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Der Weg in den ersten Weltkrieg

26.1.2021

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Geschichte
1896
1898
Der Weg in den Ersten Weltkrieg
Das Verhältnis der Großmächte kehrte sich um die Jahrhundertwende im Vergleich zur Bism
Geschichte
1896
1898
Der Weg in den Ersten Weltkrieg
Das Verhältnis der Großmächte kehrte sich um die Jahrhundertwende im Vergleich zur Bism

Geschichte 1896 1898 Der Weg in den Ersten Weltkrieg Das Verhältnis der Großmächte kehrte sich um die Jahrhundertwende im Vergleich zur Bismarck-Ära um: Deutschland isolierte sich zunehmend selbst, bis es nur noch Österreich als zuverlässigen Bündnispartner besaß. Frankreichs Isolation löste sich auf: Mit Russland war es seit 1982 verbündet, mit England glich es die kolonialpolitischen Rivalitäten aus. Name: Deutscher Affront gegen Großbritannien Deutschland ign erte nds imperialistische Interessen und sein Selbstverständnis als führende Seemacht. Klasse: 1899 Datum: Ursachen, Bedingungsfaktoren und Charakter des Ersten und des Zweiten Weltkrieges Ursachen, Anlass und Beginn des Ersten Weltkrieges 1902 1904 1907 Imperialismus Ausdehnung der Staatsmacht Das Wort "Imperialismus" kommt aus dem Lateinischen. Es bezeichnet das Streben von Staaten, ihre Macht weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen. Das kann dadurch erfolgen, dass schwächere Länder gezielt politisch, wirtschaftlich, kulturell oder mit anderen Methoden beeinflusst und vom stärkeren Land abhängig gemacht werden. Manchmal führt auch ein stärkeres Land direkt einen Krieg gegen ein schwächeres Land, um die Kontrolle über dieses Land zu erreichen. Zeitalter des Imperialismus Als Zeitalter des klassischen Imperialismus gilt der Zeitraum zwischen 1880 und 1918. Damals teilten die Kolonialmächte die Gebiete Afrikas und Asiens, die noch keine Kolonien waren, unter sich auf. Zu den alten europäischen Kolonialmächten kamen jetzt auch Deutschland und Italien sowie die USA und Japan hinzu. Die beherrschten Gebiete dienten den Kolonialmächten als Lieferanten für Rohstoffe. Sie waren zugleich aber auch wichtig...

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als Absatzmärkte für die Produkte, die in den Kolonialstaaten hergestellt wurden. Quelle: https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/161225/imperialismus Deutschlands Isolation Deutschlands Rücksichtslosigkeit einte die anderen Mächte. Krüger-Depesche: demonstrative Parteinahme Wilhelms II. für die von England bedrohten Burenrepubliken in einem Telegramm an den südafrikanischen Politiker Paulus Krüger. 1898 Orientreise Wilhelms II.: Wirtschaftliches und politisches Eindringen in englische Interessensgebiete 1899/ Konzession der Türkei für deutschen Bau der Bagdadbahn, Folge: England sieht Indien bedroht 1903 Beginn des deutschen Flottenbauprogramms, initiiert von Alfred von Tripitz, unterstützt vom Deutschen Flottenverein (gegr. 1898) Folge: England sieht seinen ,,Two-Power-Standard" gefährdet, d.h. seine Flotte müsse so stark sein wie die Flotte der beiden nächstgrößeren Mächte zusammen. 1898- Deutschland lehnt mehrere Bündnisangebote Englands ab, da man eine Verständigung Englands 1901 mit Russland oder Frankreich für unmöglich hält 1898 Faschodakrise: Nach Truppenberührungen bei Faschoda (Ort am Nil) grenzen England und Frankreich ihre Interessensphären ab (oberes Niltal an England, westlicher Sudan an Frankreich). Sudanvertrag: England und Frankreich grenzen ihre Interessensphären in Zentralafrika ab. Interessenausgleich zwischen Frankreich und Italien in Nordafrika (Marokko an Frankreich, Tripolis an Italien): Aufweichung des Dreibunds. Entente cordiale zwischen England und Frankreich: Bekräftigung des Interessenausgleichs in Afrika Interessenausgleich zwischen England und Russland in Asien Seite 1 von 2 Anlass und Ursachen für den Kriegsausbruch Anlass Kurzfristige Ursachen Mittelfristige Ursachen Langfristige Ursachen Ermordung des österreichischen Thronfolgers (Attentat von Sarajewo 28.06.1914) ■ Deutscher Blankoscheck an Österreich 28.07.1914 29.07.1914 01.08.1914 ■ I 6.- 12.08.1914 ■ Internationale Krisen seit 1905 Österreichisches Ultimatum an Serbien Überstürzte Mobilmachung und Ultimaten Verhärtung des Bündnissystems seit 1902 Wettrüsten, deutsch-englische Flottenrivalität ,,kriegerische" öffentliche Meinung Vorstellung von der Unvermeidbarkeit eines begrenzten europäischen Kriegs ■ Schwäche des Osmanischen Reichs · ■ Internationale Beziehungen seit 1871 Imperialismus Probleme des österreichischen Vielvölkerstaates (Autonomiebestrebung, Panslawismus) ■ Ausbruch des Ersten Weltkrieges Am 28.06.1914 ermordeten Mitglieder der nationalistischen serbischen Geheimorganisation ,,Schwarze Hand" den österreichischen Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand (*1863, + 1914), und seine Frau in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo. Dies stürzte Europa in eine Krise, die zum Weltkrieg führte. Nach dem Attentat von Sarajewo setzte der Mechanismus der seit den 1870er-Jahren entstandenen Bündnisse und militärischen Aufmarschpläne ein: 5./6.07.1914 Deutschland sichert Österreich seine unbedingte Bündnistreue zu (,,Blankovollmacht") 23.07.1914 Österreich stellt Serbien ein Ultimatum (Bestrafung der Schuldigen und Bekämpfung der anti- österreichischen Umtriebe mit seiner Beteiligung). Österreich erklärt Serbien den Krieg Russland beginnt Teilmobilmachung Deutschland beginnt die allgemeine Mobilmachung und erklärt Russland den Krieg Frankreich beginnt die Mobilmachung 03.08.1914 Deutschland erklärt Frankreich den Krieg 3./4.08.1914 04.08.1914 Deutschland marschiert im neutralen Belgien ein England stellt Deutschland ein Ultimatum zur Achtung der belgischen Neutralität (kommt einer Kriegserklärung gleich) Kriegserklärung Serbiens an Deutschland (6.8.), Österreichs an Russland (6.8.), Frankreichs an Österreich (11.8.) und England an Österreich (12.8.) Quelle: Duden SMS Schnell-Merk-System-Abi Geschichte, Berlin 2011, 5.87-90 Seite 2 von 2