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Berliner Mauer

Berliner Mauer

 Die Berliner Mauer
- Vorgeschichte
- Bau der Mauer und Reaktion der Menschen ..............4
- Das Leben mit der Mauer.
- Der Mauerfall....

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Die Berliner Mauer - Vorgeschichte - Bau der Mauer und Reaktion der Menschen ..............4 - Das Leben mit der Mauer. - Der Mauerfall....….... - Zahlen zur Berliner Mauer .... - Quellenangabe....... Aljosha Kamp, Klasse 11 1 2 .6 8 .9 ........... 10 Vorgeschichte Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt, auch Berlin als damalige Reichshauptstadt wurde in vier Sektoren aufgeteilt. Die Alliierten Siegermächte (USA, UdSSR, Großbritannien und Frankreich) kontrollierten und verwalteten Deutschland zunächst gemeinsam, z.B. wurden Verbrecher der Nazi-Herrschaft verurteilt und das Land wurde entwaffnet. Über vieles waren sich die sozialistische Sowjetunion und die westlichen Länder aber uneinig, beispielsweise wurde von den westlichen Ländern der „Marshall-Plan" entwickelt, der dem Wiederaufbau dienen sollte, die UdSSR aber war mit dem Plan nicht einverstanden und wollte nicht, dass die von ihnen besetzten Länder sich beteiligten. Die Sowjetunion wollte eine kommunistische Gesellschaftsstruktur aufbauen, die Westmächte waren kapitalistisch orientiert. Schon 1945 gab es die sogenannten Zonengrenzen, zu diesem Zeitpunkt waren es aber nur Holzpfeiler, Schlagbäume oder Farbmarkierungen, die die Grenzen kennzeichneten. стой Im Jahre 1948 begann mit der Berlin-Blockade der Kalte Krieg; die Sowjetunion wollte, dass die westlichen Alliierten sich zurückziehen, West-Berlin wurde von der Außenwelt abgeschnitten. Der Kalte Krieg entwickelte sich weiter auf verschiedenen Ebenen, die gegnerischen Parteien waren die UdSSR und die anderen Länder des Warschauer Paktes auf der einen und die USA mit den weiteren NATO-Staaten auf der anderen Seite. 1949 wurden die...

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Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet, die UdSSR hatte sich aus West-Berlin zurückgezogen. Die DDR als sowjetische Besatzungszone wurde immer mehr dem 2 Vorbild eines kommunistischen Staates angeglichen. Die entstandene Grenze innerhalb Deutschlands wurde immer stärker von der DDR aus abgeriegelt. 1952 hatte diese Grenze eine mehrere Kilometer breite Sperrzone, sie reichte von Bayern im Süden bis an die Ostsee im Norden. Sie wurde gesichert durch Wachen, Alarmanlagen und Zäune, man durfte schon zu diesem Zeitpunkt die Grenze höchstens mit einer Sondergenehmigung überschreiten. ZONE IN OILITY, VIGILANCE, JUSTICE Beweglichkeit Wachsamkeit, Gerechtigkeit Achtung Zonengrenze 111 Die machthabende Partei in der DDR war die SED; von dieser Partei gab es bereits Pläne, die Grenze zu den Westzonen komplett abzuriegeln. Zu diesem Zeitpunkt konnte die Grenze aber kaum umfassend kontrolliert werden, daher flüchteten in der Zeit vom Kriegsende bis zum Bau der Mauer ca. 3,5 Millionen Menschen vom Osten in den Westen. Zum Schluss war Berlin die einzige Möglichkeit, noch in den Westen zu fliehen, da die anderen Grenzen bereits dicht waren. 3 Bau der Berliner Mauer und Reaktion der Menschen Der Bau der Berliner Mauer und damit die Schließung der letzten offenen Sektorengrenze wurde bei einer Besprechung von Chruschtschow (Parteichef der Kommunistischen Partei der Sowjetunion) und Walter Ulbricht (Regierungschef der DDR) am 3. August 1961 beschlossen. Dies wurde als Staatsgeheimnis behandelt, die Menschen ahnten vorher nichts, denn noch 2 Monate vorher hatte Ulbricht gesagt: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“. Dann jedoch war er es, der die Moskauer Regierung von der Notwendigkeit des Mauerbaus überzeugte. Die DDR gab als Grund an, die Menschen vor dem Westen schützen zu wollen, aber eigentlich sollten vor allem die vielen Fluchten in den Westen gestoppt werden. Zu viele Menschen hatten bereits die DDR verlassen, was für diese auch wirtschaftlich sehr ungünstig war. In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 wurde schließlich begonnen, mitten durch Berlin (zunächst provisorisch) die Mauer zu bauen, die dann die Grenze zwischen der BRD und der DDR bildete. Gegen 1 Uhr in dieser Nacht begannen die Streitkräfte der DDR, die Grenze abzuriegeln, alle Lücken zu schließen und Sperranlagen zu errichten. Das sah so aus, dass alle 200 Meter ein Wachposten stand, um Fluchtversuche zu verhindern, während Kampfgruppen und Bauarbeiter die Straßen mit Stacheldraht, Panzersperren und Betonschwellen unpassierbar machten. Sogar die Straßenlaternen waren ausgeschaltet worden, damit die Bevölkerung zunächst nichts mitbekam. Die meisten Grenzübergangsstellen (68 von 81) wurden verbarrikadiert und alle 193 Straßen, die über die Grenze gingen, wurden gesperrt. Ebenso wurden die Bahnhöfe in der Nähe der Grenze abgeriegelt, sogar die Einstiegsschächte der Kanalisation zwischen Osten und Westen wurden von der Polizei kontrolliert. Die meisten Berliner schliefen also während dies geschah, manche aber, die nachts unterwegs waren, bemerkten als erste, dass die Grenze geschlossen wurde. Auch die, die gerade in den Westen flüchten wollten, saßen an den Bahnhöfen fest und wussten zunächst nicht, was das alles sollte. Ein Augenzeuge berichtete, dass schwarz gekleidete Transportpolizisten dicht nebeneinander mit Waffen in den Händen die Treppen zu den Bahnhöfen blockierten und in diesem Moment an Hitlers SS-Soldaten erinnerten. Als es hell wurde, waren die ostdeutschen Baubrigaden mit bewaffneten Eskorten bereits bei der Arbeit. Es waren nicht nur Soldaten, Polizisten und Bauarbeiter beschäftigt, es waren auch Mitglieder der SED unterwegs, die den Menschen im Osten einreden sollten, dass sie gerade nicht eingesperrt würden, sondern dass es sich um einen „Schutzwall“ handeln würde, auch von einer „Ausplünderung durch den Westen" war die Rede. An vielen Stellen gab es Aufruhren, als die Menschen begriffen, was da passierte. Die meisten fühlten sich hilflos, andere waren wütend oder verzweifelt. Es gab aber auch Menschen, die Vorteile darin sahen oder der Propaganda der SED glaubten. Manche waren beispielsweise neidisch oder fanden es ungerecht, wenn jemand im Osten wohnte und im Westen arbeitete. 4 Vielen wurde nur langsam klar, was der Mauerbau bedeuten würde, einige versuchten noch im letzten Moment zu fliehen. In den nächsten Wochen und Monaten entstand zwischen Ost- und Westberlin die 43 km lange Mauer. Zunächst bestand sie aus einzelnen Steinen, später aus tonnenschweren Beton- Segmenten. C 1961 UZE 5 RE 2018 (Überrest der Berliner Mauer, zu sehen am ,,Point Alpha", Gedenkstätte in Geisa, Hessen/Thüringen)

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