre/indirekte Quelle - - zeitlich viel später als das Ereignis über das berichtet wird - beruhen auf anderen, älteren Quellen Überreste Materialien, die ursprünglich nicht zur Information der Nachwelt gedacht waren > „zufällig" erhalten geblieben z.B. Akten, Reden, Briefe, Urkunden... Traditionsquellen zeitgenössische Texte oder Bilder zur Information von Lesen in der Zukunft gedacht - Z.B. Chroniken, Geschichtsbücher, Biografien.... Aufbau 1) quellenkritische Einleitung, Inhalt des Textes strukturiert zusammenfassen 1. Quellenkritische Einleitung Quellengattung, Textart, Verfasser, Titel, Zeit, Thema, Adressat, kurze Einordnung in den historischen Zusammenhang (1 Satz) > > Formulierungen: Bei der vorliegenden Primär-/Sekundärquelle handelt es sich um.... Die Quelle ist an die Allgemeinheit / breite Öffentlichkeit / die, die lesen können Der Autor geht der Frage nach/ stellt sich dem Problem... Allgemein will der Autor informieren/ davon überzeugen... 2. Strukturierte Zusammenfassung des Textes > Zentrale These, vom Autor zur Stützung/Begründung der These angeführte Argumente, Zeilenangaben > Formulierungen: Der Autor/Autorin stellt die These auf begründet diese These anhand Zunächst/Darüber hinaus/Des Weiteren behauptet er Der Autor führt an/stellt fest/führt aus, dass 3. Rückschlüsse > Rückschlüsse, Intention, beeinflusst durch Interessen?, glaubwürdig/unglaubwürdig > Formulierungen: Mit diesem Text will der Verfasser erreichen / hat die Intention... Man kann aus dem Text schließen, dass...